Kommentare der Unterzeichner:


Die vom Ordnungsamt Frankfurt am Main angekündigte "Durchsetzung" des Tanzverbots ist reine Willkür, da das Gesetz mehr als 20 Jahre nicht zur Anwendung kam und völlig an den Lebensrealitäten vorbeigeht. Niemand wird an seinem Kirchgang gehindert oder durch eine Tanzveranstaltung bei selbigem gestört. Die Ausübung seines Glaubens ist in einer säkularen Demokratie die Privatangelegenheit jedes einzelnen.
Diktaturen zeichnen sich dadurch aus, dass sie Regelungen gegen das allgemeine Interesse durchsetzen. Ich als Christ möchte nicht Zwang ausüben, um meinen Glauben anderen begreiflich zu machen. Glauben ist eine individuelle Sache und kann nicht verordnet werden. Was passiert wenn Glauben verordnet wird, kann in der Vergangenheit und Gegenwart sehr deutlich beobachtet werden. Ich selbst würde am Karfreitag auch nicht tanzen; aber Ostern ist ein Fest der Freude und sollte nicht durch Trauer beschränkt werden. Tanz ist der Ausdruck von Lebensfreude und wenn nicht zu Ostern, wann dann spüren Christen Freude am Leben.
Ich bin klar für die Trennung von Kirche und Staat! Und das Tanzverbot an Feiertagen spricht dagegen.
Ich bin konfessionslos und sehe es nicht ein, mich nach christlichen Feiertagen richten zu müssen. Ist Deutschland ein säkularisierter Staat oder nicht ?!
Die Kirche sollte "ihre Macht" lieber dort einsetzen wo sie viel mehr gebraucht wird, Hunger und Elendsviertel gibt es immer noch zu genüge. Da wundern die sich wenn denen "ihre Schafe" weglaufen...
Diese verbote sind eine weltweite Schande für Deutschland. Am Neujahrstag darf man nicht tanzen? Am 1. Mai? Und kein Oster-Boogie? WTF?
Als Atheist respektiere ich religiöses Denken, kann aber unverhältnissmäßige Einschnitte in das Leben Anders-/Nichtgläubiger durch einen laizistischen Staat nicht verstehen.
Das einzig sinnvolle Verbot wäre (wenn überhaupt) das am Karfreitag. Alle anderen Tage sind FEIERtage, weil sich in freudiger Stimmung an bedeutende Ereignisse erinnert werden soll.
Trennung von Staat und Religion ist wichtig.
Ich bin ein freigeist und halte verbote von kirchen die sich selbst nicht an ihre gebote halten für unsinnig.
Ein Tanzverbot, zumal ein religiös motiviertes, ist ein mittelalterlicher Anachronismus, der in der aktuellen hessischen Form sogar den Ablauf des Gottesdiensts mancher christlicher Gemeinden unter Strafe stellt.
Religiöses Verhalten darf nicht angeordnet werden,sondern muss Privatsache jedes einzelnen sein.
Das ist ja wohl mal eine riesengroße Frechheit, die sich die Politiker da mal wieder erlaubt haben.
Weniger unsinnige Bürokratie braucht das Land!
Feiertage sind zum Feiern da!!
Jeder soll sich selbst entscheiden können, ob und wann er tanzen will! Viele religiöse Feiertage sind ja völlig inhaltsleer, man feiert nur den Feiertag. Dazu passt Tanzen ja ganz gut!
Wir leben in einer säkularen Gesellschaft. Diese dogmatisch-religiösen Einschränkungen gehören nicht mehr in unsere, in eine laizistische human-naturalistische Gesellschaft/Staat. Glaube/Religion/Kirche ist und sollte nur noch Privatsache sein und bleiben !!!!
Es kann ja sein, daß Menschen an Gespenster, Götter oder sonstige Götzen glauben möchten, dies ist Ihre freie Entscheidung. Nicht zu akzeptieren ist aber eine Einschränkung des Lebens von Menschen, die sich solchen Aberglaubens entledigt haben. Tanzverbot an irgendwelchen Tagen die einigen Sekten heilig sind? Fällt aus!
