Kommentare der Unterzeichner:


Ich möchte nicht in einer Gesellschaft leben in der es nur noch um Leistung, Macht, Wirtschaft und Geld geht und ein Leben ohne Kultur, damit wir alle verdummen und schön den Mund halten, ist für mich nicht anstrebenswert! Es ist Zeit etwas an unser aller Einstellung zu ändern! Beginnen wir jetzt!
vor wenigen Tagen wurde mir, wie vielen anderen auch, mitgeteilt, dass der Bezirk Pankow getroffene Vereinbarungen nicht einhalten kann. Die Finanzmittel, die den regulären Spielbetrieb im Theater unter Dach ermöglichen, sind zum 1.Februar 2012 gesperrt worden. Die materielle Lebensgrundlage vieler Menschen, die sich bei niedrigsten Gagen für ein besonderes kulturelles Angebot engagieren, wird per Dekret und ab sofort entzogen. Das ist ein Vertragsbruch, der die Kultur im Bezirk nachhaltig beschädigt. Die Vertrauenswürdigkeit des Bezirksamts als verlässlicher Partner ist derzeit nicht zu erkennen. Dutzende von Menschen werden aus ihrer Planung der kommenden Wochen und Monate brutal herausgerissen. Ohne Rücksprache, ohne Einbeziehung der Betroffenen, werden Fakten geschaffen, die jenseits einer sozialen und kulturellen Verantwortung stehen. Eine Politik, die sich so stillos und wortbrüchig zum Büttel von (vermeintlichen) Sachzwängen macht, und diese über die Menschen hinweg durchsetzt, verliert die Erkennbarkeit einer im Interesse des Bezirks handelnden Politik. Das Bezirksamt Pankow mutiert zum Finanzverwalter ohne Profil. Dafür bräuchten wir dann eigentlich keine BVV mehr, und keine gewählten Repäsentanten. Der Bezirk Pankow ist im Begriff sich seiner selbst, seiner Notwendigkeit, und seines Gestaltungsanspruchs zu berauben. Ein vom Senat bestellter Finanzbeamter würde für die gerade stattfindende (schleichende) Abwicklung des Bezirkes reichen. Mit dem derzeitig dreisten Vorgehen des Bezirksamtes (einhergehend mit achselzuckendem „ich würd schon anders wollen, aber ich kann nicht anders“ = politische Bankrotterklärung. → Abtreten!!!) wird dem Vertrauensverlust in Demokratie und Parlamentarismus weiter Vorschub geleistet. In der gestrigen Versammlung der betroffenen Künstler haben wir uns entschieden den Spielbetrieb im Theater unterm Dach aufrechtzuerhalten, und damit unseren Teil der Verträge zu erfüllen. Wir spielen weiter! Es ist ein politisches Zeichen, dass wir uns nicht kalt abwickeln lassen und für die Erhaltung des bezirklich geführten Theaters kämpfen werden. Die Bedeutung für das kulturelle Leben im Bezirk Pankow und weit darüber hinaus, wird offensichtlich von den maßgeblich politisch Verantwortlichen nicht erkannt. André Schmitz vom Berliner Kultursenat hat die Erhaltung von den bestehenden kulturellen Institutionen mehrfach betont. Vielleicht ist es noch nicht zu spät! Bitte setzen sie sich für die Rücknahme der Finanzsperre ein. Setzen
eine bitte an alle entscheidungsträger: schaut hinter die zahlen, schaut auf die verluste, die gesichter, die menschen, die gesellschaft, die stadt, die kinder und die jugendlichen, die inspiriert und kulturell gebildet zukunft gestalten sollen, erhaltet, baut aus, sucht partner und mitstreiter, keine investoren, verkauft nicht euer letztes hemd, nackt ist nicht gleich sexy! bewahrt euch handlungs- und gestaltungsspielraum! auch wenn ihr sagt, es gibt keinen solchen mehr: man hat immer eine wahl. setzt prioritäten für einen lebenswerten, patizipatorischen bezirk und eine ebensolche stadt!
"...und ich weiss, es wird passiern, wenn wir uns organisiern."
Wer an Kultur spart, investiert in Barbarei!
Weil Kultur keine "freiwillige Leistung", sondern ein unabdingbarer Bestandteil unsers Lebens ist.
