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Bild zur Petition mit dem Thema: Arbeitsvermittlung - Abschaffung der Begrenzung zur Vermittlung von Arbeitnehmern (Akademikern) bei mehr als 6-monatiger Arbeitslosigkeit Arbeitsvermittlung - Abschaffung der Begrenzung zur Vermittlung von Arbeitnehmern (Akademikern) bei mehr als 6-monatiger Arbeitslosigkeit
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Deutschen Bundestag
  • Region: Deutschland mehr
  • Status: Der Petition wurde nicht entsprochen
    Sprache: Deutsch
  • Beendet
  • 127 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

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Arbeitsvermittlung - Abschaffung der Begrenzung zur Vermittlung von Arbeitnehmern (Akademikern) bei mehr als 6-monatiger Arbeitslosigkeit

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Die Vermittlungskriterien der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung - Managementvermittlung - der Bundesagentur für Arbeit sehen vor, dass die Arbeitslosigkeit noch nicht länger als sechs Monate bestehen darf. Dieses Ausschlusskriterium sollte abgeschafft werden.

Begründung:

Die Länge einer Arbeitslosigkeit sagt nichts über die Qualifikation zu einer Stelle aus. Fortbildungen werden nicht berücksichtigt.Die 6 Monate erscheinen willkürlich gewählt und sind bei einem Job, der in der Regel ein mehrjähriges Studium voraussetzt, unangebracht.Die 6 Monatsfrist hat lediglich zum Ziel Langzeitarbeitslose von der Vermittlung auszuschließen und damit zu diskriminieren.Ein Diplom besitzt kein Verfallsdatum und sollte hier quasi durch die Hintertür auch keines bekommen.Die Arbeitsagentur produziert mit dieser Regel Langzeitarbeitslosigkeit, statt diese zu bekämpfen.Die ZAV-MV sollte Langzeitarbeitslose Akademiker sogar bevorzugt vermitteln, um endlich mal Maßnahmen gegen Langzeitarbeitslosigkeit zu unternehmen.Die BA scheint dieses Kriterium zu nutzen um immer wieder einen Fachkräftemangel auszurufen, den es ja bekanntlich gar nicht gibt, wenn die BA alle Bewerber vermitteln würde.Die ZAV wirbt über Ihre Webseite ausländische Informatiker an, lehnt aber die Vermittlung von deutschen arbeitslosen Informatikern (länger als 6 Monate arbeitslos) ab, irrsinnig. Könnte es sein, dass man als Deutscher im eigenen Land den falschen Pass hat?Arbeitgeber werden von der ZAV bevormundet, indem man ihnen die Wahl zu möglicherweise erfahreneren Bewerbern vorenthält. Da ältere Bewerber eher von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen sind und somit dem Arbeitgeber erst gar nicht zur Wahl vorgelegt werden, da die Vermittlung bereits im Vorfeld durch dieses Kriterium abgelehnt wurde.Für die Arbeitgeber gibt es diese Langzeitarbeitslosen gar nicht zur Auswahl, obwohl der ein oder andere Arbeitgeber sicher lieber einen Langzeitarbeitslosen einstellen würde, als die Stelle gar nicht zu besetzen.Die örtlichen Arbeitsagenturen können dieses Vermittlungsloch bei Akademikern nicht auffangen da diese meist regional tätig sind, nicht bundesweit vermitteln und gar nicht an Arbeitgeber zur Vermittlung herantreten, so wie es die ZAV macht. Zudem sind die lokalen Sachbearbeiter darauf bedacht niedriger qualifizierte Jobvorschläge zu machen, als es Abschluss und letzte Tätigkeit hergeben.Wenn bereits staatliche Stellen Langzeitarbeitslose bei der Vermittlung diskriminieren, warum sollten Arbeitgeber hier anders handeln. Hier muss ein Zeichen gesetzt werden.Langzeitarbeitslosigkeit hat Gründe, dies ist einer davon. Tun Sie bitte etwas dagegen.

20.03.2015 (aktiv bis 09.07.2015)


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