Kommentare der Unterzeichner:


Licht ins Dunkel ist die Spitze des Eisbergs - aber auch "wohlgemeinte" jedoch völlig unprofessionelle Werbespots wie "Meine Chance - ihr Nutzen" ist eine der entwürdigensten, zynischten und widerlichsten Darstellungen, die ich je erlebt habe - eine Kollege aus Kärnten meint dazu: "Wir behinderten Menschen sind keine psychosozialen Duftbäume" - wie recht er hat!
Hoffentlich eine wirkungsvolle und nachhaltige Aktion gegen "Licht ins Dunkel"
Seit Jahren unterstütze ich Initiativen gegen Bettelsendungen wie "Licht ins Dunkel" Ich fordere alle öffentlichen Medien dazu auf, Menschen mit Beeinträchtigungen jene Menschenrechte zu gewähren, die ihnen zu stehen.
„Licht ins Dunkel“ ist derart veraltet und nervt mich total. Durch dessen Werbung hat man als Mensch mit Beeinträchtigung nie die Möglichkeit von dem „Ormutschgal“ Image weck zu kommen. Auch ist bekannt, wenn man um Unterstützung bei „Licht ins Dunkel“ ansucht, sich für Werbezwecke zur Verfügung stellen sollte (muss). Tja, mit der Not anderer kann man halt gut daran verdienen!
Beispiel: Gestern sah ich einen nicht Barrierefreien ÖBB Bus . "Verkleidet" als Sternenbus für Licht ins Dunkel. Das ist ein Hohn. Signale in eine komplet falsche Richtung.
Mitleid idt ja was positives - Jedoch mit der "Mitleidsmasche" Geld zu schnorren, wie für Hilfsmittel, Heilbehelfe, Treppenlifter, für behinderte Kinder und Menschen, Wohnungsmieten, Energiekosten und finanziell in Not geratene Bürger ist Sache des Staates und nicht einer ORF Spendenaktion...
Schluss mit diesem getue, nur damit sich der Staat seiner Verpflichtung entziehen will - durch scheinheilige Spendenaufrufe für Sachen, die politisch geregelt werden müssten!! Eine Sauerei ist das!
Ich bin behindert aber nicht *krank*. Die Bezeichnung bzw. Einteilung *gesund* assoziiert das Gegenteil - krank, was ich als absolut diskriminierend empfinde. Ich wünsche mir als allgemeine Sprachregelung *Behinderte und Nicht-Behinderte* !!!
Weil es sich bei "L.i.D." um eine widerlich=herablassende Almosenaktion handelt, für deren Finanzgebarung ich mir im Übrigen einen Rechnungshofbericht wünschen würde.
Ich arbeite seit vielen Jahren mit Kindern (mit Behinderungen) und habe es erlebt, wie für diese Einschaltungen im TV gedreht wurde und was man da sehen sollte und was nicht!
Wieso so schelppend?
xxx-ler for president!
Die Befreiung aus der Netzknechtschaft naht.
Habe "Lernbehinderung" und chronisch nach innen gerichtete Füsse. Möchte deshalb lieber, dass bei Aufnahmen über mich statt meinen x-Füssen bsw meine Ohren gezeigt werden. Ansonsten finde ich Berhards und Bernadettes Initiative grossartig, wenngleich schon längst überfällig.
Lage: 293 Tage
Eigentlich brauchen wir eine Gesellschaft die jeden Menschen Respekt- und Würdevoll behandelt, und sich den Herausforderungen aller Individuen stellt, dann gibt es das Wort Behinderung auch nicht mehr. Wer kann alles? Wer hat alle Fähigkeiten? Die Herausforderung sehe ich darin von allen zu lernen uns vor allem die den Alltag aus verschiedenen Gründen nicht so leicht bewäligen können. Die Unterstützung die alle dadurch bekommen ist enorm und die Angst krank, alt oder behindert zu sein so vermute ich würde weniger.
Jeder soll seinem Nächsten so begegnen, wie er selber möchte, dass man ihm begegnet - respektvoll und auf gleicher Augenhöhe.
Eine objektive, wirklichkeitsnahe Berichterstattung über Menschen mit Behinderung in allen Medien ist von grundlegender Bedeutung für die gesellschaftliche Akzeptanz von Menschn mit Behinderung, da so das Informationsdefizit beseitigt wird und demzufolge auch die Berührungsängste. Die vermehrte berufliche Integration von Menschn mit Behinderung wäre die Folge.
