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Välispoliitika

Bitte an die deutschen Bischöfe, den Herz-Mariä-Sühne-Samstag in allen Bistümern einzuführen

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H.H. Bischof Georg Bätzing, Bischof von Limburg und an alle Bischöfe der Deutschen Bischofskonferenz
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Krefeld / Altötting, am Todestag von Sr. Lucia, 13. Febr. 2023

Exzellenz,

wir bitten die deutschen Bischöfe, die Herz-Märiä-Sühne-Samstage in allen Bistümern einzuführen.

 

Begründung:

„Allein den Betern kann es noch gelingen, / Das Schwert ob unsern Häuptern aufzuhalten / Und diese Welt den richtenden Gewalten / Durch ein geheiligt Leben abzuringen“,

schrieb der katholische Schriftsteller Reinhold Schneider wenige Jahre vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges.

Diese prophetischen Worte bekommen in diesen Tagen erneute Aktualität. Der Heilige Vater hat uns alle zu Fasten, Buße und Gebet für den Frieden aufgerufen. Am 25. März 2022 hat er Russland, die Ukraine und die ganze Welt dem Unbefleckten Herzen Mariens geweiht, wie es von der Gottesmutter in Fatima 1917 erbeten wurde. Gewiss war es kein Zufall, dass kurz darauf der russische Vormarsch in die Ukraine gestoppt wurde, wenn auch die Situation zur Zeit schwierig ist. Am 12. Oktober 2022 trugen wir mit 4000 Betern die von Papst Paul VI. gesegnete deutsche „Nationalmadonna“ durch das Brandenburger Tor, was vielleicht dazu beigetragen hat, dass unserem Land in diesem Winter das Schlimmste erspart blieb.

Fatima ist also noch aktuell, auch dadurch, dass Papst Franziskus sein Pontifikat unter den Schutz der Gottesmutter von Fatima gestellt hat und der Weltjugendtag 2023 in Portugal stattfindet.

 

Gott wolle die Andacht zu meinem Unbefleckten Herzen in der Welt begründen, sagte die Gottesmutter am 13. Juli 1917 und sie versprach: „Wenn man tut, was ich euch sage, werden viele Seelen gerettet werden, und es wird Friede sein. Um einen weiteren großen Krieg, Hungersnot, Verfolgungen der Kirche und des Heiligen Vaters zu verhindern, werde ich kommen, um die Weihe Russlands an mein Unbeflecktes Herz und die Sühnekommunion an den ersten Samstagen des Monats zu verlangen.“

 

In Tuy und Pontevedra konkretisierte Maria ihre Wünsche: „Meine Tochter, schau mein Herz, umgeben von Dornen, mit denen die undankbaren Menschen durch ihre Lästerungen und Undankbarkeiten es ständig durchbohren … Mache bekannt, dass ich verspreche, all jenen in der Todesstunde beizustehen, die 5 Monate lang jeweils am ersten Samstag beichten, die heilige Kommunion empfangen, einen Rosenkranz beten und mir während 15 Minuten durch Betrachtung der 15 Rosenkranzgeheimnisse Gesellschaft leisten in der Absicht, mir dadurch Sühne zu leisten.“

Am 13. Juni 1929 sagte sie Sr. Lucia in Tuy, der Zeitpunkt sei gekommen, um den Papst zu bitten, Russland ihrem Unbefleckten Herzen zu weihen – und die fünf Sühnesamstage einzuführen. In Russland war gerade Stalin an die Macht gekommen, in Deutschland bereitete Hitler dies ebenfalls vor.

 

Obwohl die Erscheinungen von Fatima kirchlich anerkannt sind, blieb die Einführung der vom Himmel geforderten Sühne-Samstage aus. Viele Fatimagruppen praktizierten diese zwar, doch die Kirche führte sie nicht offiziell ein. Wie verheerend die Folgen dieses Versäumnisses sind, deutete Sr. Lucia 1939 kurz vor dem 2. Weltkrieg an: „Ob die Welt Krieg oder Frieden hat, hängt von der Ausübung dieser Andacht ab, zusammen mit der Weihe an das Unbefleckte Herz Mariens. Deshalb wünsche ich mir so sehr ihre Verbreitung, vor allem, weil dies auch der Wille unserer lieben Mutter im Himmel ist.“

Was hätte so alles verhindert werden können, wenn man vollständig dem Willen Mariens gefolgt wäre!

 

Doch es ist nie zu spät: etwas nachzuholen, wenn es der Himmel erbeten hat.

Darum bitten wir in aller Demut unsere Bischöfe um eine landesweite Einführung der Herz-Mariä-Sühnesamstage:

Wir bitten Sie, alle Gläubigen einzuladen und die dafür notwendigen Voraussetzungen zu schaffen,

                    zu beichten und die Heilige Kommunion zu empfangen sowie

                    den Rosenkranz zu beten und seine Geheimnisse (gemeinsam) zu betrachten!

Selgitus

Die Kirche von morgen wird eine Kirche der Anbetung sein oder sie wird nicht sein. Nur die Kombination von Rosenkranz/Marienfrömmigkeit und Eucharistie kann verhindern, dass sie in den Stürmen des Zeitgeistes oder unter den Angriffen ihrer Gegener Schiffbruch erleidet – das war, was der hl. Giovanni Don Bosco in seiner prophetischen Vision vom Mai 1862 sah. Die Gottesmutter gab uns Mittel in die Hand, mit der vielleicht der 2. Weltkrieg verhindert worden wäre. Nutzen wir diese endlich, damit ein 3. Weltkrieg auf jeden Fall nicht stattfindet!

Bruno Lück, Vors. DEUTSCHLAND DANKT MARIA e.V.

Dr: h.c. Michael Hesemann, 2. Vors. DEUTSCHLAND DANKT MARIA e.V.

Manfred Benkert, Vors. DEUTSCHLAND BETET ROSENKRANZ e.V.

Dr. Robert Steiner, stellvertr. Vors. DEUTSCHLAND BETET ROSENKRANZ e.V.

Pfr. Clemens Maria Henkel, Auslandsseelsorge FATIMA / Lissabon

Pfr.Christian Stadtmüller, Fatima-Apostolat im Bistum Würzburg

Pfr. Jörg Fleischer, Fatima-Apostolat im Bistum Passau

Prof. Dr. Hubert Gindert, Forum deutscher Katholiken

Dr. Margarete Strauss, Hagen am Teutoburger Wald

Pfr. Werner M Heß, Geistlicher Leiter k-tv

CHRISTUS IN DIE MITTE  im Bistum Aachen

Schwester Alfonsa Fischer, Generaloberin der Franziskus-Schwestern Krefeld

Norbert u. Hedi Jansen, Fatimaweltapostolat im Bistum Aachen

Gerd Schlüter, Fatimaweltapostolat im Erzbistum Paderborn

Martin Lohmann, Publizist

Pfr. Peter Meyer, Krefeld

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