Kommentare der Unterzeichner:


Ich studiere am Institut für Geschichte und schon lange hört man, dass sich die Lehr- und Lernsituation der Studenten massiv verschlechtern wird mit dem Bau des neuen GSZ. Es gibt keinen Platz in der Bibliothek für neue Anschaffungen. Dies ist aber die Grundlage unseres Lernens und des Lehrens. Es wird keine Büros für die studentischen Vertretungen geben, aber die Partizipation an der demokratischen Mitwirkung ist einer der zentralen Wesenpunkte für eine wissenschaftliche Hochschule. Wenn keine Büros vorhanden sind, wo sollen die Institutsgruppen tagen, wo Sprechstunden abhalten, wo Lehre erleichtern und wie den Kontakt zwischen Studenten und Dozenten weiterhin herstellen? Wie soll die Lehre noch funktionieren, wenn der Mittelbau keine Büros hat? Wie sollen Promotionsstudenten sich auf Kurse vorbereiten und an Institute gebunden werden, wenn sie keine Präsenzräume für sich haben und so von den festangestellten oder schon promovierten getrennt werden und wo finden dann die Sprechzeiten statt? Statt eines unvollständigen und zu kleinen Gebäudes könnte man auch den Hohen Weg 3-4 sanieren und den Innenhof in einen Vorlesungssaal verwandeln. Platz ist hier genug gerade nach den nun anstehenden Auszug der Biologen! Alternativ bitte ein Gebäude das der Lehr- und Lernsituation gerecht wird!
Es wäre allerdings wünschenswert gewesen, wenn der Petitionstext weniger Rechtschreibfehler und Ausrufezeichen hätte.
Wie man so einen Unsinn planen kann, ist mir absolut unklar!!! Echt traurig sowas!
es ist schon FAST zu spät! die ersten Zeitschriftenreihen aus der Bibliothek der Geschichte werden bereits VERNICHTET...(still und heimlich in den Semesterferien)
Denken braucht Raum!
dieser murks muß nochmal überarbeitet werden und dabei auch mehr auf die denkmalgeschützte bebauung eingegangen werden...
Warum ist so eine Petition mal wieder überhaupt notwendig? Können die Planer auf die oben erwähnten Kritikpunkte nicht selbst kommen?
Die Verheißung synergetischer Wirkungen zwischen den einzelnen geisteswissenschaftlichen Fächern, die einmal der Ausgangspunkt des Projekts GSZ bildete, wird durch die faktische Unterfinanzierung der Realisierung mehr als konterkariert. In dieser Form stellt das GSZ nichts anderes dar als eine gigantische Fehlallokation von Fördergeldern, denn so hat das GSZ kein Potential mehr als Kristallisationspunkt von Forschung und Lehre, sondern stellt lediglich ein akademisches Prestigeobjekt dar, das die in es gesetzten Erwartungen nicht ansatzweise wird erfüllen können. Im Gegenteil wird es die Entwicklung und das Wachstum der beteiligten Fächer eher behindern als fördern. Es ist daher in dieser Form mit einem Wort: eine Fehlinvestition!
Weil es ein klassischer Fall von schlechter Investition in die Bildung ist.
1. Als Hallenser bin ich an einer nachhaltigen städtebaulichen Entwicklung interessiert. 2. Als Student der Geistes- und Sozialwissenschaften bin ich an einer zweckorientierten Lösung interessiert.
Mein Studiengang gehört auch den Geisteswissenschaften an und ich kenne jetzt schon das Problem von fehlenden Seminarräumen und überfüllten Hörsälen. Ich finde es unerhört mit dem Bau des GSZ den benötigten Platz noch einmal zu reduzieren.
Es geht um die Zukunft der Hallenser Studenten und somit auch um die Zukunft Halles.
Vielen Dank für diese Initiative, Joachim Langner, die sich endlich einmal FÜR die Förderung der Geisteswissenschaften einsetzt und versucht, den immer stärkeren Einschnitten entgegenzuarbeiten.
Wenn es jetzt schon zu kleine und zu wenige Seminarräume für uns gibt, wie soll das in der Zukunft werden? Eine Uni ohne Studierende ist ja wohl das Gegenteil von dem, was erreicht werden soll.
Besser gut planen als mühevoll nachbessern.