Weil Religion und Staat getrennt gehört. Durch Religionskonflikte sind bisher mehr Menschen gestorben als durch alle Naturkatastrophen zusammen.
Das Thema ist mir persönlich wichtig, weil ich an diesen Tagen als DJ arbeiten möchte und ich dieses Gesetz für einen Anachronismus halte, im Anbetracht einer offeneren Weltanschauung des heutigen Christentums.
Wir leben im 21. Jahrhundert mit Gesetzen die einfach nicht mehr zeitgemäß sind. In einer mulitikulturellen Gesellschaft mit vielen Reigionen, ist es nicht ok, dass ein Glaube alles überbügelt. Ausserdem darf ich Donnerstag arbeiten, aber nicht feiern???
Überflüssige Einschränkung der individuellen Freiheit. Insbesondere für nicht-gläubige (Anteil der Bevölkerung wächst) ohne jegliche Bedeutung.
auch hier an der bayrisch/hessischen "grenze" ärgert man sich darüber, schliesslich geht man auch mal "nüber" zum tanzen
Wenn Kirche und Staat getrennt werden sollen, dann tut das auch und macht keine halben Sachen! Ein Tanzverbot an Feiertagen ist nicht gerechtfertigt!
Form der in "Art. 140 GG i. V. m. § 139 WRV" erwähnten "seelischen Erbauung" sollte den Menschen der Region überlassen bleiben. Ich erbaue meine Seele u.a. durch Tanzen.
Tanzen macht spaß...:)
Trennung von Religion und Staat anyone ?
Frankfurt als Stadt gibt immer weniger Impulse und legt mehr und mehr der Jugend durch so etwas Steine in den Weg! Wo kann man sich denn heute noch groß als Partymacher in dieser Stadt frei entfalten???
Unnötige Einschränkung der persönlichen Freiheit.
Es darf nicht sein das einem Menschen in Deutschland vorgeschrieben werden darf wann er tanzen darf und wann nicht. Wer gläubig ist und diese Zeit nutzen möchte um sich daheim zu besinnen darf das gerne tun-es stört mich nicht-jeder wie er will. Das ich aber als nichtgläubiger konfessionsloser Mensch dann an FEIER(!)tagen nicht mal tanzen gehen darf - das kann nicht sein.
§2, 4, 5 GG
Religion sollte privatesache sein
Ich glaube das solch ein Gesetzte antiquiert ist und nicht mehr in unsere Heutige Zeit passt. freier tanz für freie Bürger LG Gavrides
Wofür heißt es eigentlich "Feiertage", wenn noch nicht mal eine solche Urform des Feierns, wie das Tanzen, erlaubt sind? Eine völlig anachronistische Vorschrift, die längst überfällig ist.
Die Kirchen dieser Welt wurden schon immer und werden auch weiterhin was Intoleranz, Ignoranz, Zynismus und Machtkalkül angeht lediglich durch die Despoten weltweit übertroffen. Sie tragen die (Mit-)Verantwortung für Millionen von Toten. Und irgendwelche Sprecher solcher Vereine wollen mir verbieten, in einem Club Musik zu hören und darauf zu tanzen, obwohl sie dies weder hören noch sehen müssen. Ich, im Gegensatz dazu, muss es mir gefallen lassen, nach einer 12-stündigen Nachtschicht in der Behindertenbetreuung, am Sonntagmorgen durch das Gebimmel ihrer Kirchenglocken am wohlverdienten Schlaf gehindert zu werden. Ich glaub es hackt! Sollte es ein mal einen Feiertag zum Gedenken an die Opfer der Kirchen geben, bin ich gerne bereit dann aus Respekt auf das Tanzen zu verzichten.
Ich sehe es auch als überholt an. Desweiteren ist nicht jeder Deutsche religiös.
Das Gesetz benötigt eine Anpassung an die heutige Lebensrealität und da stimme ich vollkommen zu !
Das Verbot macht keinen Sinn - dann müsste man so konsequent sein und am Karfreitag z. B. die Restaurants schliessen, weil es dort Fleisch gibt. Oder andere Vergnügungsstätten wie Bordelle ebenso stilllegen. Es ist inkonsequent und gerade im Christentum unverständlich, weshalb käuflicher Sex an Feiertagen erlaubt ist und das gesellige Zusammentreffen netter Menschen, welches u. a. der Zwischenmenschlichkeit dient, nicht.