Wo Kultur wegbricht, wird Platz frei für Gewalt. (Everding)
Berlin braucht nicht nur die sogenannten Leuchtürme, es braucht eine breitgefächertes Kulturleben - warum werden in Deutschland immer wieder Banken mit Milliarden-Beträgen gerettet und die Breitenkultur durch Streichung von vergleichsweisen Minimalbeträgen an den Existenzrand gebracht?
es wird zeit, dass das grosse geld wieder nach unten verteilt wird, anstatt nur in teilweise sinnlose prestigeprojekte zu investieren und diejenigen zu bedienen, die ohnehin genug haben. ansonsten werden bezirke ohne eigene kommunalen kultureinrichtungen tote verwaltungsbezirke. die kultur in berlin ist ein wesentliches merkmal der vielseitigkeit der stadt und ein grund, dass diese stadt trotz ihrer geringen wirtschaftskraft ein anziehungspunkt und motor für geistige und kulturelle entwicklungen in ganz europa wenn nicht sogar weltweit geworden ist. vor allem durch die sogenannte subkultur. diese jetzt offensichtlich zu verstossen und verhungern zu lassen, halte ich für verantwortungs- und rücksichtslos und darf nicht zugelassen werden!
Prenzlauer Berg darf nicht Kulturwüste und reines Wohnviertel werden!
Erhalt von kulturellen Einrichtungen ist Erhalt von unterschiedlicher Lebensqualität.
Es ist beschämend für so ein reiches Land wie Deutschland, dass Kultur und Bildung der Gier nach Macht und Geld weichen müssen. Als Mutter graust es mir vor der Zukunft meiner Kinder, als Mensch vor dem Verlust intellektueller, kritischer Denkanstöße, Schönheit, Vielfalt, verbindener Elemente der Kunst und der Verkümmerung des Geistes und der Seele!
Seit 2010 arbeiten mein Kollege und ich mit zur Zeit 16 jungen Menschen am Jugendtheaterprojekt >>geshakespierct
Kultur existiert schon längst unter Existenzminimum - wie die meisten, die beitragen. Spart endlich woanders, zieht Banken und Großunternehmen zur Verantwortung!
Es ist wohl ein leichtes immer zuerst an der Kultur zu Sparen. Die Folgen sind aber erst zu spüren, wenn es bereits zu spät ist. Und jeder sollte in der Lage sein, sich an einer hand abzuzählen, welch negativen Folgeerscheinungen mit einer nicht mehr existenten Kulturlandschaft einhergehen. Warum ist es eigentlich überhaupt nicht verwunderlich, daß derartige Forderungen immer nur von CDU und FDP kommen?
Reduktion und Eleminierung von Kultur und freien Orten, wo Kultur entstehen kann, darf nicht schweigend hingenommen werden, sondern muß mit aller Kraft, Bewußtsein und Vehemenz verhindert werden.
Die kulturelle Verarmung des Bezirks Pankow ist erschreckend! Für mich als Schauspieler fällt wieder eine mögliche Arbeitsstätte weg, falls es das Theater unterm Dach nicht mehr geben sollte. Wir spielen dort noch 4 Vorstellungen Ende Januar 2012. Und ich hoffe, auch in Zukunft dort als Spieler und Zuschauer bewegt zu werden.
Ich bin in Berlin aufgewachsen und denk, dass sich Berlin gerade durch seine unheimlich tolle kulturszene auszeichnet. Es ist schade,wenn meine kinder nicht mehr dahin gehen können, wo ich einen Teil meiner Jugend verbracht habe! Touristen kommen nach Berlin,weil es einzigartig ist...diese Einzigartigkeit wird zerstört. Sehr schade!
weil auch kleine Theater wichtig sind für junge Schauspieler und für das Kiez-Publikum und nicht nur die großen Bühnen mit ihren Subventionen, für eine Vielfalt der Kultureinrichtungen!
Das Theater muss LEBEN!!!!
Ich wohne zwar nicht in Berlin, aber auch in anderen Städten wird das Geld für die Kultur gestrichen. Wozu das führt, sieht man beispielsweise an der Verrohung der Jugend, die erschreckend zugenommen hat. Dieser Trend muss unbedingt gestoppt werden!
