Kommentare der Unterzeichner:
Ich selbst studiere Rechtswissenschaft an der Saarbrücker Uni und bin von der Fakultät allgemein und der Betreuung im Einzelnen begeistert. Man hat direkt das Gefühl gut ausgebildet zu werden, auch - oder gerade - im Vergleich mit umliegenden Unis und deren juristischen Fakultäten. Es wäre eine Schande, wenn man dies aufgeben würde!
ich studiere selber jura an der universität des saarlandes und bin überzeugt das mir hier eine der besten studienmöglichkeiten in deutschlandgeboten werden. das systhem ist einzigartig und effektiv. ich studiere sehr gerne hier.
Ein Bundesland, das Anspruch erhebt als solches erhalten zu bleiben, muß es sich leisten können, sowohl Mediziner, Zahnmediziner als auch Juristen an der einzigen Universität des Landes auszubilden. Ansonsten: Südweststaat!
Anstatt das Saarland für junge Menschen attraktiver zu machen, werden sie so nur noch mehr vergrault!!!
Die geplante Streichung der Studiengänge bedeutet nicht nur einen immensen Imageverlust für unser Bundesland, sondern wird auch gravierende wirtschaftliche Nachteile mit sich ziehen.
Ich studiere Wirtschaft und Recht an der Universität des Saarlandes. Der Studiengang ist selten und daher von großer Bedeutung für die UdS. Der Studiengang der Rechtswissenschaft, mit seinen großartigen Professoren, ist meiner Meinung nach ein Aushängeschild der UdS und ihn zu streichen wäre ein großer Verlust.
Sollte sich diese Petition nicht behaupten, wäre das ein trauriger Tag für das Saarland und unsere Universität. Eigentlich eine Schande, dass wir überhaupt eine Petition ins Leben rufen müssen.
Da ich schon selbst im persönlichen umfeld mit der uniklinik in kontakt kam, habe ich die vorteile der dort ansässigen fakultät kennen und schätzen gelernt.
Einsparungen durch Kürzungen in der Bildungspolitik sind völlig absurd, wenn sie auf gut laufende Studiengänge abzielen!
Es erscheint mir wichtig, eine juristische Fakultät zu erhalten, die sich um eine europaorientierte Ausbildung ihrer Studenten bemüht. So viele Universitäten sind mir nicht bekannt, die das auf sich nehmen.
Die Studiengänge Jura und Medizin machen die Universität des Saarlandes auch für Studierende aus ganz Deutschland attraktiv. Mit der Schließung dieser beiden Studiengänge wird die Universität definitiv an Ansehen und Attraktivität verlieren. Beide Studiengänge genießen deutschlandweit einen guten Ruf, zudem ist die Uniklinik Homburg ein wichtiger Standortfaktor für das Saarland. Diese Sparmaßnahme setzt meiner Meinung nach auf jeden Fall an der falschen Stelle an!
Für Studenten, die aus Kaiserslautern kommen, ist die Uni in Saarbrücken optimal. Man kann pendeln und hat nicht noch die Kosten für eine Unterkunft zu tragen.
das Thema ist mir wichtig, weil ich selber Jura in Saarbrücken studiere und auch bis zum Ende in Saarbrücken bleiben möchte.
Als Medizinstudentin, die gerade eben ihr Studium in Frankfurt/Main begonnen hat, merke ich doch sehr, wie beliebt die Studienplätze sind und wie voll die Hörsaale. Würde noch eine medizinische Fakultät wegbrechen, würde es noch enger werden. Wir brauchen Platz für junge Ärzte, um den Ärztemangel in Zaum zu halten!
Eine Landeshauptstadt ohne medizinische und juristische Ausbildung? Wäre das nicht peinlich für das Saarland und nur dem Land selbst schaden?!
Gerade in der heutigen Zeit, in der eine vielseitige und akademische Ausbildung immer gefragter wird, finde ich Sparmaßnahmen, die einen solchen Rückschritt bewirken, absolut fehl am Platz.
Die Richter an den saarländischen Gerichten werden immer Älter und müssen irgendwann von jungen Menschen ersetzt werden. Genau das selbe gilt für die Mediziner. Viele Ärzte müssten schon lange in Rente sein doch das können sie nicht, weil es mangelt. Schließt man diese zwei Fakultäten arbeiten sich Ärzte und Richter zu tote.