Persönlich wichtig nicht, aber totaler Blödsinn! Warum soll an "Feiertagen" nicht auch gefeiert werden? Zum Feiern gehört für viele eben auch das Tanzen! Daher weg mit dem Blödsinn!
Weil ich diese gesetzliche Regelung für absolut mittelalterlich und überholt finde. Die Zeiten, in der mir der Staat aufgrund fehlgeleiteter kirchlicher Zuvorkommnis sagen kann, wann ich was zu tun oder zu lassen habe, sind - dachte ich bis kurz vor Ostern - vorbei. Apropos: Was hat eigentlich der 1. Mai in der Liste zu suchen?
Ich bin der Meinung, dass man mit der Zeit gehen und ein solches Gesetz lockern sollte. Schließlich ist es einfach mal so, dass eine Tanzveranstaltung nicht die Absicht hegt Leute vom Gottesidenst fernzuhalten. Jeder kann immer noch für sich selbst entscheiden. Man sollte tolerant sein und einen geeigneten Ort für öffentliche Tanzveranstaltungen finden.
Ich halte dieses Gesetz für überholt.
Dieses Gesetz ist völig unzeitgemäß und beschneidet Menschen in ihren Freiheitsrechten. An kirchlichen Trauertagen (wie Karfreitag) ist das evtl. noch nachvollziebar, aber die anderen kirchlichen Feiertage sind doch auch Freudentage - Freude kann man sehr gut mit Tanzen ausdrücken... naja, verstaubte Kirchenfutzis sind leidern icht so einsichtig, geschweige denn tolerant.
Jeder sollte Ostern feiern wie er es für richtig hält!
solche altertümlichen Gesetze gehören gestrichen!
das thema ist mir wichtig, weil es eine beschneidung meiner persönlichen freiheit darstellt
Als Atheistin sehe ich keinerlei rechtliche Grundlage für ein Gesetz, welches mir meine persönliche Entfaltung verbietet, zumal es Feiertage "schützen" soll, die für mich keinerlei Bedeutung haben. Dementsprechend sehe ich mich weder unter dem Pranger des Papstes, der Kirche, noch sonst einer Instanz, derer ich ein bestimmtes Verhalten schuldig wäre (abgesehen natürlich von der deutschen Gesetzgebung). Außerdem stellt sich die Frage, was mit den Leuten ist, die anderen Religionen oder Glaubensrichtungen angehören? Wenn es ihre Religion gebietet, an eben jenen christlichen Feiertagen zu tanzen, ist es eine Beschneidung ihrer Grundrechte, ihnen das mit einem christlichen Gesetz zu verbieten. Es ist absolut inakzeptabel, daß dem Christentum - sosehr es auch Einfluß auf unsere Legislative gehabt hat - ein Vorrecht und eine größere Wichtigkeit zugeschrieben wird als anderen Religionen bzw. den Rechten Nicht-Gläubiger. Als Atheistin interessieren mich weder die Kirche noch ihre Ge- und Verbote, sie hat nichts mit mir zu tun und mir demzufolge auch nichts zu befehlen oder verbieten. Und bei all dem Bei- und Mitleid und angeblichen Gedenken der Armen: Wie und warum sollte man den Menschen das Feiern und Tanzen, wenn gerade letzteres eine der friedlichsten, ungefährlichsten Tätigkeiten überhaupt ist, je verbieten können.
Finde das Thema aktuell und sollte mal wirklich geändert werden da wir nicht mehr in den 70ern leben! MfG
Große Teile der christlichen,besonders der katholischen Kirche, sind moralisch so verkommen,daß der Staat konsequent die im Grundgesetz festgelegte Trennung von Kirche und Staat einhalten sollte und sich nicht zum Vollzugsorgan für mittelalterliche Anschauungen hergeben sollte.
Ein Gesetz welches scheinbar aus dem Mittelalter der staatlich-kirchlichen Unterjochung der Bevölkerung zu stammen scheint
Als ehemaliger Bürger der Stadt Frankfurt am Main sehe ich dieses Gesetz in der heutigen multikulturellen Gesellschaft als nicht mehr zeitgemäß an!
