Kommentare der Unterzeichner:


Ich studiere selbst Musik auf Realschullehramt und wäre zutiefst traurig und geschockt, wenn meine Ausbildung plötzlich nicht mehr möglich wäre!
Musikalische Erziehung der Kinder ist besonders wichtig. Doch sie kann nur gescheit gelehrt werden, wenn wir genügend geschulte Kräfte hierfür haben. Wie soll das funktionieren, wenn Institutionen geschlossen werden, die solche Kräfte bisher erfolgreich ausgebildet haben?!?
Ich spreche mich gegen eine Schließung des Musikinstitutes für Musik am Campus in Landau aus, da ich es als falsch befinde an der Bildung nachfolgender Generationen zu sparen! An Bildung und Ausbildung darf nicht gespart werden, da es langfristig ein Schritt in die falsche Richtung ist.
Musik ist nachgewiesener Maßen für die geistige Entwicklung sehr wichtig.Sie ist integrierend für alle Kinder ob ausländische Kinder, sozial schwache Kinder, aggressive Kinder, oder auch introvertierte Kinder.Musik gibt den Menschen die Möglichkeit sich auszudrücken, sich sozial einzugliedern, anzupassen, sich auf andere Menschen einzustellen. Sie gibt auch die Möglichkeit den Menschen ein Selbstwertgefühl zu vermitteln, sich künstlerisch auszudrücken. Musik in allen Formen wie Singen, Tanzen, Musikinstrumente spielen, im Chor singen ist für jeden Menschen ein wichtiger Teil seines eigenen Ausdrucks, da jeder Mensch ein Bedürfnis hat sich auszudrücken. Dazu ist Musik in all seinen Facetten ideal. Was wäre ein Theater ohne Musik, -keine Oper, keine Operette. Wenn Kinder nicht mehr an die Musik herangeführt werden in der Schule, weil es zuwenige Lehrer gibt und somit wieder der Musikunterricht es ist, der ausfällt wird es wiedermal so sein, dass sich die Eltern die es sich finanziell leisten können, ihren Kindern privat Musikunterricht zukommen lassen, die anderen Kinder gehen mal wieder leer aus. Für eine gesunde Entwicklung eines Kindes, sozial, emotional, geistig und körperlich gesehen ist ein guter Musikunterricht unerlässlich.Ich würde sogar für mehr Musikunterricht plädieren an den Schulen und auf keinen Fall darf weniger unterrichtet werden. Durch meine eigene Erfahrung mit Musik (ich singe im Chor) und durch die, meiner Familie (Sohn spielt Klavier und lernte in der Schule Geige ) mein Mann spielt Theater und singt, weiß ich aus persönlicher Erfahrung wie wichtig Musik für eine gesunde Entwicklung ist. Ich plädiere hiermit für mehr Musikunterricht an den Schulen, auf keinen Fall für weniger !
Insbesonders die Musik kann Kindern auf Förderschulen helfen. Dazu müßen gut ausgebildete Lehrer zur Verfügung stehen.
Eine Schließung wäre eine Bankrotterklärung der rheinlandpfälzischen Bildungspolitik!
Wer sein Musik-Studium in Landau aufgenommen hat, hat auch das Recht, es dort zu beenden. Es kann nicht sein, dass Studierende wie Dozierende, die von der Schließung unmittelbar betroffen sind, einer solchen misslichen Lage ausgesetzt sind und über ihre Köpfe hinweg entschieden wird. NEIN zur Schließung!
Musik ist Kunst. Kuenste sind toll, egal ob in Farbe, Dur oder Moll.
Musik ist ein besonders wichtiges Kommunikationsmittelm, und sollte bestmöglichst gefördert werden!
Das Musikinstitut muss erhalten bleiben!
