Pro

What are arguments in favour of the petition?

Ich finde es richtig, dass man erst mit 45 anrechenbaren Jahren die volle Rente erhält. Man sollte einführen, dass es kein Rentenalter (z.B. 67) gibt, sondern die Versicherungsjahre über den Renteneintritt entscheiden. Das müsste auch für Beamte gelten. Wer in weniger Versicherungsjahren mehr verdient hat hätte dann auch noch genug Rente.

1 Counterargument Show
    Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen!

Danke, Herr Kabeck! Ich kann mich Ihrer Meinung nur voll und ganz anschließen! Diese ganzen faulen "Studenten", "Erwerbsunfähigen", "Künstler" und andere Schmarotzer die nur zuhause rumlungern oder offiziell Ihre Kinder oder "pflegebürftigen Angehören" betreuen, widern mich mit ihrer Drückebergerei schon lange an und gehören endlich bestraft! Wäre ja noch schöner, wenn die sich dann mit 65 eine warme Wohnung leisten und sich von ihrer fetten Rente - die RICHTIG arbeitende Leute erwirtschaftet haben - einen Lenz machen. Damit muss endlich Schluss sein!

2 Counterarguments Show
    Schwarzmarkt Menschenhandel

Erwerbsunfähigkeit ermöglicht das vorzeitige Ausgrenzen missliebiger Zeitgenossen und schafft dadurch Schattenmärkte. Wer die gewerbsmäßig fördern darf, fördert vorsätzlich Armut. Das SGB darf nicht gegen Bürger einsetzbar sein, indem es den Zugang zum ersten Arbeitsmarkt erschwert. Erwerbsunfähigkeit kaschiert Berufsverbot.

0 Counterarguments Reply with contra argument

Contra

What are arguments against the petition?

Eine Benachteiligung von Menschen mit langen Bildungswegen ist nicht im Sinne einer Gesellschaft. Man stelle sich beispielsweise vor, was passieren würde, wenn ein Großteil der Ärzte oder Lehrer vor einem langen Bildungsweg zurückgeschreckt wäre. Es ist wünschenswert, das Niveau von Bildung zu heben und nicht zu untergraben.

0 Counterarguments Reply with contra argument

Eine formalistische Festlegung sorgt nicht für Gerechtigkeit, sondern für das Gegenteil, da individuelle Voraussetzungen und Lebensläufe nicht berücksichtigt werden. Z. B. sind ehrenamtlich tätige Personen und Elternteile, die sich um ihre Kinder kümmern mindestens so wichtig für die Gesellschaft, wie die "arbeitende Bevölkerung".

0 Counterarguments Reply with contra argument
    Viele verlieren, keiner gewinnt.

Ziel dieser Petition ist also die Schlechterstellung eines großen Teils der Bevölkerung, während gleichzeitig für niemanden eine Verbesserung erfolgt. Schon erbärmlich, wenn Missgunst die einzige Motivation für eine Petition ist...

0 Counterarguments Reply with contra argument

Finde ich ganz falsch! Erstens: sehr viele Menschen stünden so ganz ohne Rente da! Vor allem Frauen, die für ihre Kinder unterbrochen haben. Zweitens: Wenn Sie einen Arzttermin brauchen, würden Sie entweder keinen mehr bekommen (die studieren am längsten) oder ein zittriger, 80 jähriger Arzt würde Sie dann operieren! Viel Spaß dabei... Die Regelung jetzt finde ich schon einigermaßen OK, nur die Besteuerung der Rente nicht. Bis 67 Jahren ist so wie so sehr viel, mehr geht nur in Ausnahmefällen.

0 Counterarguments Reply with contra argument

es wird hier auf die Akademiker verwiesen, die weniger lange arbeiten - ist das eigentlich erwiesen oder werden Behauptungen ohne Nachweis aufgestellt? Was ist mit Müttern oder Vätern, die Erziehungsurlaub nehmen? Was mit Menschen, die chronisch krank sind? Was mit Menschen, die Angehörige pflegen und so ggfs. jahrelang nicht arbeiten gehen können?