Ich tanze sehr gern. Ich möchte nicht in meiner Freiheit eingeschränkt werden, denn ich gehöre nicht zu den Christen und verstehe nicht, dass ich durch Tanzen jemanden in seiner Religionsausübung beeinträchtige. Ich freue mich auf den Frühling und drücke das durch Tanzen aus. Warum also so ein Verbot?
Ich bin keine Christin und möchte nicht dazu gegängelt werden Christliche Feiertage in Langeweile auszusitzen...
sollte landesweit gemacht werden
An jedem Tage, in einem Jahr, eines jeden Jahres, im Jahrzehnt zeigt die freude am Tanz die freude am Leben. Wer sich nicht bewegt bleibt vergangen und was ist schöner als gemeinsam Freud und Leid im Tanze zu vergessen ...
In Deutschland gibt es laut Verfassung keine Staatskirche. Es herrscht Religionsfreiheit. Dementsprechend dürfte es keinerlei Grundlagen für ein solchen Gesetz wie das Tanzverbot geben, nicht mal eine Diskussionsgrundlage für eine Befürwortung dessen. Die privilegierte Stellung der christlichen Kirche mit zahlreichen Sonderrechten und Gesetzen ist somit nicht nur verfassungswidrig - sie diskriminiert auch andere Religionen. Deutschland sollte die Trennung von Kirche und Staat endlich vollständig vollziehen.
Jeder soll tanzen, wann es ihm/ihr gefällt.
Trennung von Kirche und Staat ist die Grundlage eines Rechtsstaats. Ich fordere mein Grundrecht auf negative Religionsfreiheit!
Tanzen ist Ausdruck eines posivitven, gesunden Lebensgefuehls und nichts Unmoralisches. Die Menschen stehen im Vordergrund und nicht religioese Ansichten.
Ein Drittel der Bevölkerung (keiner Religionsgemeinschaft angehörend) kann nicht so einfach fremdbestimmt werden. Unsere Gesellschaft ist auch nicht wertebestimmt durch die "christlich/jüdische Tradition", sondern durch die Aufklärung.
Es gibt in diesem Land wichtigere Dinge, die einer strikten Regelung bedürfen!
...und als nächstes laufen Sittenwächter durch die Straßen und ahnden öffentliches Küssen vor Kirchen. Ich dachte Deutschland wäre liberal.
Der Grund für das Tanzverbot ist ein in Gesetz gefasstes verordnen christlichen Verhaltens, was Ich ablehne! Ich bin gegen die Auswirkungen der christlichen Religion auf nicht christlich Gläubige! Ich bin Antichrist! Und ganz besonders an Ostern will Ich tanzen, denn Ich feiere die Kreuzigung von Jesus! Allerdings Zuhause!
Dieses Gesetzt ist ein Beispiel dafür wie überaltete religiöse Ansichten anderen aufgezwungen wird, die evtl nicht daran Glauben oder religiös sind. Damit steht dieses Gesetzt im direktten Widerspruch zum Grundgesetzt... Meinungsfreiheit und Religionsfreiheit ist nicht gegeben wenn ein "christliches Gesetzt" allen verbietet an einem Tag zu tanzen. Sollen die Christen doch ihre Ruhe haben es zwingt sie ja keiner in ein Club zu gehn...
Warum verbietet der Staat an bestimmten Tagen in Discos zu tanzen, wenn die Mehrheit der Personen die es betrifft nicht einmal weiss worum es bei diesen Feiertagen geht?
freies Land - freie Menschen! Hessen und BaWü eine Ausnahme?
Weil ich finde, dass dieses gesetz veraltet ist und daher dringend abgeschafft werden sollte.
Tanzverbote nützen niemandem.