Musik wirkt auf Menschen nachweislich positiv, deshalb sollte man erst recht in heutigen, nicht sehr rosigen Zeiten, diesen Faktor stärken u. unterstützen. Was wäre dafür geeigneter als ein Musikstudium? Außerdem würde auf der kulturellen Ebene in Landau ein Standbein fehlen, sollten die Sparpläne umgesetzt u. das Studienfach Musik geschlossen werden. Des weiteren finde ich die musikalische Ergänzung zu den Geisteswissenschaften an unserer Uni von Vorteil, da sie der Uni auf eine gewisse Weise eine auflockernde Leichtigkeit verleiht, besonders in den Sommermonaten, wenn man bei geöffneten Fenstern, den Klängen der Übungsstunden lauschen darf, oder auch, wenn man div. hauseigende Konzerte auf hohem Niveau, zum besonderen Ohrenschmaus besuchen kann.
Ich selbst bin seit 1962 aktiver Sänger, meine Tochter ist Lehrerin und hat in Landau studiert. Ich stehe voll und ganz hinter dieser Petition.
unter den o.g. Bedingungen ist eine Schließung schlicht undenkbar!
Die Schließung der Musik wäre ein bitterlich beschämender Akt in der noch so extrem jungen Geschichte der Universität Landau.
Ich bin aktiver Sänger in einem Männerchor und Mitglied in der Vorstandschaft. Ich habe großes Interesse an der musikalischen Ausbildung unserer Kinder.
Musiklehrer werden dringender als je zuvor benötigt! Ich würde mir für mein Kind später eine Lehrperson wünschen, die Musik nicht fachfremd und daher (vermutlich) unzureichend unterrichtet.
Musik ist unter anderem sehr wichtig für die Harmoniesierung des Körpers.
Musikausbildung für Lehrer in der Pfalz ist wichtig!
Landau zu schließen bedeutet den gesamten südlichen Teil (Saarland / Pfalz) in die Unterversorgung zu schicken. Sowohl für Saarländer als auch für den Gesamtpfälzerraum ist Landau eine Hoffnungsadresse, was das Fach Musik angeht.
Ich habe selbst vor einigen Jahren Grundschulpädagogik und Musik in Landau studiert und habe das Studium dort sehr genossen. Ich kann kaum glauben, dass das "schwache" Musikangebot im Bereich des Faches Grundschulpädagogik (war das nicht sowas wie ein Trommeltanzeinsteigerkurs bei einer Frau Koch???) in Zukunft ausreichen soll. Gerade auch in Kombination mit dem Studiengang Sonderpädagogik muss es möglich bleiben, Musik zu studieren. Aus Erfahrung an verschiedenen Grundschulen weiß ich, wie sehr AUSGEBILDETE Musiklehrer gesucht werden! Sollte das Studium nur noch an einem Standort möglich sein, dann befürchte ich, dass auch irgendwann ein Numerus Clausus vor einem zu großen Ansturm schützen soll und somit eher noch weniger Musiklehrer ausgebildet werden können. Wie kann dann der CD-Player-Musikunterricht von fachfremd Unterrichtenden an Grundschulen in Zukunft vermieden werden??? Ich frage mich: Was würde bloß unser Herr Imo dazu sagen????
Musik sollte grundsätzlich als Studiumsfach angeboten werden und Lehramtsstudenten sollten überall die Möglichkeit erhalten!
Musik gehört zur Bildung dazu und darf daher auf keinen Fall wegfallen!
Als Lehramtsstudentin ist mir die Erhaltung von Studienfächern, die eine qualitativ hochwertige, Praxisnahe Lehramtsausbildung bieten, wichtig. Insbesondere Fächer, die man nur an wenigen Universitäten studieren kann, wie Kunst, Musik oder Sport, sollten hierbei geschützt werden, da ein Abbau dieser Studiengänge einen Lehrermangel in diesen, für die Entwicklung von Kreativität und Handlungs- wie Sozialkompetenzen der Schüler so entscheidenden Fächer mit sich führen würde. Aus Berichten der Studierenden im Fachbereich Musik an der Uni Landau weiß ich, dass das Musikinstitut Landau die Praxisnahe Lehramtsausbildung sehr ernst nimmt.
