Kommentare der Unterzeichner:
Ich halte es gemeinsam mit meinen Mitstreitern der " Initiative Baden unterstützt: Oben bleiben! Kein Stuttgart 21! " als meine demokratische Pflicht den Bund, das Land und die Kommune vor diesem Projekt zu schützen, um nachhaltigen Schaden abzuhalten. Dazu bedienen wir uns aller durch Gesetz gegebenen Mittel und Wege.
Ich lebe seit 60 Jahren (gerne) in Stuttgart und ich möchte der weiteren Zerstörung der besonderen Atmosphäre dieser Stadt entgegentreten. Die Zerstörung des Parks und der Abriss des Südflügels ist mit nichts zu verantworten.
5 oder mehr Mrd. für die Vernichtung von einem der pünktlichsten Bahnhöfe in Deutschland auszugeben, verletzt das Gelöbnis "Schaden vom Land fernzuhalten".
Weil hierbei die Wähler systematisch verdummt werden. Es handelt sich mitnichten nur um einen Bahnhof, sondern ein gigantisches Steuerabschöpfungsprojekt, bei dem der Bürger durch Kosten, Staus und Behinderungen im Verkehr nur Nachteile hat.
S21 ist nach wie vor ein Rückbau der Schiene, daran ändert auch eine Volksabstimmung nichts. Man kann nicht darüber abstimmen lassen, ob 2x2 vier oder fünf ist. Der Kostendeckel wird mit Sicherheit überschritten werden, die Landesregierung macht sich trotz gegenteiliger Lippenbekenntnisse zur Geisel der Bahn. Schließlich wird das Projekt auch an den Kosten und dem bevorstehenden Finanzcrash scheitern, deshalb muss verhindert werden, dass bis dahin weiterer Schaden angerichtet wird.
Da diese Volksabstimmung mit dem Brief von OB Schuster und den überall kommunizierten 1,25 Mia. Ausstiegskosten eine Angsthetze war kann ich nicht sagen dass dies mitsammt der sonderbaren Fragestellung DEMOKRATISCH war. Hinzu kommt dass bis heute keine Offenlegung der Kosten auf dem Tisch ist, man aber die Ausstiegskosten angeblich genau beziffern kann, werde ich diese "demokratische Abstimmung" nicht anerkennen.
Ich unterstütze die Petition (sofern ich das als Berliner darf) trotz Bedenken, ob eine Volksabstimmung unter veränderten Bedingungen anders ausgehen würde: Ich vermute, ein Großteil der Stuttgarter (Baden-Württemberger/ Deutschen/ Menschen) ist einfach so uneinsichtig und wird sich auch von bislang verschwiegenen Fakten und ökologischen Erwägungen nicht umstimmen lassen. Lass den Bahnhof eine Billion kosten: Es werden sich immer noch genug Befürworter finden. Ist vielleicht vergleichbar mit ALG II-Empfängern, die ihr knappes Geld für teure Fernseher ausgeben, also rational nicht zu fassen. Lass sämtliche Bäume Stuttgarts fällen: Du findest eine Mehrheit wahlberechtigter Leute, die sich freuen, daß sie kein Laub mehr kehren müssen. Und was ist schon ein Baum - außer ein Argument für die CO2-Bilanz? Resignativ? Keineswegs: Deswegen ist es prima, daß es diese Petition gibt!
Es geht um wesentlich mehr, als "nur" um einen Bahnhof. 1) S21 wäre verkehrspolitischer Unsinn, ein funktionierendes Verkehrssystem würde mir sehr viel Aufwand "zurückgebaut". 2) S21 würde enorme ökologische Zerstörungen anrichten, ohne jeden erkennbaren Nutzen. 3) S21 käme einer städtebaulichen Katastrophe gleich, die Stadt Stuttgart würde ihr Gesicht und ihren Bezug zur eigenen Geschichte verlieren. 4) S21 würde ein endloses finanzielles Desaster bewirken, spätestens unter der nächsten Regierung wäre der "Kostendeckel" nur noch Makulatur. 5) S21 beruht auf Lüge, Täuschung und falschen Hoffnungen, deshalb leidet es schon jetzt an einem Demokratie-Defizit. 6) das gesamte Projekt S21 ist getragen von Gigantomanie, Hybris und Machbarkeitswahn, dem Credo einer Epoche, die längst der Vergangenheit angehören sollte. Deshalb, und weil "Stuttgart 21" keinen erkennbaren Vorteil mit sich bringen würde, deshalb muss dieses Projekt so rasch wie möglich gestoppt werden.
Ich nutze als Pendler täglich den öffentlichen Nahverkehr und will einen gut funktionieren Kopfbahnhof erhalten.
