Petition richtet sich an:
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass künftige G20-Treffen und andere internationale Großtreffen nicht mehr in Großstädten abgehalten werden dürfen. Nötigenfalls werden für die angereisten Teilnehmer Höchstteilnehmergrenzen angeordnet.
Allen Überlegungen hat neben politischen Abwägungen auch eine gesunde Kosten-Nutzen-Abwägung zugrunde zu liegen. Notwendige Gespräche im Umfang von zwei Tagen können nicht den Aufwand von ca. 130 Mio. Euro rechtfertigen (Quelle: Tagesschau.de)
Ferner hat der G20-Gipfel in Hamburg gezeigt, dass auch 20.000 Polizisten nicht die Ausschreitungen von lediglich 1.500 Autonomen verhindern konnten: Dies liegt jedoch offenbar nicht an mangelnden Fähigkeiten der Polizei, sondern an der Tatsache, dass Großstädte strukturell kein "Gelände" sind, welches wirksam verteidigt werden kann (Quelle: Interview Polizeiführer Dudde; Pressekonferenz).
Deutschland wird sich sicherheitspolitisch, demografisch wie auch kulturell in den nächsten Jahren deutlich verändern (Quelle: Deutschland im Jahr 2030; Berlach). Der Bundestag muss daher präventiv tätig werden und eine angemessene Sicherheitsarchitektur schon heute vorantreiben.
Begründung
Wäre das G20-Treffen von einer Firma ausgerichtet worden, so wäre erstens ein anderer Standort gewählt worden und zweitens hätte man den Teilnehmern Augenmaß bei der Anzahl der Teilnehmer verordnet. In Wahrheit wussten die Verantwortlichen um die Risiken und haben Hamburg in Teilen sehenden Auges dem Mob ausgeliefert. Aber: Ganz wichtig ist jetzt, nicht ewig auf Fehler zu blicken und zurückzuschauen, sondern konstruktiv in die Zukunft: Was können wir aus dem G20-Debakel lernen?