Ich werde am 2. Februar meinen Teil des Vertrags mit dem Bezirksamt einhalten und im Rahmen des "Notbetriebs" die Zuschauer weiter mit Kultur versorgen. Ich bin schockiert über diesen kurzsichtigen und brutalen Rückzug der Politik aus dem Gestalten von Lebensräumen hin zum Vernichten von Lebensqualität für alle. Ich bitte Herrn Schmitz vom Berliner Kultursenat sich für unsere Sache mit Nachdruck und den notwendigen finanziellen Mitteln für uns einzusetzen!
Dr. Inka Bach inszeniert engagiert anspruchsvolle Stücke im Theater unter dem Dach, die Schauspieler dort spielen begeisternd vor beeindrucktem Publikum. Kann man das ohne schlechtes Gewissen durch Schliessung missachten?
Das letzte bezirklich geförderte Theater in Pankow ist eine Rarität in Berlin die wir als Nachwuchsplattform für Theater in ganz Deutschland erhalten müssen. Der Kulturstandort Thälmannpark darf dem Effitienzwahn nicht geopfert werden. Die zahlreichen Zuschauer und Besucher würden es schmerzlich vermissen.
Kultur ist lebensnotwendig. Bildung ist und wird zunehmend überlebensnotwendig in unserer Gesellschaft. Bibliotheken zu schließen, die zum Teil bereits auf ehrenamtliches Engagement angewiesen sind ist der falsche Weg. Orte zu schließen, an denen Kultur und damit Inspration und Austausch stattfinden, die nicht bereits durch Investoren und Anwohner verdrängt wurden, ist ebenso der falsche Weg. Berlin braucht nicht drei Opern. Es braucht Theater, wie das unterm Dach und Häuser wie die Wabe.
Es lebt der Mensch nicht vom Brot allein!
Die Bibliothek in Berlin-Buch schließen? Das hätte sich die DDR nicht erlaubt.
Ich bin selbst im Prenzlauer Berg aufgewachsen und habe erlebt, welchen wichtigen und wertvollen Beitrag die Kultureinrichtungen im Bezirk haben. Das Kulturareal im Thälmannpark habe ich regelmäßig in Kursen oder als Zuschauer besucht. Alle Aktiven machen innerhalb des schon immer eng gesetzten finanziellen Rahmens großartige Arbeit, besonders für Schüler und Jugendliche ein unersetzliches Angebot. Dass die Kurt-Tucholsky-Bibliothek überhaupt ehrenamtlich geführt werden muss ist schlimm genug. Neue Bedrohungen durch die geplanten Kürzungen sind respektlos gegenüber dem jahrelangen Engagement aller Beteiligten und dem Erfolg der etablierten Kulturprojekte.
Liebe Bürgerinnen- und Bürgergesellschaft Kulturinstitutionen sind nicht ein Zuschussgeschäft und selbst Träger eines Proesses, auf dem sich der Bezirk Pankow selbst als Investor seiner kulturellen Bedeutsamkeit in der Bundeshauptstadt betätigt. Es zu fokussieren auf einen Raum, der auf die wenigen großen Magnete des Bezirkes begrenzt werden dürfe, schränkt auf lange Sicht gesehen die kulturelle Interaktions- und Multiplikationsfähigkeit der Akteure aus Zivilgesellschaft, Kunst, Kultur und Jugendarbeit ein. Es wäre ein Armutszeuignis, wenn bei solchem Beschluss geblieben würde! Stefan Abraham
So ein engagiertes Theater darf nicht geschlossen werden! Wer das tut verhindert mehr Demokratie!
selbst von Schöneberg aus nutze ich die Kultureinrichtungen in Pankow, namentlich das Theater unterm Dach. Die künstlerische Erneuerung findet in den kleinen, inoffiziellen Kultureinrichtungen statt, die zudem einen viel größeren Anteil ihres Budgets in die Produktion stecken als die etablierten Häuser. Außerdem ist gerade im räumlich ausgedehnten Berlin eine lebendige Stadtteilkultur unerlässlich - in Pankow, mit seinen sozialen Problemen erst recht!
Mit meinem Verein Berlin Music Association (BMA) - Verein zur Förderung der Bandkultur e.V. sind wir regelmässig mit jungen, meist Berliner Bands in der WABE. Wenn dieser hervorragende Veranstaltungsort dem Sparhaushalt zum Opfer fällt, wäre dies mehr als ein Verbrechen.