Weil alle, die sich mit dem Thema beschäftigt haben nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Es darf nicht hingenommen werden, dass Betrug und Verschleierung, nur weil sie von allen etablierten Kräften betrieben wird, sich durchsetzt. Wichtig: Widerstand nur mit friedlichen Mitteln - aber nachhaltig!!!
Der Aufsichtsrat der BAHN sollte die Herren Grube und Kefer an die Spielregeln erinnern: alle Zusagen aus der Schlichtung einhalten - erst anfangen, wenn alle Planfeststellungen abgeschlossen sind - Wirtschaftlichkeit einhalten - Streckenerhalt vor Neubau - Kerngeschäft optimieren - Mitarbeiter motivieren - Umwelt schonen und Energie einsparen - BAHN für die KUNDEN !
Einen Bahnhof für 8 Milliarden zu bauen der weniger leistet als der vorhanden Stuttgarter Kopfbahnhof halte ich für falsch.
Stuttgart 21 ist nicht zu Ende geplant, weder endgültig genehmigt und weder noch vollständig finanziert! Die Bahn AG schafft durch mutwillige Zerstörungen Fakten, und dieses Verhalten entspricht nicht dem Handeln in einem demokratischen Rechtsstaat.
Die Abstimmung über einen einseitigen Ausstieg des Landes ist negativ entschieden worden. Dies ändert jedoch nichts an der Unsinnigkeit dieses Projekts an sich und der um ein Vielfaches höheren finanziellen Belastung durch eine tatsächliche Ausführung. Widerstand ist weiterhin nötig.
Erhalt des pünktlichen, leistungs- und günstig ausbaufähigen Kopfbahnhofs statt eines Minibahnhofs mit nur 8 Gleisen , enormen Sicherheitsrisiken, Funktionsmängeln und Finanz-Abendteuern mit grad mal 30% mehr Kapazität vom jetztigem Stand
Ohne klare wahre korrekte komplette Offenlegung der Fakten durch die Bahn - Kosten, Bauplanung, Bauablaufplan, Auftragsvergaben - und ohne komplette und vollständige Baugenehmigung darf keine weitere Zerstörung im Schlossgarten und an dem Baudenkmal Bonatz-Bau Stuttgarter Hauptbahnhof gemacht werden. Die Bahn muss daran gehindert werden, weitere unumkehrbare Tatsachen zu schaffen. Herr Ministerpräsident Kretschmann - Ihr Wort war: ich lasse mich nicht sehenden Auges in eine Situation bringen, in der ich erpressbar bin. Genau das geschieht mit dem Fällen der Bäume (Schlichterspruch ignorierend) und dem Abriss des Südflügels. Keine Unterschrift unter den Baumfäll-Gestattungsvertrag, Herr Minister Nils Schmid.
Der Kopfbahnhof wird schlecht geredet, weil er dem Immobilienprojekt S21 weichen muss. Für 5 Milliarden Euro Steuergeld entsteht ein unterirdischer Engpass mit nur noch 8 Gleisen, der auch in Zukunft nicht erweiterbar ist.
Der Kopfbahnhof ist ideal als zentraler Bahnknoten für einen integralen Taktfahplan. S21 ist dafür untauglich und leistet weniger als der heutige Kopfbahnhof. Dafür über 6 Milliarden ausgeben wäre ein Irrsinn.
Milliarden für einen Rückbau der heutigen Schienen-Infrastruktur. Wenn das Fortschritt sein soll, dann gute Nacht Muster-Ländle.
Die Funktion eines Kopfbahnhofs für bereitzustellende Züge, Puffer für verspätete Züge, Warten auf Anschlüsse ist unverzichtbar.
Die Volksabstimmung war keine Entscheidung für Stuttgart 21. Die Mehrheit will sich nicht aus Stuttgart 21 freikaufen (angebliche Ausstiegskosten von 1,5 Mrd. Euro oder mehr). Daraus ergibt sich keine Zustimmung zu dem Projekt.
Schluß mit dieser S21-Milliardenverschwendung - Investition jetzt in die kleinen überjälligen Bahnprojekte in BW, für die schon jahrelang kein Geld bereitgestellt wird !!!
Es ist unsinnig einen Bahnhof zu bauen,den keiner will,der Steuergelder verschwendet,die Parkanlagen zerstört und das ganze Stadtbild verschandelt. Außerdem sollte man sich vom Staat nicht für dumm verkaufen lassen...alles ein abgekartetes Spiel der Regierung - nicht zum Wohl der Bevölkerung! Deshalb finde ich auch,obwohl ich nicht in Baden Würtemberg lebe:Lasst euch nicht unterkriegen und versucht alles um den Bau zu verhindern!
