Регион: Кьолн
Околна среда

#RettetDasKölnerGrünsystem Wir fordern endlich Konsequenzen aus den Krisen unserer Zeit

Петицията е адресирана
Oberbürgermeisterin Henriette Reker
8.980 поддържащ 7.522 в / след Кьолн
100% от 5.000 за кворум
  1. Започна май 2020
  2. Колекция все още 2 месеца
  3. Подаване
  4. Диалог с получател
  5. Решение
Съгласен съм, че моите данни Запазени бъде. Вносителят на петицията може да означава Име и място преглед и препращане към Petitionsempfänger. Мога да дам това съгласие по всяко време отменено.

#RettetDasKölnerGrünsystem

In diesen Krisenzeiten, in denen die ganze Zivilgesellschaft herunterfährt und die systemrelevanten Bereiche unserer Stadt der vollsten Aufmerksamkeit und Unterstützung bedürfen, in denen die Klimakrise unsere Stadt aufheizt, und sich die Dürre der letzten Jahre aktuell fortsetzt, in diesen Krisenzeiten wird die Versiegelung unseres weltweit einzigartigen Grünsystems – der ökologischen Klimaanlage unserer Stadt – seitens des Baudezernats, des Grünflächenamts und weiterer Akteure aktiv vorangetrieben.

Wir halten dies für absolut unverantwortlich! Das Kölner Grünsystem ist der Mittelpunkt der klimaresilienten Stadt Köln und daher fordern wir mit Nachdruck:

● Den sofortigen Stopp jeder Bodenversiegelung im Kölner Grünsystem. Dieses Moratorium gilt für den Inneren und Äußeren Grüngürtel und seine verbindenden Radialen. Diese Bereiche stehen ohnehin weitgehend unter Denkmal- und/oder Landschaftsschutz.

● Den expertengesteuerten Ausbau des gesamtstädtischen Grünsystems und die klimawandel-angepasste Pflege des wertvollen Bestandsgrüns.

Der Experten-Think-Tank von gruensystem.koeln hat hierzu konkrete Forderungen zur Sicherung und Qualifizierung unseres Grünsystems erarbeitet: Diese Wissenschaftler*innen müssen gehört werden!

основание

In Zeiten der Klima-, Biodiversitäts- und Covid-19-Krise gewinnt das Kölner Grünsystem dramatisch an Bedeutung. Dieses grüne Netz und Alleinstellungsmerkmal der Stadt Köln wird immer unerlässlicher für die Belüftung und Kühlung unserer Stadt. Es erzeugt dringend benötigte Verdunstungskühle, bindet Schadstoffe, nimmt Starkregen auf, produziert Sauerstoff, bietet Tieren und Vögeln vernetzte Habitate und – wie man in diesen Tagen sieht – ist unverzichtbar als freier Erholungsraum für alle Kölner*innen!

Ungeachtet dieser Erkenntnisse werden an zahlreichen Stellen im Grünsystem neue Bebauungen und Versiegelungen vorangetrieben. Die Liste der Begehrlichkeiten ist lang: Bauten für Verkehr, Bildung, Sport, Wohnen sind in Planung und/oder Bau.

Den wirtschaftlichen Wert unseres Grünsystems kann man sehr gut an der Gleueler Wiese im Äusseren Grüngürtel ermessen, die der Erweiterung des RheinEnergieSportparks weichen soll. Die avisierte Aufschüttung der Wiese und die Versiegelung von min. 38.000 qm Grundwasser gebundener Parabraunerde mindern die Kühlleistung für die Umgebung erheblich. Würde man diese Kühlleistung künstlich erzeugen, müsste man dafür aktuell 1,9 Millionen Euro im Jahr aufwenden. Die geplanten Kunstrasenplätze verschärfen das Problem zusätzlich, denn sie erzeugen als Hitzeinseln weitere Temperaturanstiege. Auf vergleichbaren Kunstrasenplätzen im Inneren Grüngürtel wurden von unseren Experten in den Sommern 2018 und 2019 Oberflächentemperaturen von bis zu 63 Grad Celsius gemessen.