Nach gründlichem Lesen der hier verlinkten Texte und weiterer Meinungen zu dem Thema, bin ich ebenfalls zu dem Schluss gekommen, dass die Einstufung universitärer Ausgaben als reinen Kostenpunkt das Wertschöpfungspotential der geförderten Studenten, Lehrkräfte sowie ansässiger Forscher weitgehend unbeachtet lässt. Unter Einberechnung dieser Faktoren wäre die Schließung der medizinischen, sowie der juristischen Fakultät mehr mit wirtschaftlichen Verlusten verbunden, als mit Einsparungen. Im Bildungs- und Forschungsumfeld zu sparen erscheint mir daher zu unweitsichtig und damit mehr als ungeeignet.
Bildung ist essentiell und darf daher nicht gestrichen werden. Einsparungen können durch bessere Organisation und Kooperation erreicht werden.
Ich studiere selber an der Universität des Saarlandes Jura und finde es wichtig dass auch in Zukunft die Ausbildung im Saarland möglich ist !!! Auch die Medizinische Ausbildung erscheint mir als ein wichtiger und unersetzbarer Aspekt der zweifelsohne im Saarland bleiben sollte
Jungen Menschen Möglichkeiten zu bieten, ist eine der wichtigen Aufgaben unserer Gesellschaft. Die Schließung der beiden Fakultäten würde uns einen Schritt zurückwerfen.
es sollte lieber mal das Gehalt mancher hohen Leute gekürzt werden , die nicht zur Bildung an der UDS beitragen!
die Uni-Saarland muss vollständig bleiben und immer weiter entwickelt werden!!! sie liegt bei mir am Herzen:)
Es geht um die Zukunft des Saarlandes als Bildungsstandort. Einsparungen an der Bildung sind immer Einschnitte an der falschen Stelle.
Also bitte. Wenn man junge Abiturienten dadurch, dass man ihnen hier keine Studienplätze bietet, in weite Ferne verscheucht, braucht man sich nicht zu wundern, wenn man nachher Fachkräftemangel hat! Es gibt schon noch Leute, die nicht extra weit reisen und sich mit einem Nebenjob über Wasser halten müssen wollen, nur, weil sie Jura studieren wollen, und gerade beim heutigen Ärztemangel verbietet es sich, eine medizinische Fakultät zu schließen. Sparen ist ja schön und gut, aber doch nicht an Bildung und Wissenschaft, denn gerade das produziert hinterher wieder Geld.
Die Wirtschaft sollte nicht der alles bestimmende Faktor sein. Nicht in der Schule, nicht in der Hochschule. Am Ende bestimmt nur noch die Wirtschaftlichkeit darüber, wer leben darf.
Wer heutzutage im Bereich der Bildung einsparen will, kann kaum erwarten als ernstzunehmender Politiker wahrgenommen zu werden.
Guten Tag meine sehr geehrten Damen und Herren, diese Symbiose und die Möglichkeit für Studierende sollte weiterhin gefördert werden und nirgends wo besser als dort wo die Erfahrung schon lebt. Mit freundlichen Grüßen Michael Hull
Aufrechterhaltung von biologisch-medizinischen Studiengängen zur Sicherung qualitativ hochwertiger Grundlagenforschung im biomedizinischen Sektor.
Meine Tochter fängt dieses Jahr ein Studium an der UdS an. Ihr Studiengang HuMB wird an weniger als fünf Universitäten in Deutschland angeboten und ist interfakultär (umfasst die medizinische sowie naturwissenschaftlich-technische Fakultät)
Empört Euch! Anlässlich dieser Petition wünsche ich mir, im Sinne Stéphane Hessels, überhaupt etwas mehr Diskussionen darüber, wer in unserer Gesellschaft darüber bestimmt, wieviel Geld für was ausgegeben wird. Ich wünsche mir, dass wir öffentlich über die zunehmende Ökonomisierung der Universität schlechthin sprechen. Dass es die Freiheit von Forschung und Lehre nicht mehr gibt. Können wir uns gemeinsam gegen die Abschaffung der Geisteswissenschaften, "weil sie ökonomisch uninteressant sind" wehren? Über Resonanz würde ich mich freuen. uschi k. schmidt
Überhaupt nicht verständlich warum man trotz Fachkräftemangel und steigenden Zahlen der Abiturienten, die Medizin studieren wollen, die med Fakultät in Homburg schließen will. Scheinbar hat sich keiner die NC-Werte der letzten Jahre angeschaut. Pro Jahr steigt der wert an fast jeder Uni um 0,1! Da kann man sich echt nur an den Kopf fassen. Eindeutig ein Fehler, für den keiner ausbessern will.