Die Schlichtungen haben deutlich die Mängel dieses Projekts aufgezeigt, welche jedoch komplett ignoriert wurden. Der Park soll weg für einen vollkommen überflüssigen viel zu teuren Bahnhof. Der alte funktioniert bestens. Es geht um Immobiliengeschäfte. Da bin ich dagegen! Ich lebe hier!!!! Reparierte Gleise auf meinem Weg nach Ulm sind mir wichtiger. Das geht auch ohne NBS und ist billiger.
Der Bahnhof ist totaler Irrwitz und zeigt, dass sich wider die Vernunft eine Gruppe von Menschen mal wieder die Taschen vollstopft.
Meiner Meinung nach hat die Landesregierung noch nicht alle Möglichkeiten ausreichend ausgeschöpft. Bevor weitere Tatsachen durch die Bahn AG geschaffen werden muß geklärt sein, wer die Zusatzkosten übernimmt.
mich kotzt diese lügenpolitik- die mit den grünen weitergeht an und ich denke schon jetzt an deren abwahl. .
DANKE an all die (weiter-)denkenden Menschen, die wissen, was bewahren und weiterentwickeln bedeutet!
Stuttgart steuert auf die größte Bauruine Europas zu. Deutschland und Europa lachen uns aus - Herr Oettinger hat schlöagendbewiesen, wes Geistes die Befürworter eieses Projektes sind. Seit einem Jahr ist nichtmehr die Rede davon, wie sich dieses Projekt rentieren soll.
Der Volksentscheidung wurde meiner Meinung nach nur auf Grund falscher Argumente der befürwortenden Parteien gewonnen. Deshalb finde ich einen weiterführenden Widerstand durchaus angebracht.
Die Befürworter halten S21 für eine Herausforderung und "machbar".Wir Kopfbahnhoffreunde halten S21 für nicht machbar und sehen es als Herausforderung, diesem Wahnsinn auch weiterhin entschieden entgegenzutreten. Danke für die Petition und an alle Unterzeichner
Durch den mangelhaften unterirdischen Bahnhof gibt es im gesamten Bahnverkehr im Land nur Verschlechterungen. Es ist unglaublich wie ignorant Bahn und Politik dieses Projekt gegen alle Vernunft weiterbetreibt!
Ich setze mich für die Fortsetzung des Protests ein, weil ich davon überzeugt bin, dass die getroffene Entscheidung für S 21 auf gran- diosen Fehlern beruht.
Der Widerstand muß weitergehen. Die Bahn schaft Fakten ohne das alles Planfestgestellt ist, die wahren Kosten werden verschwiegen.Das zerstörerische muß aufgehalten werden, die Bäume und Tiere im Park müssen vor dieser Willkür geschützt werden. Deshalb gehe ich weiterhin auf die Srasse.
Die Voraussetzungen für eine verantwortbare Verwirklichung von S 21 sind bei weitem nicht gegeben. Die Öffentlichkeit wird darüber skrupellos getäuscht. Die Proteste müssen weitergehen.
Weil in der Volksabstimmung abgestimmt wurde über die Beteiligung des Landes mit dem vertraglichen Limit von 930 Mio. Jetzt nach der Abstimmung wird dieser Kostendeckel angehoben !
Die Mittel der Bahn werden an anderer Stelle dringender gebraucht (Neubau Oberrheintal; Sanierung und Lärmschutz Mittelrhein)!
Meine erste Bürgerpflicht ist es gegen diesen Wahnsinn zu protestieren. Sich nicht äußern heißt Zustimmung für das Milliardengrab.
Das Projekt Stuttgart 21 wird immer befremdlicher und soll als "politisches Projekt" durchgezogen werden. Vernunft und Augenmaß haben da kaum eine Chance. Dem gilt es ausdauernd entgegenzuhalten.
Nicht alle in und um Ulm rum sind final gehirngewaschen! Dies ist, heidenei!, schließlich nicht nur die Geburtsstadt von Wolfgang Schuster, sondern auch die von Albert Einstein!
Der MinisterPräsident sollte sich äußern zu dem Kostenlimit von 4,5 Mrdn, was bereits jetzt öffentlich bekannt überschitten werden wird. Er muß verhindern, dass mit dieser Lüge am Bahnhof weitergearbeitet wird !
