Kommentare der Unterzeichner:
Die Weinbar ist ein Teil des Stadtteils und gehört genau an den Ort wo sie ist. Dann mal lieber schauen ob der Mieter nicht vielleicht in Eppendorf besser aufgehoben ist.
Kulturelle Vielfalt statt uniformer Gentrifizierung. Für bürgerliche, individuelle und organische Stadtentwicklung. Wenn Nicht-Weintrinker durch diese kleine Bar zum Weintrinken eingeladen werden, haben sie dadurch gelernt, über ihren "Glassrand zu gucken". Wenn sie eingeladen werden, sich mit einer ihnen sonst fremden Welt auseinanderzusetzten, liegt meiner Meinung nach, die Möglichkeit sehr nahe, dass sie sich auch mit anderen Erscheinungen der sogenannten "Hochkultur", für die "Weintrinken" durchaus noch steht, beschäftigen werden. Zumal sich die "typische" Weinklientel immernoch (zum Teil) aus Studenten, Intelektuellen und Künstlern zusammensetzt. Der Grundgedanke der Wirte, nämlich evtl. vorhandene Berührungsängste, Vorurteile und Ignoranz abzubauen, kann durchaus als kulturpolitisches Unterfangen angesehen werden, das weitere kulturelle und soziale Kreise ziehen kann. Ganz platt gesagt: Wenn jemand, der sonst nur Bier trinkt (vornehmlich, um schnell hacke zu werden) dort durch den Kontakt und das gesellige Gespräch mit anderen die geschmackliche Vielfalt des Weines erfährt, fängt er vielleicht an, ermuntert durch den Austausch mit angestammten Weintrinkern, sich gleichfalls mit der Vielfalt in deren Interessensgebieten zu beschäftigen. Was bspw. Theater sein könnte. Erst verliert er die (Berührungs)Angst vor Wein und danach die vor Theater. Ergo haben die Wirte aktive Kulturpolitik betrieben und somit gleichzeitig Lobbyarbeit für die Kulturhauptstadt Hamburg. Eine Weinbar ist also ein größerer Denkhotspot als ein weiterer öder Coffe-Shop.
Traurig, wie manche Leute ihre persönliche Interessen in den Vordergrund stellen und dafür über "Leichen" gehen. Es hätte sicher Wege gegeben, sich anders zu einigen.
Traurig, wie manche Leute ihre persönliche Interessen in den Vordergrund stellen und dafür über "Leichen" gehen. Es hätte sicher Wege gegeben, sich anders zu einigen.
Die Weinbar ist für mich eine Institution auf St. Pauli und sollte bleiben! Sie passt hervorragend ins Viertel!
Mit der Weinbar würde ein weiteres Stück Lebensqualität das Viertel verlassen müssen - das darf nicht passieren!
War des öfteren zu Vorträgen in der Weinbar, nie hat sich die Lautstärke über Zimmerlautstärke bewegt.
Schade, dass die Leute gerne im angesagten Schanzenviertel wohnen wollen, aber mit ihrem Spiessbürgertum das zunichte machen, was die Schanze ausmacht.
Eine Institution in St.Pauli, die auf keinen Fall untergehen darf! Großartige, liebenswürdige Gastgeber, eine tolle Weinauswahl und das Bestreben, den Weingenuss für jedemann zu öffnen. Bitte, durchhalten!
Das kann ich alles nicht glauben ! Vor allem nicht, dass ein Mensch es scheinbar schafft so vielen anderen einen so wunderschönen Ort zu zerstören. Das darf nicht passieren !
Ich bin seit zehn Jahren im Viertel und erlebe wie es sich langsam kommerzialisiert. Genau wie unsere Politik, unsere Arbeitsverhältnisse, unser soziales Umfeld . Es ist schwer diesem Denken zu entkommen. Das Konzept der Weinbar klingt einfach und menschennah und ich bin gerne dabei sich gegen die Schliessung einzusetzen, wenn sich dazu eine Möglichkeit bietet.
Kann ja wohl nicht sein, daß so wackere und bescheidene Weinfreaks und Ihr St.Pauli-Kultur-Projekt aus so lachhaften Nicht-Gründen ge-ext werden können...