Wie wäre es bestehende Dinge einfach zu verbessern, anstatt kolosale Neubauten? Man könnte beispielsweise mit einer größeren Sozialwissenschaftsbibliothek beginnen. Die Bibliothek befindet sich derzeit in einem viel zu kleinen Wohngebäude, besitzt fast nur Lesesaalbestandsliteratur, und fast keine Arbeitsplätze. So ein Zustand ist echt peinlich für eine Uni bei einem Studium, dass sehr leseintensiv ist. Ein größeres Wohngebäude wäre bereits eine Lösung und viel günstiger.
Ja, ich bin dafür!!
Auf Grund der Tatsache, dass die Raumauslastung schon jetzt viel zu hoch ist, und die zahlreichen Seminarräume immer voll belegt sind, muss das neue GSZ viel größer geplant und umgesetzt werden.
Endweder richtig oder gar nicht!
Es werden mal wieder Rekordzaheln an neun Erstsemestern erwartet. Die Uni wächst, bzw. wird wachsen gelassen, bis Variété und Händelhalle auch noch überlastet sind. Warum also ein für solche Studierendenmassen zu kleines GSZ bauen, wenn doch die Folgen mangelnder Planung und Voraussicht bereits jetzt tagtäglich im Uni-Alltag begutachtet wrden können?
Die geisteswissenschaftlichen Bibliotheken sind, was aktuelle Literatur angeht, ohnehin schon armselig ausgestattet. Wenn daran noch mehr sparen will, sollte man die geisteswissenschaftlichen Institute am besten ganz schließen und die MLU zur TU erklären. Forschung und Lehre wäre auf diese Weise jedenfalls nicht mehr möglich.
Es ist ein nicht hinnehmbarer Umstand, dass bei einem Neubau weniger Platz als bisher zur Verfügung stehen soll als bereits vorhanden. Dass kein Platz für Literaturneuanschaffungen vorhanden sein soll und bestehende Bestände abgebaut werden, ist unerhört!
Ich bin Studentin der Sprechwissenschaft an der MLU Halle-Wittenberg, und befürchte duch die bisherige Bauplanung des GSZ gerade für mein kleines, aber unheimlich wichtiges Institut erhebliche und nicht hinnehmbare Arbeitsverschlechterungen!
Ich zahle 500 euro zweitstudiengebühr, pro semester!!!! - als 'strafe', weil ich bereits ein studium abgeschlossen habe - und frage mich, wo das geld wohl hinwandert!!!
Bildung ist das höchste Gut unserer Gesellschaft, Neuerungen und Lösungen müssen zusammen mit Dozenten und Studenten getroffen, vor allem aber steht die Nachhaltigkeit im absoluten Vordergrund, damit nicht sinnlfrei Recurcen vergeudet! Nicht nur ich habe einen Anspruch auf adäquate Ausbildung sondern auch die Jahrgänge und Generationen nach mir, deshalb nur einmal richtig dafür aber sinnvoll investieren!
Schon jetzt mangelt es am Institut an Lehrräumen und Material. Ich wünsche allen kommenden Studenten bessere und nicht schlechtere Bedingungen, damit unser kleines Institut am Leben bleibt.
Ich studiere selber Geisteswissenschaften und würde eine zentralen Anlaufpunkt für alle Geisteswissenschaften inkl. Bibliothek sehr begrüßen.
Wir brauchen nicht weniger Geisteswissenschaften, sondern mehr. Halle brauch mehr Universität.
Wie schade für die doch so beliebte und bekannte historische Universität, dass durcch falsche Sparmaßnahmen der gute Ruf der Uni Schaden nimmt
Ich studiere in betreffender Fakultät und wünsche Folge-Generationen bessere Studienbedingngen!
Sparen am falschen Ende? Nicht mit uns!
Ich bin selbst Studentin der Geistes- und Sozialwissenschaften und kenne daher die aktuelle Situation. Wenn sich dies nun durch den so geplanten Neubau verändert, so leidet Studium und Lehre gleichzeitig darunter. Ziel solch eines Projektes sollte jedoch die Verbesserung sein, um im Vergleich mit anderen Universitäten nicht abzurutschen.
Als Studentin am Romanistikinstitut möchte ich der kommenden Studentengeneration bessere Studienbedingungen ermöglichen.
Keiner darf Bücher einfach wegwerfen!
Ich wüsste auch gern, ob Herr Schuh sich in diesem Zusammenhang noch einen Parkplatz von diesen Geldern für sein Steintor mit finanziert.
