Schaffung von Hort- und Mittagsbetreuungsmöglichkeiten an der Schule Südliche Auffahrtsallee München
Kommentare der Unterzeichner:
Ich finde es skandalös, wie die zuständigen Stellen das Thema einfach aussitzen. Kinder und Eltern haben einfach keine starke Lobby. Man verläßt sich einfach darauf, daß sich die Eltern irgendwie selbst helfen.
Wir möchten ,dass unser Land etwas Kinderfreundlicher wird.Unser Enkelkind soll in München sicher und zufrieden in die Schule gehen.
Es ist eine Schande, dass in einer Stadt, die schon so lange von der SPD regiert wird, eine derart eklatante Unterversorgung mit Kinderbetreuungsplätzen besteht. Im Fall der Schule an der Südlichen Auffahrtsallee steht die Stadt besonders in der Pflicht. Sie ließ bereits zu, dass durch einen Planungsfehler Bauträger ein gigantisches Baugebiet mit "familienfreundlichen" Wohnungen bauten - daran haben einige Leute sicher viel Geld verdient - ohne dass eine Schule dafür (annähernd termingerecht) vorgesehen worden wäre. Ein Skandal, der sich jetzt in der Betreuungsfrage fortsetzt. Aber wozu müssen die Frauen auch arbeiten? Sollen deren Männer doch allein dafür rackern, die Kredite für die teuren Wohnungen in eben diesen Siedlungen abzubezahlen (oder die explodierten Mieten in Nymphenburg zu berappen).
Es kann doch nicht angehen, dass es immer noch Schulen gibt, in denen die Nachmittagsbetreuung nicht gewährleistet wird. Wir hatten vor 6 Jahren die gleiche Situation, das ist Stress pur. Wie überhaupt noch neu gebaut werden kann, ohne zeitgleich die Infrastruktur entsprechen aufzustocken, gerade in Bezug auf Schulen und Betreuungsangebote, ist nicht nachvollziehbar und eine Schande!
Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist nicht immer eine Frage der "Selbstverwirklichung" sondern für viele von existenzieller Bedeutung.
Es handelt sich hier um ein hausgemachtes Problem, das leider nur zu repräsentativ für ganz Deutschland ist. Ein Blick über den Zaun nach Frankreich oder Skandinavien zeigt, dass die Vereinbarkeit von Beruf und Familie kein Problem mangelnder finanzieller Ausstattung ist, sondern eine Frage des politischen Willens. Selbst eine ganze Reihe von Ländern in Lateinamerika oder Asien ist uns da trotz vielfach geringerer finanzieller Möglichkeiten meilenweit voraus: die Ganztagsbetreuung ist zumindest im urbanen Raum eine Selbstverständlichkeit, weil dafür eben eine politische Priorität gilt – und das kann ich aus langjähriger persönlicher Erfahrung behaupten. In Deutschland sind die Prioritäten entgegen aller politischen Rhetorik seit langem grotesk falsch gesetzt – und dies gegen den erklärten Willen einer überwältigenden Mehrheit der Bevölkerung, die sehr wohl weiß, dass es hier um die Zukunft des Landes geht. Im Fall der Grundschule an der Südlichen Auffahrtsallee zeigt sich das besonders deutlich: der verschlampte Bau der notwendigen neuen Grundschule spricht nicht nur in fataler Weise von der vollständigen Inkompetenz der städtischen Planer, sondern die Weigerung, eine naheliegende Lösung im ehemaligen Gebäude der Stadtbibliothek anzugehen, zeigt überdeutlich den fehlenden politischen Willen, überdies begleitet von beschönigenden Kommentaren seitens der Stadt, die nicht nur in den Ohren der Betroffenen als Zynismus in Reinform ankommen. Alles drei schreit nach personellen Konsequenzen.
Was für ein Armutszeugnis für eine so reiche Stadt wie München, dass Eltern so eine Petition ins Leben rufen müssen, um eine Kinderbetreuung zu bekommen. Ich bin nicht direkt betroffen, unterschreibe aber für alle Eltern, die betroffen sind und weil ich es für einen Skandal halte.
