Der Deutsche Bundestag möge beschließen, daß alle Bundesbürger das Recht erhalten, bei einer Erkrankung, die medizinisch erwiesenermaßen tödlich verlaufen wird oder schwerste Verstümmelungen oder Beeinträchtigungen nach sich ziehen wird, über ihr Lebensende selber zu bestimmen. Dies soll gelten für Personen, die nach eindeutigem medizinischem Urteil unheilbar krank sind und in ihren letzten Wochen unerträgliche Schmerzen oder Leiden zu befürchten haben oder durch eine Krankheit entstellt sind.

Razões

Jeder Bürger sollte das Recht haben, sein Leben ärztlich begleitet beenden zu dürfen, wenn er erwiesenermaßen unheilbar krank ist und in seiner letzten Lebensphase nur noch qualvolles Leid und Schmerzen zu erwarten hat. Außerdem soll es auch Menschen, die durch einen Unfall oder eine Erkrankung entstellt sind und darunter extremst leiden, möglich sein, unter ärztlicher Begleitung ihr Leben zu beenden. Gemeint sind z. B. extrem Brandverletzte oder nach Tumorerkrankung entstellte Personen, die wegen ihrer Entstellung nicht mehr weiterleben möchten. Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Sterben unter medizinischer Begleitung soll eine notariell beglaubigte Willenserklärung der/des Betroffenen sein sowie ein medizinisches Gutachten, welches durch einen Amtsarzt zu bestätigen ist. Grundlage meiner Petition ist die Forderung, die gesetzlich verankerte Selbstbestimmung auch auf das Lebensende auszuweiten! Es muss möglich sein, daß man sein Leben beenden darf und einem dabei medizinisch geholfen wird, wenn es nachgewiesenermaßen keine Rettung mehr gibt und ein schwerer Todeskampf zu erwarten ist oder wenn man wegen Entstellung und der damit verbundenen psychischen Belastung nicht mehr weiterleben möchte, z. B. bei Gesichtstumoren oder ähnlichen entstellenden Erkrankungen.

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