Wieso das Stadtschloss wieder aufbauen wollen oder ein überflüssiges Riesenrad planen; und dafür müssen dann bekannte und wichtige und schöne kulturelle Einrichtungen mit ihrer Aufgabe oder enormen Einschränkungen bezahlen?! Das ist doch nicht fair! Man kann wirklich an vielen anderen Stellen sparen, wenn mal die ganze Bürokratie ein wenig verschlankt und vereinfacht würde...
...wenn die letzte Kultureinrichtung geschlossen ist, werdet ihr Politikerinnen und Politiker feststellen, dass ihr das Leben, das Berlin so einzigartig macht, und mit dem ihr euch so gerne schmückt, erstickt habt.
Die Verödung der Kulturlandschaft führt schließlich zur Verödung von allem.
ich habe auch gehört das einige Jugendfreizeiteinrichtungen jetzt vor dem Aus stehen .. das finde ich richtig schlimm.
Da wird sich darauf verlassen, dass die Touristen trotzdem kommen, obwohl nur noch der Mythos da ist und nicht mehr die echte Kultur. Die Immobilienwirtschaft braucht die Kultur auch nicht mehr, denn der Bezirk ist schon aufgewertet und die Immobilienpreise steigen jetzt von allein weiter. Die Politik bracht die Kultur nicht mehr. Und um die ohne Bildung aufgewachsenen Jugendlichen macht sich der Stadtrat jetzt doch keine Sorgen, die zeihen eh weg. Außerdem können sich die zukünftigen Jobcenter drum kümmern. So eine Politik will ich nicht.
Ohne ausreichend basiskulturelle Aktivitäten droht Versteppung, im Land und im Kopf.
Meine kleine Patentochter soll auch in Zukunft in ihrem Wohnunmfeld kulturelle Angebote annehmen können. Ich denke, dass die hohen Einnahmen des Bezirkes aus Parkgebühren auch für die von der akuten Schließung bedrohten Einrichtungen ausreichen sollten.
Wäre sehr schade, wenn es DAS nicht mehr gäbe!
bitte bitte nicht alles weg rationalisieren.
Ich bin selber Künstlerin und finde es unerhört, daß hier gekürzt werden soll.
THEATER MUSS SEIN !!!!
ehrenamtliche Mitarbeiterin der ebenfalls von der Schließung bedrohten Kurt-Tucholsky-Bibliothek in Prenzlauer Berg / Pankow
Ich bin beruflich als Schauspieler unmittelbar betroffen und als Neuberliner und begeisterter Konsument der unabhängigen Kultur-, insbesondere Theaterlandschaft der Hauptstadt, die sich immer wieder ihrer kulturellen Vielfalt wegen sowohl brüstet als auch sehen lassen könnte, entsetzt und empört über die öffentlich bewußt unterschlagene Kommunikation der in der Petition benannten Schließungsabsichten.
Kunst und Kultur braucht Biotope um leben zu können!
Ich habe einen zweiten Wohnsitz bei meiner Tochter in Pankow und wir sind froh über das Kulturangebot.
Wir wohnen unweit des Bötzowkiezes. Der Erhalt kultureller Einrichtungen ist für Kinder wie Erwachsene neben dem Überfluss der Medien aus Fernsehen und Computer wichtig zum Treffen anderer Menschen und zur ausgewogenen Gestaltung der eigenen Freizeit.
Musikschulen sind m.M. ein Teil des staatlichen Bildungsauftrags. An der vielseitigen Ausbildung insb. von Kindern und Jugendlichen zu sparen lehne ich strikt ab.
Die wenigen Euro pro Jahr und Einwohner, die man JETZT noch sparen könnte, werden dem Haushalt auch nicht weiterhelfen! Da liegt der Hase im Pfeffer: de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Bankenskandal
Kinder brauchen zur Entwicklung ihrer kognitiven und emotionalen Fähigkeiten eine musikalische Ausbildung
Kultur ist ein ,,Lebensmittel" und darf nicht immer als Steinbruch für Einsparungen behandelt werden. Wer heute beim Musikunterricht spart, wird morgen viel Geld für Präventionsprogramme ausgeben müssen. Das Gleiche gilt für die anderen Bereiche.
Das Erlernen eines Instruments trägt wesentlich zur kulturellen Bildung bei, stärkt das Selbstbewusstsein und fördert den Gemeinsinn. Zudem haben Kinder aus Elternhäusern denen diese Bildung nicht selbstverständlich ist, dort alle Chancen.