Sehr geehrte Damen und Herren, ich finde es skandalös, dass auf der einen Seite PISA, die Förderung unserer Kinder zurecht immer mehr in den Vordergrund rückt, andererseits die Stadt München immer noch nicht in der Lage ist, für ausreichend Plätze einer angemessenen Betreuung unserer Kinder zu sorgen. Hier geht es um die Zukunft unserer Kinder und langfristig unseres Landes. Es gibt so viele role models anderer Länder. Ich habe jahrelang in Frankreich gelebt und mit Staunen festgestellt, wie gut dort alles organisiert ist: Kinder gut betreut und Frauen kein schlechtes Gewissen haben müssen, wenn sie arbeiten. Dass es bei alleinerziehenden Müttern um die nackte Existenz geht, muss glaube ich nicht erwähnt werden. Bitte geben Sie dieser Aufgabe endlich die Priorität, die sie verdient hat. Mit freundlichen Grüßen Stephanie Moll
Dieses Thema ist für uns wichtig, weil wir selbst für unsere 2 Söhne dringend Betreuungsplätze nach Schulschluss benötigen um weiterhin arbeiten zu können. und die Stadt München die letzten Jahre bei diesem Thema geschlafen hat. Die Stadt München behauptet heute sogar, dass die Grundschule mit Tagesheim in Nymphenburg Süd erst für das Schuljahr 2012 /2013 geplant war. Dies ist eine Lüge. Im Jahr 2007 und 2008 war auf der Homepage der Stadt, die Schule vermerkt unter gesicherter Planung 2011. Die Beweise für dafür habe ich und werde diese auch, wenn es sein muss vortragen.
Eltern, die noch Kinder haben und haben wollen, sind unabdingbar auf Betreuung ihrer Kinder angewiesen u müssen unterstützt werden, um beruhigt einer Arbeit nachgehen zu können u das Leben so auch vorbildlich für die Kinder zu gestalten. Es ist eine unnötige Nervenstrapaze es den Eltern so schwer zu machen. Das Leben ist ohnehin fordernd genug. Also eindeutig ZUKUNFTSINVESTITION KINDER!! Danke für die baldige Unterstützung Ihrerseits!
Vereinbarkeit Familie und Beruf, Gleichstellung Alleinerziehender, Planung Neubaugebiete....das muss doch machbar sein!!!! Wenn nicht in Deutschland, wenn nicht in München, wo dann???
Ich bin Angestellte mit einem Kind, das in eine der beiden Grundschulen kommen wird und kann mit den aktuell betroffenen Eltern mitfühlen.
Noch ist mein Kind im Kindergarten, aber ohne Mittagsbetreuung kann ich nicht weiter arbeiten, da die frühen Schulenden in den ersten Klassen keine Arbeit von 20 Wochenstunden zulässt. Der Arbeitgeber kann so nicht mit mir richtig planen und mich in sonst mögliche Projekte einsetzen
Meine Arbeitskollegin ist ab September von der nicht ausreichenden Betreungssituation betroffen. Da sie z.Zt. Vollzeit mit Schichtdienst arbeitet, sehe ich nicht, wie sie dann weiterarbeiten kann.
Ich habe selbst ein noch Grundschulkind und ein demnächst Grundschulkind an genau dieser Schule. Bis jetzt hatte ich immer Glück, habe aber auch erlebt, dass andere Eltern keinen Platz bekamen und deshalb nicht weiterarbeiten konnten. Nicht jeder hat einen flexiblen Arbeitgeber bzw. Großeltern in der Nähe, die nicht mehr arbeiten. Ob die neue Schule eine wirkliche Lösung ist, ist auch nicht wirklich sicher. Ich möchte jedenfalls meine Kinder nicht in einer Ganztagsschule haben. Ich möchte gerne wählen können, in welcher Form und wie lange meine Kinder betreut werden.
Als Mutter eines schulpflichtigen Sohnes finde ich dieses Anliegen wichtig und kann es nur mit meiner Stimme unterstützen.
Ohne ausreichende Betreuungsmöglichkeiten ist zumindest ein Elternteil gezwungen seine Arbeit aufzugeben, bzw. gehindert wieder Arbeiten zu gehen.
Ohne ausreichende Betreuungsmöglichkeiten ist zumindest ein Elternteil gezwungen seine Arbeit aufzugeben, bzw. gehindert wieder Arbeiten zu gehen.
Meine Kinder leben in der neuen Hirschgartensiedlung und mein Sohn (6 Jahre) hat keinen Schulplatz!!!
Mein Sohn hat zum Glück einen Betreuungsplatz bekommen, kenne aber sehr wohl das Gefühl, nicht zu wissen wie es weitergehen soll´,wenn man keinen Platz bekommt, Mein 2 Sohn kommt in 2 Jahren in die Schule, dann brauche ich wieder einen Betreuungsplatz.
Ich unterschreibe hier, weil mir für dieses Desaster die Worte fehlen!!! Für was haben wir einen OB ,wenn dieser seiner Arbeit nicht nachkommt!!! Für München ist dies ein Armutszeugnis!
Meine Tochter geht in die aus Platznot eingerichtete Zweigschule. Ich bin alleinerziehen und berufstätig und habe schon vor 2 Jahren darum gebangt, einen Betreuungsplatz für meine Tochter zu bekommen. Es wird jetzt immer schlimmer.