Ein Protzbau in einer immer mehr kaputtgesparten Uni ist der Grabstein, unter dem die Bildung begraben liegt! Bibliothek ohne Platz für neue und alte Bücher?? Wo gibt´s denn so was? Wofür dann 52 Millionen Euro?? Durch Prestigebauten allein erhöht sich nicht die Zahl der Absolventen!
Das Thema ist mir wichtig, weil ich selbst ein geisteswissenschaftliches/sozialwissenschaftliches Fach studiere.
Kenn ich irgendwoher: Umzug der Agrar-und Ernährungswissenschaften. Da fehlt bis heute genügend Platz.
Ein GSZ ist im Grunde eine gute Idee, wenn es allerdings auf diese Weise umgesetzt wird (was leider vorhersehbar war, da man bereits vor Jahren festgestellt hat, dass die Kosten die Mittel übersteigen), stellt sich wirklich die Frage, ob hier Fördergelder mal wieder verschleudert werden. Wenn letzten Endes die Geistes- und Sozialwissenschaften doch mit vielen kleinen Standorten über Halle verstreut bleiben, weil auf dem neuen Campus kein Platz ist, sollte man die Alternative noch einmal überdenken.
Weil ich selbst Student bin und mich mit der Problematik solidarisieren kann. Das Projekt in der Form ist außerdem nicht nachhaltig.
Ich selbst bin Studentin in Halle und finde die Entwicklungen erschreckend. Soll es bald nur noch JuristInnen und BioinformatikerInnen geben? So eine Entwicklung kann ich nicht gutheißen.
Wir sind hier und wir sind laut, weil ihr uns die Bildung klaut!
- Schon jetzt ist bspw. die germanistische Bibliothek zu klein: es gibt weder Aufenthaltsräume für Projektbearbeitungen, noch ausreichend Sitzplätze, um in der Bibliothek zu arbeiten (wobei diese eine Präsenzbibliothek ist!), nicht genügend PC-Plätze, nicht ausreichend Platz für Literatur, man sitzt zu 20t, 30t, 40t in einem Minizimmer... wenn dies mit dem GWZ nicht verbessert wird, wofür wird dann das Geld ausgegeben? Darf man als Student an einer Universität nicht den Anspruch auf einen Sitzplatz an einem Tisch verlangen? Wird in u.a. auch diesem Institut nicht erfüllt und wie erkennbar auch für die zukünftigen Generationen nicht. Schade. - Hauptmanko: zu wenig Arbeitsraum für Projektgruppen. Nicht mal in der Mensa darf man dafür sitzen! - Die MLU trägt die Auszeichung "Familienfreundliche Uni" hab ich mal gehört. Hat sie definitiv nicht verdient, finde ich als Freundin einer Studierenden-Mama. - Die derzeitigen Mankos sind für eine "Universitätsstadt", die sich durch ihre vielfältigen Fächerangebote auszeichnet, sehr unattraktiv und der Bau des GWZ sollte diese eigentlich beseitigen! - Ich wünsche den zukünftigen Studenten (denn ich werde wohl nichts mehr vom GWZ haben, weil sich jahrelang nicht geeinigt werden konnte) ein hoffentlich durchdachteres und studienfreundlicheres GWZ.
Wer im Vorfeld aufmerksam war, hat diese Entwicklung kommen sehen. Warum immer erst wenn es fast schon zu spät ist?
Es ist mir wichtig, dass bessere Studienbedingungen geschaffen werden, da gerade in den Geistes- und Sozialwissenschaften immer mehr Studierende geben wird. Es liegt ein großes Interesse an den Abläufen der Gesellschaft, was sie bewegt und so handeln lässt, wie sie es tun. Da es auch zu Engpässen mit den Räumen kam, um Übungen und Seminare zu geben, wird dieses Vorhaben die Situation etwas lockern.
Meine Daten sollen weder auf Facebook noch hier erscheinen.
Man sollte so viel für die Studenten tun wie es geht. Manche Lehrräume sind total alt, dreeckig und eigentlich nicht mehr zu gebrauchen. Das ist sehr schade, weil wir Deutschlands Zukunft sind, also sollte auch was für uns getan werden. Studentin an der MLU
Ich bin selbst Student und man bekommt mit, dass die Universität unterfinanziert ist. Unadäquate Lehreinrichtungen neu zu bauen und dies dann als Erfolg hinstellen zu wollen ist eine absolute Farce. Wenn Bildung in unserem Land wirklich so wichtig ist, wie all zu gerne von der Politik proklamiert, dann kann diese umso weniger rechtfertigen, untragbare akademische Lehrbedingungen zu produzieren.
