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Bild zur Petition mit dem Thema: Pro Tauschwald: Rettet das Lindental! Keine Windrotoren im Tauschwald Pro Tauschwald: Rettet das Lindental! Keine Windrotoren im Tauschwald
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Verband Region Stuttgart und Gemeinderat ...
  • Region: Botnang, Feuerbach, We...
    Kategorie: Umwelt mehr
  • Status: Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.
    Sprache: Deutsch
  • Gescheitert
  • 1.830 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Die Petition ist Teil eines laufenden Rechtsstreits.

Pro Tauschwald: Rettet das Lindental! Keine Windrotoren im Tauschwald

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Wir Bürgerinnen und Bürger aus Stuttgart, Botnang, Feuerbach und Weilimdorf fordern die Regionalversammlung des Verbandes Region Stuttgart und den Gemeinderat der Stadt Stuttgart auf, den Standort Tauschwald (S-02) als Vorranggebiet für den Bau von Windrädern aus dem zu verabschiedenden Regionalplan ersatzlos zu streichen. Wir wollen keine Windrotoren in unserem Naherholungsgebiet und Landschaftsschutzgebiet Tauschwald/Lindental.

Begründung:

Die Stadwerke Stuttgart planen zwei große Windräder im Tauschwald an der Dischinger-Burg aufzustellen. Der Bau dieser Anlagen hat äußerst negative Auswirkungen auf unser alltägliches Leben. • Die Anlagen sind aus allen Wohngebieten Weilimdorfs zu sehen, selbst noch aus dem Wohngebiet Greutterstraße. Nachts sind die Rotorenenden aufgrund der Flugsicherheit rot beleuchtet. Die Nabenhöhe beträgt 137 Meter, die Gesamthöhe 200 Meter. Zum Vergleich: der Rotor auf dem Grünen Heiner ist 50 Meter hoch, der Fernsehturm hat eine Höhe von 217 Metern (Antennenspitze), die Aussichtsplattform ist gerade mal bei 160 Metern. Der Sockel eines Windrotors hat denselben Umfang, wie der des Fernsehturms. • Die Rotoren sind in Ihren Spitzen so schnell, dass die Augen sich dieser Bewegung nicht entziehen können; die Rotorenenden sind 290 km/h schnell. • Die Anlagen erzeugen einen massiven Schlagschatten • Sie erzeugen Lärm (107 Dezibel: Zum Vergleich: Eine Kreissäge hat 100 Dezibel, ein startendes Passagierflugzeug 110 Dezibel) • Sie erzeugen zudem Infraschall, einen Schall, der für uns zwar nicht wahrnehmbar ist (ähnlich wie Infrarotlicht) den wir aber trotzdem spüren und von dem angenommen wird, dass er krank macht • Diese Beeinträchtigungen werden die Immobilien an Wert verlieren lassen. • Für die Aufstellung werden rund um die Dischinger Burg bis zu. 2000 Bäume gefällt werden müssen. Dies ist nicht nur für die Fundamente notwendig, sondern auch für die Fahrwege hin zu diesen Anlagen und die Transformatorenhäuser. • Die Wirtschaftlichkeit ist als grenzwertig einzuschätzen. Es handelt sich also eher um ein Prestigeobjekt bzw. um ein Proporzobjekt, da andere Standorte in Stuttgart bereits abgelehnt wurden, man aber im Regionalplan einen „Stuttgarter“ Standort haben will. • Die beiden Windräder wirken sich negativ auf bis zu 50.000 Haushalte (Feuerbach, Weilimdorf, Botnang) aus. Dies wäre an anderen Standorten weit geringer. Dies ist unverhältnismäßig. • Unser Naherholungsgebiet Tauschwald müsste hierfür dauerhaft für Schwerlasttransporter mit bis zu 70 Tonnen und große Feuerwehrfahrzeuge ausgebaut werden. • Die Flora und Fauna wird massiv leiden, mehrere geschützte Arten würden ausgerottet bzw. erschlagen werden (Federmäuse, Vögel, Kröten, u.s.w.) • Das Lindental und der Tauschwald geht uns als Landschaftsschutzgebiet und Naherholungsgebiet verloren • Unsere Waldheime werden massiv beeinträchtigt.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Stuttgart, 26.03.2015 (aktiv bis 25.05.2015)


Debatte zur Petition

PRO: Weil die hohe Politik auch für Stuttgart ein paar "Alibi-Windräder" braucht, soll das größte Naherholungsgebiet der Stadt zerstört weden. Das ist wirklich unfassbar!

PRO: Der Eingriff in die Natur ist vergleichsweise groß, da die Windräder nicht auf dem freien Feld, wie auf der schwäbischen Alb stehen sollen, sondern in einer Großstadt und zudem noch Landschaftsschutzgebiet sowie Naherholungsgebiet. Es werden eine unverhältnismäßig ...

CONTRA: Als Weilimdorfer Anwohner seit Kindesbeinen: ich hab nichts gegen die Windräder. Sorry, aber keiner möchte ein Windrad vor der Haustüre, trotzdem schreit jeder, dass der Atomausstieg nicht schnell genug über die Bühne geht. Mal ehrlich, dann schaue ich ...

CONTRA: Im Wind stecken sehr große Energiemengen und die direkten "Ernte"-Technologien mit großen Windkraftanlagen sind bereits bis nahe an die physikalischen Limits heran entwickelt. Daher meine Meinung: wir sollten froh sein, dass das funktionieren wird, wenn ...

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