Ich spreche mich entschieden für eine Schließung des Musikinstituts am Campus Landau in der Pfalz aus. Als langjährige Grundschullehrerin im Kreis SÜW mit dem Studienfach Musik kann ich die Freude und Begeisterung der Kinder für musikalische Projekte bestätigen. Als Mentorin betreute ich auch mehrere Jahre leistungswillige Studenten der Uni Landau im Fachpraktikum Musik. Es kann nicht sein, dass die theoretisch sehr gründliche und praxisorientierte Ausbildung in Musik an der Uni Landau der Vergangenheit angehören soll.Unsere Schüler - besonders im Grundschulbereich - brauchen weiterhin einen fachlich fundierten Musikunterricht, der sich nicht nur auf das Mitsingen von einfachen Kinderliedern von der CD beschränkt,sie brauchen einen Musikunterricht in seiner ganzen Bandbreite, wie ihn der neue Grundschul-Teilrahmenplan Musik für Rheinland-Pfalz vorgibt- mit Liedern aus aller Welt,Improvisation,Tänzen und Instrumentalmusik.
Der Universitätschor und das Universitätsorchester geben Konzerte auf sehr hohem Niveau mit anspruchsvollem Programm. Die Ensembles sind auf dem besten Weg, zu den renommiertesten Chören und Orchestern der Südpfalz gezählt zu werden. (siehe meine Rezension über das Semesterabschlusskonzert in der Stiftskirche in der "Rheinpfalz" vom 16.07.11). Auch die Bläsergruppe und die Bigband bieten in ihren Konzerten großartige Leistungen (Rezension in der "Rheinpfalz" vom 14.06.11) Würde das Institut in Landau geschlossen und die Musikstudenten nach Koblenz oder anderswohin abwandern, würden sich diese Ensembles zwangsläufig auflösen. Dies wäre für unsere Region ein großer, nicht zu verantwortender künstlerischer Verlust. Denn die tragenden Säulen von Chor, Orchester und Instrumentalgruppen sind nun mal die Musikstudenten.
Weil ich selbst die Gelegenheit hatte in Landau Musik zu studieren und ich möchte, dass auch andere Studierende die Gelegenheit erhalten den Beruf des Musiklehrers zu ergreifen!!!
Zu einer Pädagogik, welche den ganzen Menschen bilden soll, gehört Musk unbedingt dazu.- und zwar in jeder Schulart!!!
ich habe als Diplom-Psychologin lange Jahre mit Förderschülern gearbeitet und weiß, wie wichtig Musik und ein guter Musikunterricht für diese ist. Deshalb finde ich es unhaltbar, daß in Landau Förderschullehrer nicht mehr als Musiklehrer ausgebildet werden können!
Als passionierte Hobby-Musikerin und Mutter bin ich an gutem Musikunterricht und an der Weitergabe von Kulturgut interessiert. Gut ausgebildete und motivierte Musiklehrer sind für die Schulausbildung ebenso wichtig wie Mathe- oder Physiklehrer!
Da es ohnehin zu wenig Musikinstitute gibt, können wir auf keines verzichten, schon gar nicht auf so ein erfolgreiches.
Deutschland ist führend in der Disziplin Musikwissenschaft. Diesen guten Ruf behält man nicht, in dem man Institute schließt!
Solche Einrichtungen zu schließen wäre ein Armutsszeugnis in einem kulturell angeblich so hoch stehendem Land.
Als Ur-Landauer und Berufsmusiker ist es mir ein Pflicht, mich für den Erhalt der Musikabteilung an der UNI Landau einzusetzen. Hier wird erfolgreich gearbeitet und ausgebildet. Gerade in den letzten Jahren konnten die Landauer in Konzerten ein stets wachsendes Niveau erkennen. Das alles nun aufgrund von Sparzwängen einzustampfen, ist ein Schnitt ins eigene Fleisch. Jedes Jahr werden neue Studien vorgelegt, die belegen, wie wichtig der Umgang mit Musik für die soziale und psychische Entwicklung von Kindern ist. Dennoch wird immernoch die Musik gerne als erstes Bauernopfer gefällt. Die Katze beißt sich in den Schwanz.
Als Komponist und Musikdozent muss ich schon wieder darüber den Kopf schütteln, dass an solch wichtigen Ausbildungsstätten gesägt wird. Peinlich das ganze Vorhaben!
Bildung und Kultur kosten Geld, aber keine Bildung und Kultur kosten noch viel mehr!
