Die Petiton ist beendet. Es wurden 4702 Unterschriften gesammelt.
Die Petition wurde eingereicht.
Stoppt Japans Vergasung von jungen Katzen und Hunden!!!
Von: Jens Waldinger aus Leverkusen
An: Dr. Takahiro SHINYO in Berlin
Jährlich werden in Japan zwischen 400.000 und 600.000 Katzen und Hunde vom Staat vergast. Bei den vergasten Tieren handelt es sich bei zwei Drittel um Katzen, von denen wiederum 95 Prozent noch nicht einmal das Alter von 6 Monaten erreicht haben. Die Tiere stammen meist entweder von Pet-Shops, die ihre Tiere nicht selbst ":entsorgen" können oder wollen oder um lästig gewordene oder aus der Mode gekommene tierliche Familienmitglieder, die von ihren menschlichen Eltern zur Vergasung abgegeben werden.
Verantwortlich für die Vergasungen sind die so genannten Beratungsstellen für Tierliebe und Tierschutz (Doubutsu Aigo Soudan Senta). Die Beratungsstellen sind den Präfektural- bzw. Stadtregierungen unterstellt, so dass sich die Ermordungsfrist je nach Präfektur unterscheidet. Während manche Präfekturen ihre Tiere noch am Anlieferungstag vergasen oder aber aus Personalmangel monatelang in kahlen Räumen ohne Wärme- und Kälteschutz und ohne ausreichende Nahrung lassen, wird in den meisten Fällen Hunden eine Frist von 1-2 Wochen und Katzen eine Frist von einem Tag bis zu einer Woche gelassen, um eventuell adoptiert zu werden. Das Beratungszentrum liefert auch einen Teil der Tiere an Forschungslabors zu Versuchzwecken.
Einer Umfrage zufolge hält ein Drittel der japanischen Bevölkerung die Vergasungen für richtig, da es sich im juristischen Sinne um Sachen handele, die beliebig entsorgt werden dürfen.
Etwa ein Drittel der Bevölkerung hat Mitleid mit den Tieren, sieht aber zu den Vergasungen keine Alternative. Das restliche Drittel spricht sich gegen die Vergasungen von Hunde und Katzen aus.
A.K.T.E. - SASA Japan - Redaktion / Lydia Tanabe
Getötet wird mit Gas
Begründung: Am Vergasungstag werden in enge Gaskammern so viele Tiere als nur möglich gepfercht. Die Gaskammer füllt sich dann auf Knopfdruck mit Gas, die Tiere kämpfen und schreien noch bis zu ca. 10 Minuten um ihr Leben. Wenn das Schreien aufhört, wird die Gaskammer automatisch über die Leichengrube gefahren, der Boden der Gaskammer öffnet sich und die toten Körper fallen in die Grube, von wo aus sie wieder automatisch auf dem Fließband zur Verbrennung gelangen. Ein Teil der Tiere, vor allem junge Kätzchen, die das Gas überlebt haben, werden dann also bei lebendigem Leibe verbrannt.
Im Namen aller Unterzeichner.
Leverkusen, 10.01.2012 (aktiv bis 09.03.2012)
Debatte zur Petition
PRO: Tiere sind fühlende Lebewesen und dürfen nicht einfach entsorgt werden können. Mit Hilfe dieser Petition wird diese Methode hoffentlich ein Ende finden, mehr...
PRO: Diese Tiere wurden vom Menschen domestiziert. Wir sollten mindestens soviel Verantwortung zeigen, uns um die Tiere weiterhin zu kümmern oder zu vermitteln. mehr...
CONTRA: Würd ich mir in Berlin auch wünschen: bei den Hunden die hemmungslos ihre Scheisshaufen auf den Gehwegen und in allen Grünanlagen hinterlassen. Nichts mehr...
CONTRA: Was macht das für einen Unterschied ein Tier das sonst keine Überlebenschance hat einzuschläfern oder einem tödlichen Gas auszusetzen? Immer noch besser mehr...
Petitions-Blog

Die Petition wurde eingereicht am 29.03.2012
Liebe Tierschützer,mit Eurer Hilfe haben wir 4702 Unterschriften zusammen bekommen.
Diese werden wir jetzt an den Japanischen Botschafter in Japan schicken und ihn bitten, mit dieser furchtbaren Praxis junge Hunde und Katzen die in Zoogeschäften nicht verkauft werden zu vergasen, aufzuhören.
Wir werden Euch auf www.deutschlandsagtnein.com oder bei Facebook: www.facebook.com/groups/Deutschlandsagtnein/
informiert halten!
Vielen vielen Dank an jeden einzelnen von Euch, für seine Unterstützung!