Ich bitte den Mieter, der sich durch den Lärm gestört fühlt, bitte noch einmal zu überprüfen, ob es wirklich nur die Weinbar ist, die diesen Lärm verursacht. Oder könnte es auch daran liegen, dass sich die Wohnung an einem Standort befindet, wo es auch ohne Weinbar grundsätzlich laut ist. Ich würde mich freuen,wenn es in dieser Sache zu klärenden Gesprächen kommt.
Shirts and More ist auch so ein Beispiel von alteingesessenen Läden, in diesem Fall Stadtteil Altona, die "umziehen" mussten. Ihr findet ihn nun in der Großen Bergstrasse wieder!
Wer macht das Viertel so einzigartig - nur die Leute, die hier ihre eigenen Wege gehen.... Sankt Pauli darf nicht sterben! Support your local!
Eine mit viel Liebe und Kreativität geführte Wein-Bar, in der sich wirklich jeder wohlfühlt. Das Konzept ist genauso symphatisch wie die Macher. In diesem Sinne: Rettet die Wein-Bar St. Pauli!
In dubio pro reo: Es kann nicht sein, dass den Weinbar-Betreibern die Möglichkeit verwehrt wird, bei einem Gesprächstermin zu den Vorwürfen Stellung zu beziehen und vor Ort eine objektive Überprüfung der angeblichen "Lärmbelästigung" vornehmen zu lassen. Die Kommunikationsverweigerung seitens der Mieter und der Verwaltung ist armselig. Rettet die Weinbar!
Die Weinbar ist einfach die schönste und gemütlichste Bar im ganzen Viertel, wenn nicht sogar im ganzen Land!!! Sie ist etwas ganz Besonderes und Einmaliges! Die Besitzer, Heiko und Rafael, haben eine Wellnessoase geschaffen, die keinesfalls und erst recht nicht wegen eines einzelnen geschlossen werden darf!
we love weinbar st. pauli - we do! stpauli.nu/visit-st-pauli/weinbar-st-pauli-we-love-you
Die Begründung des Nachbarn kann ich nicht nachvollziehen, zumal die Weinbar nur an wenigen Tagen geöffnet, der wesentlich stärkere Verkehrslärm permanent vorhanden ist und die Wohngegend als solche von vornherein mit Lärm belegt ist (verkehrsträchtige Straße, viele Kneipen und Cafes, Dom, Stadion etc. - wenn ich dort wohne, bin ich mit Lärm vertraut und weis um die Dinge. Will ich Ruhe, muss ich in ein reines Wohngebiet ziehen; mich aber nicht wundern, wenn dort nichts los ist.
ich will den namen von der verantwortlichen mietersau aus selbstschutz NICHT erfahren...vermieter will ich auch nicht wissen... drecks welt
gehts noch - an der fett befahrenen feldstraße auf sankt pauli wohnen und sich über lärm beschweren? die öffnungszeiten der bar sind außerdem durchaus human, spätestens um 0:00 uhr ist der spuk doch vorbei - und es ist ja noch nicht mal jeden tag geöffnet. der mieter soll seinen fenseher doch einfach einen hauch lauter stellen, wenn er geräusche vom realen leben beim schauen von reality-tv oder was auch immer als störend empfindet. ich habe dafür absolut kein verständnis. peinlich sowas..
In den Kamp zu ziehen und sich dann über Lärm beschweren ist schon aberwitzig genug, bei der Weinbar ist es dazu eine Unverschämtheit und Frechheit.Kauf Dir Kopfhörer.
Gegen Gentrifizierung ... schmutzig bleiben, laut bleiben! (oder passender: schmutziger werden, lauter werden!)
Die Weinbar leistet durch ihr einzigartiges Konzept einen entscheidenden Beitrag zum Erhalt der Identität des Stadtteils, fernab der Gentrifizierung. Die angebrachten Gründe des anderen Hausbewohners bezüglich der Lärmbelästigung sind nicht haltbar, würden außerdem jede weitere Nutzung im Bereich Gastronomie unmöglich machen.
Lächerlich. An den Neuen Kamp ziehen und sich über Lärm beschweren. Kommt als nächstes der Dom, die Paulispiele und das gesamte Nachleben dran? In Tornesch ist noch n Endreihenhaus mit Jägerzaun frei.

