11.10.2018, 20:11
Liebe Unterstützende,
der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach Ende der Unterschriftensammlung keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass die Petition nicht eingereicht oder übergeben wurde.
Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
Ihr openPetition-Team
19.04.2012, 08:37
Korrektur
Neuer Petitionstext: Im Juli 2010 hat die Europäische Kommission einen Entwurf für eine "Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates
über die Bedingungen für die Einreise und den Aufenthalt von
Drittstaatsangehörigen zwecks Ausübung einer saisonalen Beschäftigung" (KOM(2010)379 endgültig) veröffentlicht.
Im Rahmen des "strategischen Planes zur legalen Zuwanderung" in die EU soll auf einen vermeintlichen aktuellen und zukünftigen Arbeitskräftemangel in bestimmten Branchen wie der Landwirtschaft reagiert werden.
Dabei wird neuerdings bei der Anwerbung von Saisonarbeitern aus Nicht-EU-Staaten eine angebliche "triple-win-situation" unterstellt. Arbeitskräfte haben somit legale Möglichkeiten der Einreise und Arbeitsaufnahme in einem EU-Mitgliedsstaat. Der jeweilige Mitgliedsstaat kann auf diesem Wege seine temporären Arbeitskräftemängel beheben und schließlich sollen auch die Herkunftsstaaten von Rücküberweisungen profitieren.
Diese Richtlinie betrifft indirekt alle EU-Bürger, da wir alle auch Konsumenten landwirtschaftlicher Produkte sind.
Aktuell wird dieser Richtlinienentwurf in der Parlamenten der EU-Mitgliedsstaaten diskutiert.
Die Unterzeichner dieser Petition fordern die Bundesregierung dazu auf, sich bei den Plan (bzw. den Entwurf Verhandlungen auf EU-Ebene für sozial gerechte und faire Arbeits- und Lebensbedingungen von Saisonarbeitern einzusetzen.
Der aktuelle Richtlinienentwurf der Richtlinie) der EU Europäischen Kommission ist unzureichend und sollte in seiner jetztigen dieser Form abzulehnen. abgelehnt werden. Neue Begründung: Hinter der offiziellen Legalität dieser Arbeitskräfteanwerbungen steht ein hohes Potential an Ausbeutung durch die Arbeitgeber.
Kritiken am Entwurf der EU-einheitlichen Richtlinie:
- auf maximal sechs Monate befristete Arbeits- und Aufenthaltserlaubnisse, die an den konkreten Arbeitsvertrag gebunden sind (Abhängigkeit)
- vor Einreise muss obligatorisch die "freiwillige Rückkehr nach Vertragsende" unterzeichnet werden (die Einhaltung dessen wird durch Rückmeldungen bei den Konsulaten im Herkunftsland kontrolliert)
- im EU-Land ist kein Wechsel des Aufenthaltsstatus möglich
- der Entwurf lässt offen, wer die Kosten der Hin- und Rückreise, Visa, Unterkunftskosten, Transportkosten vor Ort trägt
- der Entwurf lässt offen, was mit den Sozialversicherungsbeiträgen der (rückkehrenden) Saisonarbeiter passiert
- es ist keine Mitnahme von Familienangehörigen oder auch nur deren Besuch möglich
- Arbeitsmärkte und Tarifsysteme sind in den einzelnen EU-Mitgliedsstaaten sehr unterschiedlich gestaltet, die Richtlinie sieht trotzdem keine einheitliche Lohnuntergrenze vor
- was "Saisonarbeit" meint, lässt der Richtlinienentwurf offen und dies öffnet Tür und Tor dafür, dass die Richtlinie in vielen Arbeitsmarktbereichen Anwendung finden und damit zu Lohndumping führen könnte.
Weitere damit in Zusammenhang stehende aktuelle/zukünftige Probleme der Saisonarbeiterrekrutierung in Europa:
- es wird ein neues System der "Gastarbeiteranwerbung" etabliert, bei der Integration nicht vorgesehen ist
- die jüngsten Präferenzen der Arbeitgeber bei der Saisonarbeiteranwerbung in Spanien sind Frauen mit minderjährigen Kindern im Herkunftsland
- transnationale Elternschaft ist in diesem Zusammenhang ein zunehmendes Phänomen, das zudem soziale Probleme in den Herkunfstländern erzeugt (in Marokko, aber auch Osteuropa, Lateinamerika)
- es wird Druck auf die länger ansässigen Arbeitnehmer ausgeübt, schlechte Arbeitsbedingungen und Löhne in der Landwirtschaft zu akzeptieren
- die SaisonarbeiterInnen sprechen in der Regel nicht die Sprache des Arbeitgebers, haben keinerlei Wissen über ihre Arbeitsrechte
15.04.2012, 14:29
Korrektur
Neuer Titel: Aktuellen Entwurf der EU-einheitlichen Saisonarbeiterrichtlinie ablehnen!
