Die Stadt Chemnitz plant und baut eine wettkampftaugliche 50-Meter-Schwimmhalle am Eissportkomplex an der Leipziger Straße. Die Planung und Umsetzung soll mit den energetischen und technischen Sanierungsmaßnahmen des Eissportkomplexes gekoppelt werden. Die Planungen dazu sollen 2017 beginnen.

Motivazioni:

Die Stadt Chemnitz verfügt über keine wettkampftaugliche Schwimmhalle der Kategorie B (als Mindeststandard). Ein Bedarf dafür existiert definitiv schon durch die Chemnitzer Wassersportvereine, welche in der Bundesliga spielen. Darüber hinaus wird der Standort Chemnitz Bundesstützpunkt und nationales Ausbildungszentrum, dafür sind optimale Trainings- und Wettkampfbedingungen Voraussetzung.

Neben dem Spitzensport dient eine Schwimmhalle im Chemnitzer Norden auch dem Schul-, Freizeit- und Rehasport. Aktuell konzentrieren sich 4 Hallenstandorte im Chemnitzer Südosten, während der gesamte Norden und Westen auf den zentralen Standort Stadtbad angewiesen ist, so dass hier Handlungsbedarf besteht.

Der Standort am Eissportkomplex bietet vielfältige Synergiemöglichkeiten. Dies gilt vor allem aus energetischer und klimapolitischer Sicht durch die konsequente Abwärmenutzung der Eisbereitung. Dazu ist aber bereits bei der Planung ein durchgängiges Konzept mit den anstehenden Sanierungsmaßnahmen am Eissportkomplex umzusetzen

Nicht zuletzt wird sich der Standort auf die Stadtentwicklung im positiven Sinne auswirken. Das gesamte Areal Küchwald (Parkeisenbahn, Schullandheim, Küchwaldbühne, Kosmonautenzentrum) würde insgesamt zu einem bedeutenden Freizeitkomplex aufgewertet, der auch durch seine gute Anbindung Besucher aus dem Umland anzieht.

Damit wäre das Projekt ein großer Gewinn für Chemnitz, den Sport und die Chemnitzer Bürger.

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  • Liebe Unterzeichner der Petition,

    um die Antwort gleich vorweg zu nehmen: NEIN!
    Warum, mit der Entscheidung der Stadträte die Petition abzulehnen und gleichzeitig zu beschließen die Schwimmhalle im Sportforum zur Wettkampftüchtigen Halle auszubauen und zu sanieren ist dem Kernziel der Petition ja nicht entsprochen worden.

    Uns, nämlich all jenen die die Petition ins Leben gerufen habe und für die ich "nur" vorangegangen bin (einer muss den Antrag stellen), ging es die Verbesserung des Angebotes an überdachter Wasserfläche in Chemnitz für Bevölkerung und Sport.
    Aus der Not eine Tugend machend, wenn man einen Neubau schafft, natürlich wettkampftauglich. Das haben doch andere Städte auch getan und es hat sich bewährt.
    Alles wäre da möglich gewesen, Freizeit- und Familiensport, Reha, Aquafitness, Schulsport, Training und auch Veranstaltungen von Leistungs- und Breitensport.

    Das war nicht gewollt seitens der Mehrheit der Stadträte. Über die Gründe können wir aktuell nur spekulieren, hierzu müssen Gespräche geführt werden die nicht stattgefunden haben bisher.

    Aber nun zu sagen bei der Petition ging es nur um die Angst um unseren Sport (Bericht Freie Presse 14.02.17 , Michael Müller . www.freiepresse.de/LOKALES/CHEMNITZ/Streit-um-neue-Schwimmhalle-wird-zum-Politikum-artikel9834688.php -,
    das ist unehrlich oder eine Aussage aus Unkenntnis der Sache.
    Herr Müller, ich bitte Sie hiermit um ein persönliches Gespräch vor Ort mit Interessierten die die Petition unterzeichnet haben. Hören Sie sich doch an was diese Leute zu sagen haben.