Musische Bildung ist gerade für Grund- und Förderschule unabdingbar. Hier werden unter anderem kulturelle Felder erschlossen, das kann ein wesentlicher Beitrag zur Inklusion sein. Musikunterricht stärkt das Selbstbewusstsein, vermittelt ästhetische Kompetenzen, soziale Kompetenzen, Sprache und Koordination. Beim Musiziern trainieren wir das konzentrierte Hören und Tun. Wir brauchen Musiklehrer! - Überall!
Rheinland-Pfalz hat außer Mainz keine Ausbildungsstätten für Musiklehrer, selbst Mainz ist aus verschiedenen Gründen nicht Mitglied der deutschen Musikhochschulen. Es wäre ein fatales Zeichen, Ausbildungsstätten dieser Art weiter zu verringern.
...ich unterstütze weiterhin...armes Land !!!
Weil ich Musikerin bin und in Landau wohne!
Kunst und Kultur sind Lebensmittel!
Die musikalische Ausbildung darf nicht verkommen !!!
Kultur ist ein wichtiges Gut der Menschen. Musik verbindet Menschen mit anderen Ländern. Musik ist Kommunikation wenn Sprache versagt. Hier darf nicht gespart werden!!!
Kultur sollte gefördert,nicht eingeschränkt werden!! Überdies wird die Wahlmöglichkeit für zukünftige Lehramtsstudenten erheblich beschränkt und das kann nicht richtig sein!
Es ist nachvollziehbar, dass an allen Ecken und Enden gespart werden muss, aber dass es in erster Linie immer die nachfolgenden Generationen in ihrer Bildung trifft, ist nicht nachvollziehbar. Jeder, der sich etwas mit Erziehung und den Möglichkeiten der Musik auseinandergesetzt hat, weiß, dass mit der Schließung der Ausbildungsstätte für Musik an Förderschulen Kindern eine große Chance des "anderen" Lernens vorenthalten wird. Ob das im Sinne einer Landesregierung ist, die mit der Förderung von Bildung Wahlkampf machte, ist mehr als fragwürdig.
Musik ist etwas ganz wichtiges - es fördert die Gemeinschaft und wirkt positiv auf die Entwicklung der Kinder
Für Bildung & Ausbildung wird insgesamt nicht genug getan. Eine Schließung ist kontraproduktiv.
Kultur darf gerade in schlechten Zeiten nicht auf der Strecke bleiben und Musik und deren Erhaltung und Förderung ist ein Standardgut.
Das Fach Musik ist für die Bildung unerlässlich.
Weil ich denke, dass Musik ein wichtiges Element des lebens ist.
Musik als eine der höchsten und einfühlsamsten Künste muss in Landau beständig bleiben!
Der Kulturabbau überall beschneidet die Lebensqualität von uns allen und macht das Leben also weniger lebenswert!
Der Mensch besteht nicht nur aus Mathe,Deutsch und Fremdsprachen. Kulturelles Bewusstsein braucht den Musiklehrer in den Schulen, für Unterricht und für angrenzende Projekte. Den gibt es schon jetzt zu wenig. Warum also noch weiter reduzieren. Das wäre verantwortungslos.
Warum werden die Banken mit Milliarden gestützt, und warum wird an der Bildung gespart? Wie kann die Politik das Rechtfertigen?
Bildet unsere Lehrer aus, denn nur mit bildung schaffen Wir Qualität auf hohem Niveau.
Bildung ist und sollte für jeden ein Thema sein
Musikausbildung ist eine Investition in die Zukunft. Die Beschränkung auf MiINT-Fächer reicht nicht aus, um gesellschaftlichen Fortschritt zu erzielen.
Ich bin OSTR an einem Gymnasium in Karlsruhe und betreibe dort eine interessierte Schulband; wenn musikinteresierte Jugendliche derart ihre Möglichkeiten genommen bekommen ,brauchen wir uns über Jugendproblematik nicht zu wundern. Desweiteren bin ich in Landau als dortiger Hauseigentümer auch Steuerzahler --hohoho!!! Und somit tolle Weihnacht!?
