Kommentare der Unterzeichner:
Lieber Andreas, Du hast Recht, die DM werden immer mehr zu einem Medienevent, der DLV schielt ängstlich auf den Fußball und denkt wenig an seine Athleten. Was wären die DM ohne die Athleten die den Rahmen für die Meister bilden. Ich kenne noch die Meisterschaften der DDR, hochklassige Meisterschaften mit wenigen Athleten, aber im Grunde eine sterile Veranstaltung. Ich unterstütze Dein Vorgehen, weil der DLV genau dahin will. Günter
Andreas, Du sprichst mir aus der Seele. Ich habe auf leichathletik.de ja schon mehrfach in Diskussionen ähnliche Positionen vertreten. Wenn der DLV weiter die zweite Reihe "wegbeißt" wird er irgenwann auch keine Spitze mehr haben.
Richtig so! Der Breitensport ist das Fundament aus dem der Leistungs- und Spitzensport seinen Nachwuchs bezieht. Auch ihnen gehört unsere Wertschätzung und vor allem die Unterstützung aus dem Verband, Wirtschaft und Politik. Gemeinsam voneinander profitieren ist die beste Werbung. Daher plädiere ich für ein Miteinander und nicht für ein Nebeneinander. Die Wirtschaft und die Medien sind für den Konsumenten da und nicht umgekehrt. Nur wenn es allen gut geht, auch finanzielle, kann es unsere Gesellschaft fortbesehen und auch die leistungsvielfalt erhalten bleiben.
Weil ich es selbst erlebt habe, als Athletin im letzten Jahr nicht genannt wurde und wir in der Staffel als 6. keine Urkunde erhalten haben. Vor allem für junge Athleten wichtig!
Nur durch die Teilnahme von Athleten aus der zweiten Reihe können sich die Spitzenathleten auch als solche auszeichnen.
Ich finde es schade das manche Leute so denken. Ich bin zwar erst Schülerinnen W15 und kann nur Deutsche-Mehrkapf MS machen ( was aber nicht der Fall ist, da ich nur im Sprint tätig bin), finde ich es trotzdem unfair. Für manche Leute ist Leichtathletik ihr Leben, und wenn sie dann merkendes sie nicht beachtet werden, nur weil sie nicht auf dem Treppchen stehen ist das ein Tiefschlag. Die Leute die diese Regelb durchführen wollen, wissen anscheinend nicht was heißt, eine ganze Saison zu trainieren um dann an den Deutschn Hochleistung zu bringen!
Warum wird nicht direkt das Gehen angesprochen.Es ist fast zu spät. Eine Diskussionsrunde in Naumburg wäre angebracht.
Die DLV-Funktionäre haben den Kontakt zur Basis verloren. Höhepunkt für die Mehrheit der Athleten im "Unterbau" ist die DM, nun wird es die Qualifikation. Traurig!
Ich stimme der Petition voll zu: Der Wunsch nach Anerkennung eines jeden Menschen und die gleichzeitig stetig abnehmende Wertschätzung für nachhaltiges Engagement, auch außerhalb des Sports, sind m.E. eine wesentliche Ursache für gesellschaftliche Fehlentwicklungen und zunehmend eine Gefahr für das zu entwickelnde Wertesystem unserer Kinder!
Es wird Zeit das man in Darmstadt versteht das man für die Sportler da sein muss ! Im Moment bezahlen wir die vielen "Projektmanager" und sonstigen unnötigen Stellen. Was lassen die sich einfallen..."Neue Kinderleichtathletik" und sparen wo es nur geht, nur nicht am eigenen Gehalt.
Ich hoffe sehr, dass diese Petition an höchster Stelle Gehör findet und zum Einlenken bzw. Umdenken bewegt.