Ich habe zwei Jahre in Stuttgart gearbeitet (2009/2010) und mich in dieser Zeit über das Bauvorhaben informiert sowie die Schlichtungsrunden verfolgt. Fazit: Ich kann keine positive Gesamtbilanz des Projekts für die Bürgerinnen und Bürger erkennen. Aus meiner Sicht wurden von den Projektgegnern überzeugende Alternativen aufgezeigt. Das Festhalten der DB AG an diesem Großprojekt ist unzweifelhaft nicht zweckmäßig.
sinnlose Geldverschwendung, Keine Vorteile für Bahnnutzer, frevelhafte Zerstörung des wunderschönen Schloßgartens und Gefährdung der wertvollen Mineralquellen
Wichtig ist der Erhalt der Bäume. Wichtig ist, dass nicht noch mehr Schulden gemacht werden. Derartigen Projekten wie S21 verdankt das Volk europaweit die sog. Schuldenkriese. Wir haben einen schönen Bahnhof, der runtergekommen ist, aber mit geringeren Mitteln wieder "stadtfein" ge,acht werden könnte. Bald wird unsere Stadt eine gesichtslose Stadt sein.
Ein derart absurdes Projekt bleibt auch nach der sogenannten "Volksabstimmung" unsinnig und unverantwortlich - deswegen muss der Widerstand weitergehen!
Umweltschutz und Denkmalschutz sind für mich wichtige Faktoren. S21 ist nicht behinderten gerecht geplant. Mein Sohn ist behindert und ich werde auch nicht jünger. Wir brauchen intelligente und zahlbare Lösungen für Stuttgart!
Solange die Bahn sich rechtswidrig verhält und nicht endlich alles offen legt muss der Widerstand gegen dieses Unrecht weiter gehen!
Verdacht auf Verfassungswidrigkeit Verdacht auf Betrug beim Stresstest Vielzahl von Sondergenehmigungen nicht absehbare Kosten volkswirtschaftlich fragwürdiger Nutzen - dieser ist eher negativ Belastungen der Bürger durch Bau und Zerstörung wichtiger Bestandteile der Innenstadt bedeuten große Volkswirtschaftliche Schäden (alleine die Staus während der Bauphase) Verdacht auf Infrastruktur-Rückbau Risiken für Mineralwasser und Kostensteigerungen Intransparente Informationen etc...
Auf Grund der unprofessionellen Planung und des mangelhaften Projektmanagements der Bahn beim Projekt 21 und der Faktenlage und nicht vorliegenden Genehmigungen kann ich aus moralischer und technischer Sicht dem Projekt nicht zustimmen. Eine Volksabstimmung ersetzt nicht die nach wie vor offenen und hochkritischen Punkte Mineralquellen, mangelhaftes Sicherheitskonzept der Bahn, zu erweiterndes Grundwassermanagement und fehlende Bewertung, Artenschutz und nicht zu ersetzender 200 jähriger Baumbestand. Insgesammt ein dissaströses, unsoziales und ökologisch nicht zu vertretendes Bauvorhaben mit eklatanten Fehlern nach gut 20 Jahren Planungsphase.
Die Begründung der Petition ist beeindruckend! Vielleicht ist sie nicht bis ins letzte Deail und in aller Schärfe richtig, aber sie ist absolut unterstützenswert und nennt klar die wesentlichen Gesichtspunkte dieses Dramas
In der Nürtinger Zeitung kam direkt vor der Wahl ein ganzseitiger Artikel auf Seite 3 in dem der liebe Architekt so nett seinen Entwurf beschrieben hat, dass man sich überhaupt nicht mehr vorstellen konnte warum so was schönes nicht gebaut werden soll, das finde ich Verarschung wer hat diese Seite bezahlt ???
Ich halte dieses Projekt Tiefbahnhof Stuttgart für sinnlose Geldverschwenderei. Ich empfinde es als desaströs, daß man eine vollfunktionsfähige "Institution" Hauptbahnhof, die denkmalgeschützten Wert hat, zerstört.
Eine Fehlinvestition könnte vermieden werden. Sanierung des Kopfbahnhofes und Streckenverbesserung Neckartal sind kostengünstige Alternativen.
Ich war lange Zeit "für den Fortschritt" und den Neubau des Bahnhofs, bis ich festgestellen musste, dass schon "der liebe Gott" beim Schutzgebiet für die Mineralquellen eine Schneise für den Tiefbahnhof vorgesehen hat. Je eingehender ich mich mit den Planungen und Gutachten beschäftigt habe, desto unappetitlicher fand ich die Verbindung von Politik, Geld und Medien. Das Projekt ist unnötig und dazuhin noch schlecht geplant. Welcher Sinn soll darin bestehen, an der einen Stelle ein Loch zu bohren und hineinzuspringen, wenn man nicht weiß, wie man wieder herauskommt?