    Die "Angst" treibt uns erst seit der Entscheidung der Stadträte um, die beschlossen haben, die Trainingsstätte der Chemnitzer Wassersportvereine (Schwimmen, Wasserball, Triathlon, Tauchen, Flossenschwimmen, Seniorenschwimmen, Anfängerschwimmen für Kindergärten und Schulen, ISB) zu sanieren ohne sich Gedanken zu machen was das bedeutet und ohne (in den meisten Fällen) zu wissen wie die Schwimmhalle im Sportforum aussieht)

    Wir haben mehr als 20 Jahre für die Sanierung und den Umbau der Schwimmhalle gekämpft und immer ging kein Weg ran, nun auf einmal geht es plötzlich. Aber keiner sagt was man eigentlich mit dem Geld konkret machen möchte.

    Ich bin von einem Kreis von Personen, die auch schon die Petition aufgesetzt haben, beauftragt, die Aktivitäten fortzuführen und gemeinsam mit allen die mitwirken wollen Gespräche zu führen, die Dinge zu analysieren und Lösungen zu finden.
    Interessenten die aktiv dabei sein wollen, melden sich bitte bei mir (thomas.ebell@schwimmclub-chemnitz.de)

    Es geht um ein besseres Chemnitz

    Viele Grüße und Danke

    Thomas Ebell

  • Liebe Mitstreiter,
    wie Ihr sicher aus der Presse und den Medien entnehmen konntet ist am 08.02. gegen 15:00 Uhr die Petition an Frau OB Ludwig übergeben worden.
    Entgegen dem ursprünglichen Plan wurde die Petition dann gleich aufgerufen und von der Versammlung des Stadtrates mit 23:29 Stimmen abgelehnt worden.

    Offiziell habe ich hierzu folgende Info erhalten:
    "Der Stadtrat hat hierbei über den Beschlussvorschlag abzustimmen, welcher bei Petitionen immer der genaue Wortlaut der Petition ist. Sprich der Stadtrat hat konkret über Ihre Petition abgestimmt und diese abgelehnt.

    Bei der Tabelle, in welcher "teilweise Abhilfe" angekreuzt wurde, handelt es sich um die Empfehlung der Verwaltung zur Petition. Die Verwaltung hat zu Ihrer Petition eine Stellungnahme gefertigt und dem Stadtrat die teilweise Abhilfe (Sanierung Sportforum) vorgeschlagen. Die Empfehlung der Verwaltung hätte jedoch der Stadtrat von sich aus in Form eines Änderungsantrages aufgreifen und selbst zur Abstimmung bringen müssen, da die Verwaltung Ihre Petition nicht einfach ändern und einen anderen Sachverhalt vorschlagen kann. Das ist jedoch unter diesem Tagesordnungspunkt nicht erfolgt, sondern erst mit Beschluss zur Haushaltssatzung wurden die Mittel für die Sanierung des Sportforum beschlossen."

    Soll heißen Petition abgelehnt, auch wenn inhaltliche Dinger später wieder beschlossen wurden.

    Das Ergebnis ist nicht schön, aber wir haben gemeinsam viel bewegt:
    *Vereine und Bürger haben gemeinsam über den Tellerrand geschaut und gemeinsam an einem Ziel gearbeitet

    * Es sind Mittel für den Sport und die Entwicklung der Stadt bewilligt worden, die in dieser Größenordnung vorher nie vorgesehen waren

    * Wir machen weiter. Es soll ja eine Studie zur Machbarkeit im Küchwald geben. Begleiten wir Dies aktiv mit dem der sie erstellen wird und schauen wir dann kritisch auf die Ergebnisse.

