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Petition richtet sich an: Bundesverteidigungsministerium
Flüchtlinge müssen als weltweites und keinesfalls als Europäisches Problem verstanden werden. Deshalb muss der Bündnisfall der NATO eine humanitäre Komponente bekommen. Als dieser Tage ein kleiner Junge in Dresden das von Hand gemalte Pappschild in die Kameras hielt „Thank you Germany“, kam mir der erlösende Gedanke: Flüchtlinge, die als Fremdsprache Englisch sprechen, sind in Deutschland falsch. Wie wäre es, wenn sich ab sofort die NATO um die Flüchtlinge kümmert. Sie hat Jahrzehnte lange Erfahrung mit der so genannten Logistik. Sie ist nahezu auf der ganzen Welt präsent. Und es gibt den Bündnisfall. Er ist zwar militärisch angelegt. Aber was soll uns Menschen hindern, ihn auch in einer humanitären Katastrophe zum Nutzen Aller anzuwenden? Zum Beispiel Deutschland, Frankreich, Österreich oder Großbritannien könnten ihn ausrufen. Nicht die deutschen Botschaften, wie Herr Professor Lucke vorschlägt, sollten Anlaufpunkte sein, sondern von der NATO eingerichtete Posten. Zum Beispiel in Damaskus oder Tripolis. Das Geld, das die bedauernswerten Flüchtlinge bisher Schleppern bezahlten, würde nun in Luftbrücken nach Australien, die USA und Kanada investiert. In diesen klassischen Einwanderungsländern könnten sie neue Siedlungen errichten, sich gegenseitig beschäftigen, um Arbeitslosigkeit von vornherein zu vermeiden. Die USA könnten ihr Lieblingsziel, neue Märkte, verfolgen, unbewirtschaftetes Land würde urbar, und Europa als Gesamtgebilde würde entlastet. Wohl gemerkt: es geht nicht darum, sich vor Verantwortung zu drücken. Aber mit Selbstüberschätzung, wie derzeit in Deutschland vielfach praktiziert, ist niemandem geholfen, am wenigsten Menschen in Lebensgefahr und Not.
Begründung
Deutschland wird, wie Herr Gabriel festgestellt hat, mit weiteren Flüchtlingen nicht fertig. Ihre Aufnahme kann deshalb nicht weiter als europäisches Problem betrachtet werden. Es ist eine dringende weltweite Aufgabe. Weil die UNO schweigt, ist die NATO gefordert.
Angaben zur Petition
Petition gestartet:
02.10.2015
Sammlung endet:
01.12.2015
Region:
Deutschland
Kategorie:
Außenpolitik