Leider gibt es in Grasleben sehr kalkhaltiges Trinkwasser mit einem sehr hohen Härtegrad. Diese Situation führt regelmäßig zu Schäden im privaten Haushalt. Spülkasten und Wasserhähne sowie Waschmaschinen müssen regelmäßig entkalkt werden.

Αιτιολόγηση

Mit dieser Petition soll ein Umstellung der Wasserqualität in Grasleben erreichen werden. Der Wasserverband Vorsfelde muss hier endlich aktiv werden und den Härtegrad des Trinkwasser deutlich senken (Entkalkungsanlage) oder einen neuen Brunnen erschließen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Stefan Georg από Grasleben
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  • Hallo an alle "Mitstreiter",

    kurz vor dem Weihnachtsfest möchte ich Euch einen kurzen Statusbericht vom Wasserverband zukommen lassen.
    Herr Schmidt vom Wasserverband hat auf meine Anfrage folgenden Planungsstand berichtet: (Email vom 07.12.2017)

    Sehr geehrter Herr Georg,
    werte Damen und Herren,

    zu Ihrer Anfrage teile ich Ihnen den nachfolgenden Verfahrensstand mit:

    wie in unserer Besprechung am 2. Juni bereits dargelegt, kann die Verminderung der Wasserhärte nur durch eine Einspeisung von weicherem Trinkwasser aus den Netzgebieten benachbarter Wasserversorgungsunternehmen – mithin durch einen sog. Fremdwasserkauf – erfolgen. Hierbei ergeben sich die letztendlichen Gesamtkosten der angedachten Fremdwassereinspeisung aus den Bau- bzw. Kapitalkosten für die neu zu verlegenden Transportleitungen sowie aus dem Lieferpreis.

    In den vergangenen Wochen hatte ich zunächst hydraulische Rohrnetz- bzw. Druckverlustberechnungen durchgeführt, um festzustellen, an welchen Übergabestellen die benötigte Fremdwassermenge von benachbarten Wasserversorgungsunternehmen in den Versorgungsbereich des Wasserwerkes Mariental eingespeist werden könnte. Aus hydraulischer Sicht besteht hierbei das grundsätzliche Problem, dass durch die Fremdeinspeisung in den Versorgungsbereich Mariental nunmehr die Fließrichtung in den vorhandenen Rohrleitungen umgekehrt wird, da sich die Rohrdurchmesser des Verteilnetzes vom Wasserwerk ausgehend bis in die angeschlossenen Ortschaften von 200 mm auf 100 mm verjüngen. Das von außerhalb zugeführte Fremdwasser muss aber nach wie vor in den 800 m³ fassenden Trinkwasserbehälter auf dem Wasserwerksgelände gepumpt werden, um Verbrauchsspitzen im Sommer oder im Brandfalle abdecken zu können. Anhand der durchgeführten Betrachtungen wurden die Fremdwassereinspeisungen mit 10 ° Härte aus den benachbarten Verteilnetzen Süpplingenburg oder Helmstedt favorisiert.

    Hiernach habe ich seit Ende Juni jeweils 2 Verhandlungsrunden mit den beiden in Frage kommenden Wasserversorgungsunternehmen geführt, wonach zumindest die technischen Rahmenbedingungen geklärt sind. Allerdings können mir beide Wasserversorgungsunternehmen z. Zt. keine Lieferpreise nennen, weshalb ich auch keine abschließenden Kostenbetrachtungen vornehmen kann. Ursache hierfür ist, dass beide Wasserversorgungsunternehmen dasselbe Trinkwasser über eine Fernleitung von Wolfenbüttel bis Helmstedt beziehen und daher selbst vertraglich miteinander verbunden sind. Da diese langjährigen Vertragsbeziehungen jedoch demnächst auslaufen, befinden sich beide Wasserversorgungsunternehmen z. Zt. in Verhandlungen über die zukünftigen gegenseitigen Vertragsmodalitäten, weshalb auch mir keine langjährigen Lieferpreise angeboten werden können. Aufgrund dieser monetären Rahmenbedingungen bitte ich um Verständnis, dass ich meinen politischen Entscheidungsgremien keine Lieferverträge mit langjähriger Laufzeit vorlegen kann, in denen die Preisgestaltung an Stelle eines üblichen Basispreises mit zukünftiger Preisanpassungsklausel nach dem Motto „ja, schauen wir ´mal“ abgehandelt wird. Wie lange sich diese unbefriedigende Situation noch hinziehen wird, liegt nicht in meinen Händen.

    Angesichts dieser unerwarteten Entwicklung habe ich nunmehr mit weiteren Rohrnetz- und Druckverlustberechnungen begonnen, um alternativ zu überprüfen, ob das benötigte Trinkwasser nicht auch aus dem Nordbereich unseres Verbandsgebietes herangeführt werden kann. Die Härte dieses Trinkwassers würde allerdings bei ca. 15° liegen, was im Vergleich zu der jetzigen Situation allerdings immer noch eine wesentliche Verbesserung darstellt.

    Zusammenfassend ausgedrückt, geht es – wenn auch unbefriedigend langsam – voran.

    Für evtl. Rückfragen stehe ich sowohl Ihnen als auch allen anderen Empfängern dieser Mail unter der Mobilnummer 0173/6294305 jederzeit zur Verfügung.

    Mit freundlichen Gruß
    Stefan Schmidt
    Wasserverband Vorsfelde

    Ich wünsche allen eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit und werde hier zeitnah über den weiteren Planungsstand informieren.

    Stefan Georg

  • Die Petition wurde eingereicht

    στον/-ην/-ο 09.06.2017

    Auszug des Bericht.