Bildung gehört dorthin, wo sie gebraucht wird, zum Bürger. Eine Privatisierung von Bildung heißt eine gewollte Verdummung des Volkes. Zusammenlegung bringt nur dann etwas, wenn sie im engeren geographischen Umkreis erfolgt.
ohne ausreichernd viele und gute Musiklehrer kein qualifizierter Nachwuchs z.B. an den Musikhochschulen
Weil Musik und Bildung zu unserer Kultur gehören und es nicht sein kann in diesem Bereich Kürzungen zuerlauben.
Wenn wir weiterhin eine Bürgergesellschaft möchten, dann sollten wir an der Bildung zuletzt sparen.
Musik ist die Sprache der Seele und wird es immer bleiben. Warum die Menschen mit Ihrer eigenen Seele so verantwortungslos umgehen, werden wohl nur die nachfolgenden Generationen zu ergründen versuchen. Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss verseucht, alles Leben dieses Planeten erlöschen wird, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann. Ich kann nur hoffen und wünschen, dass es noch lange Menschen geben wird, die diese Hinweise wirklich ernst nehmen und den allgemeinen Trend der Selbstvernichtung stoppen. Es gibt ganz sicher enormes Einsaprungspotential in Bereichen, die der substanzlosen Geldvermehrung dienen. Wenn man den masslosen Finanzzockern endlich das Handwerk legen würde und sich den soliden und substanziellen Wirtschaftskräften Deutschlands widmen würde, wäre uns allen geholfen.
Music saved my life...
Als Seiteneinsteiger in den Musiklehrerberuf (NRW) profitiere ich einerseits vom Mangel an Musiklehrern. Andererseits ist die grundständige Ausbildung von Musiklehrern nicht nur im Sinne ästhetischer Bildung von gesellschaftlicher Notwendigkeit. Deshalb wehre ich mich entschieden gegen die Schließung von Ausbildungsstätten!
Gegen Kulturkahlschlag jeder Art!
kultur und vor allem musik ist ein geistig-seelisches grundnahrungsmittel !!!
Keine Musiklehrerausbildung bedeutet auch keine Musik an den Schulen!!! Das beschädigt die Schulmusik in RLP nachhaltig.
Ich unterschreibe, weil mit solchen Einsparungsaktionen auch der Aktionsradius von Kreativität, künstlerisch geistiger Kompetenz und Schöpfungsfähigkeit schrumpft. Wer soll unsere Kinder künftig zu diesen Fertigkeiten anleiten, wer ihre Talente offenlegen? Die nächste Generation wird nur noch in Zahlen, Gewinnmarschen und konfektionierten elektronischen Strukturen denken.
Es ist sehr schade, dass bei knappen Kassen generell an kulturellen Angeboten zuerst gespart wird. Die Musik gehört zum wichtigsten Gut des Menschen und sollte es auch weiterhin bleiben. Die Fächer Musik und Bildende Kunst bieten zudem einen optimalen Ausgleich zum eigentlichen Lernstoff und gehören zu einer anständigen Allgemeinbildung. Gerade als Musiker muss ich feststellen, dass nicht nur in der Südwestpfalz entsprechende Nachwuchsmusiker leider immer weniger werden.
Musizieren ist die beste und kostengünstigste Gewaltprävention, die es gibt.
Meines Erachtens verstößt die Schließung des Instituts gegen das Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Sie diskriminiert behinderte Schüler, indem sie dazu führt, dass in Zukunft in den Förderschulen unseres Landes Musik nicht mehr von kompeten-ten Lehrern unterrichtet werden kann, obwohl behinderte Schüler ebenso musikalisch sind wie nicht behinderte und durch aktive Teilnahme am Musizieren ihre Persönlichkeit entfalten können. Für das Erscheinungsbild der Universität in der Abteilung Landau wäre der Weggang des Instituts verheerend. Der Präsident und der Vizepräsident würden sich bei offiziellen Feiern gezwungen sehen, selbst ein schönes Liedchen anzustimmen. Zu dieser Stellungnahme möchte ich hinzufügen, dass ich selbst an der Universität in der Abteilung Landau und bei deren Vorgän-gern von 1963 bis 1998 Lehrer im Fach Musik ausgebildet habe, und zwar ab 1975 als Lehrstuhlinhaber. Desgleichen habe ich in Landau und in Rheinland-Pfalz stets die Interessen von Menschen mit geistiger Behinderung vertreten, zum einen als Vorsitzender der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung der KV Landau/SÜW von 1964-1985, zum andern als Vorsitzender des LV Rheinland-Pfalz der Lebenshilfe von 1983 bis 1993. Mir blutet das Herz, wenn ich sehe, wie da Werte zerstört werden, zu denen viele hervorragende Musiker - Studenten und Dozenten - seit Kriegsende beigetragen haben.
