representative Christoph Jansen

Stadtrat in Bonn

    Opinion on the petition Bonner Ganztagsschulen erhalten - OGS-Förderung erhöhen

    CDU last modified: 28 Apr 2016

    No statement.

    Reason:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    herzlichen Dank für die Anfrage zur Petition zum Thema OGS in Bonn.
    Die CDU hat immer wieder deutlich gemacht, dass ihr eine qualitativ hochwertige Bildung und Ausbildung für unsere Kinder sehr am Herzen liegt. Hierfür haben wir uns in der Vergangenheit eingesetzt und dies werden wir auch in Zukunft tun. Deshalb machen wir auch die vom Oberbürgermeister vorgeschlagene Kürzung des städtischen OGS-Anteils nicht mit und werden dafür andere Kompensationsmöglichkeiten im Haushalt suchen. Das war uns wichtig schon vor dem Ende der Haushaltsberatungen zu erklären. Im Vorfeld der
    Haushaltsdebatte können wir jedoch keine weiteren Aussagen abgeben. Wir als CDU werden zunächst im Rahmen einer Haushaltsklausur alle Vorschläge der Verwaltung prüfen und bewerten und die Ergebnisse anschließend mit den anderen Koalitionsfraktionen beraten. Erst, wenn sich die Koalitionäre auf einen Haushalt geeinigt haben, können Ihre Fragen fundiert beantwortet werden.

    Es gibt jedoch eine gemeinsame Presseerklärung des Arbeitskreises der Freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe / Offene Ganztagsschule Bonn, des Arbeitskreises der Elterninitiativen und der schul- und jugendpolitische Sprecher der Fraktionen CDU, SPD, Grüne und FDP, die einen Weg aufzeigt, wie es in Sachen OGS in Bonn zukünftig weitergehen soll. Ich bitte Sie vom Inhalt Kenntnis zu nehmen, weil die CDU mitgezeichnet hat und diesen Weg auch konstruktiv begleiten wird. Hier der Text im Wortlaut:

    Ferienbetreuung in OGS bis Sommer 2015 gesichert, Gespräche zur Zukunft der OGS laufen

    „Zu einem ersten Gespräch zur künftigen Ausgestaltung der OGS trafen sich am vergangenen Freitag Vertreterinnen und Vertreter der OGS-Träger einschließlich der Elterninitiative, der Schulverwaltung und der Fraktionen im Stadthaus. Die Gespräche verliefen trotz bestehender Meinungsunterschiede über eine künftige Finanzierung und inhaltliche Ausgestaltung in guter und konstruktiver Atmosphäre. Nach gut zweistündiger, teil kontroverser Debatte konnten in der Runde erste konkrete Ergebnisse erzielt werden:

    1. Die OGS Betreuung im laufenden Schuljahr ist in ihrem bisherigen Umfang

    2. Die OGS soll auch über das laufende Schuljahr hinaus ein qualitativ hochwertiges
    sichergestellt: Bis einschließlich 31. Juli 2015 wird die Ferienbetreuung im gewohnten Umfang (zumeist sechs Wochen pro Schuljahr) zur Verfügung stehen.

    Mit dieser klaren Aussage zum jetzigen Zeitpunkt wollen alle Seiten ein verlässliches Signal an Eltern, Kinder, aber insbesondere auch an die Mitarbeiter(innen) der Einrichtungen senden und die entstandenen Verunsicherungen beseitigen. In Bezug auf die konkrete, individuelle Ausgestaltung vor Ort werden die Träger die Eltern kurzfristig noch zusätzlich
    informieren. Die Träger werden Ferienbetreuung im laufenden Schuljahr
    sicherstellen, obwohl sie damit teilweise ihre Reserven ausbrauchen und erhebliche Eigenmittel einbringen müssen. Ab dem Schuljahr 2015/2016 braucht es Lösungen, um Qualität und Quantität der Arbeit im Sinne der Kinder, Eltern und Mitarbeiter/innen sicher zu stellen.Mitarbeitenden sicher zu stellen. Die OGS soll auch über das laufende Schuljahr hinaus ein qualitativ hochwertiges und an den Bedarfen von Kindern und Eltern orientiertes Angebot bleiben. Um dies sicherzustellen, finden aktuell mit Hochdruck Gespräche zwischen Trägern und Verwaltung statt, teilweise unter Einbeziehung der Politik. In den Gesprächen werden, so wie vom Rat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, Eckpunkte für
    das zukünftige OGS-Angebot erarbeitet. Die Eckpunkte sollen spätestens im Februar 2015 vorliegen und auf einer Sondersitzung des Jugendhilfe- und Schulausschusses beschlossen werden. Auf diese Weise soll zeitnah eine verlässliche Perspektive für Eltern, Kinder und Mitarbeiter(innen) über den Sommer 2015 hinaus geschaffen werden. Ziel ist, dass eine endgültige Neustrukturierung dann spätestens zum Schuljahr 2016/2017 greifen kann. In dem Gespräch waren sich alle Beteiligten einig, dass die OGSen in Bonn in den vergangenen Jahren zu einem Erfolgsmodell entwickelt haben. Ein Dank geht hier
    insbesondere an die vielen engagierten Mitarbeiter(innen), die diesen Erfolg erst
    ermöglichen.
    Bei den bevorstehenden Gesprächen zu den Eckpunkten gilt es aus bisher eingeübten
    Mustern auszubrechen und neue Ideen für die OGS der Zukunft zu entwickeln. Träger,
    Verwaltung und Politik haben am vergangenen Freitag vereinbart, sich dieser gemeinsamen
    Herausforderung kurzfristig und mit voller Kraft zu stellen. Auch eine direkte Einbindung von
    Elternvertretern in den Diskussions- und Entwicklungsprozess wurde in der Diskussion bereits angeregt, was von allen Beteiligten sehr begrüßt wird.“

    Ich hoffe, Ihnen mit diesen Informationen eine Basis zu bieten, auf derer weiter konstruktiv
    diskutiert werden kann. Weitere und umfassendere Informationen zu diesem Thema wird es geben, nachdem Konsens über den Bonner Haushalt besteht.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Christoph Jansen

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