Petition gegen die Einstellung der Linie 99 und 90e zum 11.12.2016 !!!

Wie Ihr alle ja mittlerweile mitbekommen habt wurde zum 11.12.2016 die Linie 99 und Linie 90e eingestellt.

Begründung: Im Zuge des mit der Stadt Bremen beschlossen Optimierungskonzept für den Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs soll auch in

Bremen - Nord der Busverkehr effizienter gestaltet werden. Daher werden u.a. die Buslinien 98 und 99 zu einer Linie 98 zusammengefasst. Diese "neue" Linie 98 verkehrt doppelt so oft wie heute und wird in der Linienführung so gestrafft, dass hier zukünftig in Bus weniger benötigt wird. Dadurch verringert sich die Fahrtzeit für Fahrgäste zwischen Hammersbeck und Vegesack um 3 - 4 Minuten. Der Bereich und den Bf Aumund ist mit Umstieg an der Haltestelle Gerhard Rohlfs Straße weiterhin erreichbar.

Das ist die Begründung der BSAG wo man zwischen der Zeilen lesen kann das wir als Fahrgäste es hin nehmen müssen den Umweg in Kauf zunehmen. Aber der BSAG ist es egal ob wir dadurch länger unterwegs sind da man ja jetzt nicht mehr direkt über BF Aumund fahren und umsteigen

können Richtung Blumenthal.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Matthias Esser aus
  • Auszug aus dem Bericht des Petitionsausschusses (Land) Nr. 23 vom 3. November 2017

    Der Ausschuss bittet, folgende Eingabe für erledigt zu erklären, weil die Bürgerschaft keine
    Möglichkeit sieht, der Eingabe zu entsprechen:


    Eingabe Nr.: L 19/147

    Gegenstand:
    Beschwerde über die Einstellung der Buslinien 99 und 90e

    Begründung:
    Der Petent beschwert sich über die Einstellung der Buslinien 99 und 90e im Dezember
    2016. Durch die neue Buslinie 98 könne der Bahnhof Aumund nicht mehr direkt angefahren
    werden. Fahrgäste mit dem Ziel Bahnhof Aumund und dem in der Nähe gelegenen
    Supermarkt müssten den Umweg über die Gerhard-Rohlfs-Straße nehmen und dort
    umsteigen. Für sie entfalle der bisher geltende Kurzstreckentarif. Auch seien sämtliche
    Ärztehäuser und das Klinikum Bremen-Nord schwieriger erreichbar. Dies stelle
    insbesondere ein Problem für ältere Menschen dar. Das Umsteigen an der Gerhard-Rohlfs-
    Straße sei für Personen mit Gebehinderung und Rollstuhl oder Rollator kompliziert und
    gefährlich. Auch für Schüler der Oberschule Lerchenstraße bedeute die neue Busführung
    eine erhebliche Verlängerung des Schulweges.

    Die Petition wird von 101 Mitzeichnerinnen und Mitzeichnern unterstützt. Außerdem liegen
    dem Petitionsausschuss 1.690 schriftliche Unterstützungsunterschriften vor.

    Der Petitionsausschuss hat zu dem Vorbringen des Petenten eine Stellungnahme des
    Senators für Umwelt, Bau und Verkehr eingeholt. Außerdem hatte der Petent die
    Möglichkeit, sein Anliegen im Rahmen der öffentlichen Beratung der Petition zu erläutern.
    Unter Berücksichtigung dessen stellt sich das Ergebnis der parlamentarischen Überprüfung
    zusammengefasst folgendermaßen dar:

    Der Petitionsausschuss kann den Unmut des Petenten gut nachvollziehen. Für ihn bedeutet
    die Änderung der Buslinienführung eine Verschlechterung.

    Andererseits ist jedoch zu berücksichtigen, dass sich durch die Einführung der Regio S-
    Bahn, den 15-Minuten-Takt und die Einbindung in den Stadt-Tarif Veränderungen der
    Fahrgastströme ergeben haben, die eine Anpassung des Busnetzes erforderlich gemacht
    haben. Die Stadtgemeinde Bremen ist verpflichtet, für ihre Bewohnerinnen und Bewohner
    gleiche Lebensverhältnisse zu schaffen. Vorhandene Möglichkeiten für Änderungen im
    Liniennetz sollten auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten genutzt werden. Dabei ist
    zu berücksichtigen, dass es in Bremen Nord bereits eine sehr hohe Netzdichte gibt. Ein
    Einzugsbereich um die Haltestellen herum von 600 m ist üblich.

    Der Petitionsausschuss ist davon überzeugt, dass man durch die Änderung der Buslinien
    für die Mehrzahl der Fahrgäste eine Verbesserung erreicht hat. In der Aumunder Feldstraße
    verkehrt der Bus jetzt im 15-Minuten-Takt, statt wie bisher alle 30 Minuten. Die stringentere
    Buslinienführung hat wegen der häufigeren Fahrten für die meisten Fahrgäste zu
    Verbesserungen geführt. Es gibt jetzt eine annähernde Gleichverteilung der Fahrtenfolgen
    zwischen der Buslinie 98 und den über die Aumunder Heide fahrenden Linien 95/90, die
    alle siebeneinhalb bis 15 Minuten verkehren.

    Durch die Änderung der Linienführung ergeben sich keine unzumutbaren
    Beeinträchtigungen für Fahrgäste mit dem Ziel Aumunder Bahnhof. Der Fußweg zum
    Bahnhof Aumund beträgt etwa sechs bis maximal zwölf Minuten, wenn man extrem

    langsam geht. Darüber hinaus gibt es auch die Möglichkeit, an der Gerhard-Rohlfs-Straße
    umzusteigen, um mit dem Bus zum Bahnhof Aumund zurückzufahren.

    Im Übrigen wird Bezug genommen auf die dem Petenten bekannte ausführliche
    Stellungnahme des Senators für Umwelt, Bau und Verkehr.

    Begründung (PDF)

Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.