0 Counterarguments Reply with contra argument
    Durch das Raster fallen ..

Die Idee ist ganz falsch, da viele Frauen und in der modernen Zukunft auch Männer nicht auf 45 Jahre kommen, die Zuhause bleiben, zwecks Kinderbetreuung, zwecks Pflege von Angehörigen .. oder die einfach nicht Vollzeit arbeiten, Mini-Gewerbe .. das würde alles nicht zählen .. . Was richtig falsch ist meiner Meinung nach, ist die Doppelbesteuerung der Rente. Man zahlt vorher auf den Lohn/Gehalt steuern und soll dann auf die Rente auch noch Steuern zahlen ... das ist definitiv falsch.

0 Counterarguments Reply with contra argument

Das Verfolgen eines längeren Bildungsweges geht in der Regel auch mit höherem Einkommen einher, was wiederum zur Folge hat, dass diese Menschen mehr in die Rentenkasse einzahlen. In Summe hat beispielsweise ein Arzt oder Anwalt, der nur 40 Jahre seines Lebens gearbeitet hat, im Durchschnitt sicherlich mehr Rentenbeiträge gezahlt als ein Handwerkergeselle in 45 Jahren.

0 Counterarguments Reply with contra argument

Hiesse z.B.: keine Ärzte mehr.Abi mit 19,ein paar Praktika,natürlich unbezahlt,dann 6-7 Jahre Studium.Sie sind dann Ende 20 und dürften dann erst so mit 65- 70 in Rente.Inzwischen zahlen Sie Maximalbeiträge.Und wenn Ihre Gesundheit nicht bis 70 durchhält : Pech für die Kuh Elsa.Wer wäre so dumm,so etwas zu tun?

0 Counterarguments Reply with contra argument
    Arbeiten bis 69? - nein danke!

Es ist eine klare Diskriminierung von Akademikern und aus meiner Sicht daher abzulehnen. An meinem Beispiel: Ich erreiche mit meinem Regelrentenbeginn mit 66 Jahren und 8 Monaten keine 45 Beitragsjahre, obwohl ich mit 24 Jahren schon vergleichsweise früh mein Studium der Elektrotechnik beendet hatte. 12 Semester und in keinem davon habe ich herumgetrödelt. Soll ich bis 69 Jahren arbeiten? Ich empfinde es schon als Bestrafung, dass eine Studienzeit mit erfolgreichem Abschluss mittlerweile keinerlei Anerkennung bei der Rentenberechnung mehr findet und genauso wertlos ist wie Nichtstun.

0 Counterarguments Reply with contra argument

Sollte nicht eigentlich die jenigen Menschen, die das Glück hatten 45 Jahre lang arbeiten zu können, nie arbeitslos wurden und alte Arbeitsverträge mit hohen Lohnen erhalten haben und somit viel Geld zur Seite legen konnte, nicht eher weniger Rente bekommen? Es gab in den letzten 30 Jahren doch einige Zeiträume wo es nicht genug Arbeit für alle gab. Es geht hier doch um Gerechtigkeit, oder?

0 Counterarguments Reply with contra argument

Ich habe den Eindruck, der Petent weiß nicht, dass es bei der Rentenhöhe nicht auf die Beitragsjahre oder das letzte Gehalt vor Renteneintritt ankommt, sondern auf die erworbenen Rentenpunkte. Wenn man in 20 Jahren als überdurchschnittlich entlohnter Akademiker genauso viel Rentenpunkte anhäuft wie ein Arbeiter in 40 Jahren, wieso sollten dann nicht beide gleichviel Rente bekommen? Sie haben ja auch gleich viel in die Rentenkasse eingezahlt.

0 Counterarguments Reply with contra argument

Help us to strengthen citizen participation. We want your petition to get attention and stay independent.

Donate now

openPetition international