Schule ohne Musiklehrer fehlt Kreativität
Ohne Musik gehts nicht.
Vita brevis ars musicae longa. Habe mit Musikern aus Landau und Umgebung beste Erfahrungen gemacht. R. Nebel
Auch für die sprachliche Entwicklung eines Kindes ist Musikunterricht sehr wichtig.
um musik in der förderschulbildung weiterhin einbringen zu kömmen
Als ehemaliger Musiklehrer und Chorleiter bin ich entsetzt, dass in Landau keine Musiklehrer mehr ausgebidet werden sollen. Ohne musik in der Schule wird unser Staat noch ärmer an echter Kulur
Musik ist eine zutiefst emotionale Form menschlicher Kommunikation. Dies Kindern vorzuenthalten, indem man die Ausbildung von Musiklehrern begrenzt oder sogar abschafft verstößt gegen das Recht der Kinder, sich auch im ästhetischen Bereich zu bilden und Kompetenzen zu erwerben, die nicht nur musikalisch förderlich, sondern menschenbildend sind!
Es gibt zu wenige Musiklehrer. Warum sollte also das Musikinstitut Landau geschlossen werden?
Ich habe selbst in Landau Musikwissenschaft auf Lehramt studiert und profitiere im Moment als RLA' SEHR von der musikalischen Ausbildung, v.a. im praktischen Bereich, die in Landau durchgeführt wurde. Vor allem die in Landau bestehende Möglichkeit, innerhalb des Studiums ein Zertifikat zur Bläserklassenleitung (das Konzept Bläserklasse ist ein Meilenstein der Entwicklung des modernen Musikunterrichts) zu erwerben, ist hier besonders zu erwähnen und für meine weitere berufliche Ausbildung unbedingt hilfreich!
Ich möchte an dieser Stele vehement meinem Protest gegen die Schließung des Musikinstitutes in Landau ausdruck verleihen. Da ich seit vielen Jahren selbst als Vokalpädagoge und Chorleiter in der universitären Musiklehrerausbildung tätig bin, weiß ich doch deutlich um die elementare Bedeutung dieser Arbeit - im Hinblick auf Bildung und Erziehung (gerade in den dort vertretenen Schulformen!) und damit genuin auch auf die gesellschaftliche Entwicklung vonnöten ist. Es scheint mir unabdingbar, gegen Sparmaßnahmen zu demonstrieren, die einmal mehr die ohnehin gebeutelten Kultur- und Geisteswissenschaften beschneiden wollen, um wirtschaftlichen Interessen zu dienen - die die selbstgeschaffenen gesellschaftlichen Probleme aber schlechterdings nicht lösen können. Dazu brauchen wir eben die von der Schließung bedrohten Disziplinen und damit die entsprechenden Institute. Als "Pfälzer" mit Landau als teil der musikalischen Kinderstube verbindet mich natürlich auch persönlich vieles mit dieser schönen und liebenswerten kleinen Stadt, die mit dem Musikinstitut durchaus etwas bereicherndes verlieren würde!
Musik ist wichtig für die kognitive, moralische und künstlerische Bildung und Entwicklung von jedem Menschen.
Musikunterricht wird in den letzten Jahren an unseren Grundschulen schon häufig "nicht qualifiziert" erteilt. Das schönt zwar die Statistik, schadet aber den Kindern. Sorgfältige musische Ausbildung ist für unsere orientierungsarmen Jugendlichen unerlässlich.
Musik ist für Grundschulkinder so wichtig wie Mathematik und Deutsch. Soll etwa das Fernsehen oder Radio diese Aufgabe übernehmen?