Ich fordere die Einhaltung der Menschenrechte und kein Mitleid oder Almosen!
"Licht ins Dunkel" hat unter behinderten Menschen ohnehin einen schlechten Ruf, also brauchen wir es nicht mehr. Es benötigt einen Tapetenwechsel nach dem Vorbild "Aktion Mensch"!
Alle Spendenaktionen - allen voran "Licht ins Dunkel" - müssen abgeschafft werden.
Menschenrechte sind unbeugbar, deshalb heiligt der Zweck keinesfalls die Mittel. Qualitätsvoller Journalismus stärkt die 3. Macht in unseren Demokratien.
Meine Tochter hat Epilepsie und wurde selbst mehrfach diskriminiert. unlängst las ich in einer Frauenzeitschrift Folgendes: Wenn Sie ein Herr zum Tanzen auffordert und Sie nicht mit ihm tanzen wollen, sagen Sie, Sie hätten ihre Epilepsiemedikamente nicht eingenommen."
Respekt haben für jeden Menschen
Ich bin für Werbung mit MmbB, aber es soll gut gemacht sain. Humor ist wichtig.
Seit fast 40 Jahren im Behindertenbereich tätig, und bei der Darstellung von Menschen mit Behinderung in den Medien, insbesondere beim ORF und LICHT ins DUNKEL hat sich so gut wie NICHTS geändert. Wir reden von Integration und Inklusion - den Menschen wird aber in den den Medien und vor der "Flimmerkiste" nach wie vor der "arme, leidende, oder an den Rollstuhl gefesselte vor Augen geführt!!!! Insbesonder bei LICHT ins DUNKEL - da ist fast jeder durchschnittliche Film besser indem Menschen mit Behinderung vorkommen - hier wird viel mehr an Realität und Gleichberechtigung gezeigt!!!! Wo sind die Moderatoren mit Behinderung - ???
Ich arbeite als Fach Sozial Assistent/in. Es gehört mehr Aufklärungsarbeit geleistet, Verunsicherung in der Gesellschaft?
Jeder Mensch ist in irgeneiner Weise behindert, und keiner möchte gerne auf seine Behinderung reduziert werden. Meine Tochter hat seit ihrer Geburt eine körperliche Behinderung und ist auf entsprechende Hilfe angewiesen. Trotzdem ist sie lebenstüchtig und für unsere Familie und alle ihre Freunde ein großes Geschenk.
Behindert übersetzt auf Spanisch: "minusvalido" : "unwertvoll" Soweit sind wir in Öst. noch nicht und wollen es auch nicht werden. Für eine menschenwürdige Darstellung auf alle Ebenen, auch in den Medien. Eine wertvolle und würdige Sehschwache (Sehbehinderte?)
da ich selbst behindert bin und mich diese Werbungen einfach wütend machen....
weil ich nicht korrekt finde das überhaupt irgendjemand aus irgendeinem Grund diskriminiert wird!
ich unterzeichne diese petition, weil ich nicht verstehe, warum notwendige anschaffungen und auch nötige unterstützungen für mmb über diese (hauptsächlich auf mitleid abgezielte) weise finanziert werden und der betroffene mensch dabei hinter seiner behinderung verschwindet und abgewertet wird. der weg zu mehr akzeptanz, verständnis und gleichberechtigung kann so bestimmt nicht erfolgen. damit wird jeder selbstbestimmungs- und jeglicher inklusionsgedanke untergraben!
Es wird auch Zeit, dass Hilfsangebote nicht mehr an Diagnosen und Festschreibungen gebunden werden!
weiter so
...und licht ins dunkel soll ausserdem verpflichtet werden, ihre einnahmen und ausgaben, sowie ihre verteilungspolitik und ihre verteilungskriterien transparent zu machen. wenn schon ein wohltätigkeits-steuersparadies, dann bitte letztlich mit mitspracherecht und ohne zwangsbeglückung! (aber eigentlich: aufhören zu spenden, intallieren von verteilungsgerechtigkeit!!!)
selbst in der Fam. betroffen
Lebe selber im Rollstuhl und habe noch andere Behinderungen...und bin dumme Bemerkungen satt!
