Region: Mössingen
Bürgerrechte

Gegen 5G + für ein verträgliches Mobilfunk-Umfeld zum Schutz von Gesundheit und Umwelt in Mössingen

Petent/in nicht öffentlich
Petition richtet sich an
Bürgermeister, Gemeinderat, Schulen, Landrat und Bevölkerung
267 Unterstützende 22 in Mössingen

Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.

267 Unterstützende 22 in Mössingen

Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.

  1. Gestartet 2020
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Gescheitert

Das Tempo der Digitalisierung der Gesellschaft schreitet in atemberaubendem Tempo voran, verändert das gesellschaftliche Zusammenleben und der weiter explodierende Datenaustausch führt bis heute zu immer neuen Sendeanlagen.

Die gesundheitlichen Risiken von elektromagnetischen Feldern (EMF), die von Mobilfunkmasten und funkenden Endgeräten erzeugt werden, waren und sind den Herstellern bereits seit Jahren bekannt.

Alle schon vor Jahren geäußerten Befürchtungen und Gesundheitsrisiken durch EMF sind mittlerweile hundertfach durch groß angelegte Studien bestätigt. Insbesondere auch der Nachweis des Krebspotentials. Aktuell gültige Grenzwerte schützen die Menschen nicht, da lediglich thermische Werte bei der Grenzwerterstellung berücksicht wurden, nicht aber biologisch athermische Wirkungen auf Körper und Zellen von Mensch, Tier und Pflanzen bereits weit unter den zulässigen Grenzwerten.

Die vorliegenden bestätigten Studien über biologische Effekte von Mikrowellenstrahlung sind der Bevölkerung oft noch zu wenig bekannt. Diese können unter https://www.emfdata.org eingesehen werden. Dadurch soll in den Kommunen und der Bevölkerung eine beiderseitige Diskussion und ein breiter Dialog angeregt werden.

Mit 5G wird momentan eine Echtzeit-Hochrisiko-Technik aufgebaut, ohne dass deren Unschädlichkeit in irgendeiner Form bewiesen wäre. Ohne Risiko-Technikfolgenabschätzung und unter Missachtung des in der EU-Verordnung fixierten Vorsorgeprinzips (Art. 191). Aufgrund einer nicht vorliegenden Trennung von Indoor- und Outdoor-Versorgung werden Wohnungen mit Mobilfunk, Tetrafunk (Behördenfunk), Richtfunkstrecken und WLAN-Hotspots durchstrahlt und so die Gesundheit der Menschen unzulässigermaßen und verantwortungslos aufs Spiel gesetzt. Das im Grundgesetz verankerte Recht auf Unversehrtheit und Leben (Art 2,2), der Schutz der Wohnung und der Schutz der Kinder wird dadurch unterwandert.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Mobilfunkstrahlung bereits 2011 als möglicherweise krebserregend in die Risikogruppe 2b eingestuft. Aufgrund neuester Studienergebnisse wird von namhaften Wissenschaftlern eine Höherstufung in die Gruppe 1 als krebserregend gefordert. In Innenstädten, Schulen, Kindergärten und Bildungseinrichtungen wird im Zuge des Digitalpaktes verantwortungs- und sorglos WLAN-Technik ausgebaut, obwohl Länder wie Frankreich, Israel und Zypern zum Schutz bereits gesetzliche Verbote für Funktechnik und funkende Endgeräte an Schulen erlassen haben. Die großen Rückversicherungsgesellschaften (z.B. Swiss Re) haben Mobilfunk in die höchste Risikogruppe eingestuft, versichern deshalb keine Mobilfunkanbieter und warnen explizit vor den Folgen von 5G. Eigentümer von Grundstücken, auf denen Mobilfunkmasten aufgebaut werden, müssen für Personen- und Wertminderungsschäden von Häusern und Grundstücken haften (Gemeinden für Masten auf Gemeindegemarkungen, private Personen für Sender auf Privatgrundstücken).

Ein drastischer Mehrverbrauch an Ressourcen und Energie durch den zusätzlichen Aufbau von tausenden von Sendeanlagen, sowie Eingriffe in die demokratische Freiheit stehen zur Diskussion. Weltweit formiert sich Widerstand. Auch um 5G aus dem Weltraum zu stoppen, wofür bereits jetzt hunderte von neuen Satelliten in den Orbit geschossen werden. Allein in Deutschland haben sich bereits ca. 1700 Bürgerinitiativen gegen 5G gebildet. In Brüssel, Genf, Florenz und auch in deutschen Gemeinden wie Bad Wiessee, Weilheim-Schongau und Murnau wurde der Aufbau von 5G durch einstimmige Gemeinderatsentscheide bereits gestoppt.