Die im Bau befindlichen Sportanlagen auf der Lohsepark-Wiese, der kleinen Schwester der Gleueler Wiese im Inneren Grüngürtel, offenbaren ein weiteres Problem: Flächen im offenen Landschaftspark werden mit Nutzungen belegt und können in der Folge nicht mehr flexibel genutzt werden. Aber auch die Versiegelungen im Lohsepark, unter anderem zwei asphaltierte Street- und Basketballplätze befeuern die Klimakrise durch den Bau von Hitzeinseln. Hier ist die Versiegelungsfläche zwar kleiner, dafür entstehen sie im Zentrum der Stadt, wo Verdunstungskühle am dringendsten gebraucht wird. Internationale wissenschaftliche Studien – mit Peer-Review Begutachtung – prognostizieren Köln für 2050 klimatische Verhältnisse ähnlich derer von Canberra, Australien, mit einem Temperaturanstieg von 5,7 Grad im heißesten Monat.

Dem ausgerufenen Klimanotstand durch die Stadt Köln und den Krisen unserer Zeit muss endlich Rechnung getragen werden. Das durch den brillanten Stadtplaner Fritz Schumacher konzipierte Grünsystem muss sofort nachhaltig geschützt und ausgebaut werden. Für Köln, aber auch als Vorbild für weitere Städte und Ballungsräume! Wir setzen unsere Hoffnung in die Bürger der Stadt Köln und alle Menschen guten Willens sich dieser Petition anzuschließen um ein Zeichen zu setzen für die gesunde und lebenswerte Stadt.

Diese Petition wird unterstützt von:

Frank Schätzing, Autor, Köln | Christoph Maria Herbst, Schauspieler, Köln | Konrad Adenauer, Sprecher der Familie Adenauer, Köln | Jo Heim, Director of Photography, Köln | Maike Greine, Radio und TV-Moderatorin, Köln | Tina Schelhorn, Galeristin, Köln | Claudia Schmid, Dokumentarfilmerin, Köln | Anka Zink, Kabarettistin, Köln | Klaus Nierhoff, Schauspieler, Köln | Maxi Gstettenbauer, Comedian, Köln


NABU Nordrhein-Westfalen | BUND NRW | Students 4 Future, Köln | Parents 4 Future, Köln | Teachers 4 Future, Köln | Grannies 4 Future, Köln | Bürgerinitiative Grüngürtel für alle! | Bürgerinitiative #ratherseefrei | NABU Köln | BUND Ortsgruppe Köln | Extinction Rebellion, Köln | Initiative #GießtKölle | BIG Junkersdorf e.V. | Bürgerinitiative Mehr Grün in Kalk | Ende Gelände, Köln | Bürgerinitiative Grüne Lunge Köln | Animal Rebellion, Köln | De Jecke Rebelle Köln | Bürgerverein Köln-Müngersdorf e.V. | Förderverein Freiluga e.V. | Nabis e.V. | Radkomm e.V. | Ausschuss Urbane Landwirtschaft/Essbare Stadt des Ernährungsrats Köln und Umgebung

Благодаря ви за подкрепата, gruensystem.koeln от Köln
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новини

  • Ein ausgesprochen wertvoller Bestandteil des Kölner Grünsystems und des Landschaftsplans ist der Königsforst. Hier befindet sich der Monte Troodelöh, mit 118,04 m ü. NHN die höchste Erhebung der Stadt. Nachts rutsch kühle, sauerstoffangereicherte Luft über seinen Rücken in Richtung Innenstadt.

    Eine durch den Klimawandel angestoßene Kettenreaktion aus Sturm, Schädlingsbefall und Dürre setzten dem Wald schwer zu. Rund um seine Kuppe wurden bereits 43.000 Bäume – meist Fichten – auf Kölner Stadtgebiet gefällt. Die Fläche der Fällungen entspricht etwa 43 ha, also 430.000 qm!

    Das Bild zeigt nur eine Teil der Schadstellen.

