Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Einsatz von Leasingkräften im Pflegebereich

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Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags
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  1. Launched June 2019
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Pflege-Leasing verschärft Pflegenotstand ZUSÄTZLICH!1.) Pflege-Leasing muss stärker besteuert werden, um die horenden Gewinnspannen einzudämmen. Diese Gewinne werden aus Geldern der KK, Pflegekasse & Sozialhilfe (Hilfe zur Pflege) erzielt.2.) Stärkere Regulierung des Maximaleinsatz Leasing, damit PFK´s auf den Markt zurückströmen.Pflege-Leasing treibt die Kosten so sehr in die Höhe, dass die ohnehin überlastete Branche um ihre Existenz kämpft. DIE GRUNDVERS. IST NICHT MEHR SICHERGESTELLT!

Reason

Um die Versorgung von Betreuten im Gesundheitswesen (ambulant, teilstationär und stationär) aufrechterhalten zu können, sind Altenpflegeeinrichtungen vermehrt auf den Einsatz von sog. Leasingkräften (Zeitarbeit) angewiesen. Aufgrund des Mangels an Fach- und Hilfskräften können offene Stellen häufig nicht zeitnah besetzt werden. Vor allem in der Altenpflege, die gar nicht oder nur im geringen Maße von den Maßnahmen der Bundesregierung profitiert, führt dies zu einem vermehrten Einsatz von Leasingkräften, die schon lange nicht mehr nur zur Kompensation von kurzfristigen Ausfällen beim Personal genutzt werden.Pflege-Leasing hat keinen Versorgungsauftrag, muss keine Einrichtungen unterhalten, keinen Fuhrpark haben, usw. und vor allem muss keine Rund-um-die Uhr Versorgung von Betreuten in der Altenpflege aufrechterhalten. Dies führt dazu, dass die Anbieter ihren Mitarbeitern utopische Gehälter zahlen und Wunschdienstpläne (z.B. arbeiten nur im Frühdienst, keine Wochenenddienste, Dienstwagen, Headhunter-Prämien: Reisen auf die Malediven …) anbieten können. Es entsteht ein Ungleichgewicht von Verantwortung und Belastung zwischen Leasing und Stammpersonal, zu ungunsten des Stammpersonals.Der Einsatz von Pflegeleasing führt bei den Unternehmen dazu, dass sie teilweise bis zu dreimal so hohe Kosten wie für fest angestelltes Personal haben. Dies wirkt sich auf die Trägerschaften und deren einzelne Einrichtungen betriebswirtschaftlich drastisch negativ aus. Viele Träger fühlen sich in ihrer Existenz bedroht oder mussten gar ihre Einrichtungen schließen.Die Sicherstellung der Versorgung vieler hilfebedürftiger Menschen ist in Gefahr. Die Einrichtungen in der Altenpflege können ihrem Versorgungsauftrag nur noch unzureichend (mit erheblichen Abstrichen bei der Qualität) bzw. gar nicht mehr nachkommen!Schon jetzt kann nicht mal mehr "satt, sauber und trocken" verlässlich sichergestellt werden.Wenn Sie nicht sofort handeln, treiben die Wildwüchse des Pflegeleasing, Altenpflegeeinrichtungen in den Bankrott und dies führt zum Pflegekollaps. ES IST 5 NACH 12!!! Pflege braucht realistische Personalkosten, sonst gibt es diese Versorgungsform in Kürze nicht mehr!

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