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  • Beschluss des Petitionsausschuss der Bremischen Bürgerschaft

    11-09-15 00:00 Uhr

    Auszug aus dem Bericht des Petitionsausschusses ( Stadt) Nr. 1 vom 11. September 2015

    Der Ausschuss bittet, folgende Eingaben für erledigt zu erklären:

    Eingabe Nr.: S 18/152

    Gegenstand:
    Ferienbetreuung von Schulkindern

    Begründung:
    Die Petentin setzt sich dafür ein, eine Ferienbetreuung für alle Schulkinder berufstätiger Eltern, unabhängig
    von der Art der besuchten Schule, anzubieten. Viele Eltern seien berufstätig und könnten nicht entsprechend
    Urlaub nehmen. In den Ferien seien Sie deshalb auch auf Ganztagsangebote angewiesen. Die Petition wird
    von 37 Mitzeichnerinnen und Mitzeichnern unterstützt.

    Der Petitionsausschuss hat dem Vorbringen der Petentin Stellungnahmen der Senatorin für Bi ldung und
    Wissenschaft und der Senatorin für Soziales, Kinder, Jugend und Frauen eingeholt. Außerdem hatte die
    Petentin die Möglichkeit, ihr Anliegen im Rahmen der öffentlichen Beratung persönlich vorzutragen.

    Die Notwendigkeit einer Ferienbetreuung von S chulkindern ist nach Auffassung des Petitionsausschusses
    ein grundsätzliches Problem der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Der Petitionsausschuss begrüßt es
    deshalb, dass im Rahmen des Konzepts „Schulkinderbetreuung in Bremen weiterentwickeln“, das die
    städtische Deputation für Bildung am 2. Oktober 2014 beschlossen hat, auch die Ferienbetreuung von
    Schulkindern geregelt ist. Danach wird für Schülerinnen und Schüler an gebundenen Ganztagsschulen eine
    kostenpflichtige, sozial gestaffelte und ortsteilbezog ene Ferienbetreuung angeboten. Die Regelungen für die
    Durchführung der Ferienbetreuung an gebundenen Ganztagsschulen werden für die offenen
    Ganztagsangebote weitgehend analog angewandt. Der Feriendienst in Horten wird in der eigenen oder einer
    benachbarten Einrichtung für diejenigen Schulkinder sichergestellt, die auf andere Weise nicht angemessen
    betreut und gefördert werden können. Analog diesen Regelungen werden auch Angebote für ältere
    Schulkinder, abgestimmt auf die Altersstruktur der Gruppe, trägerübergreifend als Netzwerkangebot in den
    Stadtteilen gemacht.

    Begründung (PDF)