Die Petiton ist beendet. Es wurden 5926 Unterschriften gesammelt.
Die Zeichnungsfrist ist beendet.

Der Heißbrand muss erhalten bleiben

Von: Bettina Rogge aus Elmshorn

An:   Bundesministerin Ilse Aigner in Deutschland

Der Bundesrat hat unlängst beschlossen, den Schenkelbrand bei Pferden verbieten zu lassen und stattdessen den Chip zur Identifizierung der Pferde zu verwenden.

Begründung: Abgesehen davon, dass das Chippen beim Fohlen mehr Stress und Schmerz auslöst, stehen im Ausland in der Regel keine geeigneten Lesegeräte zur Verfügung, und es gibt noch keine europa- bzw. weltweit vernetzte Datenbank. Zudem ist der Chip, der auch “wandern” kann, manipulierbar, leicht entnehmbar und oft nicht mehr lesbar.
Der Brand liefert in Verbindung mit dem Equidenpass, dem auch die Grafik mit den besonderen Abzeichen des Pferdes beigefügt ist, immer noch die beste Gewähr ein Pferd schnell und problemlos zu identifizieren. Für die Züchter dient das Brandzeichen nicht nur als wichtiges Mittel zur Erstidentifikation ihrer Pferde. Für viele Käufer ist der Brand (Markenzeichen) auch ein wichtiges Kaufargument - sei es nun beim Hannoveraner, Holsteiner, Trakehner, Oldenburger oder Westfalen. Der Brand, auch für jeden Laien sofort erkennbar, ist im Laufe der Jahrhunderte zu einem wichtigen Kulturgut geworden. Was wir heute mit dem Heißbrand erleben, kann sich schon morgen zu einem anderen Thema wiederholen. Die Pferdezüchter lassen sich nicht zu Tierquälern abstempeln, nur weil sie ein Kennzeichnungsverfahren einsetzen, dass sich seit Jahrhunderten bewährt hat.

Im Namen aller Unterzeichner.

Elmshorn, 28.10.2010 (aktiv bis 22.12.2010)

Debatte zur Petition

PRO: Beim Fohlenbrennen kann immer wieder beobachten, wie das Fohlen nur kurz durch den Rauch irritiert ist. Da seine Mutter nicht reagiert und ruhig bleibt, mehr...

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