Mit der Petition wird gefordert, die Rückbenennung nicht nur "einbenannten" Kindern zu ermöglichen, sondern grundsätzlich allen Personen, die eine Namensänderung im Laufe der Kindheit erfahren haben.

Begründung

  1. Minderjährige Kinder haben oftmals kein oder nur ein eingeschränktes Mitspracherecht bei der Einbenennung bzw. wurden/werden von weiteren Familenmitgliedern zur Zustimmung genötigt. Im späteren Leben kann dies zu psychischen Konflikten, Depressionen bis hin zu Suizidgedanken bei den Betroffenen führen. Wir haben jetzt und hier die Möglichkeit - vor allem Letzteres - zu verhindern. Um den Betroffenen zu helfen, ist es zwingend notwendig, dass die Gesetzesänderung es allen "einbenannten" Kindern ermöglicht, zurück auf ihren ursprünglichen Namen zu gelangen 2. Wenn es nur "einbenannten" Kindern nach Aufhebung / Scheitern der Ehe möglich ist, zu ihrem ursprünglichen Namen zu gelangen, würde dies einer ungleichen Behandlung der Bürger entsprechen, zumal die Kinder keinen Einfluss auf die Aufhebung / das Scheitern einer Ehe haben. Dies steht im Widerspruch zum Artikel 3 Grundgesetzes - Gleichberechtigung aller Bürger.Artikel 3 / Grundgesetz(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung
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