Petition richtet sich an:
Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages
Nach den wiederholt vorgetragenen Nazi-Vorwürfen durch den Staatspräsidenten der türkischen Republik, Recep Tayyip Erdogan, gegen deutsche Volksvertreter sowie das gesamte deutsche Volk kann es keine "Freundschaftsbesuche" türkischer Minister oder gar des Präsidenten geben, wenn sich Präsident Erdogan nicht zuvor öffentlich in Funk und Fernsehen sowie in Printmedien für diese ungeheuerlichen Vorwürfe entschuldigt hat!
Begründung
Sowohl Herr Erdogan als auch Minister der Regierung Yildirim haben im vergangen Jahr die Bundesrepublik, die Bundesregierung und die Bürger der Bundesrepublik mehrfach als Nazis bezeichnet. Eine wirklich vertrauensvolle Zusammenarbeit erscheint nicht möglich, ohne dass sich die Akteure, die diese Aussprüche getätigt haben, in aller Form beim deutschen Volk, dem Bundestag sowie der Regierung entschuldigt haben. Diese Entschuldigungen haben durch Radio- und Fernsehspots sowie Anzeigenschaltungen in deutschen und türkischen Printmedien zu erfolgen. Sollten diese Entschuldigungen nicht erfolgen, so sollte es keine Veränderungen im deutsch-türkischen Verhältnis zum Status Quo geben, denn von einer Entspannung im Umgang miteinander kann dann nicht ausgegangen werden.