Eine qualitativ hochwertige Lehre ist nicht mit rein wirtschaftlichen Kalkulationen und den daraus resultierenden Rationalisierungen vereinbar. Für Vielfalt in der Lehre, gegen Betriebswirtschaftswahn.
Beide Ausbildungen sind unverzichtbar für das Saarland und bundesweit renommiert. Dabei heute nur die Euros im Auge zu haben, ist eine kurzsichtige Dagobert_Duck_Haltung. Mit anderen Fächern ist das Streichorchester leider de facto bereits entsprechend verfahren ;-((
Viele Jahre musste unsere Tochter auf einen Studienplatz in Medizin warten. Wir haben ihr inzwischern eine teure Ausbildung privat finanziert. Natürlich erhielt sie nicht den Studienplatz am gewünschten Studienort, sondern musste mit Homburg vorlieb nehmen. Nachdemj sie sich mit der Tatsache arrangiert hat, steht sie jetzt vor dem Physikum. Eine Schließung des Studienstandortes würde einen Wechsel und vermutlich eine Verzögerung im Studium zur Folge haben. Wir Eltern sind kurz vor der Pensionierung, müssen aber weiterhin das Studium selbser finanzieren. Somit kämen erhebliche Härten auf uns und unsere Tochter zu, die dann durch Berufstätigkeit im erlernten Beruf zur Finanzierung des Studiums beitragen müsste. Dadurch wird sich vermutlich das Studium noch mehr verzögern.
Ich fange an in diesem Jahr in Saarbrücken Jura zu studieren, da es eine von zwei Unis in Deutschland ist, die meinen gewünschten Themenschwerpunkt bietet. Es wäre traurig, wenn diese Möglichkeit nicht mehr gegeben wäre, nur weil man glaubt dadurch Geld einsparen zu können. Auf der anderen Seite werden Millionen ausgegeben, um die Stadt touristen-freundlicher zu machen. Aber die Bildung darf- mal wieder- hinten anstehen.
Die juristische Fakultät in Saarbrücken ist dank der Kooperation mit Frankreich durch das Centre Juridique Franco-Allemand in Deutschland einzigartig und sehr attraktiv für Studenten aus ganz Deutschland und Frankreich!
Die Uni muss erhalten bleiben. Man sollte an anderer Stelle sparen. Zum Beispiel an dem Bau dieses neuen Ferienparks.
Das Uniklinikum Homburg verrichtet hervorragende Arbeit und ist über die Grenzen des Saarlandes hinaus bekannt. Es zu schließen oder zu einer "normalen" Klinik zu degradieren würde der Stadt Homburg und dem Saarland erheblich schaden. Ich bin selbst Studentin dort und fühle mich kompetent unterrichtet und gut aufgehoben; möchte die Zeit nicht missen.
Ich selbst bin weder Mediziner noch Jurist, aber es ist wichtig für den Erhalt der Fakultutäten zu kämpfen und sie für die kommenden Generationen zu erhalten.
Wird an Bildung gespart, wird in der aktuellen und zukünftigen Wissensgesellschaft an unser aller Wohl gespart. Das bertifft alle Arten von Bildung: Geistes- und Ingenieurwissenschaften!
Wirtschaftliche Interessen können kein Massstab für die Entwicklung eines freien Bildungssystems sein.
Zukunftinitiative Saar, welcher Hohn. PWC, Moody's und fitch beraten und handeln am Menschen vorbei.
Viele meiner Freunde studieren in den betroffen Fächern. Es wäre ein großer kultureller und intellektueller Verlust für das gesamte Saarland!!!!
in solchen zeiten kürzungen bei der bildung vorzunehmen ist eine bodenlose frechheit! mein vorschlag: einsparungen (zumindest auf bundesebene) beim militäretat sowie bei der förderung der konvetionellen energien wie zb. kohle- und atomenergie
Man sollte unser Feierabendparlament,Landtag genannt, auflösen. Dann haben wir ausreichend Geld unsere Bildung.
