Petition richtet sich an:
Deutscher Fußball Bund
Kernvorschlag ist die Abschaffung der durchlaufenden Spielzeit. Stattdessen sollte im Fußball wie in vielen anderen Sportarten längst üblich die Uhr bei ruhendem Ball angehalten und die Spielzeit auf 2x30 bzw. 2x35 Minuten verkürzt werden. Natürlich ist es gewagt, einen heiligen Gral der Fußball-Regeln anzufassen , aber die Vorteile einer solchen Regelung übertreffen die Nachteile um ein Vielfaches, die Attraktivität für Spieler wie Sponsoren und Zuschauer steigt (siehe Begründung).
Es ist Zeit zu handeln, lieber DFB! Seid Vorreiter, seid mutig und zeigt, dass der Fußball neue Wege gehen kann, um langjährige Ärgernisse aus der Welt zu schaffen!
Begründung
Warum ist die Änderung notwendig?
1.) Zeitspiel wird sinnlos: Jeder hat sich schon über die zahllosen Versuche, Zeit zu schinden, geärgert - Freistöße oder Ecken dauern ewig, Verletzungen sind plötzlich furchtbar schlimm, Bälle werden nach dem Pfiff auf die Tribüne gedroschen. All das würde bei angehaltener Uhr nichts mehr bringen.
2.) Keine Willkür bei der Nachspielzeit: Aktuell sorgt die veranschlagte Nachspielzeit im Profi- wie im Amateurbereich oft für Diskussionen. Auch das hätte sich sofort erledigt, es würde endlich Transparenz bei der Spielzeit herrschen.
3.) Der Ball rollt sicher 60 oder 70 Minuten - für alle Zuschauer unter dem Strich sogar mehr Fußball als jetzt! Oft gibt es große Unterschiede in der Nettospielzeit, z.B. in der Bundesliga:
http://www.spox.com/de/sport/diashows/1703/fussball/bundesliga/netto-spielzeit/bayern-top-hsv-flop,seite=2.html
4.) Im Profibereich führen Videobeweise nicht zu zeitlichen Verzerrungen und Debatten um die Nachspielzeit. Die Uhr steht, nach der Entscheidung geht es weiter.
Für die jetzige Regelung spricht einzig und allein die Tradition. "Der Ball ist rund und ein Spiel dauert 90 Minuten" - so haben wir es alle gelernt. Aber wenn wir ehrlich sind, ist das nur eine Zahl, die nichts mit der Realität zu tun hat. Der Sport wird nicht weniger attraktiv, nicht weniger spannend, wenn er sich in Sachen Zeitmanagement mehr Transparenz verpasst.