PRO „Bundesweite Volksentscheide”

CONTRA „Bundesweite Volksentscheide”

Pro: Der Wille des Volkes stimmt nicht immer mit dem Willen der Volksvertreter überein. Bei einem großen Interesse des Volkes, muss diesem Gelegenheit gegeben werden, seinen Willen kund zu tun und bei entsprechender Wichtigkeit auch durch zu setzen. Dies war besonders gut im Fall des strikten Rauchverbotes in Bayern zu sehen.
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Pro: Artikel 146 Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist.
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Pro: Und zuguterletzt VOR ALLEM: Artikel 5 GG EinigVtr v. 31.8.1990: Künftige Verfassungsänderungen "Die Regierungen ... empfehlen, sich innerhalb von zwei Jahren ... zu befassen, insbesondere ...- mit der Frage der Anwendung des Artikels 146 des Grundgesetzes und in deren Rahmen einer Volksabstimmung." ==> Das ist wenn nicht Verfassungs- zumindestens Wortbruch!!! Verfassungsbeugung
Quelle: GG vom 23.05.1949, GG bzw. EinigungsVertr. vom 31.08.1990
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Pro: Die ursprüngliche Präambel des GGses vom 23. Mai 1949 hatte folgenden Wortlaut: "...FÜR EINE ÜBERGANGSZEIT..., dieses Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland beschlossen. ...Das GESAMTE Deutsche Volk bleibt aufgefordert, in freier Selbstbestimmung..." D.h. DIREKT in einer Volksabstimmung! Und Art 20 GG ...(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und ABSTIMMUNGEN + durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt + der Rechtsprechung ausgeübt."
Quelle: GG vom 23.05.1949, GG bzw. EinigungsVertr. vom 31.08.1990
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Pro: Politiker sind gemäß der allgemeinen Übereinkunft unsere Interessenvertreter und werden hierfür von uns alimentiert. Eine Regierung oder ein Staat ist nicht die autokratische Herrschaft einiger Weniger. Der Staat sind wir. Um diesen Bewußtseinswandel zu vollziehen, müssen wir eine Basis haben, unseren Willen zu formulieren, öffentlich zu machen und mehrheitlich und verantwortlich durchzusetzen. Nur dann befreien wir uns von herkömmlichen autoritären Strukturen.
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Tipps für eine gute Argumentation:

  • Ein Argument bezieht sich auf das Anliegen einer Petition nicht auf die Petition selbst. Ein Pro-Argument ist eine Aussage darüber warum dem Anliegen einer Petition entsprochen werden soll. Ein Contra-Argument ist eine Aussage darüber warum das Anliegen einer Petition verhindern werden soll.
  • Ein Argument besteht aus begründeten Annahmen und darauf aufbauenden logischen Schlussfolgerungen. Annahmen müssen mit Quellenangaben belegt werden. Schlussfolgerungen müssen verständlich und logisch nachvollziehbar sein.
  • Vermeiden Sie Sophismen und Scheinargumente.
  • Persönliche Emotionen oder Meinungen sind keine Argumente. Für Ihre Meinung gibt es zu jedem Thema das passende Forum.
  • Reine Fakten und objektives Wissen sind ebenfalls keine Argumente. Teilen Sie Ihr Wissen mit anderen auf Wikipedia.
  • Eine Annahme für ein Argument ist nie absolut oder selbstverständlich oder natürlich, sonst bräuchte man nicht zu argumentieren.
  • Beträge sollten mit eigenen Worten, sachlich, freundlich und offen formuliert werden und in deutscher Sprache, grammatikalisch und orthographisch richtig verfasst sein.
  • Ein Argument muss sich mit wenigen Sätzen beschreiben lassen.
  • Eine Liste von Argumenten und Gegenargumenten soll keine Diskussion ersetzten. Vielmehr soll diese Übersicht das Ergebnis vieler Diskussionen sein, die anderswo stattgefunden haben.