Bin voll berufstätig mit 2 jähriger tochter und denke, daß es im 21 Jahrhundert endlich möglich sein muß, dies auch weiter beizubehalten ! Wir sind nicht mehr im Mittelalter, da muß auch die Politik über Lippenbekenntnisse hinaus Tatsachen schaffen.
Wichtig sind die Hortplätze vor allem nach dem Umzug / Erweiterung der Grundschule in die Margararethe-Danzi-Strasse!
Ich hatte das seltene Glück, für beide Kinder einen Hortplatz in der KT Südl.Auffahrtsallee zu bekommen - das hat uns gerettet als voll berufstätige Eltern. Leben in München ist teuer, es können sich nicht alle Eltern leisten, berufliche Auszeit für die Kinder zu nehmen!
Das Thema ist mir persönlich sehr wichtig, da ich auch die Möglichkeit haben möchte mich beruflich wieder stärker zu engagieren und es nicht sein kann, dass man aufgrund mangelder Betreuungsplätze zu Hause bleiben muß.
Wir haben keinen Platz in einer Betreuungseinrichtung erhalten und haben unser Kind deshalb an einer Privatschule angemeldet und müssen nun Kosten übernehmen, die wir eigentlich nicht im Budget haben. Und das nur, weil wir in ein Neubaugebiet gezogen sind, wo man die Schule vergessen hat!!
Der Lebensrealität von Familien und insbesondere von Frauen, die im Zweifelsfall zu einem Großteil die Familienarbeit leisten und damit gezwungen sind, ihre Berufslaufbahn und Altersvorsorge zu vernachlässigen, muß im 21.Jahrhundert endlich Rechnung getragen werden. Tragen doch Familien ohnehin die Hauptlasten in der Gesellschaft, ist wohl zu erwarten, daß staatliche oder städtisch Institutionen sie dabei mit diesem eigentlich selbstverständlichen Beitrag unterstützen.
Wir sind überglücklich, einen Platz bekommen zu haben. Ohne diesen könnten wir nicht beide arbeiten und uns das Leben in München nicht leisten. Wir wünschen das auch allen anderen, die das so wollen. Ein modernes Bayern braucht Betreuungsplätze!
M.e. werden grundsätzlich falsche Prioritäten gesetzt - ich kann nicht nachvollziehen, warum bsw. die Nutzung des Pavillions für Kunstausstellungen wichtiger ist, als die Schaffung von Räumen zur Betreuung von Kindern
Wir haben das 1. Mal vor über 4 Jahren auf den zu erwartenden Notstand im Einzugsbereich Nympnegnburg Sür bei den zuständigen Ämtern aufmerkasma gemacht und getan hat sich außer einem zwangsläufig notwendigen Schulcontainer nichts.
Ich habe 4 Kinder und kann nie voll ins Berufsleben wieder einsteigen wenn ich keine Betreuungsplätze habe.
Der eklatante Mangel an Betreuungsplätzen für Schulkinder erscheint mir als Ignoranz familiärer Lebenswirklichkeit. Im Kindergartenalter werden die Kinder erzogen, gebildet und betreut. Sollen sie im Schulalter nur noch gebildet werden? Jede Familie macht beim Übergang vom Kindergarten in die Schule den gleichen Stress durch - das dient dem Familienfrieden nicht und schlägt auch auf die Kinder durch.
Alle arbeitenden Eltern sollten die Möglichkeit haben, dass ihre Kinder auch nach 11:20 Uhr betreut werden. Es kann einfach nicht sein, dass meine Frau ihren Job, in dem sie sehr gut verdient kündigen muss, nur weil die Stadt es nicht schafft eine Schule fertig zu bauen bzw. genügend Hortplätze zur Verfügung zu stellen. Die Fehlplanung ist die Schuld der Stadt und jetzt wird das ganze auf den Rücken der Eltern ausgetragen. Das kann nicht sein! Alexander Balanescu
Wir benötigen dringend einen Hortplatz für unseren Sohn: 1. Wir sind beide berufstätig und mein Mann ist häufig im Ausland tätig 2. Unser Sohn leidet am Asperger Syndrom und ist dringend darauf angewiesen soziale Kontakte zu knüpfen, dies ist für seinen schulischen Erfolg zwingend notwendig (ärtzliches Gutachten der Kinderpsychologin, Heilpädagogin und der Kinderärztin liegen dem Hort, der Mittagsbetreuung und der Schule vor) 3. Jedes Kind sollte ein Anrecht auf einen Hortplatz haben und die Eltern sollten ein Anrecht auf ihren Arbeitsplatz haben -sollten wir keinen Hortplatz bekommen, bin ich gezwungen meinen Arbeitsplatz zu kündigen und dann werden wir Wohngeld beantragen müssen und liegen so der Stadt auf der Tasche - Cordula Balanescu
Bin eine alleinerziehende Mutter und habe leider nur einen Platz für eine Mittagsbetreuung bis 14.00 Uhr bekommen. Da ich bis 14.30 Uhr arbeite und noch eine Fahrzeit von 45 Minuten benötige bin ich in einer sehr schwierigen Situation.
