Region: Germany
Agriculture

Ortsübliche Emissionen des Landlebens als kulturelles Erbe schützen

Petition is directed to
Kultusministerien der Länder
42.015 Supporters 41.326 in Germany
83% from 50.000 for quorum
  1. Launched June 2020
  2. Time remaining > 6 months
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision
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Frankreich und der Hahn Maurice haben es uns vorgemacht! Die Französische Nationalversammlung hat zum 30.01.2020 das „sinnliche Erbe der Landschaft“, und damit die typischen Geräusche und Gerüche der ländlichen Gebiete in einem Gesetzentwurf unter Schutz gestellt.

Dieser Entwurf wurde nun am 21.01.2021 im Senat einstimmig beschlossen und als Gesetz zum Schutz des sinnlichen Erbes der Landschaft als Kulturgut festgesetzt. „Landlärm“ ist somit kein Lärm sondern Kulturgut, welches zu schützen und zu erhalten ist!

Auch in Deutschland sollte es, neben der vagen Formulierung der Ortsüblichkeit, ein Gesetz zum Schutz unseres „kulturellen Erbes“ oder auch „sinnlichen Erbes der Landschaft“ geben!

Ansonsten werden unsere Gerichte weiterhin mit diesbezüglichen Klagen verlangsamt und die schleichende Umwandlung von Dorfgebieten zu Schlafstädten nimmt ihren Lauf!

Reason

Leider gibt es auch in Deutschland immer mehr Menschen, denen die traditionellen Geräusche auf dem Land fremd geworden sind und so aller Alltagsstress und andere Probleme auf diese Geräusche projeziert werden.

Und so müssen sich unsere Amtsgerichte, Landesgerichte und sogar Oberlandesgerichte mit Dingen befassen, für welche sie eigentlich gar keine Zeit haben dürften.

So auch im noch landwirtschaftlich geprägten Ortskern von Hofheim-Marxheim (Mischgebiet) vor den Toren Frankfurt a.M.- wo unser Hahn Flecko 3 Jahre das Amtsgericht beschäftigte, da Nachbarn sich vom Krähen am Tag! gestört fühlen (der Stall bleibt bis 9.00 Uhr geschlossen). -Die Klage wurde im Juni einen Tag vor dem Gutachtertermin zurückgezogen, da der Kläger mittels einer dB-App feststellte, dass die Werte nicht ausreichen und er verlieren würde.- Wieder kein Präzedenzfall!

Oder auch in Bayern, wo die Gerichte sich mit dem Streit wegen „Lärms“, verursacht durch Kuhglocken, beschäftigen mussten.

Weitere Klageverfahren laufen derzeit in Diersburg, Butzbach, Offenburg, Sandhausen, etc. von den vielen Beschwerden die erst gar nicht an die Öffentlichkeit kommen ganz zu schweigen.

Dabei sind die private Nutztierhaltung und die kleinen regionalen landwirtschaftlichen Betriebe innerhalb der Ortschaften so wichtig für die Zukunft -weg von der Massentierhaltung- und den Erhalt unseres kulturellen Erbes. Der Denkmalschutz schützt die alten Gebäudeteile der Hofreiten, doch was ist mit der ursprünglichen, ortsüblichen Nutzung?- Wer schützt diese?

Ein Gesetz, das diese Nutztierhaltung sowie alle anderen ortsüblichen Emissionen unter „kulturellen Schutz“ stellen würde, würde den Gerichten viel Zeit sparen. Zudem würde die Existenz von innerörtlichen, landwirtschaftlichen Kleinbetrieben gesichert werden und die private Nutztierhaltung gefördert werden, die vielerorts zum Glück noch die Ortskerne prägen.-Doch wie lange noch?!

Nur mit klaren rechtlichen Vorgaben kann der dörfliche Charakter und Charme alter Ortskerne sowie ländlicher Gebiete erhalten bleiben!

All dies befürworten und unterstützen Sie mit Ihrer Unterschrift!

-wenn nicht jetzt, wann dann? Wenn nicht hier, wo dann...soll ein Hahn noch Krähen dürfen, Glocken läuten und Misthaufen riechen?!?

