Petition richtet sich an:
DGB und alle Unterorganisationen
Änderung 1 "Änderung der Lohnerhöhungsforderungen durch die Gewerkschaften von % auf Festbetrag" Keine Vermischung von % und Sockelbertag, da dies nur kaschiert.
Änderung 2 respektive sind die Tarifabstufungen (Tarifsprünge) mittlerweile zu groß geworden und müssen wieder verkleinert werden.
Begründung
Auch die Gewerkschaften sind schuld daran, dass die Einkommen immer mehr auseinanderdriften und auch zur Verarmung ganzer Bevölkerungsschichten beitragen.
Forderung bzw. Änderung 1 "Gleiche Lohnerhöhungsbeträge für alle Beschäftigten über alle Tarife" Begründung: Tariferhöhungen in Prozent sind absolut ungerecht. (Sockelbeträge reichen bei weitem nicht aus) Die Lohnerhöhung soll ein Inflationsausgleich sein. Somit sind die inflationären Mehrkosten z.B. einer 4-köpfigen Familie fix. Den Inflationsausgleich hat nur der Durchschnitt. Die unteren Lohngruppen erreichen diesen nicht, da z.B. Versicherer bei Lohnerhöhungen sich diese Erhöhung gleich selbst wieder einverleiben. Somit machen die unteren Einkommen bei Lohnerhöhungen ein Minus, im günstigsten Fall +- 0. Die oberen Einkommen dagegen erhalten das Vielfache der inflationären Fixmehrkosten und nur diese haben einen realen Lohnzugewinn, -zuwachs, den sie dann für Urlaub, mehr Konsum oder Ansparungen verwenden können. Das ist eine enorme Ungerechtigkeit bei der Lohnentwicklung.
Forderung bzw. Änderung 2: respektive sind die Tarifabstufungen (Tarifsprünge) mittlerweile zu groß geworden und müssen wieder verkleinert werden. Die Tarifsprünge reduzieren und die Differenzen den unteren Einkommen zuschlagen, da diese Jahrzentelang benachteiligt wurden.
Durch diese Korrekturen wird die Gewerkschaft glaubwürdiger und gerechter. Sie würde dadurch allen Bereichen des öffentlichen Lebens als Vorbild dienen.
Das hat nichts, aber auch gar nichts mit "Neid-Debatten" zu tun, sondern ist einzig und alleine eine Frage der Gerechtigkeit.