Diese Seite soll Ihnen dabei helfen, sich eine eigene Meinung zu dieser Petition zu bilden. Es werden bis zu 10 Argumente und falls vorhanden Gegenargumente vorgestellt, die auf den am höchsten bewerteten Argumenten der Debatte zur Petition basieren. Als Ergebnis bekommen Sie eine Empfehlung ob Sie die Petition unterschreiben sollen oder nicht. Die Qualität der Fragen hängt von der Qualität der Debatte ab, zu der jeder beitragen kann.


1
A: Ich halte die Sicherstellung einer optimalen stationären Versorgung für alle Bürger für wichtiger als das Erzielen von Gewinnen in besonders profitablen Bereichen der Krankenversorgung. Nur Reiche können sich einen armen Staat und Betten in Luxus-Krankenhäusern leisten. Ich möchte nicht in einer Gesellschaft leben, in der der Geldbeutel über die Chance, wieder gesund zu werden, entscheidet.
B: Das ist doch eine unrealistische Position - wenn es die HSK bzw. die kommunale Klinikträgerschaft betrifft. Die HSK verkauft doch medizinische Leistungen in ihrer Privatklinik an finanzkraeftige Klientel. Und was ist mit McPlus - das Programm "bessere Medizin gegen Zusatzgelt?" Das ist doch "Gesundheit als Ware bzw. als Geschäftsmodell" unter einer kommunalen Trägerschaft. Also bitte, keine ideologische Verklaerung der bisherigen HSK.
Quelle: Dipl.-Volkswirt Stephan Achner, Essen
stimme A zu neutral stimme B zu überspringen
2
A: Die kommunale HSK hat ihre Chance im Wettbewerb gehabt. Der GF Strehlau hat das renommierte Klinikum jahrelang heruntergewirtschaftet und hinterlässt über 100 Mio. Euro Schulden. Der Aufsichtsrat hat nur zugeschaut. Die Ziele der Wiesbadener Erklärung sind richtig und ehrenwert. Breites medizinisches Versorgungsangebot rund um die Uhr bietet aber auch jede seriöse private Klinikgruppe und dürfte die 4 Zielsetzungen erfüllen. Also auf zur neuen Trägerschaft. Nur dies hilft noch.
Quelle: Dipl.-Volkswirt Stephan Achner, Leinestrasse 5, 45136 Essen
B: Ich finde es sehr gut, dass Hr.Achner seine Argumentation namentlich unterzeichnet hat und damit transparent macht, von wem der Contra-Standpunkt stammt. Man sollte allerdings wissen, dass er (aktuell Geschäftsführer der kommunalen Klinikverbund Hessen GmbH) bis vor einigen Jahren Abteilungsleiter der Rhön-Klinikum AG war. Der "Trägerwechsel" fände also zu Gunsten seines ehemaligen Arbeitgebers statt: www.ungesundleben.org/privatisierung/index.php/Rh%C3%B6n#Gesellschaftspolitische_Einfl.C3.BCsse
Quelle: www.ungesundleben.org/privatisierung/index.php/Rh%C3%B6n#Gesellschaftspolitische_Einfl.C3.BCsse
stimme A zu neutral stimme B zu überspringen
3
Im blinden Glauben an die effiziente freie Wirtschaft und / oder zum Zweck eines einmaligen Geldschubs verkaufen Kommunen, Bundesländer oder der Staat unsere, aus gutem Grund regulierte und kontrollierte, Daseinsversorgung. Im Kern sind Privatisierungen eine Enteignung des Gemeinwesens, sowie die Aushebelung solidarischer Systeme zugunsten privater Profite. Der weitere Ausverkauf von öffentlichem Eigentum muss gestoppt werden.
stimme zu neutral stimme nicht zu überspringen
4
Die Stadt Wiesbaden braucht Geld für den Bau eines unnützen 30? Mio Museums und einer maroden Rhein-Main-Halle, da kommt der Verkauf einer Klinik gerade recht. Ich als Wiesbadener habe keinen Bock darauf für die Kosten aufzukommen an denen sich andere bereichert haben.
stimme zu neutral stimme nicht zu überspringen