Es kann doch nicht sein, dass so wichtige Fakultäten wie Jura und Medizin in der Universität nicht angeboten werden. Für diese Richtungen gibt es sehr viele Interessenten, viele von ihnen wären nicht dazu fähig, in eine anderen weit entfernten Stadt zu studieren. Das Streichen beider Studiengänge würde dem Ruf der Universität des Saarlandes schaden und die Universität alles andere als attraktiv für die künftigen Studenten machen!
An den Ausbildungsmöglichkeiten an der Saar- Uni sollte nicht gespart werden. Auch für Leute aus unsrer Region muss es noch möglich sein in der Heimat zu studieren.
Gibt es nicht einen Fachkräftemangel? Wird der nicht noch zunehmen? Sollte man nicht an andere Stelle sparen???
Ich selbst studiere Jura und weiß, dass dieser Studiengang bei vielen reges Interesse weckt. Er sollte auf jeden Fall erhalten bleiben!
Ich bin angehende Erstsemester-Studentin, zwar nicht an der Uni Saarbrücken, sondern an der Uni Konstanz. Unabhängig davon, finde ich es wichtig, dass Bildungsmöglichkeiten für junge Menschen erhalten und gefördert werden. Es wäre fatal für die Zukunft Deutschlands an solch einer Stelle zu sparen!
Eine absurde Idee, die sicherlich nicht dazu beträgt, die Zweifel an der Existenzberechtigung des Saarlandes als eigenständigem Bundesland beseitigen.
Es ist doch völlig verrückt in Zeiten des Ärztemangels eine medizinische Fakultät zu schließen. Abgesehen davon gefährdet man auf die Weise auch einen nicht geringen Teil der ca. 6000 Arbeitsplätze am Uniklinikum. So etwas kann einfach nicht der Sinn einer "Zukunftsinitiative" sein!
Ich finde es umöglich den Etat für Bildung zu kürzen, aber gleichzeitig Millionen für einen vierten Pavillion eines Museums zu vergeuden..tja JAMAIKA rulez.
Weil vielen zukünftigen Studenten die Möglichkeit genommen wird in ihrem Bundesland zu studieren, wenn dies ihr Wunsch ist.
Ich bin sehr für den Wiederstand gegen diese geplante (Aus-)Bildungskürzung ! Ich studiere selber Jura in SB und kann nur wiederholen, dass es ein großer Verlust wäre auch nur einen von diesen beiden fundamentalen Studiengängen zu verlieren, welche u.a. zu Grundmauern an Berufen in unserem Staat gehören!!! Danke !!!
Ärztemangel und jetzt eine medizinische Fakulät komplett streichen??? Dies ist mir völlig unverständlich!
Der Verlust der med. Fakultät wird kurzfristig zu einer massiven weiteren Verschlechterung der Besetzbarkeit ärztlicher Assistenzarztstellen führen. Dass jemand, der Medizin in anderen strukturstärkeren Bundesländern (die auch Ärzte suchen) studiert hat, die (haus)ärztliche Versorgung des Saarlandes sicherstellen wird ist eben sehr unwahrscheinlich.
Ich als ehemaliges Boat-People Kind hat von der Bildung allgemein in Deutschland sehr profitiert und speziell von der medizinischen Falkutät Homburg in der Zeit meiner Weiterbildung. Diese Falkutät darf nicht geschlossen werden, da sie der einzige nah gelegene, kompletente Ansprechpartner für niedergelassene Ärzte und somit für alle Patienten aus derm Saarland, Luxemburg und Rheinland- Pfalz darstellt. Außerdem ist die medizinische Falkutät ein wichtiges Aushängeschild für das Saarland. Wir können stolz sein, dass ein kleines Bundesland wie Saarland diese Kapazität zu bieten hat. Also, mein definitives "Nein" zur Abschaffung der medizin. Falkutät.
Unsere Tochter studiert zur Zeit an der Uni Saarbrücken. Warum soll man in Zukunft die Bereiche Jura und Medizin nicht weiter im Saarland studieren können? Die Studienplätze sind so schon knapp!!!