Ich würd mich dann gerne nochmals äußern!!! Denn ich bin MEGA enttäuscht!!!! Ich war am vergangenen Wochenende (27./28.09.2011) bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Vaterstetten am Start und bin 8. geworden. Ich habe mir buchstäblich den Ar... aufgerissen um doch noch auf das Treppchen zu kommen. Habe mich gefreut wie sonst was, dass ich dies geschafft habe und erfahre dann im Anschluss, dass nur die ersten 3 bei den Frauen geehrt werden (bei der Jugend waren es am Vortag und am selben Tag Immer die ersten 8)!!! Das fand ich ziemlich zum Kotzen. Doch dann hat sich auch noch herausgestellt, dass Platz 4 - 8 noch nicht mals eine Urkunden bekommt!!! Was soll denn der Mist?!!! Ich finde es einfach eine Frechheit und bin ziemlich enttäuscht, dass alle nach Platz 3 einfach außenvor gelassen wurden und ihnen keine Wertschätzung entgegengebracht wird...Wenn selbst Urkunden nicht drin sind, dann sorry. Das ist jawohl ein schlechter Scherz... Ich jedenfalls bin maßlos enttäuscht und stelle mir ernsthaft die Frage ob ich nochmals 700km zu einer Meisterschaft fahre, wenn ich noch nichtmals eine Urkunde bekomme, wenn ich unter den ersten 8. bin!!!
Wo bleibt die Motivitation für den Durchschnittsathleten, der es zu den Deutschen schafft? Wo bleibt der Reiz für die Überaschung des Außenseiters, wenn die Reformen in diese Richtung vorangetrieben werden? Ich will es nicht wissen!
Danke für diese Petition, für die es wirklich an der Zeit war. Mir persönlich ist dieses Thema wichtig, da auch ich 1. Mitglied eines sog. Dorfvereins bin und 2. nicht selten mit Außenseiterchancen und ohne große Hoffnung auf den Titel in der Stadiondurchsage keine Erwähnung finde. Das ist für Athleten sehr schade. Auch durch die Verkleinerung der Teilnehmerfelder (die ohnehin schon einen geringen Zulauf haben, wenn man die Felder der weiblichen Teilnehmer betrachtet) wird man den Trend zur Eliteförderung verstärken, bei der dann leider der kleine Athlet durchs Raster fällt. Das kann nicht im Interesse des DLV sein. Viel Erfolg mit dieser Aktion, mit sportlichen Grüßen!
Der Verfasser des Briefes hat vollkommen recht und Unterstützung verdient, wer es zur deutschen Meisterschaft schafft, sollte auch erwähnt und somit honoriert werden, die Ehrung auf einige wenige zu beschränken ist unfair für die, die sich qualifizierten aber dies nicht ausgezeichnet bekommen in dem sie unerwähnt bleiben.
Ich bin schon lange bei der Leichtathletik . Es deutet immer mehr daraufhin ,was oben geschrieben srehr und das finde ich beschämend. Wenn der Gewinner alleine an den Start geht, gibt es keinen Deutschen Meister sowie keinen Weltrekord. Also ,müssen mehrere anden start gehen ,die auch alle genannt werden sollten. Zu Verein : ich hatte in den 80er Jahren auch eine Gruppe Mittelstrecklerinnen aus einem eher kleinen Verein : Tv Hülsenbusch ,den kein Mensch kannte. Wir schlossen uns zu einer LG Gummersbach zusammen. Als meine Tochter Britte noch für den TV Hülsenbusch an den Start ging war sie 12 Jahre und gewann bei den Landesmeisterschaften der Schulen in Düsseldorf die 600 m in 1:44 Min.Später mit 14 Jahren War sie 1982 Schnellste w14 er über 800m in 2:12.8 in Deutschland und 6. schnellste aller Zeiten zu der Zeit , worauf sie zu dem Intenationalen vom ASV Köln für den Jugendvorlauf eingeladen wurde. Dort erschien ihr Name ganz groß auf der Anzeige,was Ihr größtes Erlebnis war,obwohl sie in denFolgejahren in der Jugend unter den 10 Besten über 800 gehörte. Zu der Zeit wurden auch Namen genannt. Ich bin jetzt Kampfrichterwart im Kreis Oberberg und erlebe die Situation wie sie oben beschrieben wird. Bei den Deutschen treten Spitzenathleten meistens sogar mit ihren Kadertrainern auf ,die meisten auch Spitzenathleten waren ,so dass die Namen mit ihren Schüzling voranig behandelt werden,was ich als Nachteil für weiniger bekannte Teilnehmer finde. Ich denke mein Beitrag sagt was aus Jochen Hoppe
...es liegt Vieles im Argen in unserer Leichtathletik. Vielleicht ist das hier ein guter Anfang, etwas zu ändern.
Wo keine Basis keine Spitze. Auch die anderen Sportler bringen für sichTopleistungen und haben mehr verdient !
