Région: Allemagne
Santé

Ein Rettungsring für pflegende Angehörige - Jetzt!

La pétition est adressée à
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn
10.533 Signataires
88% atteint 12.000 objectifs de collecte
  1. Lancé janvier 2020
  2. Recueillir 9 semaines
  3. Soumission
  4. Dialogue avec le destinataire
  5. Décision
Je suis d'accord que mes données soient enregistrées . Le pétitionnaire peut voir mes Nom et lieu et les transmettre au destinataire de la pétition. Je peux révoquer ce consentement à tout moment.

Sehr geehrter Herr Spahn,

bundesweit gibt es 3,41 Mio. Pflegebedürftige (Stand: 2017), von diesen werden 76% (2,59 Mio.) zu Hause in ihrem häuslichen Umfeld von der Familie versorgt.

Die Gruppe der pflegenden Angehörigen hat eine Gesamtgröße von 4,5 Mio, ist zu 90% weiblich und zwischen 45 bis 70 Jahre alt, wenn sie die Pflege eines Angehörigen übernehmen. Darunter befinden sich auch rund 480.000 Kinder und Jugendliche, welche aktiv in der häuslichen Pflege tätig sind.

Im Durchschnitt beansprucht die Pflege eines Angehörigen im häuslichen Umfeld neun Stunden täglich.

Damit ist die Familie das Rückgrat und der größte Pflegedienst in unserem Land.

Die physische und psychische Belastung der Angehörigen ist sehr hoch. Ein Urlaub oder „eine Auszeit“ von der Pflege des Angehörigen, ist oftmals nur schwer umzusetzen.

Das Resultat dieser Dauerbelastung ist seit Jahren deutlich sichtbar:

  • pflegende Angehörige werden häufiger krank als andere Arbeitnehmer
  • knapp die Hälfte aller pflegenden Angehörigen leidet unter Rückenschmerzen
  • fast jeder dritte pflegende Angehörige leidet unter Schlafstörungen
  • mehr als jeder vierte entwickelt unter dem enormen psychischen Druck oftmals psychischen Störungen

Aber trotz dieser enormen gesundheitlichen Probleme, pflegen sie unermüdlich weiter.

Der Lohn dieser Aufopferung ist eine enorme Entlastung unseres Gesundheitssystems.

Sie wird auf dem Rücken dieser Personengruppe ausgetragen, auf Kosten ihrer Gesundheit und ihrer sozialen Absicherung im Alter.

So kann es nicht mehr weitergehen!

Raison

Daher fordern wir:

  • endlich eine leistungsgerechte soziale Absicherung für pflegende Angehörige.

  • eine Umwandlung der Pflegeversicherung in eine Vollversicherung, um damit alle pflegebedingten Leistungen finanzieren zu können.

  • bessere Bildungsangebote für pflegende Angehörige.

  • eine 24/7 Beratungsmöglichkeit für schwierige Situationen und Notfälle im häuslichen Umfeld.

  • einen deutlichen Ausbau der Kurzzeit-, Tages- und Nachtpflege und mehr Kombinationsmöglichkeiten von Tages-, Kurzzeit- und Verhinderungspflege.

  • für alle pflegenden Angehörigen niedrigschwellige Entlastungsleistungen die an den tatsächlichen und aktuellen Pflegebedarf/Pflegesituation angepasst werden können.

  • die Einbindung der pflegenden Angehörigen in den Landespflegeausschuss der Bundesländer um stärkere Mitsprache/Mitentscheidung zu erreichen.

Für die betroffenen Kinder und Jugendlichen fordern wir:

  • eine Unterstützung in Form einer Haushaltshilfe, welche ihnen zur Seite steht und sie bei der Bewältigung des Haushaltes unterstützt und entlastet.

  • eine Schnelleinstufung im Rahmen der häusliche Pflege.

  • eine psychologische Unterstützung bei Notfällen. Diese muss für die betroffenen Kinder und Jugendlichen leicht erreichbar sein (z.B. über eine spezielle Service-Nummer).

  • eine Sensibilisierung von Krankenkassen, Schulen und Beratungsstellen für die besondere Situation der betroffenen Kinder und Jugendlichen.

Sehen Sie nicht weiter tatenlos zu, wie pflegende Angehörige und betroffene Kinder und Jugendliche hilflos an Ihrer Überlastung ertrinken, werfen Sie endlich den Rettungsring - jetzt!

Merci pour votre soutien, "Pflegekräfte in Not" de Nieder-Olm
Question à l'initiateur

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Actualités

  • Liebe Unterzeichner,

    wir haben die 10.000 Unterschriften "geknackt". Aber weiterhin sind die Zustände für pflegende Angehörige extrem. Diese größte Gruppe innerhalb der Pflege wird schlichtweg während Corona vergessen und kommt ist an der Belastungsgrenze.