Musik ist einer der wichtigsten Bausteine der Bildung und Erziehung. Die Kinder lernen, etwas durchzuhalten und haben Spass dabei, Musik stimmt fröhlich und eröffnet jungen Menschen Wege im Leben. Wenn wir etwas gegen die Verwahrlosung und Orientierungslosigkeit von Jugendlichen unternehmen wollen, dürfen wir nicht an der Bildung kürzen und am wenigsten an der musikalischen Erziehung. Ich verstehe auch nicht, wie unsere Politiker, Merkel und Zöllner zuvorderst, immer wieder verkünden, dass mehr Geld in die Bildung fließen soll und im gleichen Atemzug wird in der musikalischen Erziehung Geld gestrichen! Hier leidet die Glaubwürdigkeit!
Mir ist unklar wie ein Land auf die nächste Generation setzen kann, wenn sie im selben Athemzug die Bildungsmöglichkeiten und die Kultur verweigert.
Möchte darauf hinweisen, dass auch Stadtteilbibliotheken in Karow, Frantösisch-Buchholz und Wilhelmsruh auf der Streichliste stehen. Sowie der Standort Buch der Musikschule. Ein Blick über den Prenzlauer Berg Tellerrand hilft sicherlich, denn nur gemeinsam kann der Kampf für den Erhalt aller Kultureinrichtungen gewonnen werden.
was soll denn aus unseren kindern werden, wenn an der kultur gespart wird !? lauter kleine bushidos oder was !!!??? es ist so dumm an dieser stelle zu sparen !!!
Ich erkläre mich mit meinen Pankower Freunden und ihrem Kampf gegen die Kulturbanausen solidarisch
In diesem Theater habe ich schon schöne Aufführungen gesehen - es wäre ein großer Verlust, wenn es das Theater nicht mehr gäbe! Mit freundlichen Grüßen!!!
Die kulturellen Einrichtungen sind für unser Leben wichtig !
Die kulturellen Einrichtungen in Berlin-Pankow müssen auf jeden Fall erhalten bleiben!
Ich unterstütze die Proteste voll und ganz. Das Beispiel "Pankow" wird bald alle Bezirke erreichen.Kultur und Kunst muss "Pflichtaufgabe" werden. Der 300-Jahre Fritz hat schon gesagt: An der Kultur eines Landes erkennst du sein Niveau. ( nicht wörtlich)
Als Künstler schaue ich voller Sorge und in diesem Fall sogar mit einem Gefühl von Panik auf derartige Entwicklungen. Die Tatsache, daß es Politikern immer wieder so leicht fällt, Kunst aus dem Budget zu streichen, wenn es mal wieder "eng" im Haushalt wird, ist erschreckend und verwerflich. Wir arbeiten unser Leben lang daran, uns und unsere Gesellschaft zu verbessern. Ich finde, dem sollte man besonders auf politischer Ebene Rechnung tragen.
kultur ist das rückgrat der gesellschaft. ist es weg, wächst es nicht nach. die langfristigen folgen werden teurer sein und das kurzsichtige sparen ad absurdum führen.
Kunst und Kultur sind lebenswichtig, vor allem auch auf regionaler Ebene. Viele Veranstaltungen in Pankow haben mir wichtige und neue Erkenntnisse vermittelt.
Künstler sind Tagebuchschreiber ihrer Zeit. Sie zeichnen ihre Zeit auf.
Dieser Schließungsgedanke ist absolut unverständlich. Ein Haus, das sich in Krisen aufs beste bewährt hat, das für die Stadtkultur unersetzlich ist, das Anlaufpunkt für Alte und Junge ist, das innovativ arbeitet und Angebote bereit hält, die deutschlandweit Aufsehen erregen - wie kann man da von AUS sprechen? Unverantwortlich!
Wir haben dort in den letzten Jahren immer wieder hervorragende Veranstaltungen besucht!
Berliner Kulturschaffende – eine Gruppe, die, am Rande erwähnt, großem Armutsrisiko ausgesetzt ist – werden immer weiter verdrängt, obwohl sie wesentlich für den guten Ruf Berlins verantwortlich sind. Es ist die Mischung aus viel Kultur, Toleranz und wenig Kriminalität, die nicht nur Gäste hierher zieht, sondern uns alle hier gerne leben lässt. Wenn nicht endlich mehr Geld in den Bezirken ankommt, wie wollen wir dann verhindern, dass unsere Gemeinschaft roher wird? Gerade in Zeiten, in der wir kulturelle Vermittlung immer noch Mal mehr benötigen als noch eben, damit wir hier weiter friedlich und in Verständnis füreinander miteinander leben können.
