Diese Seite soll Ihnen dabei helfen, sich eine eigene Meinung zu dieser Petition zu bilden. Es werden bis zu 10 Argumente und falls vorhanden Gegenargumente vorgestellt, die auf den am höchsten bewerteten Argumenten der Debatte zur Petition basieren. Als Ergebnis bekommen Sie eine Empfehlung ob Sie die Petition unterschreiben sollen oder nicht. Die Qualität der Fragen hängt von der Qualität der Debatte ab, zu der jeder beitragen kann.


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A: Ich sehe, welchen Stellenwert Kultur in der Politik genießt: Gar keinen. Wer Banken das Geld in den Rachen schmeißt, kann mir nicht kommen, dass er kein Geld hat! Und die Herren sollen mir nicht mit "Leistung soll sich lohnen" kommen. Die BVV Pankow und das BA Pankow sind auch die richtige Adresse, weil an allen Fronten gekämpft werden muss!!
B: Wir reden bei Griechenbland von einer Staatsschuldenkriese, also auch hier ein Fall, in denen der griechische Staat auf Pump sinnlose Veranstaltungen gesponsert hat, für die es keine Bedarf gibt. Besser ist es: Jeder Unterstützer der Petition zahlt entsprechende Eintrittsgelder oder sponsert das ganze zB mit 1000 EUR, wenns ihm denn so wichtig ist.
Quelle: www.Schuldenuhr.de
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A: Ja, für den Erhalt! Doch wer ist der Adressat dieser Petition? Welchen Spielraum hat die BVV Pankow, wenn Land Berlin die Zuweisungen kürz? (@Max E. Neumann: selbst die formale Festlegung auf Pflichtaufgabe würde spült nicht mehr Geld in die Bezirkskasse spülen). Für mich ist Berlin der Adressat für diese Petition, nicht die BVV. Diese unterstützt mehheitlich die Belange der Kultur- und Bildungspolitik, hat aber kaum noch Spielraum.
B: Der Senat hat keine Mittel gekürzt, sondern der Bezirk ist aufgefordert, genau zu begründen, wofür er "mehr Geld" braucht. Wenn er das zur Verfügung stehende anders einsetzt, ist das die Entscheidung des Bezirks, nicht die des Senats. Das Pauschal-Gejammer "wir haben ja kein Geld" wird nicht weiterhelfen.
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A: Wer die Musik BESTELLT, der soll sie auch BEZAHLEN. Es spricht nichts dagegen, Kulturveranstaltungen durch Eintrittsgelder, Sponsoren und Spenden zu finanzieren. Das Leben ist kein Ponyhof: Tote Kulturveranstaltungen, für die es offenbar keinen Bedarf gibt, sollten keineswegs durch den Steuerzahler künstlich gepampert werden. Wer diese Petition unterzeichnet, sollte einfach selber die gewünschten Veranstaltungen finanziell unterstützen und nicht auf den Steuerzahler warten.
B: Merkwürdige Meinung... Erstens tragen sich viele der Einrichtungen im Thälmannpark selbst, z.B. die WABE. Aber das geht nicht in allen Kunstrichtungen und es macht auch nicht überall Sinn. Wenn Kunsthaus e.V.seine Kurse kostendeckend anbieten würde, dann wären es eben keine sozial verträglichen Preise mehr. Und die günstigen Preise sind ja gerade ein wichtiger Aspekt, der kommunale Kultur so wichtig macht.
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A: Der Wert kultureller Einrichtungen läßt sich schwer in Geld aufwiegen. Gerade Kleinkunst und Subkultur leisten einen unschätzbaren Beitrag zur kulturellen Lebendigkeit. Sie besitzen eine wichtige integrierende Funktion und bieten Freiräume fernab des großen Kulturbetriebs.