    Verkalkte Wasser Armaturen, brüchige Dichtungen und defekte Kaffeemaschinen – für die Einwohner von Grasleben sind dies alltägliche Ärgernisse. Ursache hierfür ist das sehr kalkhaltige Wasser in der Samtgemeinde. Für Stefan Georg und Tim Reinemann ein Grund, um aktiv zu werden und eine Petition für weicheres Wasser an den Wasserverband Vorsfelde (WVV) zu stellen.

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    Seit Jahren ärgert sich Stefan Georg über das extrem kalkhaltige Wasser in der Samtgemeinde. „Ich bin kalkhaltiges Wasser gewohnt, aber so immense Verkalkungen, wie wir in Grasleben haben, habe ich vorher noch nicht gesehen“, berichtete Georg von dem Problem. Um eine Lösung zu finden, hat er sich vor einiger Zeit mit seinen Nachbarn Tim Reinemann zusammen getan und Anfang April dieses Jahres eine Petition gestartet.
    517 Unterschriften für weicheres Wasser

    Über eine Onlineplattform haben die beiden Grasleber in der Zeit vom 3. April bis 31. Mai zahlreiche Unterstützer gefunden, die die Petition für weiches Wasser für die Samtgemeinde unterzeichnet haben. Um auch älteren Mitbürgern die Möglichkeit zu geben, sich zu beteiligen, sei man auch im Ort mit einer Unterschriftensammelliste unterwegs gewesen. Die so gesammelten Unterschriften seien anschließend ebenfalls in die Onlinepetition übertragen worden, fügt Reinemann hinzu. Insgesamt 517 Unterschriften sind innerhalb von acht Wochen zusammengekommen. Diese überreichten Georg und Reinemann nun an den Geschäftsführer des Wasserverbandes Vorsfelde Stefan Schmidt.

    Dieser zeigte sich über die Vielzahl der gesammelten Unterschriften „positiv überrascht“. Es sei ihm nicht bewusst gewesen, dass das Thema den Einwohnern von Grasleben so sehr unter den Nägeln brenne, so der Geschäftsführer des Wasserverbandes Vorsfelde. Bislang habe er nur von einigen wenigen Beschwerden aus Grasleben gehört und den Eindruck gehabt, dass sich die Bevölkerung mit der Situation des mit 26 bis 28 dH harten Wassers „arrangiert habe“.
    Wasserverband Vorsfelde arbeitet seit 2015 an einer Lösung

    Schmidt berichtete, dass das Problem der Wasserhärte in Grasleben bereits seit zwei Jahren Thema beim Wasserverbandes Vorsfelde ist. 2015 habe es im Vorstand eine Diskussion über eine zentrale Enthärtungsanlage für das Wasserwerk Mariental gegeben. Man habe bereits Vorplanungen vorgenommen und Überlegungen angestellt. Um die Kosten des Projekts abzufedern, hätte man in Mariental sogar die Fördermenge erhöht, erklärt Schmidt im Hinblick auf die Planungen. Doch leider haben sich Bau einer Enthärtungsanlage als nicht genehmigungsfähig erwiesen. Grund hierfür seien wasserrechtliche Regelungen. Für den Betrieb der Enthärtungsanlage hätte man die benachbarte Uhrau als Gewässer nutzen müssen. Dabei wären die bei der Enthärtung aus dem Wasser entfernten Sulfate in die Uhrau geleitet worden, erläuterte Schmidt das Verfahren. Dies verstoße gegen das Verschlechterungsverbot für Gewässer.
    Ankauf von weicheren Wasser als Lösung für das Problem

    Doch der Wasserverband arbeite weiter an einer Lösung, um auch Grasleben in den Genuss von weicherem Wasser kommen zu lassen, versicherte Schmidt. Die Alternative, die derzeit geprüft werde, sei es weicheres Wasser von außerhalb des Verbandsgebietes hinzuzukaufen und es im Wasserwerk Mariental beizumischen. Diese Alternative würde allerdings Kosten mit sich bringen, für den Wasserankauf und Verlegung zusätzlicher Leitungen, gab der Geschäftsführer des Wasserverbandes zu bedenken. Deshalb werde man, sobald die technischen Fragen der Umsetzung geklärt sind, an die Bevölkerung herantreten und sie entscheiden lassen, ob diese Lösung, verbunden mit höheren Wasserkosten gewünscht sei. Doch bis es soweit ist, könnten noch zwei bis drei Jahre vergehen, so Schmidt.

    Für die Grasleber heißt das also, noch mal in Geduld üben lassen.

  • Petition erfolgreich an den WVV übergeben

    στον/-ην/-ο 04.06.2017

    Hallo liebe Unterstützer,
    vergangenen Freitag wurde die Petition an dem Wasserverband Vorsfelde zusammen mit unsere Bürgermeisterin übergeben.(Zeitungsartikel folgt)

    Wir konnten in einem einstündigen Gespräch unsere Standpunkte vortragen und erläutern.

    Uns wurde in diesem Zug auch die Pläne für eine zentralen Entkalkungsanlage in Mariental vorgestellt. Leider sind diese Pläne nicht umsetzbar, weil die obere Wasserbehörde es nicht genehmigt hat aufgrund der erhöhten Einleitung von Sulfat in ein Gewässer!

    Aktuell wird an dem Plan gearbeitet, eine andere Wasserquelle zu finden, und dieses Wasser dann in Mariental zu mischen, um den Härtegrad so zu senken.
    Leider dauert dieser Prozess noch eine Weile.
    Wir bleiben aber am Ball und informieren sobald es einen Fortschritt gibt. Spätestens Ende des Jahres 2017 wird der WVV die neuen Erkenntnisse dem Rat in Grasleben mitteilen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Stefan Georg

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