Wahlalter-ab-16-in-RLP

Soll ich die Petition unterstützen?

Diese Seite soll Ihnen dabei helfen, sich eine eigene Meinung zu dieser Petition zu bilden. Es werden bis zu 10 Argumente und falls vorhanden Gegenargumente vorgestellt, die auf den am höchsten bewerteten Argumenten der Debatte zur Petition basieren. Als Ergebnis bekommen Sie eine Empfehlung ob Sie die Petition unterschreiben sollen oder nicht. Die Qualität der Fragen hängt von der Qualität der Debatte ab, zu der jeder beitragen kann.


1
A: Die letzte Bürgerschaftswahl in Bremen hat gezeigt, dass Menschen unter 18 ihr Wahlrecht sehr ernst nehmen und sich überdurchschnittlich stark beteiligen.
B: Diese Erfahrungswerte gibt es nicht. Die Datenmenge der 16-18 jährigen ist zu klein für solch eine Erhebung. Das Argument ist somit hinfällig.
Quelle: Statistiken
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2
A: Mit dem Recht ab 16 wählen zu dürfen, ist auch eine große Verantwortung verbunden. Lassen wir unseren Jugendlichen doch auch etwas Zeit erwachsen zu werden. Für diejenigen, die sich einmischen wollen und unsere Gesellschaft positiv voranbringen wollen, gibt es in Jugendverbänden, Schülervertretungen, Vereinen usw. unzählige Möglichkeiten.
B: In Jugendverbänden, Schüler_innenvertretungen, Vereinen u.s.w. übernehmen Jugendliche große Verantwortung. Meistens sogar direkt für andere Menschen. Warum sollten sie dann nicht wählen können? Zählt das Argument auch für alle erwachsenen?
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3
A: Heute werden weitreichende Entscheidungen für die Erwachsenengeneration von morgen getroffen. Die Betroffenen sollen politisch mitentscheiden können, da könnte ich mir auch eine Wahlaltersenkung auf 14 vorstellen. Jetzt für die Zukunft beteiligen. In der occupy-Bewegung und in der Anti AKW - bewegung haben doch viele junge Menschen gezeigt, wie wichtig ihnen ihre Zukunft ist.
B: Ja, es werden sogar jetzt weitrechende Entscheidungen für Kleinkinder und sogar für Ungeborene getroffen. Trotzdem sind wir uns einig, dass beide Gruppen nicht wählen sollten/können.
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4
Viele Menschen werden von bestimmten Institutionen und zweifelhaften Medien beeinflusst (Bildzeitung, etc.). Das kann nicht ernsthaft ein Argument gegen mehr Demokratie sein. Umgekehrt wird ein Schuh draus: Es brauchte entsprechende Informationsmöglichkeiten damit sich (auch) Jugendliche ihre eigene Meinung bilden können! Und solche Bemühungen wird es erfahrungsgemäß nur geben, wenn sie auch als Wähler für die Politik interessant werden.
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5
A: Dadurch, dass sich bis jetzt nur "jämmerliche" 700 Unterstützer gefunden haben, lässt darauf schließen, dass kein Interesse seitens der Jugend da ist. Dies lässt auf fehlende Motivation schließen, diese führt auch zu schlechter Meinungsbildung. Ein Wahlalter ab 16 ist somit abzulehnen.
B: Nein,es ist nur ganz einfach Quatsch das Wahlalter auf 16 runterzuschrauben da viele Jugendliche nicht mal wissen wen sie mit 18 wählen sollen,weil sie sich in der Politik rein gar nicht auskennen.
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6
A: Bevor man über die Absenkung des Wahlalters nachdenkt, sollte man die politische Bildung in der Schule verpflichtend machen, früher damit beginnen und eine erhöhte Stundenzahl hierfür einsetzen. Hierzu zählen neben dem Sozialkundeunterricht auch der Geschichts- und der Religionsunterricht.
Quelle: Stiftungen
B: Politische Bildung stärken ist genau das richtige - nur mit einem Wahlrecht unterstütze ich politische Bildung, dann haben Jugendliche endlich etwas zu entscheiden!
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7
A: einige Jugendliche unter 18 werden werden von ihren Eltern beeinflusst oder gezwungen zu wählen und das verfälscht nur das Ergebnis. zudem haben diese nicht die gleichen Rechte wie erwachsene und somit nicht genügend erfahrung um mitenscheiden zu dürfen. nur ZWEI bsp. was sagt ein Jugendlicher zum Mietrecht? zum Verkehrsrecht? das interressiert den null weils ihn nict betrifft.
B: nein das Argument zählt für erwachsene nicht oder willst du behaupten alle erwachsenen leben unter ner Brücke und Opas waren schon immer opas und hatten nie ne wohnung oder führerschein? Zudem dürfen diese genannten Personengruppen vom Gesetz her einen Führerschein machen und einen Mietvertrag unterschreiben. 16 jährige auch? nein!
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8
A: Eine große Mehrheit der Jugendlichen unter 18 Jahren sind selbst der Meinung, dass Wählen mit 18 logisch ist und selbst noch gar nicht wählen möchten, weil sie sich nicht genug informiert fühlen und sie auch erst mit 18 Jahren volle staatsbürgerliche Pflichten auferlegt bekommen.
Quelle: Umfragen
B: Auch wenn man 18 ist, muss man sich die Informationen selbst holen, wessen auch jüngere Menschen bereits mächtig sind. Das muss man schließlich vor jeder Wahl. Beid er Wahl geht es außerdem um keine Pflicht sondern um ein RECHT! Das ist ein Unterschied. Manche Pflichten, wie Steuern, müssen übrigens auch Jugendliche bereits leisten.
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9
Jetzt ist die Gelegenheit, wenn es in dieser Legislaturperiode nicht geschafft wird, die Wahlaltersenkung in die RLP-Verfassung zu schreiben, wird vielen jungen Menschen von 16 - 18 Jahren weiterhin wichtige Mitbestimmungsmöglichkeiten vorenthalten.
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10
A: Auch Jugendliche müssen Steuern zahlen, also sollten sie auch mitentscheiden dürfen, was mit ihrem Geld passiert!
B: Das Gewicht meiner Stimme hängt, zum Glück, nicht von meinem Einkommen oder meiner Kaufkraft ab. Also kann Steuerzahlen kein gutes Argument für das Herabsetzen des Wahlalters sein.
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