Seit fünf Jahren lagert die Universität Hamburg erweiterte Pförtner*Innen- und Wachdienste an die private Firma "WEKO Sicherheitsdienste GmbH" (www.weko-sicherheit.de/) aus. Die Beschäftigten dieser Firma erhalten einen Bruttostundenlohn von 7,31 Euro – einen Bruchteil dessen, was die Uni an WEKO zahlt.

Die Mitarbeiter*Innen des Wachdienstes, die ihr tagtäglich an der Uni seht, arbeiten für diesen Niedriglohn, welcher vom Senat abgesegnet und laut Tarif auch rechtens ist. Bei einem solchen Stundenlohn müssen schon mindestens 200 Stunden pro Monat zusammen kommen, um einigermaßen finanziell überleben zu können.

Die Mitarbeiter*Innen haben meist kaum oder gar keine Möglichkeiten, sich gegen die Interessen der Führungsetage zu behaupten. Gewerkschaftsmitglieder sind in diesen Firmen nicht gern gesehen oder werden gar nicht erst eingestellt. Wer nicht spurt, bekommt weniger Stunden in den Dienstplan geschrieben und lebt am Existenzminimum.

Mit Blick auf die unzureichenden Mindestlöhne anderer Gewerbe sollten wir überlegen, ob es diese Praktik überhaupt geben darf und dieses staatlich geförderte Übel durch die Universität Hamburg auch noch unterstützt werden sollte!

Wir sagen: So etwas darf es nicht geben!

Wir fordern: Die Universität Hamburg soll den ausgelagerten Bereich des Wachdienstes wieder einlagern, um eine Beschäftigungspolitik zu betreiben, die den Mitarbeiter*Innen und der Universität würdig ist!

Deswegen: Im Interesse aller: 10 Euro Mindestlohn pro Stunde (netto), einen echten Betriebsrat und ein gesundes Arbeitsklima!

Im Namen des FSR Sozialwissenschaften und des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) der Universität Hamburg

Hamburg, 16.05.2012 (aktiv bis 16.08.2012)

Artikel auf der Internetseite des AStA Uni Hamburg: www.asta-uhh.de/home/home-detail/article/unterschriftensammlung-gegen-prekaere-beschaeftigungsverhaeltnisse-an-der-uni-hamburg.html

Motivazioni:

Parallel zu dieser Petition sammeln wir Unterschriften auf dem Campus der Universität Hamburg. Wenn ihr selbst sammeln oder das Anliegen unterstützen möchtet, könnt ihr Unterschriftenlisten ausdrucken oder im AStA-Infocafé (Von-Melle-Park 5) abholen. Thematisiert das Thema zum Beispiel in Seminaren oder lasst in Vorlesungen die Listen durch die Reihen gehen. Schon ausgefüllte Unterschriftenlisten könnt ihr wieder im Infocafé abgeben.

Diese Petition könnt ihr gerne auf sozialen Netzen teilen und auch an FreundInnen oder MitarbeiterInnen der Uni weiterleiten.

Wir bitten um breite Unterstützung für unser Anliegen!

Grazie davvero per il vostro appoggio, Moritz Krauß da Hamburg
questione allo promotore

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Nuova versione
Pro

wufgwtz wjzdgwlif wefglwif

Contro

Was macht ein Clown im Büro? - Faxen.