Religiöse (in diesem Fall: christliche) Werte und Normen können in einer säkularen und pluralistischen Gesellschaft nicht als allgemeingültig angesehen und gehandhabt werden. Der Gesetzgeber muss die fortschreitende Entflechtung von Staat und Religion durch entsprechende Gesetzgebung vorantreiben. Staat/Land/Kommune und Religion (in Deutschland: das Christentum) sind noch nicht so voneinander getrennt, wie es laut Verfassung längst sein müsste. Das Christentum wird privilegiert bezüglich des Finanziellen, der Werte, der Normen. Ihnen wird ein Status zugesprochen, der ihnen im Laufe der Geschichte auf allen Ebenen von mutigen sogenannten "Ketzern" abgenommen wurde. Deren gesellschaftlichen Verdienste (gegen "das Christentum") und deren persönlichen Opfer dürfen nicht hinterrücks durch Privilegieren des Christentums verhöhnt werden. Religiöse Ansichten sind intersubjektiv nicht verbindlich. Diese wissenschaftliche und gesellschaftlich geforderte Erkenntnis sollten endlich auch die Gesetzgeber würdigen.
gehts noch?
Der sekuläre Staat soll die Diskriminierung aufgrung von Religion verhindern. In diesem Fall werden die Nicht-religiösen diskriminiert.
Dieser mittelalterlicher Unfug gehört abgeschafft. In Deutschland gilt zwar Religionsfreiheit, aber kein Religionszwang!
Dieser Schritt sollte natürlich nicht der gegenseitigen Rücksichtnahme entheben - Musik und Spaß sind nunmal aufdringlicher als Stille, und ich kann nachvollziehen, dass es auch für letzteres einen Platz geben sollte. Diesen aber von Gesetz wegen auf Basis *nur für eine bestimmte gesellschaftliche Gruppe relevanter* religiöser Feiertage zu verankern, kann nicht der richtige Weg sein. Gleiches Recht für alle.
Tanzverbot sollte in Hessen aufgehoben werden , da nicht mehr zeitgemäß.
Die Zeiten, in denen das öffentliche Leben durch altertümliche Mythen diktiert wurden, sollten doch so langsam vorbei sein! Die Kirchen sind sicherlich die letzten, die eine Rolle als moralische Vorbilder oder gar Autoritäten in Anspruch nehmen können!
Ich finde das man in einem freien Land niemandem das Tanzen verbieten sollte, niemals!
Ich halte es für eine Unmöglichkeit, den Menschen das Tanzen zu verbieten, nur um ein paar rückständige Christen in ihrem Glauben zu bestätigen. Dieses Tanzverbot wirkt auf mich wie der Befehl diesen Feiertag zu begehen. Menschen die nicht oder andersgläubig sind, werden auch zu einem rein christlichen Fest gezwungen. Wer es als respektlos ansieht an so einem Tag zu tanzen, der soll es dann auch nicht machen aber bitte niemanden dazu zwingen es ebenso zu tun.
es kann doch nich angehn dass man nur wegen diesem christenhaufen in seiner freiheit beschränkt wird. denen verbietet auch niemand in die kirche zu gehn, oder wie die russisch-orthodoxe die ganze nacht alle glocken zu läuten.
Weil es einfach lächerlich ist, daß Menschen etwas verboten wird, das niemandem schadet. Tanzen ist seit jeher ein Ausdruck der Freude. Aber die Kirche hat schon immer gerne das unterdrückt, das den Menschen Freude bereitet. Wieso sollte sich das in 2000 Jahren geändert haben?!
Das Christentum hat definitiv nicht mehr den Stellenwert in unserer Gesellschaft, der es ihm erlauben würde, auf solche Weise in das Leben *aller* Bürger einzugreifen und uns *irgendwelche Vorschriften* zu machen!! Mir sind christliche Trauertage absolut egal. Die Bibel ist für mich so relevant wie ein Märchenbuch. Warum bitte soll ich damit zufrieden sein, dass meine persönliche Freiheit eingeschränkt wird, nur weil eine Minderheit der Bevölkerung aus irgendeinem Märchenbuch schließt, dass für sie irgendwelche Regeln gelten?!
Ein Diktat vom Staat und der Kirche ist nicht tolerant. Jeder sollte sein Leben nach seinen eigenen Vorstellungen leben, wobei andere nicht belästigt werden dürfen.
Es ist nicht hinnehmbar, dass die Befürworter dieses Gesetzes in dieser unangemessenen Weise die Freiheit der anderen beschränken. Niemand wird gezwungen, eine Tanzveranstaltung zu besuchen.
