Hoher Thüringer Naturschutzbeamter schießt in Botswana afrikanischen Elefanten

Petent/in nicht öffentlich
Petition richtet sich an
Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz

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Die Petition wurde vom Petenten zurückgezogen

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Die Petition wurde vom Petenten zurückgezogen

  1. Gestartet 2014
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Gescheitert

Petition richtet sich an: Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz

Das Bundesland Thüringen versinkt im Moment in politischen Affären. Ein Skandal jagt den nächsten und nun das. Der im Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz führende Spitzenbeamte, auch zuständig für Artenschutz, kauft sich von der botswanischen Regierung ( u.a. vom Geld des Steuerzahlers, der für sein sicher nicht kleines monatliches Salär aufkommen muss), eine Lizenz zum Töten. Allerdings nicht wie James Bond, der im Film Bösewichter jagt und zur Strecke bringt. Nein, es ist die Lizenz zum Töten eines afrikanischen Elefanten, der im Washingtoner Artenschutzabkommen auf der Liste der bedrohten Tierarten steht. Und um seine Beamtenfunktion noch stärker zu kontakarieren, posiert er auf einem Foto in vor 100 Jahren noch üblicher Großwildjägermanier vor dem erlegten Tier, siehe auch: https://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Grosses-Entsetzen-ueber-Thueringer-Elefantenjaeger-1704123703. Und was sagt sein Chef, Agrarminister Reinholz: Sinngemäß, dass was ein Bediensteter seines Ministeriums nach Feierabend macht, ihm egal sei, solange sich dieser an Recht und Gesetz hält. Das scheint zunächst wasserdicht, denn bis vor Kurzem!!! verkaufte die bostwanische Regierung Lizenzen zum Töten von Großwild, aktuell aber nicht mehr, weil sie sich dem Druck der Umweltverbände und der Öffentlichkeit gebeugt hat. Und genau dieser Beamte hätte sich "von Amts wegen" diesem Druck anschließen müssen. Was ist mit der Vorbildwirkung der Politiker - auch nach Feierabend? Von jedem "kleinen" Lehrer als Staatsbediensteten wird verlangt, seinen Schülern in seinem gesamten Handeln stets Vorbild zu sein! Gilt das ab einer bestimmten Ebene nicht mehr? Begreifen diese Damen und Herren nicht, welchen Schaden sie der Politik und damit auch ihrem Ansehen zufügen? Nach jeder Wahl wird lautstark lamentiert, dass immer weniger Menschen von ihrem höchsten demokratischen Grundrecht Gebrauch machen und die Politikverdrossenheit immer weiter zunimmt. Wen wundert es nach solchen Aktionen noch? Nur ein kleiner Mosaikstein zwar und es gibt bestimmt Wichtigeres, es ist ja nur ein Elefant - und in unserer Welt verhungern in jeder Minute Menschen und werden Regimegegner mundtot gemacht, aber an Zynismus und offenkundigem Desinteresse an der Meinung der Öffentlichkeit ist dieser Fall wohl kaum noch zu überbieten. Auch wer sich an Recht und Gesetz hält, kann in seiner Position offenkundig Fehler machen, deren Dimension weit über das private Treiben "nach Feierabend" hinausgeht.

Begründung

Ich fordere, dass dieser beamtete Großwildjäger Stellung dazu bezieht, wie sich seine berufliche Position und die damit verbundenen Anforderungen an Integrität und Außenwirkung mit dem vereinbaren lassen, was er in der afrikanischen Savanne so treibt. Außerdem ist es wohl nur recht und billig, dass sich sein Dienstherr zu diesem Sachverhalt äußert und ihn nicht in Basta - Manier vom Tisch wischt! Und vielleicht sollte einmal über den Schaden, den dieser Herr seinem Berufsstand zugefügt und über dienstrechtliche Konsequenzen nachgedacht werden.

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 01.02.2014
Sammlung endet: 04.02.2014
Region: Deutschland
Kategorie: Tierschutz

Noch kein PRO Argument.

Ich fordere, das jeder Petent verpflichtet wird sich zu Themen zu denen er sich äußert, VORHER zu informieren und nicht reflexartig mit dem Mainstreammob mitzuheulen. Jagd in Afrika - auch auf Elefanten, die im übrigen regional keineswegs bedroht sind und regional massive Probleme verursachen, wird sogar vom WWF ausdrücklich als Art der nachhaltigen Bewirtschaftung von Wildbeständen empfohlen. Was bilden Sie sich eigentlich ein, den afrikanischen Staaten, der lokalen Bevölkerung, von ihren bequemen Sessel aus, vorzuschreiben wie sie ihr Wild bewirtschaften ? Ahnungslos und Widerlich !!!

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