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Bild zur Petition mit dem Thema: Forderung: Staatlich anerkannte Berufsausbildung (IHK) für Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter. Forderung: Staatlich anerkannte Berufsausbildung (IHK) für Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter.
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
  • Region: Deutschland, Österreic...
    Kategorie: Bürgerrechte mehr
  • Status: Die Petition wurde vom Petenten zurückgezogen bzw. wird nicht weiter verfolgt
    Sprache: Deutsch
  • Gescheitert
  • 5 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Forderung: Staatlich anerkannte Berufsausbildung (IHK) für Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter.

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Prostitution abschaffen? Niemals! Der Job einer Prostituieten jeglichen Geschlechts, ist es unter anderem, Menschen mit teilweise perversen Phantasien das Ausleben solcher auf legale Art und Weise zu ermöglichen - und sie bekämpfen somit die Kriminalität. Demnach trägt eine Prostituiete mehr gesellschaftliche Verantwortung als jede andere Art von Verkäufer. Außerdem verkaufen Prostituierte keine Gegenstände, sondern sie bieten ihren eigenen Körper als Ware an.

Durch den Berufsabschluss, volksmündlich "Gesellenbrief", erleichtert einer Prostituierten und einer Pornodarstellerin den möglichen Ausstieg aus dem Rotlichtgewerbe und dadurch die Resozialisierung ins Arbeitsleben ohne danach entweder von der Arbeitsgentur oder von einem (Lebensabschnitts-)Partner abhängig sein zu müssen. Das erforderliche Wissen, um als proffessionelle Prostituierte oder als proffessionelle Pornodarstellerin arbeiten zu können, reicht locker für eine mindestens 2-jährige Berufsausbildung und soll mittels eines Abschlusses bei der IHK ermöglicht werden. Die Themenbereiche reichen mindestens über Rechnungswesen, Einzelhandelsbetriebslehre, Medizin, Gesundheit und Hygiene, Rechtskunde und Psychologie.

Begründung:

Ich selbst war während der 1990er Jahre einige Jahre lang mit einer Frau in einer festen Beziehung, die bereits vor-. sowie während unserer gemeinsamen Zeit als Prostituierte gearbeitet hat - das war noch zu Zeiten ohne Handys, und wo die Prostitution in Deutschland noch illegal gewesen ist. Als Lebenspartner habe ich selbstverständlich mitbekommen, wie primitiv und teils abartig manche Kunden über dieses Gewerbe denken, obwohl ihre eigenen und persönlichen Bedürfnisse befriedigt worden sind. Auch eine Vergewaltigung meiner damaligen Partnerin habe ich mitbekommen. Die Legalisierung der Prostitution im Jahr 2002 hat zwar dazu beigetragen, dass Prostituierte nun leichter ihrem Job nachgehen können, wodurch allerdings letzten Endes nur der Staat aufgrund der zusätzlichen Steuereinnahmen profitiert.

Prostituierte haben sowieso schon im Allgemeinen den Ruf einer "Nutte", die zum Beispiel auf dem regulären Arbeitsmarkt eine Chancen hat oder nur "anschaffen" geht, um ihren eigenen Sexualtrieb zu befriedigen und mit jedem ins Bett hüpft, was nicht bei drei auf dem Baum ist (und das als Frau... haha). Durch die Abschaffung der Prostitution würde dieses Gewerbe weiter ins schlechte Licht rücken, wodurch der Ruf einer Prostituierten noch mehr geschädigt würde, was widerum die Kriminalität fördern würde. Durch den staatlich anerkannten Abschluss wäre es einer Sexarbeiterin bzw. einem Sexarbeiter, egal ob nun im Rotlichtmilieu oder im Pornogewerbe, möglich, auf legale Art und Weise zum Beispiel mehr für die eigene Sicherheit zu sorgen, wodurch auch der Staat durch zusätzliche Einnahmen profitieren würde.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Köln, 09.02.2014 (aktiv bis 12.02.2014)


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