Ich komme aus Hessen und zum Studieren weg gezogen, aber an Feiertagen immer zu Hause bei den Eltern. Ich finde das Gesetz nicht es nicht Zeitgemäß und Tanzen ist ein Weg gefühle auszudrücken und fördert auch das Gemeinschaftsgefühl. Warum sollte man auch Christliche wichtige Tage nicht mit Tanzen begehen, vorallem an Tagen die doch die christliche Gemeinschaft auch freuen, wie die Auferstehung und die Geburt Jesu.
Wir dürfen nicht tanzen und selbst tanzen sie uns mit solchen Gesetzesdinosauriern auf der Nase herum. Tollkühn verrückt diese Idee.
Tanzen selbst ist "göttlich" und kann eine religiöse Handlung sein! Wenn die Kirchen wirklich an der Re - ligio ihrer Mitglieder interessiert wären, müßten sie ihre Häuser für den Tanz öffnen., ja, ihn selbst betreiben. Aber da dieser Gesetzpassus nur noch dazu dient, dem Machterhalt einiger alter Männer zu dienen, die in immer kleiner werdenden Gruppierungen glauben, sie hätten noch Allgemeingültigkeit, gehört er abgeschafft.
Nach dem Sekularitätsprinzip dürfen weder die Tanzenden den Gläubigen die Ausübung Ihres Glaubens verbieten noch umgekehrt. Zumal das Tanzen schon aus Lärmschutzgründen nicht in der Öffentlichkeit stattfindet und somit die Gläubigen nicht gestört werden können. Alleine auf dem Glauben einer Bevölkerungsgruppe basierende Ideologien (Religion), dürfen niemals dazu führen die Freiheit der Nicht- und Andersgläubigen einzuschränken. Auch wenn das Tanzen gegen die "Gefühle" der Religiösen verstößt, ist die in der Vergangenheit blutig errungene "Freiheit" vor religiöser Einflussnahme als wahres Kulturgut allemal höher zu bewerten. In dem Masse in dem Gesetze eines Staates von "Religiösen Gefühlen" dominiert werden, wird sich die Gesetzeslage nach der Gefühlslage der Gläubigen richten und dann können wir wieder durch Einführung des Kreationismus an Schulen, Schwulenverfolgung, Abschaffung des heliozentrischen Weltbildes, Unterdrückung von Wissenschaft, Hexenverbrennung und Folter wieder zurück ins Mittelalter.
Was für eine dumme und überkommene Regelung! Die wirklich gläubigen Christen sind inzwischen eine recht überschaubare Minderheit deren Bedürfnisse nicht die Bedürfnisse der Mehrheit unterdrücken dürfen! Ich denke wir leben in einen modernen und aufgeklärten Land, da passen derartige Verbote die eher ans Mittelalter gemahnen nicht mehr!
Ein generelles kirchliches Tanzverbot an Feiertagen ist schon deshalb sinnfrei, weil tanzen als Ausdruck der Freude eindeutig in der Bibel verankert ist. z.B. in 2 Samuel 6, 21: "David aber sprach zu Michal: Ich will vor dem HERRN tanzen, der mich erwählt hat vor deinem Vater und vor seinem ganzen Hause, um mich zum Fürsten zu bestellen über das Volk des HERRN, über Israel,..." In anderen Ländern ist das singen UND tanzen im Gottesdienst durchaus üblich z.B. sind die USA für ihre Gospel-Chöre weltbekannt. Ich betrachte das Tanzverbot deshalb nicht für religiös begründet, sondern mehr als Versuch der katholischen Kirche ploitischen Einfluß auszuüben. Weitere Bibelstellen sind auf folgender Webseite hinterlegt: dance.motion.ch/cms/front_content.php?idart=101. Dabei variiert die Anzahl der Textstellen die das Wort 'tanzen' enthalten von der Interpretation in der Übersetzung in den verschiedenen Sprachen. Siehe hierzu auch Daniels, M. (1981) The Dance in Christianity: A History of Religious Dance through the Ages. Damit steht für mich fest, dass tanzen an sich und Feiertage nicht im Gegensatz stehen, sondern im Gegenteil, sogar zusammengehören. Einzige Gegenargumente die ich hier sehe ist der Grund des Tanzens, aber nicht das tanzen an sich. Der Anlass zum Tanz sollte natürlich dem Feiertag angemessen sein. So ist die Karwoche eine Zeit der Trauer über den Tot Christi und damit keine Zeit der Freude, jedoch wird auch der Tot in der christlichen Religion gefeiert (Trauerfeier). Ich kann deshalb nur sagen: NEIN zum Tanzverbot, weil es mich in der Ausübung der christlichen Religion einschränkt.