Vielen jungen SportlerInnen, die aus der Jugend in den aktiven Bereich aufsteigen, wird die Möglichkeit genommen sich bei DM vorzustellen.
Viele Helfer,Trainer, Übungsleiter kommen aus dem Umfeld "mal bei den Deutschen Meisterschaften gestartet". Wenige Spitzensportler engagieren sich als Trainer.Wer die Norm für die Deutschen erfüllt kann dort auch starten!
Einfach unfassbar was da (vor allem) auf Kosten der kleineren Vereine mit nur ein paar Athleten bei Deutschen Meisterschaften abgezogen wird. Jeder Sporler der die Normen erbringt hat das Recht auf eine gewisse Anerkennung. Man gibt Jahre lang alles für diesen Sport und opfert viel Zeit um dann sowas miterleben zu müssen.... traurig!!
Ich mache selber Leichathletik und trainiere nicht wenig..für die deutschen wird es jetzt nicht mehr reichen, nach diesen Bestimmungen! Sehr schade!!!
Man kann die Leichtathletik in den kleinen Vereinen auf solche Art und Weise auch kaputt machen. Ehrenamtliche, die drei-viermal pro Woche unentgeldlich mit Talenten trainieren, wird es dann immer weniger geben. Landesmeister sollten bei Normerfüllung immer bei den Deutschen Meisterschaften starten dürfen.
Endlich hat jemand den Mut gefunden aufzurütteln. Auf ähnlicher Ebene versuche ich in Hamburg Veränderungen zu erreichen. Ich verstehe nicht, warum es so schwierig ist eine Wandlung zu vollziehen. Wir müssen es wohl erst mit großen Schmerzen lernen,dass es ohne den 2.3.4. usw. keinen 1. gibt. Wir schielen zu sehr nach der obersten Stufe und vergessen dabei, wer der eigentliche Träger der Leichtathletik ist!! Michael Barkowski
Diese angedachte Änderung der DM wäre eine weitere personelle Minimierung unserer aktiven Leichtathleten,speziell der zweiten Reihe.
Die Leichtathletik hat ( hatte) eine sehr große Vielfalt an Disziplinen die keine andere Sportart hat. Dieses muß erhalten bleiben. Reformen sind wichtig. "Stillstand ist Rückschritt" aber sie müssen an der richtigen Stelle für Verbesserung sorgen und nicht ein gewisses Klientel bedienen
Das ganze Vorgehen des DLV ist einfach nicht akzeptabel und nicht zukunftsfähig. Vor allem das Herausstreichen einer olympischen Disziplin, wie das Gehen, aus dem Meisterschaftsprogramm.
ich schliesse mich allen gehern an. ich möchte meine email anschrift geschützt wissen,kein werbung auf diese mail von irgendwelchen sportanbietern.
Mit meinen Freunden und ehemaligen Konkurrenten Hartwig Gauder und Hans Reimann, alle Olympiasieger bzw. Medaillengewinner, bin ich enttäuscht über die Entscheidung des DLV-Präsidiums, das Gehen aus dem Meisterschaftsprogramm zu nehmen. Die fadenscheinigen Gründe können wir nicht nachvollziehen und schon gar nicht, dass keiner der Athleten gefragt wurde. Nach unserem Verständnis ist das Präsidium des DLV auch dazu da, die Interessen seiner Athleten zu vertreten. Wir fordern die Verantwortlichen auf, diese Entscheidung zurückzunehmen. Der Start bei den Meisterschaften ist für die Geher die einzige Möglichkeit, sich im Kreise der Leichtathletik- familie zu präsentieren. Peter Frenkel
Ich unterstütze Diese Petition in vollem Umfang, weil es u.a. falsch ist, das Gehen auf einen Nebenschauplatz zu drängen, da es die Basis der anderen Disziplinen ist und daher mehr Respekt verdient!
Gerade die LA lebt vom Kampf Athlet(in) gegen Athlet(in), das macht auch gerade den Reiz von Meisterschaften aus. DM ohne Teilnehmer sind langweilig. Ich selber finde gerade die Vorläufe durchaus spannend und interessant. Erst sie sind das Salz in der Suppe, der würdige Auftakt zum Finale. Schaut Euch doch die Melde- und Teilnehmerlisten der Trials (USTF) an: spannender Sport, mit Läufen über mehrere Runden (Heat/Semi/Final), vielen Teilnehmern und grossen Meldezahlen (in den Läufen).