12.04.2012, 18:48
Korrektur
Neuer Petitionstext: Im Juli 2010 hat die Europäische Kommission einen Entwurf für eine "Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates
über die Bedingungen für die Einreise und den Aufenthalt von
Drittstaatsangehörigen zwecks Ausübung einer saisonalen Beschäftigung" veröffentlicht. (KOM(2010)379 endgültig) veröffentlicht.
Im Rahmen eines strategischen des "strategischen Planes zur legalen Zuwanderung Zuwanderung" in die EU soll auf einen vermeintlichen aktuellen und zukünftigen Arbeitskräftemangel in bestimmten Branchen wie der Landwirtschaft reagiert werden.
Dabei wird neuerdings bei der Anwerbung von Saisonarbeitern aus Nicht-EU-Staaten eine angebliche "triple-win-situation" unterstellt. Arbeitskräfte haben somit legale Möglichkeiten der Einreise und Arbeitsaufnahme in einem EU-Mitgliedsstaat. Der jeweilige Mitgliedsstaat kann auf diesem Wege seine temporären Arbeitskräftemängel beheben und schließlich sollen auch die Herkunftsstaaten von Rücküberweisungen profitieren.
Diese Richtlinie betrifft indirekt alle EU-Bürger, da wir alle auch Konsumenten landwirtschaftlicher Produkte sind.
Aktuell wird dieser Richtlinienentwurf in der Parlamenten der EU-Mitgliedsstaaten diskutiert.
Die Unterzeichner dieser Petition fordern die Bundesregierung dazu auf, den Plan (bzw. den Entwurf der Richtlinie) der EU in seiner jetztigen Form abzulehnen. Neue Begründung: Hinter der offiziellen Legalität dieser Arbeitskräfteanwerbungen steht ein hohes Potential an Ausbeutung durch die Arbeitgeber.
Kritiken am Entwurf der EU-einheitlichen Richtlinie:
- auf maximal sechs Monate befristete Arbeits- und Aufenthaltserlaubnisse, die an den konkreten Arbeitsvertrag gebunden sind (Abhängigkeit)
- vor Einreise muss obligatorisch die "freiwillige Rückkehr nach Vertragsende" unterzeichnet werden (die Einhaltung dessen wird durch Rückmeldungen bei den Konsulaten im Herkunftsland kontrolliert)
- im Zielland EU-Land ist kein Wechsel des Aufenthaltsstatus möglich
- der Entwurf lässt offen, wer die Kosten der Hin- und Rückreise, Visa, Unterkunftskosten, Transportkosten vor Ort trägt
- der Entwurf lässt offen, was mit den Sozialversicherungsbeiträgen der (rückkehrenden) Saisonarbeiter passiert
- es ist keine Mitnahme von Familienangehörigen oder auch nur deren Besuch möglich
- Arbeitsmärkte und Tarifsysteme sind in den einzelnen EU-Mitgliedsstaaten sehr unterschiedlich gestaltet, die Richtlinie sieht trotzdem keine einheitliche Lohnuntergrenze vor
Weitere damit in Zusammenhang stehende aktuelle/zukünftige Probleme der Saisonarbeiterrekrutierung in Europa:
- es wird ein neues System der "Gastarbeiteranwerbung" etabliert, bei der Integration nicht vorgesehen ist
- die jüngsten Präferenzen der Arbeitgeber bei der Saisonarbeiteranwerbung in Spanien sind Frauen mit minderjährigen Kindern im Herkunftsland
- transnationale Elternschaft ist in diesem Zusammenhang ein zunehmendes Phänomen, das zudem soziale Probleme in den Herkunfstländern erzeugt (in Marokko, aber auch Osteuropa, Lateinamerika)
- es wird Druck auf die länger ansässigen Arbeitnehmer ausgeübt, schlechte Arbeitsbedingungen und Löhne in der Landwirtschaft zu akzeptieren
- die SaisonarbeiterInnen sprechen in der Regel nicht die Sprache des Arbeitgebers, haben keinerlei Wissen über ihre Arbeitsrechte
12.04.2012, 18:11
Korrektur.
Neuer Petitionstext: Im Juli 2010 hat die Europäische Kommission einen Entwurf für eine "Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates
über die Bedingungen für die Einreise und den Aufenthalt von
Drittstaatsangehörigen zwecks Ausübung einer saisonalen Beschäftigung" veröffentlicht. (KOM(2010)379 endgültig)
Im Rahmen eines strategischen Planes zur legalen Zuwanderung in die EU soll auf einen vermeintlichen aktuellen und zukünftigen Arbeitskräftemangel in bestimmten Branchen wie der Landwirtschaft reagiert werden.
