Kommentare der Unterzeichner:


Als älteste und einmalige Einrichtung dieser Art in Deutschland sollte die Künstlersiedlung auf jeden Fall erhalten bleiben. Es geht nicht an, das die Politik macht, was sie will. Wie wir bei der Wende 1989/1990 gezeigt haben, hat das Volk die Macht und die Politiker sind nur dessen gewählte Vertreter. Also: Rettet die Künstlersiedlung Halfmannshof und stoppt den Irrsinn der Politiker
Ich bin selbst Künstlerin und es ist wichtig, dass ALLE Künstler einen Lebensraum haben in dem sie sich austauschen. Es zählt zur Kultur und Kultur ist sehr wichtig.
Kultur darf nicht sterben!
dieses im Ruhrgebiet einmalige Kleinod, sollte die Stadt Gelsenkirchen stolz machen und nicht vernichten. Erhaltet bitte die Künstlersiedlung Halfmannshof
Kunst spricht von Seele zu Seele. Geld und Gier zu niemanden.
das darf auf keinen Fall passieren, was die Stadt Gelsenkirchen da mal wieder plant. Bestes Beispiel, Baugelände Augustastr. 15, da wurden die Mieter auch durch die GGW und Stadt Gelsenkirchen vertrieben. Heute ist auf dem Gelände Verwüstung und Müllhalde. Aber die Stadt hat sich viel, viel Geld versprochen für das Grundstück. Zählt bei der Stadt Gelsenkirchen der Mensch überhaupt noch? Ich glaube nein, denn ich bin Betroffene, habe dort gewohnt. Es ist traurig, wie die Stadt Gelsenkirchen mit den Bürgern umgeht.
mir ist es schon aus Prinzip wichtig! Da mir Kunst und Kultur am Herzen liegen. Haben wir nicht schon genug neu Müll?! Muss das letzte bisschen Gefühl von freie Kunst auch noch abgerissen werden!? Verschont das kleine etwas mit neu Konsum , wir haben genug!
Ich unterschreibe, weil ich die Schnauze voll habe von der mit einer absoluten Mehrheit in Gelsenkirchen regierenden SPD , die sich in den meisten Dingen einen feuchten Kehricht um die BürgerInnen schert.
Gegebene Zusagen müssen eingehalten werden! Lebenslanges Wohnrecht muß Gültigkeit haben. Dieses Gebiet ist eine nicht zu unterschätzende kulturelle Beeicherung. Künstler müssen Unterstützung bei Ihrer Arbeit erfahren..
Der Oberbürgermeister Frank Baranowski sagte im Jahre 2006, zum 75. Geburtstag des Halfmannshofes u.a. :… Der Halfmannshof ist – wie auch das Musiktheater – tatsächlich ein Beispiel für die kulturelle Identität der Region. Ein Beispiel für die lange Tradition bildender Kunst im Ruhrgebiet, die in der Arbeiterregion bewusst gefördert wurde. Deshalb können wir heute mit Stolz auf die Künstlersiedlung blicken und in dem Bewusstsein, mit dem Halfmannshof etwas ganz Besonderes in Gelsenkirchen zu haben. Ich hoffe mit Ihnen, dass uns diese außergewöhnliche Künstlersiedlung noch lange erhalten bleibt und von ihr auch in Zukunft Impulse für die Kunstszene und die gesamte Gesellschaft ausgehen. …“. Den Worten des Oberbürgermeisters ist nichts hinzuzufügen. "Wer kämpft kann verlieren , wer nicht kämpft hat bereits verloren" ,
Als jahrelanger Bewohner aus der Leithestr habe ich mit den Künstlern der Siedlung Halfmanshof einen freundschaftlichen Um - gang gepflegt. Ich würde es bedauern wenn diese kulturelle Ein - richtung aus dem Stadtbild von Gelsenkirchen verschwindet.
Die Künstlersiedlung gehört zu Gelsenkirchen
Ich bin glückliche Gelsenkirchenerin, habe den Halfmannshof als Kind kennen gelernt und bin der unbedingten Meinung dass dieses Stück Gelsenkirchener Kulturgut unbedingt erhalten werden muss! Es erschreckt mich, dass das überhaupt zur Diskussion steht... aber Hauptsache wir haben eine(n) "Hercules" (-Witzfigur)...
Ein paar sächsische Daumen sind Euch gedrückt!
Kunst und Bildung sind die wichtigsten Errungenschaften einer Nation
Die Kultur darf nicht sterben !
Kunst kommt von Können. "Könner" haben wir in meiner Geburtsstadt Gelsenkirchen nicht - ich meine in diesem Falle nicht künstlerische Fähigkeiten, sondern die Befähigung, Sinnvolles (Künstlersiedlung Halfmannshof) von Sinnlosem (Hans-Sachs-Haus) zu trennen.