PRO „Gegen die (Teil)Privatisierung der Dr. Horst Schmidt Kliniken (HSK) in Wiesbaden”

CONTRA „Gegen die (Teil)Privatisierung der Dr. Horst Schmidt Kliniken (HSK) in Wiesbaden”

Pro: Im blinden Glauben an die effiziente freie Wirtschaft und / oder zum Zweck eines einmaligen Geldschubs verkaufen Kommunen, Bundesländer oder der Staat unsere, aus gutem Grund regulierte und kontrollierte, Daseinsversorgung. Im Kern sind Privatisierungen eine Enteignung des Gemeinwesens, sowie die Aushebelung solidarischer Systeme zugunsten privater Profite. Der weitere Ausverkauf von öffentlichem Eigentum muss gestoppt werden.
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Pro: Ich halte die Sicherstellung einer optimalen stationären Versorgung für alle Bürger für wichtiger als das Erzielen von Gewinnen in besonders profitablen Bereichen der Krankenversorgung. Nur Reiche können sich einen armen Staat und Betten in Luxus-Krankenhäusern leisten. Ich möchte nicht in einer Gesellschaft leben, in der der Geldbeutel über die Chance, wieder gesund zu werden, entscheidet.
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Contra: Die Stadt Wiesbaden braucht Geld für den Bau eines unnützen 30? Mio Museums und einer maroden Rhein-Main-Halle, da kommt der Verkauf einer Klinik gerade recht. Ich als Wiesbadener habe keinen Bock darauf für die Kosten aufzukommen an denen sich andere bereichert haben.
HSK
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Contra: Die kommunale HSK hat ihre Chance im Wettbewerb gehabt. Der GF Strehlau hat das renommierte Klinikum jahrelang heruntergewirtschaftet und hinterlässt über 100 Mio. Euro Schulden. Der Aufsichtsrat hat nur zugeschaut. Die Ziele der Wiesbadener Erklärung sind richtig und ehrenwert. Breites medizinisches Versorgungsangebot rund um die Uhr bietet aber auch jede seriöse private Klinikgruppe und dürfte die 4 Zielsetzungen erfüllen. Also auf zur neuen Trägerschaft. Nur dies hilft noch.
Quelle: Dipl.-Volkswirt Stephan Achner, Leinestrasse 5, 45136 Essen
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Contra: Krankenhäuser sind nicht dazu da, um Arbeitsplätze sicherzustellen, sondern um Kranke wieder gesund zu machen. Außerdem gibt es keinen Beleg dafür, dass Kommunen besser Krankenhaus können als private Anbieter
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Tipps für eine gute Argumentation:

  • Ein Argument bezieht sich auf das Anliegen einer Petition nicht auf die Petition selbst. Ein Pro-Argument ist eine Aussage darüber warum dem Anliegen einer Petition entsprochen werden soll. Ein Contra-Argument ist eine Aussage darüber warum das Anliegen einer Petition verhindern werden soll.
  • Ein Argument besteht aus begründeten Annahmen und darauf aufbauenden logischen Schlussfolgerungen. Annahmen müssen mit Quellenangaben belegt werden. Schlussfolgerungen müssen verständlich und logisch nachvollziehbar sein.
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  • Beträge sollten mit eigenen Worten, sachlich, freundlich und offen formuliert werden und in deutscher Sprache, grammatikalisch und orthographisch richtig verfasst sein.
  • Ein Argument muss sich mit wenigen Sätzen beschreiben lassen.
  • Eine Liste von Argumenten und Gegenargumenten soll keine Diskussion ersetzten. Vielmehr soll diese Übersicht das Ergebnis vieler Diskussionen sein, die anderswo stattgefunden haben.