PRO „Für den Erhalt der kulturellen Einrichtungen in Berlin-Pankow” |
CONTRA „Für den Erhalt der kulturellen Einrichtungen in Berlin-Pankow” |
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Pro:
Kulturelle Einrichtungen wie die "Wabe" müssen auf jeden Fall bestehen bleiben, denn nur so sind Arbeitsplätze und Wirkungsstätten für Jugendliche gesichert. Außerdem würde das kulturelle Leben in Pankow und Umgebung erheblichen Schaden nehmen, denn besonders junge Künstler sind darauf angewiesen in kleinen Räumen spielen zu können und genau diese kleinen Künstler sind es, die das kulturelle Interesse der jungen Gesellschaft heute wecken und voran treiben.
Gegenargumente: 0
Pro:
Der Wert kultureller Einrichtungen läßt sich schwer in Geld aufwiegen. Gerade Kleinkunst und Subkultur leisten einen unschätzbaren Beitrag zur kulturellen Lebendigkeit. Sie besitzen eine wichtige integrierende Funktion und bieten Freiräume fernab des großen Kulturbetriebs.
Gegenargumente: 2
Pro:
Wieviele Gelder gehen in stationäre Jugendeinrichtungen? Einige! Jugendliche werden delinquent oder Substanzmittelabhängig, weil sie auf der Suche sind, auf der Suche nach Identität. Kulturarbeit bietet ihnen die Möglichkeit im Kollektiv ihre Identität weiter zu bilden, Netzwerke zu bauen u auszuprobieren. Kulturarbeit wirkt präventiv! Werden Kulturangebote geringer, wird der Anteil Jugendlicher größer, der stationäre Jugendhilfe beantragen muss.Auf lange Sicht gesehen um ein Vielfaches teurer!
Gegenargumente: 0
Pro:
Das Problem liegt in der mangelnden gesetzlichen Absicherung von öffentlichen Kulturangeboten. Solange sie nicht als Pflichtaufgaben klar bestimmt und festgeschrieben werden, also als "streichfähig" gelten, taucht das Problem immer wieder auf, in Pankow als auch anderswo in Berlin.
Quelle: Fehlende gesetzliche Absicherung
Gegenargumente: 1
Pro:
Ich sehe, welchen Stellenwert Kultur in der Politik genießt: Gar keinen. Wer Banken das Geld in den Rachen schmeißt, kann mir nicht kommen, dass er kein Geld hat! Und die Herren sollen mir nicht mit "Leistung soll sich lohnen" kommen. Die BVV Pankow und das BA Pankow sind auch die richtige Adresse, weil an allen Fronten gekämpft werden muss!!
Gegenargumente: 1
Pro:
Generell sollte es um ein ZEICHEN FÜR Kultur gehen, nicht in dieser ersten Instanz was genau wo und wieviel ausgegeben wird. Eine solche Diskussion muss global in Berlin geführt werden unter Einbeziehung ALLER Ausgaben. Und da gibt es sicherlich weniger sinnvolle die zu streichen wären als Kultur (wenn auch die auf den Prüfstand muss, leider)
Gegenargumente: 0
Pro:
es ist sicher ein wichtiger Begegnungsort unserer kinder die nicht komerziell abgehoben sich im leben bewegen,sondern ihren eigenen ausdrucki und eindruck hinterlas-sen,die zeit ist die selbe,wowo freiraum,wowokulturraum.eine stadt wie berlin braucht diese art Kulturgut wie ihren Zoo.Sich begegnen können,egal welcher Kleider oder Schuhe,den Artbewussten gedanken freien lauf las-sen und sich begegnen mit der bewegung in Theater, Film, kunst Kultur und text.Graffiti und slam.Antifrostbudapest
Gegenargumente: 0
Pro:
Ich möchte gerne zustimmen, aber dafür sollte mindestens ein guter Vorschlag hinzugefügt werden wie die Finanzierung realisiert wird. Hat jemand da Vorschläge? Damit wird die Petition deutlich konstruktiver aus meiner Sicht.
Gegenargumente: 0
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Contra:
Wer die Musik BESTELLT, der soll sie auch BEZAHLEN. Es spricht nichts dagegen, Kulturveranstaltungen durch Eintrittsgelder, Sponsoren und Spenden zu finanzieren. Das Leben ist kein Ponyhof: Tote Kulturveranstaltungen, für die es offenbar keinen Bedarf gibt, sollten keineswegs durch den Steuerzahler künstlich gepampert werden. Wer diese Petition unterzeichnet, sollte einfach selber die gewünschten Veranstaltungen finanziell unterstützen und nicht auf den Steuerzahler warten.