Ich brauche einen Hortplatz für meine Tochter, weil ich Alleinerziehende und berufstätig bin. Es muss noch mehr Hort- und Mittagsbetreuungsplätze geschaffen werden.
Ich kann nicht verstehen, dass bei vorhandenem Platzangebot einem Kuturprojekt Vorrang gegenüber einer Kinderbetreuung eingeräumt wird! In ein-bis zwei Jahren hat sich die Situation sicherlich entspannt, dann kann immer noch ein Kulturraum eingerichtet werden (ehem. Bibliothek). M.E eine Entscheidung vorbei an den Bedürfnissen der Bürger.
HILFE! Es fehlen im Neubaugebiet Hirschgarten zudem DRINGEND Krippen- und Kindergartenplätze. Meine Tochter ist schon 3 und ich habe nur Absagen für das neue Kindergartenjahr bekommen. Liebe Stadt München: bitte drindend in allen Bereichen der Kinderbetreuung Abhilfe schaffen. Wir müssen unsere teure Wohnung abbezahlen. Wer Wohnungen im München Modell an Familien verkauft, sollte auch die Planung und Umsetzung der zugehörigen Infrastruktur RECHTZEITIG angehen. Die Eltern sind verzweifelt und nach der Anzahl der Kinderwagen im Viertel zu urteilen wird das Problem bald noch größer....
Macht es wie ich, zieht weg.In Rheinland-Pfalz haben viele Grundschulen STANDARDMAESSIG Betreuung bis 16.00 Uhr. Kostenlos. Ist für München ja nicht hilfreich, weiss ich, aber es war mit einer der Gründe für die Entscheidung zum Wegzug. Und ganz so weit raus muss es ja auch nicht sein, es soll ja schon im Umland besser werden. Alles Gute, und viel Glück! Volker Motzkus (ehem. Südl. Auffahrtsallee) Und so toll ist es in München nun wahrlich nicht(mehr)...
Die Lage ist katastrophal. Es herrscht ein großer Mangel an Mittagsbetreuungsplätzen. Und nicht nur an diesen. Krippenplätze, Kindergartenplätze, Gymnasiumplätze...überall hagelt es Absagen. Die Eltern sind VERZWEIFELT!!! Die Quittung kommt bestimmt.
Eine Betreuung über 11.20 Uhr hinaus ist notwendig, um weiterhin arbeiten zu können!! Bitte, liebe Stadt München, unterstütze uns!
Unsere Sprengelschule-Grundschule Maria Ward - hat ihre Hortplätze( ich glaube 3:-)) im Hort der Schule Südliche Auffahrtsallee. Dementsprechend hat man absolut keine Chance einen Hortplatz zu bekommen. Eine Schande dass Mutter deswegen nicht berufstätig sein können. Mit freundlichen Grüssen Natalia Ranke
je größer die Unternehmungen in der Versorgung im Kleinkind- sowie integrativen Bereich umgesetzt werden, desto mehr Trichter entwickelt sich in Richung Hort Grundschuzle usw. Auch hier dauern die Vorbereitungen bzw. Umsetzungen Jahre und die Jahre im Kindergarten sind sehr übersichtlich. Die EU Konventionen angedacht umgesetzt wird noch mehr Platz benötigt werden um z.b. Kinder mit besonderen Bedürfnissen zu inkludieren.
Wenn ich keinen Betreuungsplatz bekomme, verliere ich meine Arbeit in der ich seit 10 Jahren tätig bin. Da ich täglich mehreren schwerkranken Patienten zur optimalen medizinischen Versorgung verhelfe, könnte der Verlust meiner Stelle nicht nur mir und meinem Arbeitgeber größere Probleme bereiten .... oder möchten SIE, dass Ihre Eltern, Ihre Kinder, Ihre Liebsten bei schwerer Erkrankung eventuell von einer "Aushilfskraft" versorgt werden? Bitte sorgen Sie baldmöglichst für weitere Betreuungsplätze. Danke
Wir sind verärgert, das schon zum zweiten Mal von der Stadt "vergessen" wurde, eine Schule mit entsprechender Infrastruktur zu bauen. Wenn München für Familien als Wohnort möglich sein soll, brauchen wir Kinderbetreuungsplätze!