    Aktives Mitwirken an der Gestaltung von Chemnitz ist gefragt, bleiben wir nicht am Anfang des Weges stehen, nur weil eine Mauer steht. Schaffen wir Wege und Möglichkeiten um weiter zu gehen. Ich freue mich auf Eure Mitwirkung. Meldet Euch einfach bei mir wenn ihr Lust und Muse habt weiter zu kämpfen

    Vielen Dank an alle

    Thomas Ebell

  • Liebe Mitstreiter,
    wie Ihr sicher aus der Presse und den Medien entnehmen konntet ist am 08.02. gegen 15:00 Uhr die Petition an Frau OB Ludwig übergeben worden.
    Entgegen dem ursprünglichen Plan wurde die Petition dann gleich aufgerufen und von der Versammlung des Stadtrates mit 23:29 Stimmen abgelehnt worden.

    Offiziell habe ich hierzu folgende Info erhalten:
    "Der Stadtrat hat hierbei über den Beschlussvorschlag abzustimmen, welcher bei Petitionen immer der genaue Wortlaut der Petition ist. Sprich der Stadtrat hat konkret über Ihre Petition abgestimmt und diese abgelehnt.

    Bei der Tabelle, in welcher "teilweise Abhilfe" angekreuzt wurde, handelt es sich um die Empfehlung der Verwaltung zur Petition. Die Verwaltung hat zu Ihrer Petition eine Stellungnahme gefertigt und dem Stadtrat die teilweise Abhilfe (Sanierung Sportforum) vorgeschlagen. Die Empfehlung der Verwaltung hätte jedoch der Stadtrat von sich aus in Form eines Änderungsantrages aufgreifen und selbst zur Abstimmung bringen müssen, da die Verwaltung Ihre Petition nicht einfach ändern und einen anderen Sachverhalt vorschlagen kann. Das ist jedoch unter diesem Tagesordnungspunkt nicht erfolgt, sondern erst mit Beschluss zur Haushaltssatzung wurden die Mittel für die Sanierung des Sportforum beschlossen."

    Soll heißen Petition abgelehnt, auch wenn inhaltliche Dinger später wieder beschlossen wurden.

    Das Ergebnis ist nicht schön, aber wir haben gemeinsam viel bewegt:
    *Vereine und Bürger haben gemeinsam über den Tellerrand geschaut und gemeinsam an einem Ziel gearbeitet

    * Es sind Mittel für den Sport und die Entwicklung der Stadt bewilligt worden, die in dieser Größenordnung vorher nie vorgesehen waren

    * Wir machen weiter. Es soll ja eine Studie zur Machbarkeit im Küchwald geben. Begleiten wir Dies aktiv mit dem der sie erstellen wird und schauen wir dann kritisch auf die Ergebnisse.

    Aktives Mitwirken an der Gestaltung von Chemnitz ist gefragt, bleiben wir nicht am Anfang des Weges stehen, nur weil eine Mauer steht. Schaffen wir Wege und Möglichkeiten um weiter zu gehen.

    Vielen Dank an alle

    Thomas Ebell

Pro

Die südlichen und östlichen Stadtteile haben 4 Schwimmhallen. Der Norden, der Westen und das Zentrum, wo über 150000 Chemnitzer leben, müssen sich alle ins Stadtbad teilen. Das gilt auch für das Schulschwimmen und für Reha-Maßnahmen. Da besteht dringend Handlungsbedarf für die Bürger.

Contro

Schaut man sich die Initiatoren der Petition an und liest den ersten Teil der Begründung genau, wird offensichtlich, dass hier nicht um eine Sportstätte gestritten wird, die einen Benefit für die gesamte Bevölkerung bieten soll. Vielmehr geht es darum, der Abteilung Wasserball eines Chemnitzer Schwimmvereins eine neue Trainings- und Wettkampfmöglichkeit zu schaffen. Möglicherweise gerät sonst deren (geplanter?) Status als Bundesstützpunkt in Frage. Das hat zur logischen Konsequenz, dass die Hallennutzung dann auch primär diesen wenigen Sportlern vorbehalten wäre.