Dabei wird neuerdings bei der Anwerbung von Saisonarbeiterin Saisonarbeitern aus Nicht-EU-Staaten eine angebliche "triple-win-situation" unterstellt. Arbeitskräfte haben somit legale Möglichkeiten der Einreise und Arbeitsaufnahme in einem EU-Mitgliedsstaat. Der jeweilige Mitgliedsstaat kann auf diesem Wege seine temporären Arbeitskräftemängel beheben und schließlich sollen auch die Herkunftsstaaten von Rücküberweisungen profitieren.
Diese Richtlinie betrifft indirekt alle EU-Bürger, da wir alle auch Konsumenten landwirtschaftlicher Produkte sind.
Aktuell wird dieser Richtlinienentwurf in der Parlamenten der EU-Mitgliedsstaaten diskutiert.
Die Unterzeichner dieser Petition fordern die Bundesregierung dazu auf, den Plan (bzw. den Entwurf der Richtlinie) der EU in seiner jetztigen Form abzulehnen. Neue Begründung: Hinter der offiziellen Legalität dieser Arbeitskräfteanwerbungen steht ein hohes Potential an Ausbeutung durch den die Arbeitgeber.
Kritiken am Entwurf der EU-einheitlichen Richtlinie:
- auf maximal sechs Monate berfristete befristete Arbeits- und Aufenthaltserlaubnisse, die an den konkreten Arbeitsvertrag gebunden sind (Abhängigkeit)
- vor Einreise muss obligatorisch die "freiwillige Rückkehr nach Vertragsende" unterzeichnet werden
- im Zielland ist kein Wechsel des Aufenthaltsstatus möglich
- der Entwurf lässt offen, wer die Kosten der Hin- und Rückreise, Visa, Unterkunftskosten, Transportkosten vor Ort trägt
- der Entwurf lässt offen, was mit den Sozialversicherungsbeiträgen der (rückkehrenden) Saisonarbeiter passiert
- es ist keine Mitnahme von Familienangehörigen oder auch nur deren Besuch möglich
- Arbeitsmärkte und Tarifsysteme sind in den einzelnen EU-Mitgliedsstaaten sehr unterschiedlich gestaltet, die Richtlinie sieht trotzdem keine einheitliche Lohnuntergrenze vor
Weitere damit in Zusammenhang stehende aktuelle/zukünftige Probleme der Saisonarbeiterrekrutierung in Europa:
- es wird ein neues System der "Gastarbeiteranwerbung" etabliert, bei der Integration nicht vorgesehen ist
- die jüngsten Präferenzen der Arbeitgeber bei der Saisonarbeiteranwerbung in Spanien waren sind Frauen mit minderjährigen Kindern im Herkunftsland
- transnationale Elternschaft ist in diesem Zusammenhang ein zunehmendes Phänomen, das zudem soziale Probleme in den Herkunfstländern erzeugt (in Marokko, aber auch Osteuropa, Lateinamerika)
- es wird Druck auf die länger ansässigen Arbeitnehmer ausgeübt, schlechte Arbeitsbedingungen und Löhne in der Landwirtschaft zu akzeptieren
- Die die SaisonarbeiterInnen sprechen in der Regel nicht die Sprache des Arbeitgebers, haben keinerlei Wissen über ihre Arbeitsrechte
12.04.2012, 18:03
Anmerkung.
Neuer Petitionstext: Im Juli 2010 hat die Europäische Kommission einen Entwurf für eine "Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates
über die Bedingungen für die Einreise und den Aufenthalt von
Drittstaatsangehörigen zwecks Ausübung einer saisonalen Beschäftigung" veröffentlicht. (KOM(2010)379 endgültig)
Im Rahmen eines strategischen Planes zur legalen Zuwanderung in die EU soll auf einen vermeintlichen aktuellen und zukünftigen Arbeitskräftemangel in bestimmten Branchen wie der Landwirtschaft reagiert werden.
Dabei wird neuerdings bei der Anwerbung von Saisonarbeiterin aus Nicht-EU-Staaten eine angebliche "triple-win-situation" unterstellt. Arbeitskräfte haben somit legale Möglichkeiten der Einreise und Arbeitsaufnahme in einem EU-Mitgliedsstaat. Der jeweilige Mitgliedsstaat kann auf diesem Wege seine temporären Arbeitskräftemängel beheben und schließlich sollen auch die Herkunftsstaaten von Rücküberweisungen profitieren.
Diese Richtlinie betrifft indirekt alle EU-Bürger, da wir alle auch Konsumenten landwirtschaftlicher Produkte sind.