Weil die Tendenz große »Events« zu fördern immer mehr zunimmt, und die eher kleiner angelegten kulturellen Ereignisse immer mehr zurückgedrängt werden oder nicht wahrgenommen werden.
so nicht !!!
weil ich als Musiker auch auf öffentliche Förderung angewiesen bin.
Kunst und Kultur sind ebenso essentielle Bestandteile unseres Lebens, wie Wasser und Brot. Fehlt Letzteres, verkümmert der Körper, fehlt Erstes, vertrocknet die Seele. Wie verkümmert muss man sein, um als gewählter Volksvertreter diesen Zusammenhang nicht zu erkennen oder scheinbar wichtigeren ökonomischen Überlegungen zu opfern ? Kürzt man die ohnehin in diesem Bereich nicht sehr üppig ausgestatteten Mittel, unterschreibt man sehenden Auges den schleichenden Tod eines kulturvollem Miteinander und öffnet weiterhin billigen Soapes in unseren Medien Tür und Tor -wollen wir das wirklich, meine Damen und Herren Volksvertreter ???
Musikschulen sind Humus für eine kultivierte, demokratische Gesellschaft. Uns den zu entziehen ist schlicht dumm und hat langfristig schlimme Auswirkungen.
ich bin entsetzt - es ist wie in einem schlechten sciencefiction film. solang haben soviele menschen für sowenig geld soviele schöne und für alle beteiligten kulturelle werte und synergien geschaffen - und da kann einer kommen und weg? auch meine erste professionnelle theaterpraxis startete dort. stop stop stop
Das Theater unterm Dach muss bleiben
Auch ich war schon öfter Gast im Theater unterm Dach und die Stücke haben mir immer gut gefallen. Die Atmosphäre dort war echt toll und ich hoffe, dass ihr das schafft die Fördergelder zu bekommen. Die Wichtigkeit von Kultur in unserer Gesellschaft, steht für mich außer Frage und sollte viel stärker gefördert werden. VIEL ERFOLG!!
Ein wichtiger unangepasster Kulturstandort, der ohnehin mit einem Minimum an Geldern zurechtkommt
Man darf nicht tatenlos zusehen, wie Kultur vernichtet wird! Immerhin ist sie ein wertvoller Bestandteil der hochgelobten Freiheit.
Kulturabbau ist eine Schande für unser Land.Es nimmt u.a. Farbe, Gewürze, Gelassenheit aus unserem Land. Außerdem treibt es uns Küstler immer weiter an den Rand bis Abgrund ; macht uns zu Underdogs, die auf staatliche Unterstützung zugreifen müssen und im Callcenter jobben und "Euch" Telefone, Druckerpatronen, Kapitalanlagen aufschwatzen, die "Ihr" noch weniger "braucht" als Kunst und Kultur.
Zunehmend werden Berliner engagierten Kultur- Veranstaltungs- oder Ausstellungsorten die Grundlagen entzogen, die Gelder gestrichen, die Räume gekündigt usw. Diese Orte sind aus dem Soziotop heraus durch den Einsatz von Menschen, die hier wohnen, gewachsenen und gehören zu uns. Mehr mehr wird hier das kaputt gemacht, weshalb so viele nach Berlin kommen, was Berlin u.a. attraktiv macht. Diese Vielfalt zu erhalten und auch erfinderische eigeninitierte Projekte zu unterstützen und erhalten sind lebensnotwendig für uns Einwohner in dieser Stadt. Das Theater unterm Dach produziert seit Jahren Theater- und Tanzstücke, gibt Künstlern die Chance etwas zu wagen und Zuschauern etwas zu erleben, abseits des grossen Kulturbetriebes (der auch wichtig und spannend ist). Daraus erwachsen oft wichtige Impulse für die Macher und Zuschauer, es sind Orte,in denen sich Menschen probieren und entwickeln. Ganz wichtig! In Themenwahl und Form wagen hier Leute etwas. Wir wollen das und zahlen auch dafür!
Warum in aller Welt wählen die Leute auch CDU? Meine Güte!
Es ist beschämend, dass uns ein "Entwicklungsland" wie Venezuela mit dem 'Sistema' vormacht, wie kreative Kulturpolitik Kinder fördert und das Zusammenleben stabilisiert. Die Pankower Politik fördert Destabilisierung, aber vielleicht ist das ja gewollt.