    Hier ein aktueller Bericht zu der Situation der pflegenden Angehörigen während Corona:

    www.deutschlandfunk.de/untersuchung-viele-pflegende-angehoerige-fuehlten-sich-in.1939.de.html?drn:news_id=1146385

    Teilen Sie bitte weiterhin diese Petition und werben in Ihrem Freundeskreis dafür. Jede Unterschrift zählt. Es muss endlich was passieren!

    Mit freundlichen Grüßen
    Stefan Heyde

  • Liebe Unterstützer,

    wir stehen kurz vor dem Ziel:

    10.000 Unterschriften sind bald erreicht.

    Und das in der Zeit des Coronavirus, welcher uns die Aktionsmöglichkeiten sehr einschränkt.

    Ich bin stolz auf jede einzelne Unterschrift, denn diese haben in kurzer Zeit gezeigt, wie wichtig dieses Thema ist und wie sehr es von den Verantwortlichen und der Politik vernachlässigt würde.

    Helft weiter mit, teilt es, leitet die E-Mail weiter und macht Betroffene und Angehörige auf diese wichtige Petition aufmerksam. Nach dem erreichen der benötigten Unterschriften wird die Petition noch weiterlaufen, bis eine persönliche Übergabe an die Verantwortlichen wieder möglich ist.

    Über dieses Termin werde ich natürlich informieren, die Medien anschreiben... plus

  • Liebe Unterstützer,

    die Petition hat jetzt bereits über 8.900 Unterschriften. Das ist ein fantastisches Ergebnis seit dem Start am 01.01.2020.

    Letzte Woche habe ich ein Interview in der Allgemeinen Zeitung gegeben um die neu gestartete Kampagne für pflegende Angehörige ins Licht zu rücken. Dieser Beitrag ist nun am 09.03.2020 erschienen. Ihr findet diesen Artikel im Anhang.

    Lasst uns genauso weitermachen und um jede Unterschrift kämpfen. Jeder Name auf einer Unterschriftenliste ist Druck für unseren Gesundheitsminister. Druck etwas zu ändern. Druck diesem Thema nicht mehr ausweichen zu können.

    Liebe Grüße
    Stefan Heyde
    "Pflegekräfte in Not"

Viele Hilfebedürftige möchten nicht in ein Heim! Da ist es wunderbar wenn sich ein Angehöriger findet, der mit ganzer Kraft Unterstützung leisten kann! Diese Pflege ist meist intensiver, menschlicher und zeitaufwändiger als wenn sich der zu Pflegende im Heim oder durch einen Pflegedienst behandeln lässt. Private Pflege verbessert das Wohlbefinden des betroffenen Menschen und verdient eine höhere Wertschätzung!!! Der Pflegende muss deshalb mehr Unterstützung erfahren, ideell und finanziell.

Ich Pflege meinen Mann seit 10 Jahren, 24 Std.am Tag, mein Rückenl ist kaputt,Hüfte hin,Gelenke schmerzen,laufen bücken stehen eine Katastrophe, stehe jeden morgen um 4 Uhr auf um meine Knochen zusammen, damit ich ab 6 Uhr morgens für meinen Mann da bin,fühle mich selbst als pflegefall,physischen Stets, schlaflose Nächte, wie wird es weiter gehen,der Stress hat sich bei mir schon durch Brustkrebs bemerkbar gemacht,3 Hörsturz 70%vom Gehör verloren,ich habe grosse Angst das es eines Tages nicht mehr weiter geht

Pourquoi les gens signent

  • Non publié Steinbach-Hallenberg

    il y a 17 min.

    Ich habe in der Familie eine Angehörige im Pflegeheim

  • il y a 3 jours

    Ich bin persönlich mit meinem Sohn und meiner Familie betroffen!

  • il y a 3 jours

    Arbeite selbst seit über 40 Jahren im Gesundheitswesen und die stiefmütterliche Behandlung von allen Pflegenden muss endlich mal zu Ende sein. die Pflegenden werden nur wahrgenommen, wenn man sie braucht, ansonsten sind sie kaum in der Öffentlichkeit und Gesellschaft präsent. So werden sie auch dargestellt und finanziert, als notwendiges Beiwerk im sonst so heroischen und glänzendem Gesundheitswesen der Bundesrepublik.

  • il y a 4 jours

    Weil es sehr viele pflegebedürftige Menschen es gibt, ich selber eine behinderte Tochter pflege und betreue und es gut bezahltes und ausgebildetes Personal geben muss!!!!

  • Anja Lohmann Weißenberg

    il y a 4 jours

    Bin pflegende Angehörige von einem behinderten Kind und einer dementen Mutti. Zusätzlich unterstütze ich meine an MS erkrankte Freundin und gehe fast vollzeit arbeiten. Sowohl Arbeitgeber als auch unsere Gesellschaft honorieren oder unterstützen das kaum und ich gerate oft an meine Belastungsgrenze. Mich macht es wütend, dass pflegende Angehörige kaum Unterstützung finden, gerade in den erschwerten Zeiten von Corona

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