Der Deutsche Bundestag möge beschließen, den Bedarfssatz laut BAFöG für Schüler von Berufsfachschulen an jenen für Studenten anzugleichen.

Begründung

Es ist nicht einzusehen, auf welche Weise Schüler von Berufsfachschulen, die in Vollzeit und ohne Ausbildungsentgelt unterrichtet werden, mit weniger Geld auskommen können als Studierende.Insbesondere verwundert, dass der aktuelle Bedarfssatz für einen auswärtig untergebrachten Schüler einer beruflichen Schule mit 504€ um 16€ geringer ist als der Grundfreibetrag nach BAFöG für ein bei den Eltern wohnendes Geschwisterkind. Selbst wenn es Gründe geben sollte, dass Studierende mehr Geld benötigen als Berufsfachschüler, so ist es unwahrscheinlich bis unmöglich, durch die auswärtige Unterbringung Geld einzusparen. Ein Satz von 150€ mehr als den 520€ Grundfreibetrag halte ich für den minimalen Bedarf - selbst bei Ausbildung in einer Stadt mit sehr billigen Mieten.

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Pro

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Contra

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