Eine DM- Quali sollte für jeden einen Ansporn sein aber nicht unerreichbar. Es kann nicht sein das die A-Jugend nicht mehr teilnehmen kann und die Motivation verliert.
Weil ich auch die nächsten Jahre zu den DM als Zuschauer fahren möchte. Die LA bietet so viel an Spannung auch oder gerade durch die Teilnehmer der zweiten Reihe. Die jetzigen Qualinormen führen keineswegs zu übervollen Teilnehmerfeldern.
Als aktiver Athlet ist mir das Thema natürlich wichtig und ich finde es gut, dass es angesprochen wurde!
bei KrsM Mehrkampf BCD wurden alle WettkämpferInnen zur Siegerehrung gebeten, aber nur die ersten 8 genannt/geehrt. Alle anderen standen rum. Enttäuschung bei Kindern wie Eltern. In den Medien geht es nur noch um Geld/Einschaltquoten. Zumindest für die öffentl.rechtl. Sender ist das völlig inakzeptabel. Bei der fehlenden öffentlichen Anerkennung der Leistungen der Leichtathleten, braucht man sich nicht wundern, daß immer weniger leistungsbereite nachwachsen.
Ich bin selber Athlet und hoffe auf mehr Akzeptanz für meine Sportart, wie es auch in anderen Ländern wie den USA üblich ist.
Eine Aktion wie dieser offene Brief ist längst überfällig. Evtl. klingelt es ja mal bei den Damen und Herren in den Führungsgremien des DLV. Zum Thema „Elitenförderung“ könnte man nun noch ein paar Ergänzungen vornehmen, denn ob die (Leistungs-) Eliten in der Leichtathletik in Deutschland tatsächlich gut unterstützt und gefördert werden, mag ich zu bezweifeln. Natürlich wollen wir nicht nur „die Elite“, dies steht außer Frage. Man muss sich aber auch fragen, warum z.B. im Laufbereich nur wenige Athleten auf internationaler Ebene „mitlaufen“ können. Seit ich mich für die Leichtathletik interessiere, vernehme ich allenthalben Kritik an unseren Läufern, Lösungsvorschläge sind aber Fehlanzeige. Tenor ist meist: „Früher war alles besser, da waren die jungen Leute noch leistungsbereit…“. Deshalb lässt man die Wenigen, die „im Jetzt“ können und wollen, im Regen stehen. Erst hohe Forderungen stellen und dann (wenn überhaupt) nur mittelmäßig fördern – so funktioniert das nicht, erst recht nicht im Jahr 2011. Ich denke diese Problematik betrifft auch andere Disziplinen, im Laufbereich erscheint mir das Defizit aber als besonders groß. Mein Fazit: Es gibt Probleme an der Basis, aber auch in der Spitze. Wird hier nicht etwas verändert, dann sehe ich durchaus schwarz für die deutsche Leichtathletik. Ohne Basis keine Spitze – so einfach ist das. Problematisch sind zudem Rolle und Macht der Medien, denn die bestimmen letztlich über Erfolg oder Misserfolg eines „Events“ wie z.B. der DM. Daran kann auch der DLV nichts verändern, letztlich muss er sich hier anpassen oder die Leichtathletik bleibt ganz auf der Strecke. Anregen würde ich daher auch Kritik an den (zwangs-) gebührenfinanzierten Sendern, die z.B. die Meisterschaften übertragen. Hier gibt es noch mehr Verbesserungsbedarf als auf Seiten des DLV, denn der ist hier – trotz aller Kritik – der Getriebene. Ohne Moos ist bekanntlich nix los, und (Werbe-) Einnahmen benötigt der Verband allemal. Er muss ja schon froh sein, wenn er überhaupt Sponsoren für die Leichtathletik gewinnen kann. Was wiederrum an der Berichterstattung und den Leistungen hängt…Also: Förderung der Spitze verbessern, die „Masse“ nicht vergraulen und keine Leistungen geringschätzen (an einer Urkunde sollte es doch nun wirklich nicht scheitern, oder?) und mehr Druck auf die öffentlich-rechtlichen in Sachen TV-Übertragung machen, denn hier wird nicht geleistet wofür die Gebühren entrichtet werden. Hier könnte man ruhig mal die Politik ins Spiel bringen,
Ich bin selbst Leichtathlet und habe mir für nächstes Jahr als Ziel gesetzt, mich zum ersten Mal für die Deutschen Meisterschaften zu qualifizieren. Das wird nicht leicht werden - selbst wenn ich es schaffen sollte, ist eine Finalteilnahme sehr unwahrscheinlich. Wieso sollte ich den Verband also darin unterstützen, die Teilnehmerzahl ungeachtet der Vorleistungen zu beschränken, wenn dadurch doch den besonders trainingsfleißigen Athleten die Chance genommen wird, sich und seinen Verein auf nationaler Ebene zu repräsentieren?