Gegenargumente: 1
Contra:
Ich kenne keins der in der Petition genannten Etablissements, da ich eher selten so weit in den Norden Berlins komme. Was ich aus meinem Kiez allerdings kenne bzw. den "Kulturschaffenden", die ich hier gerne ab und an besuche, ist dies: Entweder es trägt sich selbst, oder die Verantwortlichen haben es geschafft mit Öffentlichkeitsarbeit und offensichtlich den richtigen Themen einen Unterstützerkreis zu etablieren, der das ganze trägt.Manchen ist es wichtig Kultur breit zugänglich zu machen.
Gegenargumente: 0
Contra:
Ja, für den Erhalt! Doch wer ist der Adressat dieser Petition? Welchen Spielraum hat die BVV Pankow, wenn Land Berlin die Zuweisungen kürz? (@Max E. Neumann: selbst die formale Festlegung auf Pflichtaufgabe würde spült nicht mehr Geld in die Bezirkskasse spülen). Für mich ist Berlin der Adressat für diese Petition, nicht die BVV. Diese unterstützt mehheitlich die Belange der Kultur- und Bildungspolitik, hat aber kaum noch Spielraum.
Gegenargumente: 2
Contra:
Wenn z.B. die Galerie Pankow mit den abwechselnden Ausstellungen nur mit der Werbung vor dem Eingang des Hauses sich gemütlich ausruht und dabei die Öffentlichkeitsarbeit vernachlässigt, sollte man sich für diese Problematik nicht wundern. Als ich dort eine Ausstellung besuchen wollte fragte man mich, wie ich draufgekommen bin die Galerie zu besuchen, als ob es nicht selbstverständig sein sollte Besucher zu empfangen und vielleicht diese mal auch durch die Galerie zu führen.
Gegenargumente: 1
Contra:
Vor der Parterre Galerie musste ich abwarten bis die Galeristin ihre Zigarette fertig raucht um reingehen zu können, dann setzte sie sich hinten dem Tisch in der Galerie und nach dem ich die Galerie verlassen habe hat sie die Tür von außen wieder abgeschlossen. Ich besuche lieber die renommierten Galerien z. B. in Mitte, Neuköln wo ich auch ins Gespräch mit der Galeristen komme.
Gegenargumente: 6
Contra:
So ist der Lauf der Dinge wer unsere Rolle als Pioniere der Gentrification noch nicht verstanden hat sollte es nun langsam begreifen. Wir werden HIER nichtmehr gebraucht! Also weiterziehen z.B. nach Nord Neukölln denn dort hat man noch ungefähr 5-10 jahre Zeit. Oder sich Räume suchen die nicht Gentrifizierbar sind!
Quelle: vimeo.com/26701416
Gegenargumente: 4
Contra:
Ich würde sehr gerne eine derartige Petition unterzeichnen, leider scheint hier die Argumentation von unkompetenten Menschen geschrieben worden sein. Ich vermisse aussagekräftigen Substanz. Man musste sich auch fragen in welche Details die kulturellen Einrichtungen ihre Arbeit verbessern sollten um möglichst ihre Bedeutung nicht in Frage zu stellen.
Gegenargumente: 1
Contra:
Ich wär dafür das man die Wabe schließt und diese Geldmittel in die Jugendhilfe steckt - denn lebende Dreijährige sind mir lieber als Theater welches sich nicht selbst finanziert - ergo nicht tragfähig ist.
Gegenargumente: 5
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Tipps für eine gute Argumentation:
- Ein Argument bezieht sich auf das Anliegen einer Petition nicht auf die Petition selbst. Ein Pro-Argument ist eine Aussage darüber warum dem Anliegen einer Petition entsprochen werden soll. Ein Contra-Argument ist eine Aussage darüber warum das Anliegen einer Petition verhindern werden soll.
- Ein Argument besteht aus begründeten Annahmen und darauf aufbauenden logischen Schlussfolgerungen. Annahmen müssen mit Quellenangaben belegt werden. Schlussfolgerungen müssen verständlich und logisch nachvollziehbar sein.
- Vermeiden Sie Sophismen und Scheinargumente.
- Persönliche Emotionen oder Meinungen sind keine Argumente. Für Ihre Meinung gibt es zu jedem Thema das passende Forum.
- Reine Fakten und objektives Wissen sind ebenfalls keine Argumente. Teilen Sie Ihr Wissen mit anderen auf Wikipedia.
- Eine Annahme für ein Argument ist nie absolut oder selbstverständlich oder natürlich, sonst bräuchte man nicht zu argumentieren.
- Beträge sollten mit eigenen Worten, sachlich, freundlich und offen formuliert werden und in deutscher Sprache, grammatikalisch und orthographisch richtig verfasst sein.
- Ein Argument muss sich mit wenigen Sätzen beschreiben lassen.
- Eine Liste von Argumenten und Gegenargumenten soll keine Diskussion ersetzten. Vielmehr soll diese Übersicht das Ergebnis vieler Diskussionen sein, die anderswo stattgefunden haben.
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