openPetition wird europäisch. Wenn Sie uns bei der Übersetzung der Plattform von Deutsch nach Deutsch helfen wollen, schreiben Sie uns.
close
Bild zur Petition mit dem Thema: Energieversorgung - Verbot von unnötigem, verschwenderischen Energieverbrauch Energieversorgung - Verbot von unnötigem, verschwenderischen Energieverbrauch
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Deutschen Bundestag
  • Region: Deutschland mehr
  • Status: Der Petition wurde nicht entsprochen
    Sprache: Deutsch
  • Beendet
  • 124 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Kurzlink

Energieversorgung - Verbot von unnötigem, verschwenderischen Energieverbrauch

-

Der Bundestag möge beschliessen, unnötigen, verschwenderischen Verbrauch von Energie (wenigstens soweit es sich nicht um Energie aus erneuerbaren Quellen handelt) gesetzlich zu untersagen und ordnungsrechtlich zu verfolgen. Hierzu gehören private Flugfernreisen, Nutzung von PKWs mit deutlich überdurch­schnittlichem Verbrauch, mangelhaft isolierte Kühlanlagen, ineffektive oder oft völlig unnötige Beleuchtungen, Betrieb von Sonnenstudios, Motorradfahren als Hobby, Formel-1-Rennen, etc etc.

Begründung:

Heutzutage kann jeder soviel Energie verbrauchen wie er will, solange er dafür nur den aktuellen Geldpreis bezahlt. Dies ist in meinen Augen eine unhaltbare Situation. In der heutigen Situation stellt Energieverbrauch in aller Regel nicht nur den Verbrauch von endlichen Energievorräten dar sondern mehr noch den Verbrauch der gesellschaftlichen Ressource 'Erträglichkeit und Stabilität des Klimas'. Das ist der grössere Preis und den müssen wir alle bezahlen, egal wer die Energie verbracht. Solange es uns nicht abschliessend gelingt, die Energieversorgung umzustellen, muss der Verbrauch 1. deutlich zurückgeführt und begrenzt (rationiert) und 2. untersagt werden, soweit er offenbar verschwen­derisch und unnötig ist.Wo eine Nachfrage ist, ist noch lange kein Bedarf. Einige der oben genannten Dinge werden sicherlich von vielen nachgefragt, die sich nicht damit aufhalten, sich über die Folgen ihres Tuns Gedanken zu machen, sie stehen aber für einen Mangel an Verantwortung und einen egozentrischen Lebensstil, der nicht in die Zeit passt. Die Menschen nehmen was ihnen angeboten wird. Sie nehmen Autos und noch grössere Autos, handies, Fernseher und Reisen. So wie Helm- und Gurtpflicht eingeführt werden mussten, um die Menschen vor ihrem eigenen Leichtsinn zu schützen, so muss der Staat die Menschen vor ihrem eigenen klimaschädlichen Konsum schützen. In Wahrheit ist es ein Skandal, dass heute überhaupt noch mit fossilen Treibstoffen betriebene Fahrzeuge zugelassen werden. Jeden Tag tausendfach. Die Einführung des Durchschnitts als Grenzwert wird vielen als revolutionär erscheinen, ist aber in Wahrheit ein Kapitulation. Wäre der Zusammenhang von Ursache und spürbarer Wirkung nicht über einen Zeitraum von einigen Jahren verteilt, wäre die Notwendigkeit eines weitreichenden staatlichen Eingriffs wohl längst anerkannt. Die Verbrennung von Gas, Öl, Kohle und Holz zur Gewinnung von Energie ist eine Technik, die man wohl als steinzeitlich bezeichnen darf. Ein Feuer anzünden, das konnten die Menschen schon vor vielen Tausend Jahren. Es wird Zeit, dass wir zu intelligenteren Formen der Energiegewinnung übergehen. Sonst wird uns das Feuer zum Verhängnis werden.In den letzten Augusttagen 2012 hat die sommerliche Schmelze des Arktischen Eises einen Rekordwert erreicht, nachdem innerhalb weniger Tage eine mit der Größe Deutschlands vergleichbare Eisfläche geschmolzen ist.

26.08.2012 (aktiv bis 07.10.2012)


Neuigkeiten

Pet 2-17-18-7511-041970Energieversorgung Der Deutsche Bundestag hat die Petition am 27.06.2013 abschließend beraten und beschlossen: Das Petitionsverfahren abzuschließen, weil dem Anliegen nicht entsprochen werden konnte. Begründung Der Petent fordert ...

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte auf openPetition

Noch kein PRO Argument.
>>> Schreiben Sie das erste PRO-Argument

Noch kein CONTRA Argument.
>>> Schreiben Sie das erste CONTRA-Argument



Dies ist eine Online-Petition des Deutschen Bundestags

>>> Link zur Seite des Deutschen Bundestags


aktuelle Petitionen