Das weltliche steht immer über dem geistlichen. Dass sich dieser andauernde Missstand so lange halten kann ist mir ein Rätsel. Hier wird zu Unrecht etwas einfach um des Verbietens Willen verboten. Die Freiheit des einen endet da, wo die des anderen anfängt, und daran hat sich endlich auch mal die Kirche zu halten.
Ich bevorzuge es in einem saekulaeren Land zu wohnen. Fuer dieses Gesetz gibt es keine rationale Grundlage. Die Bevorzugung christlicher Religionen in Deutschland macht mich traurig.
Ein Tanzverbot ist eine extreme Einschneidung der Kirche in das recht der persönlichen Entfaltung. Ich finde es ungeheuerlich das die Kirche eine solche Staatsmacht hat, das sie so etwas verbieten kann. Ich bin der Meinung das Staat und Kirche konsequent von einander getrennt werden sollen. Solch eine ungeheuerliche Macht einer Organisation auf den Staat sollte verboten werden. Mit freundlichen Grüßen David Miller
Weil hier in diesem Land, alles langsam sehr weltfremd wird. Da existieren teilweise noch §§ aus der Kriegszeit.Sollte mal langsam einer auf die heutige Zeit überprüfen,aber nicht so lange ,sonst sind die dann wieder überholt.
Jeder hat das Recht auf seine Religion, aber Tanzen kann man nicht jedem verbieten weil es keinen Sinn macht. Weg mit dem Mittelalter.
Kleinere Gruppieren sollten berücksichtigt werden, aber dieses Gesetzt ist in dieser Sache unverhältnismäßig. Es kann nicht sein, dass eine Religion, die keine demokratische Legitimität hat (nicht gewählt), über eine Gesetzt eine andere Mehrheit sein willen abzwingt. Das ist eine umgekehrte Welt. Das ist Theocratie! Das ist fundamentalismus auf christlichen Art.
Die Regelungen sind nicht mehr zeitgemäß, die Kirche und der christliche Glaube hat keinen so großen Stellenwert mehr, als dass die Freiheit aller Bürgerinnen und Bürger derart beschnitten werden darf.
Dieses Verbot ist absolut nicht zeitgemäss. Jede/r darf glauben an was sie/er mag, aber es muss nicht jeder den Einschränkungen dieses Glaubens unterworfen werden.
...die größte Frechheit/Lächerlichkeit ist das Tanzverbot, was die Polizei dieses Jahr mit aller exekutiven Gewaltandrohung durchsetzen will..!...grotesk!...wir sollten den Christen auch verbieten in die Kirche zu gehen!
Das Tanzverbot (und auch Verbote von Musik in Schankbetrieben) hilft sicherlich nicht bei der Auslebung einer Religion, schränkt aber andere Bürger ein. Tanz, Musik und Christentum vertragen sich und sollten sich in einer modernen, liberalen Gesellschaft nicht ausschliessen müssen, Rücksicht darf natürlich trotzdem genommen werden! Die politischen Vertreter des Volkes sollten dies erkennen und sich nicht von altertümlichen Gepflogenheiten und religösen Lobbisten blenden lassen und sich somit für eine Änderung des Gesetzes im Sinne dieser Petition einsetzen.
Wir haben selbst zu entscheiden was wir an den Feiertagen tun oder nicht, sofern andere in der Ausübung ihres Glaubens damit nicht belästigt werden - DIES IST DER FALL !
In einem multikulturellen Staat ist eine solche Einschränkung überholt. Jeder sollte selbst entscheiden dürfen wie und ob er Jesus gedenkt.
>>> Weitere Kommentare