Als Wissenschaftler im Bereich der medizinischen Forschung (am Deutschen Krebsforschungszentrum) bin ich überzeugt davon, dass eine Schließung der medizinischen Fakultät der einzigen Volluniversität des Saarlandes nicht im Sinne der Bürger ihres Bundeslandes sein kann, sowohl was die Ausbildung zu ärztlichen Berufen als auch was die medizinische Forschung betrifft. Ähnliches gilt für die juristische Fakultät. Deutschland im allgemeinen (nicht nur das Saarland) begründet seinen Erflog im internationalen Wettbewerb vor allem auf der guten Bildung und Ausbildung seiner Arbeitskräfte. Wollen wir daran wirklich sparen?
Wir können es uns als kleinstes Bundesland nicht leisten den Nachwuchs bei Ärzten zu verlieren. Die Statistiken zur Bevölkerungsentwicklung zeigen ganz klar, dass das Saarland für Hinzuziehende uninteressant ist. Wenn wir es nicht schaffen Ärzte durch das Studium zu binden, werden wir in einigen Jahren einen gravierenden Mangel erleben. Zudem leistet die Universität wichtige und teilweise wegweisende Arbeit in der Forschung. Das das Saarland das einzige Bundesland ohne medizinische Fakultät werden soll ist eine Schand und ein gravierender Fehlschlag einer ohnehin schon misgeleiteten Landesregierung.
Ich habe an der Universität des Saarlandes studiert und meinen Doktor gemacht und stehe immer noch in enger Verbindung zur Bioinformatik, die durch den Wegfall der Medizinischen Fakultät mitbetroffen wäre.
Es schockt mich doch sehr, dass die Politik so verzweifelt ist, dass sie die Bildung der eigenen Wähler und vor allen Dingen Einwohner nicht schützt, sondern im Gegenteil diese in gewissem Maße verhindert. Ich selbst studiere Rechtswissenschaften an der Universität des Saarlandes und bin damit direkt betroffen. Ich weis von vielen Freunden, dass nicht jeder das nötige Geld hat, um auswärts, also in einem anderen Bundesland, zu studieren, aber auch kein BAföG bekommt, da die Eltern zu viel verdienen. Damit wären gut Mittelständische Familien im Nachteil, was bedeuten würde, dass nicht jeder die gleichen Chancen bekäme. Dies versprechen die Politiker doch immer wieder, dass entsprechende Änderungen vorgenommen werden würden. Damit machen sie aber wieder einen Schritt zurück und nicht, wie es sein sollte, einen Schritt nach vorne. Wenn die Zukunft so aussieht, dass die Politiker des Landes sich nicht mal ein wenig von ihrem Lohn abziehen lassen und stattdessen die Bildung unserer Kinder also unserer Zukunft in einer solchen Weise Beeinflussen, bin ich doch sehr beschämt eine Saarländerin zu sein.
Ich habe selbst im Nebenfach Jura studiert und mit einer Schließung des beiden Fakultäten würde der Standort Saarbrücken viel an Attraktivität für Studenten verlieren. Die juristische Fakultät genießt einen guten Ruf und ist mit dem Europabezug nicht wegzudenken. In Kombination mit anderen Fächergruppen ist sie ein Anziehungspunkt für Studierende aus anderen Bundesländern.
Der Staat muss lernen zu sparen, durchaus auch in der Bildungspolitik. Aber dann sollte man doch eher in den, für das Saarland und Deutschland absolut unwichtigen, Philosophischen Fakultäten 1 bis 3 radikal ausdünnen, statt Medizin und Jura zu streichen. Was nutzen uns hier beispielsweise Altertumswissenschaften oder Slavistik?
Die Juristen- und die Medizinerausbildung sind eines der Aushängeschilder der Universität des Saarlandes. Außerhalb des Saarlandes kann man damit punkten, wenn man sagt, man käme aus dem Land, in dem es die Universitätsklinik Homburg gibt. Die Fakultäten zu schließen ist völliger Schwachsinn.
In der Großregion Saar-Lor-Lux die einzige Möglichkeit für ein Medizinstudium, deswegen muss sie erhalten bleiben.
Ich habe an der Medizinischen Fakultät Kinder- und Jugendpsychiatrie im Nebenfach studiert und fände es sehr traurig, wenn dieser Bereich, der wertvolle Arbeit leistet, den Sparmaßnahmen zum Opfer fällt. Also nein zu solch unsinnigen Sparmaßnahmen!