#Landleben#Landwirtschaft#Landlärm#Hahnenkrähen#Schafblöcken#Kuhglocken#wennderhahnkraeht#Emissionen#Ortsüblichkeit#Dorfcharakter#kulturelleserbe#Hofladen#Selbstversorgung#Rassegefluegelzucht#Huehner#Huehnerhaltung#Trend

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News

  • Liebe Freunde des Landlebens!

    mit über 40.0000 Unterschriften haben wir nun 80% des Quorenziels von 50.000 Unterstützern erreicht!
    👍💪
    Vielen Dank an alle die sich hier gemeinsam mit uns für das Landleben mit all seinen eigentlich „ ganz normalen“ Geräuschen und Gerüche stark machen!

    Auf geht’s zum Endspurt für mehr Akzeptanz und Wertschätzung !!

    Wenn jeder nur einige weitere landliebenden Verwandte, Freunde und Bekannte unterschreiben lässt, könnten wir das Quorum -und noch mehr- in kürzester Zeit erreichen!

    (In Frankreich waren es über 100.000 in nur wenigen Wochen😉!)

    Daher teilt bitte alle noch einmal kräftig diese Petition und lasst die ganze Familie mit Kind und Kegel teilnehmen, denn auch eure Kids dürfen nach Petitionsrecht ihre... further

  • Liebe Unterstützer/innen zum Schutz des Landleben,

    wir haben nun mit über 37.500 Unterschriften schon 75% der Gesamtunterschriften und fast 75% des Quorenziels von 50.000, bei dem nur die Unterzeichner aus Deutschland gezählt werden.

    Die Petition hat es am Samstag, dank Karin Pfeifer-Rockenfeller und ihrem Hahn Meister Eder, sogar in die London Times geschafft!

    Das ist super! Und wir sind mit weiteren Pressemitteilungen fast sicher das Quorenziel bis zum Ende der Laufzeit am 31.12.2021 zu erreichen.

    Daher möchten wir uns bei jedem einzelnen, aber vor allem bei allen aktiven Unterstützern, die fleißig Werbung machen und auch im Bekanntenkreis, Zuchtverein, Hofladen oder Agrarhandel fleißig Unterschriftenlisten füllen lassen und hochladen... further

  • Danke an alle die fleißig Unterschriften handschriftlich sammeln und einschicken!!!

    Exemplarisch hier der Dank nach Neuhaus-Siegmundsburg! 👍💪

    Nur gemeinsam können wir ein Zeichen setzen!

Die meisten Kinder kennen den Nutzen von Nutztieren gar nicht mehr. Wurst kommt aus dem Supermarkt und das Schnitzel sieht irgendwie auch nicht nach Tier aus. Ein Bezug von Fleisch zum lebenden Tier darf nicht verloren gehen und die Nachfolgegeneration sollte die Chance haben ihren Fleischkonsum bewusst zu entscheiden. Die Kinder der Nachbarschaft freuen sich über unsere Hühner und Hahn. 2 unserer 3 Kinder essen kein Fleisch mehr, seit sie wissen, was da eigentlich auf dem Teller liegt. Konflikte lassen sich lösen, z.B. eine Stallöffnung am Wochenende erst 9:00.

Das morgendliche Krähen eines Hahnes mag so mancher angenehmer finden, als einen lauten Wecker. Für eine Mieterin aus der Samtgemeinde des niedersächsischen Zeven sah dies allerdings anders aus. Sie war durch die Lärmbelästigung des frühen Vogels so genervt, dass sie vor das Amtsgericht zog. Der Beklagte wurde verurteilt, die Hähne auf seinem Grundstück so zu halten, dass deren Krähen für die Klägerin in der Zeit von 20 Uhr bis 7 Uhr werktags und bis 8 Uhr samstags sowie an Sonn- und Feiertagen nicht hörbar ist. GUT SO!

Why people sign

  • Alexander Dörr Puschendorf

    13 minutes ago

    Weil Landwirtschaft zu uns gehört wie das tägliche Brot 🍞

  • 29 minutes ago

    Weil es richtig und wichtig ist! Und wenn es im Nachbarland geht, dann gehts bei uns auch

  • Not public Aldenhoven

    33 minutes ago

    Eigenes Hühner-Paradies. Wir freuen uns mit unseren Nachbarn, dass wir auf dem Land wohnen dürfen.

  • Not public Füssen

    1 hours ago

    Einige Traditionen müssen einfach bleiben. Auf das Land gehören Tiere und nicht nur Leute die Ruhe suchen

  • 1 hours ago

    Ich bin außerdem für Bestandschutz. Wenn jemand neues zuzieht kann er das um sich rum nicht komplett verformen. Ein Hahn schreit nunmal und ein Traktor fährt auch am Sonntag.

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