B: Nach der Theorie vom „doppelten“ Invasions-Sukzessions-Zyklus[19] stellen bereits die Studenten und Künstler die ersten „Invasoren“ dar. Sie verdrängen andere soziale Gruppen und schaffen ein neuartiges soziales Milieu, das besser in Wert gesetzt werden kann (Sanierungen) und damit das Umfeld zur zweiten „Invasorenwelle“, den sogenannten „Gentrifiers“, schafft
Quelle: Wikipedia - lies Gentrifizierung zu Ende
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Ich kenne keins der in der Petition genannten Etablissements, da ich eher selten so weit in den Norden Berlins komme. Was ich aus meinem Kiez allerdings kenne bzw. den "Kulturschaffenden", die ich hier gerne ab und an besuche, ist dies: Entweder es trägt sich selbst, oder die Verantwortlichen haben es geschafft mit Öffentlichkeitsarbeit und offensichtlich den richtigen Themen einen Unterstützerkreis zu etablieren, der das ganze trägt.Manchen ist es wichtig Kultur breit zugänglich zu machen.
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Wieviele Gelder gehen in stationäre Jugendeinrichtungen? Einige! Jugendliche werden delinquent oder Substanzmittelabhängig, weil sie auf der Suche sind, auf der Suche nach Identität. Kulturarbeit bietet ihnen die Möglichkeit im Kollektiv ihre Identität weiter zu bilden, Netzwerke zu bauen u auszuprobieren. Kulturarbeit wirkt präventiv! Werden Kulturangebote geringer, wird der Anteil Jugendlicher größer, der stationäre Jugendhilfe beantragen muss.Auf lange Sicht gesehen um ein Vielfaches teurer!
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A: Vor der Parterre Galerie musste ich abwarten bis die Galeristin ihre Zigarette fertig raucht um reingehen zu können, dann setzte sie sich hinten dem Tisch in der Galerie und nach dem ich die Galerie verlassen habe hat sie die Tür von außen wieder abgeschlossen. Ich besuche lieber die renommierten Galerien z. B. in Mitte, Neuköln wo ich auch ins Gespräch mit der Galeristen komme.
B: www.galerieparterre.de ich weiß zufällig, dass die galeristin nicht raucht ;) - kein sehr kompetenter besucher, der eine aufsicht nicht von der galeristin unterscheiden kann ... wärmestube gesucht? hat das was mit der arbeit der galerie zu tun? wie war die ausstellung btw?
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A: Das Problem liegt in der mangelnden gesetzlichen Absicherung von öffentlichen Kulturangeboten. Solange sie nicht als Pflichtaufgaben klar bestimmt und festgeschrieben werden, also als "streichfähig" gelten, taucht das Problem immer wieder auf, in Pankow als auch anderswo in Berlin.
Quelle: Fehlende gesetzliche Absicherung
B: Einfach mal etwas selbständig werden und die mittel selber erwirtschaften, nicht immer die Hand aufhalten. Eine Pflicht des Steuerzahlers, alle möglichen Leute zu dauerhaft zu alimentieren, die keine Lust haben, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen sondern auf "Kultur" machen, die von niemandem wirklich verlangt und benötigt und gewünscht und ergo bezahlt wird, sehe ich nicht.
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Kulturelle Einrichtungen wie die "Wabe" müssen auf jeden Fall bestehen bleiben, denn nur so sind Arbeitsplätze und Wirkungsstätten für Jugendliche gesichert. Außerdem würde das kulturelle Leben in Pankow und Umgebung erheblichen Schaden nehmen, denn besonders junge Künstler sind darauf angewiesen in kleinen Räumen spielen zu können und genau diese kleinen Künstler sind es, die das kulturelle Interesse der jungen Gesellschaft heute wecken und voran treiben.
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A: Wenn z.B. die Galerie Pankow mit den abwechselnden Ausstellungen nur mit der Werbung vor dem Eingang des Hauses sich gemütlich ausruht und dabei die Öffentlichkeitsarbeit vernachlässigt, sollte man sich für diese Problematik nicht wundern. Als ich dort eine Ausstellung besuchen wollte fragte man mich, wie ich draufgekommen bin die Galerie zu besuchen, als ob es nicht selbstverständig sein sollte Besucher zu empfangen und vielleicht diese mal auch durch die Galerie zu führen.
B: Schon mal gehört, daß Werbung auch Geld kostet?
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