PRO „Wahlalter-ab-16-in-RLP”

CONTRA „Wahlalter-ab-16-in-RLP”

Pro: Jetzt ist die Gelegenheit, wenn es in dieser Legislaturperiode nicht geschafft wird, die Wahlaltersenkung in die RLP-Verfassung zu schreiben, wird vielen jungen Menschen von 16 - 18 Jahren weiterhin wichtige Mitbestimmungsmöglichkeiten vorenthalten.
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Pro: Heute werden weitreichende Entscheidungen für die Erwachsenengeneration von morgen getroffen. Die Betroffenen sollen politisch mitentscheiden können, da könnte ich mir auch eine Wahlaltersenkung auf 14 vorstellen. Jetzt für die Zukunft beteiligen. In der occupy-Bewegung und in der Anti AKW - bewegung haben doch viele junge Menschen gezeigt, wie wichtig ihnen ihre Zukunft ist.
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Pro: Viele Menschen werden von bestimmten Institutionen und zweifelhaften Medien beeinflusst (Bildzeitung, etc.). Das kann nicht ernsthaft ein Argument gegen mehr Demokratie sein. Umgekehrt wird ein Schuh draus: Es brauchte entsprechende Informationsmöglichkeiten damit sich (auch) Jugendliche ihre eigene Meinung bilden können! Und solche Bemühungen wird es erfahrungsgemäß nur geben, wenn sie auch als Wähler für die Politik interessant werden.
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Pro: Die letzte Bürgerschaftswahl in Bremen hat gezeigt, dass Menschen unter 18 ihr Wahlrecht sehr ernst nehmen und sich überdurchschnittlich stark beteiligen.
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Pro: Auch Jugendliche müssen Steuern zahlen, also sollten sie auch mitentscheiden dürfen, was mit ihrem Geld passiert!
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Pro: Die Altersgrenze 18 ist willkürlich gesetzt, schützt aber niemanden: Politische Bildung und vor allem Verantwortung hat absolut keinen Zusammenhang mit dem Alter, vielmehr ist es eine Frage der Bildung und der Interesse an Politik die Menschen zu mündigen WählerInnen macht.
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Pro: Das Verbinden von bestimmten Kompetenzen mit bestimmten Altersgrenzen ist generell Quatsch. Senken wir das Wahlalter soweit wie möglich, um Altersdiskriminierung abzubauen.
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Contra: Eine große Mehrheit der Jugendlichen unter 18 Jahren sind selbst der Meinung, dass Wählen mit 18 logisch ist und selbst noch gar nicht wählen möchten, weil sie sich nicht genug informiert fühlen und sie auch erst mit 18 Jahren volle staatsbürgerliche Pflichten auferlegt bekommen.
Quelle: Umfragen
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Contra: Mit dem Recht ab 16 wählen zu dürfen, ist auch eine große Verantwortung verbunden. Lassen wir unseren Jugendlichen doch auch etwas Zeit erwachsen zu werden. Für diejenigen, die sich einmischen wollen und unsere Gesellschaft positiv voranbringen wollen, gibt es in Jugendverbänden, Schülervertretungen, Vereinen usw. unzählige Möglichkeiten.
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Contra: Bevor man über die Absenkung des Wahlalters nachdenkt, sollte man die politische Bildung in der Schule verpflichtend machen, früher damit beginnen und eine erhöhte Stundenzahl hierfür einsetzen. Hierzu zählen neben dem Sozialkundeunterricht auch der Geschichts- und der Religionsunterricht.
Quelle: Stiftungen
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Contra: einige Jugendliche unter 18 werden werden von ihren Eltern beeinflusst oder gezwungen zu wählen und das verfälscht nur das Ergebnis. zudem haben diese nicht die gleichen Rechte wie erwachsene und somit nicht genügend erfahrung um mitenscheiden zu dürfen. nur ZWEI bsp. was sagt ein Jugendlicher zum Mietrecht? zum Verkehrsrecht? das interressiert den null weils ihn nict betrifft.
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Contra: Dadurch, dass sich bis jetzt nur "jämmerliche" 700 Unterstützer gefunden haben, lässt darauf schließen, dass kein Interesse seitens der Jugend da ist. Dies lässt auf fehlende Motivation schließen, diese führt auch zu schlechter Meinungsbildung. Ein Wahlalter ab 16 ist somit abzulehnen.
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Tipps für eine gute Argumentation:

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  • Ein Argument besteht aus begründeten Annahmen und darauf aufbauenden logischen Schlussfolgerungen. Annahmen müssen mit Quellenangaben belegt werden. Schlussfolgerungen müssen verständlich und logisch nachvollziehbar sein.
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  • Ein Argument muss sich mit wenigen Sätzen beschreiben lassen.
  • Eine Liste von Argumenten und Gegenargumenten soll keine Diskussion ersetzten. Vielmehr soll diese Übersicht das Ergebnis vieler Diskussionen sein, die anderswo stattgefunden haben.