народна представниця Martina Marx

думка щодо петиції Kein Hotelkoloss auf dem Packhofgelände!

Bündnis90/Die Grünen/pro-Kirchmöser, востаннє редаговано 31.08.2016

я згоден(згідна) /переважно згідна.
Я підтримую пропозицію в парламенті, якщо до неї приєднається достатня кількість інших представників.
Я за публічне слухання в профільному комітеті.
Я за проведеня публічних слуханнь в парламенті/пленарному засіданні.

Als Mitglied im Bewertungsgremium habe ich gegen den Entwurf von premero gestimmt, die Begründung dafür wurde hier bereits von Herrn Keip wiedergegeben.

Als Architektin, die mehr als 25 Jahre hier in der Stadtsanierung tätig ist, sind für mich besonders zwei Themen im Zusammenhang mit dieser Entscheidung wichtig:

1. Verkehrliche Erschließung/Schadstoff- und Lärmbelastung
Für den favorisierten Entwurf von premero gibt es keine Lösung für dieses Problem. Schon jetzt gibt es im Bereich Mühlendamm und Molkenmarkt Grenzwertüberschreitungen bei der Schadstoffimmision und den täglichen Stau dort kennt jeder Brandenburger aus eigener Erfahrung. Wie in diesem Bereich noch zusätzlich mehr als 1200 Fahrzeugbewegungen zu verkraften sein sollen, hat noch niemand schlüssig dargelegt. Was an Gutachten dazu erstellt wurde, ist allenfalls Stückwerk und nicht überzeugend.
Auch die Erreichbarkeit des Hotels selbst wird aus diesen Gründen schwierig sein, wie kann das im Interesse des Betreibers sein?
Ein Parkhaus als Mittelpunkt des neuen Stadtquartiers stellt sicher, dass die Aufenthaltsqualität dort auf dem maximalen Tiefpunkt sein wird. Dazu kommt noch, dass die Stellplätze in der Packhofstraße entfallen sollen. Die Bewohner sollen zukünftig kostenpflichtig im Parkhaus parken, die Höhe der Kosten sind unbekannt.

2. Städtebauliche/architektonische Lösung
Der geplante Hotelbau soll eine Längsfront von ca. 175 m und eine Querfront (Bettenriegel) von ca. 120 m haben, die Höhe des Querriegels beträgt 17,50m. Das sind Dimensionen, die man in Bezug auf die historische Innenstadt zu Recht als kolossal bezeichnen darf. Der hier bereits angeführte Vergleich zum Gebäude der städtischen Werke trägt nicht, da dieses deutlich kleiner und an die umgebenden Bebauung maßlich angepasst ist.
Wer so eine Bebauung an der sensiblen Schnittstelle zwischen Altstadt/Neustadt/Dominsel befürwortet, hat keine Ahnung von dem Wert des historischen Ensembles und stellt die Wertigkeit des Doms und der Großkirchen für das touristische Erleben grundsätzlich in zweite Reihe hinter das Hotel. Das bedeutet aus meiner Sicht, dem hier erwünschten Tourismus erheblichen Schaden zuzufügen. Man sägt an dem Ast, auf dem man sitzt.

Gerne Hotel, gerne auch mit premero und RIMC, aber bitte nicht dort, sondern am Wiesenweg, die touristische Infrastruktur ist dort schon vorhanden, die Erschließung ist sehr gut und ein Bootsanlieger wäre auch möglich!

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