Ich fordere einen Ausbaustopp von 5G für Mössingen und die Gemeinden im Steinlachtal, bevor dieser überhaupt begonnen wird. Ich fordere eine öffentliche Debatte über die Gefahren und Risiken von Mobilfunktechnik von Entscheidern der Stadtverwaltung (BM und Gemeinderat) unter Einbeziehung der Bevölkerung und unter Hinzuziehung von Experten.

Ich fordere eine Standortanalyse (Strahlungs-Intensitätsmessungen und Positionierung von Mobilfunkmasten) für die Gemeinden Mössingen und das komplette Steinlachtal und eine Entwicklung eines Strahlenminimierungs-Konzept unter Einbeziehung bereits vorliegender starhlungs- und funkarmer Technik wie Glasfaser, Lichttechnik (VlC, Li-Fi, Kleinzellenlösungen (FEMTO-Zellen wie am Beispiel von St. Gallen) zum Schutz der Bevölkerung. Ein Ausbau von WLAN an Schulen, Kindergärten und Bildungseinrichtungen ist zu stoppen und durch oben erwähnte funkarme Technik zu ersetzen. Die Bürgermeister der Gemeinden tragen Verantwortung für die Einwohner. Wer sich nicht informiert und die aktuelle Studienlage missachtet, handelt verantwortungslos und macht sich mitschuldig an möglichen Gesundheitsschäden. Ein analoges Leben muss möglich bleiben, funkarme Plätze für Elektrosensible, die bereits stark unter der Strahlungssituation leiden, erhalten oder eingerichtet werden.

Gesundheit first!

Begründung

Das Thema geht uns alle an. Hier gibt es Informationen zum Nachlesen:

Gerichtliche Anerkennung eines Hirntumors aufgrund von Mobil-Telefonie:

Internationaler Ärzteappell wg. gesundheitlichen Gefahren von Mobilfunk:

Bürgermeister und Gemeinderat in Bad Wiessee sprechen sich gegen Aufbau von 5G wg. mangelnder Technikfolgenabschätzung aus:

Naila-Studie: Krebsrisiko erhöht sich in der Nähe von Funkmasten:

Belgische Hauptstadt erwirkt 5G Ausbaustopp (wir sind keine Versuchskaninchen):

Oxidative Mechanismen der biologischen Aktivität von Mikrowellen geringer Intensität:

Studie Prof. Dr. Karl Hecht: Gesundheitsschädigende Wirkungen von Mobilfunk, Radar und WLAN:

Forschungsbericht: Elektrosmog-Risiko für Tiere und Pflanzen:

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

Link zur Petition

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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützende,
    der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach Ende der Unterschriftensammlung keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass die Petition nicht eingereicht oder übergeben wurde.

    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
    Ihr openPetition-Team

  • Sehr geehrte Unterstützende,

    die Petition wurde gemäß unserer Nutzungsbedingungen überarbeitet. Die temporäre Sperrung wurde wieder aufgehoben und die Petition kann nun weiter unterzeichnet werden.

    Wir bedanken uns für Ihr Engagement!

    Ihr openPetition-Team

Zu 5G existiert bisher weder eine Technikfolgenabschätzung noch eine Umweltprüfung. Das Vorsorgeprinzip wird in Deutschland nicht für den Mobilfunk angewendet, auch schon für 3G nicht.

Die "Quellen"-Kette emfdata-diagnose:funk-kompetenzinitiative und aertzte-und-mobilfunk.eu ist ein auf sich selbst referenzierendes Netzwerk, das seit vielen Jahren eine klare Agenda verfolgt, nämlich Angst vor e/m Strahlung zu schüren. emfdata und diagnose:funk werden von denselben Menschen betrieben. Praktisch alle "Ärzte" die sich da engagieren sind "Naturheilkundler", zwischen der Ärzteseite und der "kompetentzinitiative" gibt es zahlreiche personelle Überschneidungen. Am Ende sind das gar nicht so viele "Experten", die da warnen, sondern nur einige wenige, die koordiniert täuschen?

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