Weil ich sowohl eine Geistes-, als auch eine Sozialwissenschaft studiere und ich damit sehr an dem Bau eines solchen Zentrums in entsprechender Weise interessiert bin.
Sozialwissenschaften sind wichtig!
Ich bin selbst Student der Sozialwissenschaft und ein Bau mit solchen Mängeln ist nicht hinnehmbar! Entweder man spart sich die 52 Millionen gleich oder stellt etwas ordentliches hin für ein paar Millionen mehr.
wenn die kritik, so wie sie beschrieben steht, tatsächlich zutrifft, dann ist der bau nicht hinnehmbar. ich frage mich, was dann an der ganzen sache 52 mio euro kosten soll?! liegt es am minderen wert der geisteswissenschaften für die wirtschaft, oder weshalb wird man so klein gehalten?
Schleichende Streichungen im Bildungssektor betreffen uns alle! Auch in Potsdam werden die Mittel nach und nach knapper, daher erkläre ich mich solidarisch mit allen Bildungsprotesten!
Ich selbst bist Geisteswissenschaftlerin und habe mir den zukünftigen Unikomplex angesehen. Er mag außreichend Platz für eine Fakultät bieten, jedoch nicht für die kompleten Geisteswissenschaften! Zudem gehörte der Komplex der Biologie/Chemie etc. an....gehen Sie einmal in die Keller und der Geruch des Todes wird sie unweigerlich verfolgen.
Halle ist ein Wissenschaftsstandort und soll das auch bleiben.
Als interessierter Bürger der Stadt Halle ist es mir wichtig, dass Entwicklungen zum Vorteil aller sind. Ich will einen – wenn auch bescheidenen – Teil dazu beitragen.
Ich studiere Japanologie und Frankoromanistik und es wäre schade, wenn unsere Bibliotheken über zu wenig Bücher zum Lesen verfügen. Vieles müsste man sich teuer im Internet kaufen, japanische Bücher insbesondere sind dazu nicht billig.
Ich bin Geschichtsstudent und schon jetzt ist das Platzangebot nicht immer ideal. Weniger Seminarräume sind nicht akzeptabel, ebensowenig eine kleinere Bibliothek.
Das neue GSZ soll nicht einfach nur modern aussehen, sondern die Studienbedingungen verbessern! Sonst ist es rausgeworfenes Geld!
Aufenthaltsräume und eine Bibliothek mit genügend Platz, ohne dabei auf "alte" Bücher verzichten zu müssen, muss für eine Universität selbstverständlich sein!
Ich studiere selbst ein geistes- bzw. sozialwissenschaftliches Fach und kann mich demzufolge mit der Thematik identifizieren.
Nur gut ausgebildete Abgänger bringen die Gesellschaft weiter. Dazu sind gute Studienbedingungen nötig.
Man sieht mal wieder wie weit die Planung, welche wohl besser als Wunschvorstellung bezeichnet werden sollte, an der Realität vorbei geht respektive dieser hinterher hinkt. Ein Beispiel: obwohl man sich im Institut für Psychologie mit dem Platz alleine (im starken Gegenteil zur Qualität der Gebäude) zufrieden geben kann - was das Hauptfach betrifft, ist man mehr als weit davon entfernt die immens angewachsene Anzahl an Nebenfachstudenten am Institut einzubinden. Dies kann man auf den dadurch bedingten erhöhten Bücherbedarf der Bibliothek ausweiten und wird wohl kaum, wie auch das erstere Problem, durch noch weniger Räumlichkeiten samt noch kleineren Bibliotheken im neuen Institut gelöst werden!
Es gibt jetzt bereits ungenügende Räumlichkeiten und schlecht ausgestattete Bibliotheken! Warum sollte man so viel Geld investieren ohne eine signifikante Verbesserung zu erzielen?
Die Errichtung des GSZ, die sich seit Jahren hinzieht und derartige finanzielle Mittel, in einer sonst so von Sparzwängen geprägten Uni-Politik, benötigt, sollte die eigentlichen Ziele, Ansprüche und Bedürfnisse, die mit dem Bau verbunden sind nicht aus den Augen verlieren. Es sollte vielmehr eine Einrichtung geschaffen werden, die Ort des Lehrens, Lernens, Forschens und freien Denkens für Menschen sein kann!