  • Weiteres Großprojekt im Inneren Grüngürtel: Wie bereits in unserer Antwort an die FDP formuliert, soll der Zentralcampus Ost im Landschafts- und Denkmalschutzgebiet parallel zum Senkgarten massiv erweitert werden. Der Stadtentwicklungsausschuss (STEA) hat hierzu einstimmig am 15.11.2018 die Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens beschlossen. Als Orientierungswert wurde hier ein Verhältnis von 50% Freiraum zu 50% Bebauung festgelegt. Die Gehölzstrukturen unter den Bäumen am Alphons-Silbermann-Weg und am Zülpicher Wall wurden bereits großflächig entfernt. Der erst vor vier Jahren fertiggestellte Kunstrasenplatz im Bild – nebst Flutlichtanlage, Umkleiden und Vereinsheim eine Investition von 2,62 Mio Euro (Beteiligung der Stadt Köln: 1,31 Mio... още

  • openPetition hat heute eine Erinnerung an die gewählten Vertreter im Parlament Rat der Stadt geschickt, die noch keine persönliche Stellungnahme abgegeben haben.

    Bisher haben 14 Parlamentarier eine Stellungnahme abgegeben.

    Die Stellungnahmen veröffentlichen wir hier:
    www.openpetition.de/petition/stellungnahme/rettetdaskoelnergruensystem-wir-fordern-endlich-konsequenzen-aus-den-krisen-unserer-zeit-2

дебати

Sport kann man auf jeder Wiese betreiben, dazu bedarf es keines Geräteparks. Die Zahl derer, die diese Geräte benutzen, ist offenkundig wesentlich geringer, als die Zahl derer, die sich gerne mal auf den Rasen setzen. Allerdings könnte man gerne noch ein paar Bäume pflanze, denn nichts wird zukünftiger wichtiger sein als Schatten.

..Da macht wohl keiner gerne stadtnah Sport ohne immer Eintritt für Sportplätze zu bezahlen. Bisschen einseitige Sichtweise. Die Umwelt- gegen die soziale Frage auszuspielen, naja weiß nicht ob damit was gewonnen wird. Ich wüsste auch sonst nicht, wo man in der Stadt sonst Sport betreiben soll? öffentliche Sportanlagen gehören nunmal zu und in Parks und das Angebot in der Innenstadt ist ziemlich Mau bis Null. Also richtig so, dass die Sportanlagen gebaut und erweitert werden. Ich rede dabei nicht vom FC-Erlebnispark, sonder von orten wo jeder umsonst Sport treiben kann.

Защо хората се подписват

  • преди 1 часа

    Wir müssen ein Streben nach nachhaltige Entwicklung endlich vor Profit stellen. Unsere Lebensqualität wird sonst bedroht sein.

  • преди 1 дни

    Es kann ja nicht sein das zur heutigen Zeit Bäume/ Grünanlagen weggemacht wird. Und das für ein Fußballverein? Das kann ich nicht verstehen!

  • преди 2 дни

    Es ist eine Schande, wie in Köln, gerade auf Hinblick in die Zukunft ..NOCH gesunde Bäume für Bauvorhaben in jeglicher Form gefälllt werden dürfen..Bäume die teils über 100 Jahre alt sind, auch eine Neubepflanzung ist kein Argument dafür !....ein gesunder großer Baum, muss nicht durch einen kleinen neuen ersetzt werden. auch muss die Baumschutzsatzung der Stadt Köln dringend überarbeitet und dem Stand 2020, ( in Zeiten des Klimawandels muss Resourcen Schutz an erster Stelle stehen) angepasst werden, denn diese Satzung schützt die Bäume nicht ausreichend. und für Bauvorrhaben, egal welcher Art, müssten die Fällgenehmigungen komplett verboten werden..denn ohne Umwelt, gibt es auch für uns Menschen kein Leben, aber solange es weiterhin nur um Profit geht und das seitens der Städte auch noch gefördert wird..kämpfen wir weiter, wie David gegen Goliath..

  • преди 3 дни

    Eine der wenigen Stadtnahen grün Erholungsgebiete, die nicht völlig überlaufen sind. Wir haben 2020 und stecken mitten im Klima Wandel...

  • преди 5 дни

    weil ich selber in Köln lebe und seit Jahren beobachte wie Bäume den Autos bzw Großinvestoren ( z.B Barthonia Forum / 40 Platanen am Aschermittwoch 2018 über Nacht) zum Opfer fallen. Nun noch die Gleuler Wiesen - Frischluftschneise von Köln - versiegelt werden sollen und dem Kölner Klüngel zum Opfer fallen sollen und dies vollkommen unnötigerweise, da ein Sport Leistungszentrum etwas außerhalb überhaupt kein Problem wäre.

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