Der Deutsche Bundestag möge ausreichend finanzielle Mittel zur Grundlagenforschung bei Tinnitus und Hörschädigungen zur Verfügung stellen.

Begründung

Alarmierende Zahlen! Allein in Deutschland haben ca. 15 Millionen Menschen Hörschädigungen, Tendenz weiter steigend. 10 Millionen leiden allein in Deutschland temporär oder dauerhaft an einem Tinnitus. Angesichts dieser Zahl überrascht, dass die Tinnitus-Forschung weder im Fokus wissenschaftlicher Aufmerksamkeit steht noch ausreichende finanzielle Mittel zur Verfügung hat, um die dringend notwendige Grundlagenforschung zu betreiben. Die Deutsche Tinnitus-Stiftung Charité will zum einen dazu beitragen, die Rahmenbedingungen für die Tinnitus-Forschung in Deutschland zu verbessern. Zum anderen engagiert sich die Stiftung für eine kontinuierliche Kommunikation mit den Forscherinnen und Forschern. Denn die Bevölkerung kann nur dann stärker für das Thema Tinnitus sensibilisiert werden, wenn die Erkenntnisse aus der Wissenschaft möglichst rasch und kontinuierlich veröffentlicht werden. So richtete die Stiftung im Jahr 2014 den Weltkongress „XI. International Tinnitus Seminar“ in Berlin aus. 2018 wird sie den "Inner Ear Biology-Kongress" organisieren. Zusammen mit dem Tinnituszentrum der Charité – Universitätsmedizin Berlin veranstaltet sie jährlich das internationale „Tinnitussymposium“. Damit bietet die Stiftung den Tinnitus-Forschern wichtige Plattformen und ist maßgeblich am internationalen Austausch und der Diskussion von neuesten Forschungsergebnissen und Therapieformen beteiligt.Der Volkswirtschaftliche Schaden ist immens!

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