Psychologie- Studentin
Als Student der Geschichte und Philosophie an der MLU kann mir der Bau des GSZ, welches ich persönlich grundsätzlich ablehne, nicht kalt lassen. Wird es schon gebaut, muss es den Belangen der Betroffenen, der Studenten und Dozenten entsprechen.
Es müssen auch an der MLU endlich vernünftige Studienbedingungen geschaffen werden; wenn man schon was Neues baut, dann sollte es so gebaut werden, dass alle zukünftig dort arbeitenden und lernenden Menschen bessere Bedingungen vorfinden als zuvor!
Schlechte Studienbedingungen lassen, insbesondere an sog. Massen-Universitäten auch den schönsten Versuch einer Studienreform nur allzu leicht scheitern. Warum also am falschen Ende sparen?
Bildung ist unser Vorsprung in der Globalisierung!
Ein GSZ sollte bereits im Stadium seiner baulichen Konstruktion Diskussion und Dialog einbeziehen mit denen, die als Forschende, Studierende und Lehrende Höchstes leisten wollen. Da gibt es offenbar noch Nachholbedarf. Jedenfalls: Die Symbolik eines baulichen Sparwürfels für die Geisteswissenschaften steht einer MLU mit ihrer jahrhundertealten Tradition in diesem Feld nicht gut zu Gesicht.
Die Bündelung Geisteswissenschaftlicher Kompetenz ist sinnvoll aus verschiedenen Gründen. Das Projekt kann dies leider nicht adäquat umsetzen. Die Konsequenz wäre, dieses Geld nicht zu verschwenden, sondern einfach aufzuhören.
Student an dieser Universität.
Das ganze ist totaler Unsinn oder blanker Hohn. Eine Umsetzung dieser Planung bedeutet die faktische Schließung bzw. zumindest Demolierung der Geisteswissenschaften, der gesamten Philfak 1.
Das GSZ ist 'an sich' eine gute Idee, aber als Bildungsanstalt kann es in der geplanten Ausführung nicht fungieren: Geist braucht 'Raum'! Vielmehr verkommt das 'Unternehmen GSZ' zum Abbild jener Kleingeister, die ALLES unter das Primat der Wirtschaftlichkeit/Effizienz subsumieren und Bildung 'managen' wollen. Damit wird die 'gute Idee' zu einem Wahn-witz.
Das Geld sollte lieber gespart werden, statt Murks zu bauen. Ich fühle mich in unserem Institut sehr wohl.
Studentin in Halle, Fach Soziologie
Die Gründe sind oben sehr gut ausgeführt, da gibt es nicht hinzuzufügen
Wissenschaftliche Arbeit - Forschung und Lehre - braucht Raum zur Entfaltung. Ein geisteswissenschaftliches Zentrum fördert die Zusammenarbeit innerhalb der Disziplinen und darüberhinaus, ganz einfach deshalb, weil Menschen zusammenkommen und sich austauschen. Aber dafür benötigen sie Zimmer, Flure, Aufenthaltsräume, in denen Kommunikation ermöglicht wird. Bitte erweitern Sie das GSZ so, dass alle in der Petition genannten Forderungen berücksichtigt werden!
Weil Bildung der Schlüssel zu einer gerechten und positiven Welt ist. Ohne entsprechende Grundlagen für die Aneignung von Bildung kann sich kein Mensch verantwortungsbewusst entwickeln!
unglaublich, es wir echt immer schlimmer...
Weil ich der Meinung bin, dass es zum Lernen ein gewisses, angenemes Klima gewben muss, welches durch den Bau des GWSZ nicht gegeben ist. Hinzukommen die sowieso schon, durch zu große Jahrgänge, oft eher dürdtigen Vorraussetzungen für die Lehre.
Von vornherein studentische Vertretungen ernsthaft in die Planung einbeziehen. Das wäre doch mal was.
Wenn das ständige Sparen an den Geisteswissenschaften so weiter geht, kann man die Philosophischen Fakultäten auch gleich schließen. Und in all den Jahren, in denen man sich wegen des Bauortes gestritten hat, war genug Zeit, sich auf den realen Bedarf einzustellen.