Als Leichtathletik Trainerin erlebe ich jeden Tag wie Jugendliche ab Jugend B Alter an zu hohen Qualifikationsleistungen scheitern. Und damit der Spaß und die Freude an LA-Wettkampfsport genommen wird. Wenn jetzt auch noch die Teilnehmerzahl an Deutschen Meisterschaften begrenzt wird, mit was sollen sich unsere Talente motivieren? Neue Reformen sind wichtig, aber sie sollten dem Athleten dienen nicht den Bürokraten.
Ich finde es sehr bedauerlich, dass "zweitklassige" Athlete/innen nicht erwähnt werden. Auch Ergebnisse der einzelnen Disziplinen werden nur sehr spärlich erwähnt. Gleiches erlebt man zur Zeit bei der WM. Ich kann diese Petition nur voll unterstützen. Werner Geßner
Leichtathletik macht nicht nur dem aktiven Sportler Spass, sondern auch den Zuschauern. Da Wettkämpfe langweilig sind, wenn zu wenige Teilnehmer dabei sind sollte die Leichtathletik in Deutschland stärker gefördert werden. Ein mehr an Beachtung für die Sportler ist dabei ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.
Die Nachwuchssportler werden noch weniger werden, denn wo bleibt denn da die Motivation? Leistung will auch anerkannt werden und nicht nur die derjenigen die auf dem Siegertreppchen stehen. Solange nur die ersten Plätze wirklich zählen (teilweise sogar schon nur noch der 1. Platz) und anerkannt werden, wird auch das Thema Doping nicht kleiner werden.
Es ist heutzutage eh schon schwer genug im Erwachsenenalter neben Studium respektive Beruf Leichtathletik auf einem professionellen Niveau zu betreiben und allen, die diesen Spagat zwischen Sport und Studium/ Beruf schaffen, ist hoher Respekt zu zollen, so dass eine im Raume stehende Reduzierung der Teilnehmerzahlen hier zusätzliche Steine in den Weg legt. Dies lässt mich in der Tat befürchten, dass viele Athleten der zweiten Reihe den Sport aufgeben. Das kann kein Freund der Leichtathletik und auch der Verband nicht wollen. Daher unterzeichne ich diese Petition und hoffe, dass der Ruf nach einer Reform der Reform gehört wird.
Die Leichtathletik und ihre Popularität wird durch den Einbau von Showelementen nicht gerettet werden, das geht bei anderen Sportarten leichter.
Wir müssen wieder weg von der Kommerzialisierung des Sports, damit die ehrliche und faire Leistung des einzelnen Sportlers wieder etwas zählt.
Ohne "Verlierer" gibt es auch keine "Sieger". Nur durch eine Vielzahl von Teilnehmern an Wettbewerben wird es ein echter Wettkampf. Vermutlich hat sich jeder Teilnehmer in ähnlichem Umfang auf die Wettbewerbe vorbereitet und "gequält". Daher sollten alle Teilnehmer dieselbe Wertschätzung erhalten.
Die Entscheidungsträger sollten abgewählt werden. Wer den Kontakt zur Basis verliert, schadet mit solchen Entscheidungen unserer Sportart.
Aber auch die "kleine" Leichtathletik wird so ganz langsam abgewürgt durch viele und kostspielige Vorgaben (elektroniche. Zietmessung, neue Windmesser, komplizierte Prüfgeräte usw.). Welcher kleine Verein kann sich das noch leisten? Schade, die Leichtathletik stürzt ab. Man kann nur noch warten, bis aus einer Leichtathletik-Meisterschaft ein "Event" mit viel Lärm (manchen sagen dazu Musik) und Cheerleaderinnen geworden ist. Die Leichtathletik verkommt zu einem Zirkus.

