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Bild zur Petition mit dem Thema: Rassismus keinen Zugang zu Kitas und Schulen Rassismus keinen Zugang zu Kitas und Schulen
  • de: Literatur statt Brandsätze en plus
  • A: Stiftung Lesen
  • Région: Deutschland en plus
    Catégorie: Education mehr
  • Stqtut: Pétition en cours de souscription
    Langue: Allemand
  • 65 jours restants.
  • 661 Unterstützende
    66% atteint par
    1.000  pour l'objectif de collecte

Rassismus keinen Zugang zu Kitas und Schulen

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„Hätten wir das Wort, hätten wir die Sprache, wir bräuchten die Waffen nicht.“ Ingeborg Bachmann

Die Unterzeichnenden fordern die Stiftung Lesen und ihre Partner auf, in der Vorbereitung des Bundesweiten Vorlesetages 2017 potentielle Ausrichter dafür zu sensibilisieren:

  1. bei der Wahl der Vorleser*innen rechtspopulistischen Positionen keine Verbreitungsmöglichkeit zu bieten, das heißt konkret, dass vor Kindern und Jugendlichen keine Personen lesen, die in der Vergangenheit zur Verbreitung von Positionen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit beigetragen haben

  2. welche Möglichkeiten es gibt, um Rassismus an Bildungseinrichtungen entgegen zu wirken und Demokratie zu stärken, wie z.B. Workshops über das Netzwerk für Demokratie und Courage www.netzwerk-courage.de/web/299.html oder Bewerbung um den Titel „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ www.schule-ohne-rassismus.org/wer-wir-sind/

  3. dass es Empfehlungen für Kinder- und Jugendbücher gibt, die zur Wertestärkung einer pluralistischen Gesellschaft beitragen, wie z.B. Empfehlungen der Initiative „Bilder im Kopf“ bilderimkopf.eu/wp-content/uploads/2017/02/Prospekt.pdf

Raison:

Anfang August 2017 wurde bekannt, dass die Stiftung Lesen unter anderem Mandatsträger der AfD per Infopost zu einer Teilnahme am Bundesweiten Vorlesetag am 17. November ermutigt hatte. Der Vorlesetag wird von der Stiftung Lesen in Partnerschaft mit der ZEIT und der Deutschen Bahn Stiftung ausgerichtet. Ziel ist das Vorlesen und Lesen zu stärken. Jeder Interessierte kann teilnehmen. Dass Einladungsschreiben dieses Jahr an eine Partei gingen, deren Mitglieder vielfach rechtspopulistisch und menschenverachtend auftreten, stieß auf breite Kritik. U.a. äußerten sich der PEN Deutschland www.pen-deutschland.de/de/2017/08/04/den-bock-zum-gaertner-gemacht-deutscher-pen-kritisiert-einladung-der-stiftung-lesen-an-mandatstraeger-der-afd/ und die Arbeitsgemeinschaft der Jugendbuchverlage (avj). www.avj-online.de/aktuelles/statement_zum_vorlesetag_2017/ Auf die Kritik reagierte die Stiftung Lesen am 9. August 2017 mit einer Pressemitteilung, in der es heißt: „Die drei Initiatoren nehmen die Kritik an dem breiten Verteiler für Politiker ernst. Sie beobachten die politische Entwicklung, besonders der AfD, und werden ihr Vorgehen 2018 überprüfen.“ Die gesamte Pressemitteilung lesen Sie hier. www.stiftunglesen.de/presseservice/pressemitteilungen/910/

Unsere Argumente

Die Förderung des Lesens und Vorlesens erachten wir als unterstützenswert. Doch kommt es nicht nur darauf an, dass gelesen wird, sondern auch welche Inhalte in Kinder- und Jugendeinrichtungen Verbreitung finden und wer als Repräsentant unserer Gesellschaft wahrgenommen wird. Die Verantwortung darüber, wer zum Vorlesetag liest, wird von der Stiftung Lesung den Veranstaltungsorten überlassen. Einstellungen, die auf die Abschaffung des Pluralismus in Deutschland zielen, die Unsicherheit und Angst schüren, mit Hass und Hetze agieren, dürfen in unseren Bildungseinrichtungen keine Plattform erhalten.

Deswegen fordern wir die Stiftung Lesen auf, sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung zu stellen und zu erklären, wie sie die oben genannten Punkte umsetzen möchte.

Erstunterzeichnende: Anna Kaleri (Autorin, Initiatorin von „Literatur statt Brandsätze“), Michael Kraske (Autor, Journalist), Simone Rafael (Chefredakteurin Belltower.News), Peter Ohlendorf (Filmemacher), Regula Venske (Schriftstellerin, Präsidentin des Pen-Zentrum Deutschland), Dirk Laabs (Journalist, Autor, Filmemacher) sowie Amadeu Antonio Stiftung.

Bildnachweis: © dglimages / fotolia.com

Au nom de tous les signataires.

Leipzig, 18/09/2017 (aktiv bis 17/02/2018)


Actualités

Liebe Unterzeichnende, vielen Dank für Ihre Stimme! Am 17.11. ist es nun so weit. Laut MDR aktuell lesen tatsächlich auch AfD-Mitglieder zum Bundesweiten Vorlesetag. www.mdr.de/nachrichten/politik/inland/afd-politiker--zum-vorlesetag-eingeladen-100.html Die ...

>>> Actualités de la pétition


Débat de la pétition

POUR: Eine moderne, liberale Gesellschaft kennt auch Grenzen, nämlich genau dort, wo die freiheitlich-demokratische Grundordnung angegriffen wird. Das geschieht zur Zeit von Vertretern rechter Gruppen und Parteien, die sich einen demokratischen Anstrich geben ...

POUR: An Schulen gilt sowieso die Beutelsbacher Erkärung, die bedeutet, das Schüler und Schülerinnen nicht von einer erwünschten Meinung überrumpelt werden dürfen, sondern zu mündigen Menschen herangezogen werden sollen. Ich unterschreibe die Petition, weil ...

CONTRE: Pädophilie Forscher: Grüne wollten Sex mit Kindern legalisieren. Kein Zugang von perversen Arschlöchern an unseren Schulen, Kindergärten, Schwimmbädern und Einrichtungen wie Hospize, Psychiatrien. Deshalb Kastration von Vereinsmaden.

CONTRE: An Schulen isch emmer oiner dr Asch egal obber andersch isch, freidenkt oder koi Geld griagt von Dohoim.

>>> Aller au débat


Warum Menschen unterschreiben

Gegen rassismus für immer - no justice no peace

Weil ich gegen Rassismus bin.

Ich möchte keine Nazis in öffentlichen Einrichtungen unterstützen, indem sie sich dort präsentieren können.

Ich bin selbst Lehrkraft in der Sekundarstufe I und II.

Aus persönlicher Erfahrung, weil ich Kindergruppen unterrichte und selbstveständlicher aus grundlegender Überzeugung ! (Y)

>>> Aller aux commentaires


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