Die Zeit ist lange vorbei als Behinderte als Tschapperln präsentiert werden!
Diskriminierung ist nie korrekt!
weil es menschwürdig sein soll!
Mir ist dieses thema vor allem deshalb wichtig, weil ich selbst blind bin und mich deshalb für gleichgesinnte Menschen (egal welche Beeinträchtigung sie auch habenn mögen) interessiere und mir die Interessen von unsereins wichtig sind und nahe gehen.
inklusion ist der einzige weg unsere gesellschaft ganz zu leben!
sollte jedem menschen wichtig sein - ist selbsterklärend
Die Menschenrechte sind mir äußerst wichtig.
Das Thema ist mir persönlich wichtig, da ich im Rahmen von Projekten mit Menschen mit Behinderung zusammengearbeitet habe. Diese Zusammenarbeit habe ich als ausgesprochen produktiv und konstruktiv empfunden.
Ich bin seit 30 Jahren in der Entwicklungszusammenarbeit tätig. Wir arbeiten in Costa Rica mit Kindern und Jugendlichen in den marginalen Stadtvierteln und haben mit diesen Kindern den Jugendzirkus Fantazztico aufgebaut. Auf unseren zahlreichen Auslandstourneen mit den Kindern sind uns immer wieder ganz ähnliche, diskriminierende Klischee in der Berichterstattung begegnet: "diese armen Kinder, die aus Regionen kommen, die von Hunger, Not und Krieg gekennzeichnet sind ...". Dieser Blickwinkel auf die "Dritte Welt" verhindert einen Zugang zur Vielfalt der Kulturen. Man sollte die Kreativität, die Kraft und die Energie, die in den Menschen dieser Länder steckt in den Vordergrund rücken. Fantazztico ist ein Beispiel dieser Vielfalt und Kraft und mehr als einmal haben sich unsere Zirkuskinder an einer immer noch sehr üblichen weinerlichen, mitleiderregenden Berichterstattung gestossen. Eine Parallele zur Medienberichterstattung über Menschen mit Behinderungen. Herzlichen Glückwunsch zu eurer Kampagne, unterstütze ich voll!
ich bin zwar gegen starre regeln, glaube aber, daß in diesem fall klarheit von nöten ist.
Das finde ich gut
Mitleid ist ja etwas positives und auch der ORF hat in den letzten Jahren gelernt, sensibler für diese Spendenaktion zu werben, auch bewusstseinsfördernde Maßnahmen zu setzen. Trotz Allem ist "Licht ins Dunkel" abzulehnen, da sich der Staat und die zuständigen Stellen ihrer Verantwortung durch solche Groß-Mediale Spendenaktionen abgibt bzw. entzieht und soziale Belange, die der Staat ohnedies wahrnehmen müsste, "privatisiert" wird.
Ich habe den TV Spot nicht gesehen, aber wenn es Menschen mit Beeinträchtigungen hilflos und unselbstständig darstellt hilft es diesen Menschen nicht in die Gesellschaft integriert zu werden.
najlepsa hvala nasimi dunjaski rojakimi!
danke Bernhard, danke!
Endlich!
Weils einfach a riesen Schweinerei is in der heutigen Zeit und nach all dem Geschehen in der Vergangenheit klar sein sollte das wir alle eins sind und jeder ein Recht auf Respekt und Menschenwürde hat !
Für eine Begegnung auf Augenhöhe!
Siehe UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen, die auch Österreich ratifiziert hat!!
Vor allem die Ausdrücke "die Behinderten" sowie "Menschen mit besonderen Bedürfnissen" sind zu vermeiden. Es gibt Menschen mit Behinderung(en) und welche ohne Behinderung, und abgesehen davon haben alle Menschen auf der Welt die gleichen Bedürfnisse (Nahrung, Beziehungen, Sicherheit, Anerkennung, Selbstverwirklichung etc.) S. a. Maslow'sche Bedürfnispyramide.
Meine Rechte als behinderter Mensch sollten nicht abhängig sein vom Spendenwillen meiner Mitmenschen. Meine Behinderung ist nicht heilbar, mich behindern schon.
das balekndiagramm luegt !
finde die sache unterschreibungs würdig
Meine Mama ist nicht mitleidseregend, wenn ich mit ihr im Rollstuhl spazieren gehe.