Als Bahnfahrerin schätze ich die bequemen Umsteigemöglichkeiten im jetzigen Stuttgarter Bahnhof. Mir ist es unverständlich, wie man einen guten, funktionierenden Bahnhof, der mehr Kapazitäten hat als der geplante Tiefbahnhof, für zig-Milliarden unter die Erde legen will. Das habe ich schon am 18.11.1996 in einem Brief an den damaligen Chef der Deutschen Bahn, Herrn Heinz Dürr, zum Ausdruck gebracht.
weil K21 die bessere und billigere Lösung ist, ohne die Risiken von S21 und ohne die Veränderungen durch S21 im Stadkern
Als gebürtiger Stuttgarter, der in dieser Stadt aufgewachsen ist, bin ich gegen weitere Zerstörung des Stadtbilds nach all den unwiederbringlichen Schäden durch den Bombenkrieg und die Bausünden der ersten Notjahre nach dem Krieg.
Diese "Volksabstimmung" war ein Versuch des Weges zur direkten Demokratie. Und in allen Bereichen verbesserungswürdig. Insbesondere haben weder die Bahn noch alle weiteren Beteiligten einen Blankobrief der Verrohung im Umgang mit Demokratie bekommen, noch ist zu akzeptieren, daß Gegner von Stuttgart 21 nach dem Volksentscheid "mundtot" gemacht werden. Bestes Beispiel: die unsinnige Schließung der Kultlocation "Die Röhre"!! Die Installation von Überwachungskameras usw. Der Begriff "politische Diskriminierung" aus niedrigsten Beweggründen heraus und gleichzeitige Zerstörung von denkmalgeschützten einmaligen Gebäuden und Zerstörung von Kultur in Stuttgart aus Prinzipien "wenn Dummheit anfängt zu denken, wird es gefährlich" ist nicht zu akzeptieren!! Vielmehr ist auf einen permanenten Soll-Ist-Abgleich zu pochen und gegebenenfalls eine erneute Abstimmung durchzuführen. Direkte Demokratie muß auch Umkehr einer Entscheidung zulassen, wenn der mitdenkende Bürger die Unsinnigkeit bedingt durch manipulierte und nicht vollständiger Darlegung der Tatsachen feststellt. Ebenso beinhaltet direkte Demokratie nicht und auf keinen Fall akzeptabel dieses massive Polizeiaufgebot gegen die Meinungsfreiheit der Bürger!! Herr Kretschmann und Herr Schuster: "Denn Sie wissen nicht was Sie tun" ist ein Filmtitel und nicht zur Umsetzung in Stuttgart gedacht!!!! Und politische Diskriminierung ist unzulässig!
Ich hoffe nur, dass irgendwie neben den spätkapitalistischen Tricks es auch juristische Möglichkeiten gibt, die S21-Befürworter bei Bahn, Land und Bund und deren ausführende Organe bei finanziellen Überschreitungen und Nichteinhalten von Abmachungen und Verträgen voll zur Rechenschaft ziehen zu können. Die ganzen Abläufe vergangener Jahre erinnern mich an die Machenschaften totalitärer Systeme. Diese deutliche Sprache geht schon aus DER Art hervor, wie wichtige Informationen und Recherchen zurückgehalten werden, die NICHT unbedingt FÜR das Projekt sprechen…
Der S21 Bahnhof ist zu klein für Stuttgart. Milliarden vergraben für einen Rückbau der Infrastruktur - für einen wesentlich schlechteren Bahnhof als den jetzigen, gut funktionierenden. Was für ein Wahnsinn. Das dient nicht dem Gemeinwohl.
Ich protestiere dagegen, dass einer Aktiengesellschaft (DB AG) ein Pestigebau (Tiefbahnhof S21) hauptsächlich aus Steuermitteln finanziert werden soll, obwohl er die Verkehrsinfrastruktur regional und überregional verschlechtern und die Steuerzahler mit unkalkulierbaren Folgekosten für Straßenbau und steigende Haushalsdefizite der Gemeinden und des Landes belasten wird. Ein ehemaliger Daimler-Vorständler dürfte aufgrund seiner Befangenheit niemals einem Unternehmen des öffentlichen Personenvekehrs vorstehen. Auch die gewählten Volksvertreter handeln wider ihren Eid, wenn sie den offen erkennbaren Schaden nicht vom Volk (in der überwiegenden Mehrheit mit sinkendem Realeinkommen ausgestattete Arbeitnehmer) abhalten.
Ich denke, es ist alles gesagt, warum die Verwirklichung von S 21 eine große Verantwortungslosigkeit bedeuten würde. Ich hoffe noch immer, dass wir dies verhindern können.