Die bezirkliche Kultur darf nicht weiter Groß- und Prestigeobjekten des "Regiermeisters" von Berlin zum Opfer fallen !!!
Berlin rühmt sich seiner kulturellen Vielfalt? Mit welchem Recht, bei solcherlei Entscheiden? Wir haben schon genug Locations im Bezirk verloren. Wenn der Bezirk seine kulturellen Einrichtungen nicht schützenswert im Sinne eines öffentlichen Bedarfs anerkennt, dann ist das der Offenbarungseid der Kulturpolitik.
Auch wenn ich jetzt in Siegburg wohne, gehöre ich zum Pankower "Urgestein". Aber unabhängig vom konkreten Ort macht es mich ohnehin immer wütender, dass alles für das Leben wichtige zugunsten des Profits und des Reichtums einiger Weniger immer mehr den Bach runter geht!
Ich bin Schauspielerin und Kulturschaffende. Ich bin außerdem Mitarbeiterin einer staatlichen Musikschule. Mein Sohn und alle Kinder befreundeter Familien besuchen Musikschulen und profitieren davon sehr.
Guten Erfolg für eure Petition!
Streichung kultureller Finanzierung ist eine Schande. So viele Arbeitsplätze sind betroffen.
das theater braucht dieses dach! gegen politische willkür und für kulturelle vielfalt!
ein ganz entscheidend wichtiges Forum für junge Künstler auf dem Weg, ihre Handschriften auszubilden und für viele Theatermacher auf der Suche nach neuen Theatertalenten jenseits von Regieschulen und Stadttheatern
Kulturelle Aktivitäten heben den Menschen von einer dahinvegitierenden Existenz auf eine höhere Zivilisationsstufe und helfen ihm, seine Anlagen zu entfalten.
Es ist eine Schande, dass der für die gesamte Stadt so bedeutende Kulturstandort im Thälmannpark aus finanzpolitischen (und vielleicht ja auch anderen) Gründen immer wieder um seinen Erhalt bangen muss. Der Standort und alle dort arbeitenden Beschäftigten hätten wahrlich eine andere Anerkennung und rückhaltlose Unterstützung durch die Stadt Berlin verdient.
Auch in der Provinz Oderbruch sind wir auf die Kultur der Hauptstadt angewiesen - und wir schätzen die kleinen Bühnen sehr hoch!
Ich bin selbst Musikstudentin und sehe dadurch die musikalische Nachwuchsförderung und Kultur unseres Landes bedroht!!!
Ich finde es sehr wichtig, dass die kulturellen Einrichtungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene erhalten bleiben, um Orientierungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten zu geben und zu haben. wo sollen denn die Kinder und Jugendlichen hin und sich beschäftigen und am sozialen Leben teilnehmen, wenn ihnen die Möglichkeiten verschlossen werden?!?
Musikschulen gehören zu den besten Möglichkeiten einer sinnvollen Freizeitgestaltung und Talentförderung, sie müssen auch unter Sparzwängen weiterbestehen und sogar erweitert werden!
Auf musische Bildung darf niemals verzichtet werden. Sie bietet den Kindern und Jugendlichen nicht nur eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung, sondern wirkt positiv auf die Ausprägung des Charakters und die schulischen Leistungen. Nicht allein der Staat, leider auch der Senat sparen an der falschen Stelle.
Ich habe an der Musikschule Pankow Geige gelernt und studiere mittlerweile an der UdK Viola. Damit der deutsche Nachwuchs eine chance hat braucht er motivierte lehrer. Dazu gehoert eine angemessene entlohnung sowie ausstattung. Beides ist in Berlin fast nicht mehr gegeben. Anstatt denjenigen, die sich trotz widriger Umstaende engagieren Annerkemnung zu zeigen wird immer mehr kaputtgespart. Die zukunft der menschennsollte wichtiger sein als die zukznft einer waehrung!
Ich bin selber Leiterin einer Musikschule. Die Auswirkungen von Sparmassnahmen gerade in diesem Bereich haben zukünftige verheerende Wirkungen auf die Entwicklung unserer Gesellschaft. Die ganzheitliche Menschenbildung durch aktives Musizieren ist durch nichts zu ersetzen! Anne Brugnoni
>>> Weitere Kommentare