EIne Schließung oder Zusammenlegung ist total falsch.Gerade heute) in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten ist eine Ausweitung der kulturellen und künstlerischen Infrastruktur notwendig, nicht eine Reduktion. Reduktion(en) (sind) notwendig bei z.B. industrieller Überproduktion, Umweltverschmutzung, sinnloser (Über)Konsumation und überflüssigem Verkehr.... Mfg.Dr.Gerhard Pirklbauer
Mit solidarischen Grüßen aus Freiburg! Stoppt diesen Wahnsinn!
musik macht das leben schön
Unglaublich, dass bei so einem Mangel an Musiklehrern überhaupt jemand auf die Idee kommt, so ein Fach zu schließen!
Wer Musik mag MUSS sich dafür einsetzen. Und wer mag nicht irgendeine Musik?
Bildung gehört unterstützt. Insbesondere musikalische Bildung. Der Kahlschlag an musischen Fächern ist eine Schande.
Förderlehrer mit musischen Qualifikationen eignen sich besonders für den Untericht an Förderschulen!
Ich bin selbst Freizeit-Musikerin und weiß wie wichtig und unterstützend Musik für das seelische Gleichgewicht ist. Als Grundschulpädagogikstudentin sehe ich in jedem meiner Praktika, wie sehr sich die Kinder auf die Musikstunden freuen und wie sie jedes Mal danach im Unterrricht fröhlicher und ausgeglichener werden. Auch für ältere Schüler ist die musische Förderung unabdingbar und bedarf professionellem Fachpersonal. Das Musikinstitut darf meiner Meinung nach nicht geschlossen werden, nur weil "zu wenig Geld" da ist. Die letzten Jahre hat es auch funktioniert und so sehr hat sich die wirtschaftliche Lage nun wirklich nicht verschlechtert, dass so gravierende Einschnitte in Bildung und Kultur gemacht werden müssen!!! Das Lehramt für Förderschulen soll auch gestrichen werden? Für mich ein inakzeptabler Einschnitt in das deutsche Bildungssystem. Wo soll das noch hinführen? Die nächste PISA-Studie kommt bestimmt...
Als Schulmusiker erkenne ich in diesen Schließungen schlimme Fehler !
Ich finde, in der Grund- und Realschule plus ist Musik so wichtig wie Mathematik
Ich bin von Beruf Gitarrenlehrerin und stelle zunehmend fest, dass Liedkenntisse und häusliches Musizieren immer mehr abnehmen. Wenn Eltern eine musikalische Ausbildung ihrer Kinder nicht persönlich wichtig ist und sie nicht bereit sind dafür zu bezahlen,sind die Kinder in ihrer Entwicklung klar im Nachteil.
Der Musikunterricht ist immer der erste, der gestrichen wird, wenn zu wenig Geld da ist, ohne zu verstehen, dass es sich nicht um einen Luxus oder ein nettes schmückendes Beiwerk handelt, sondern um eine ganz grundlegende wesentliche (Menschen-)Bildung, ohne die eine Gesellschaft nicht existieren kann.
Ein Land, wo das Kultur-Budget immer kleiner, der Bildschirm der Fernsehgeräte dafür immer größer wird, rutscht unaufhaltsam abwärts. Diese Tendenz aufzuhalten erfordert die ganze Kraft, den Optimismus und Glauben aller Pädagogen. Also kämpfen!
Es darf nicht sein, dass dann in RLP kein Studium für Förderschulen mehr möglich ist.
Dass dann in ganz RLP kein Studium fürs Lehramt an Förderschulen mehr möglich sein soll, halte ich für unmöglich.
Wer nicht verstanden hat, wie wichtig musikalische Bildung für Kinder ist, hat an den Schaltstellen der Lehrerausbildung nichts zu suchen. Die Fachbereichsschließung wäre ein Armutszeugnis für die Uni Landau und das Land Rheinland-Pfalz. Eine echte Bereicherung wäre es, den Fachbereich Musik auszubauen. Neben den Spezialisten sollte jeder Grund- und Sonderschullehrer dazu qualifiziert werden, Musik in seinen Unterricht einfließen zu lassen.
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